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Es war ein schöner Tag in Down Under und Shadow lag daheim auf dem Sofa, streichelte über ihren Bauch und freute sich jedes Mal, wenn das kleine Fohlen sich etwas bewegte... was es wohl werden würde, bei Ziege und Schatten?

Ihr Vater und ihre beiden Schwestern waren vor Freude ausgeflippt, als sie es ihnen erzählt hatte... und Mellis hatte sich im Anschluss mit ihr verlobt und ihr einen wunderschönen Hufreif geschenkt... er war einfach der Richtige für sie!

Und jeden Moment würde er nach Hause kommen und sie küssen, so lieb und innig wie sie es vergötterte... ihren allerliebsten Mellis!

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Vier Stunden später

Shadow stand am Herd und kochte, um sich abzureagieren - wo steckte der bloß so lange?!

Endlich klapperte das Schloss, die Tür quietschte und seine Stimme erklang: "Hallo Scha-hatz, bin zuhause!"

"Hallo Mellis...", erwartete sie ihn im Flur, "na, endlich da? Wo warst du denn solange?"

"Öhm, Kaserne - ich musste ne halbe Stunde draufhauen wegen dieser depperten Kadetten - und danach bei Ameli."

"Bei Ameli?! Wer ist das?!"

"Eine Ziege aus der Armee, die ich gut kenne..."

"Was soll das denn heißen?!"

"Och nix - eine alte Freundin eben."

"Soso! Aber hey, egal, jetzt bist du ja endlich bei mir, und ich will dich fressen, mit Fell und Hufen!"

"Und ich dich für immer küssen!"

Zart und liebevoll fielen sie übereinander her.

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Am nächsten Tag

Um 15 Uhr würde sie ihn wieder haben, ihren Geliebten - und mit ihm einen wunderschönen Nachmittag im Park verbringen!

Voller Vorfreude wartete sie im Garten auf ihn... 14:30... 15:00 ... 16:00... 17:00...

Um Sechs rief sie wutschnaubend in der Kaserne an: "WENN MELLIS NOCH DA IST, SOLL ER SOFORT NACH HAUSE KOMMEN UND SICH BEI MIR ENTSCHULDIGEN, SONST FRESSE ICH IHN AM STÜCK!!!" *HISSS*

"Ähm... Sh-shadow, bist du das?"

"JA, ICH BIN SHADOW, UND ICH VERDAMMT WÜTEND!!!"

"Also... Mellis... der ist... FERDI, HAST DU MELLIS GESEHEN?!"

"NEE, DER IST SCHON VOR NER GANZEN ZEIT LOS - ZU AMELI!!!"

"DANKE, ICH RICHTE ES... oh, sie hat aufgelegt."

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Mit Karacho schoss Shadow in wildem Zickzack durch die Straßen Down Unders, mähte alles über den Haufen, was ihr in den Weg kam und zischelte wild mit ihrer langen Dämonenzunge umher: "MELLIS DU SCHWEINEHUND, WENN ICH DICH UND DIESE AMELI ERWISCHE!!!"

Aber wo wohnte die bloß?! - Hannes wusste das bestimmt, und der musste schon zu Hause sein, wenn Ferdi grade Dienst hatte!

Das Häuschen war nicht schwer zu finden, und mit Schwung brach die dämonische Schattenstute durch den Eingang, bremste einen Tick zu spät und landete mit einem Buff! im Kissenberg der großen Sofaecke - Sonata fiel vor Schreck die Kaffeetasse aus der Hand, Hannes verschluckte sich am Kuchen: "Was zum...?!"

Da hatte Shadow ihn auch schon vom Stuhl gerissen und ihre Hufe drohend auf seine Brust gelegt: "SAG MIR SOFORT WO DIESE AMELI WOHNT ODER ICH MACH DICH KALT!!!"

"Sh... Sie... sie... wohnt... am... am Bahnhof, in... einem alten Waggon..."

"DANKE!!!"

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"Und du bist sicher, dass das so funzt?"

"Ja aber klar, das hat auch damals schon geklappt, als ich... weißt ja, ne?"

"Jo, is klar... und nochmal vielen Dank dir!"

"Och, nich dafür!"

"Doch, schon - und ich möchte dich gerne für die nächsten Tage einladen, hierher und mit deiner Shadow!"

"Naw, das nehme ich gerne an!"

"Danke, du bist ein echter Freund!"

"Und du eine ganz Liebe!"

"Danke... und...", sie gab ihm ein Küsschen auf die Wange, "du..."

"WUSSTE ICH'S DOCH MELLIS!!!", kreischte Shadow und baute sich rot vor Zorn vor den beiden auf, "IHR HABT WAS MITEINANDER, IHR LIEBT EUCH!!! ABER MEIN MELLIS KANN NUR EINE HABEN - MICH!!!"

"Shadow, nein!"

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"DU SCHWACHKOPF LÜGST MIR AUCH NOCH EISKALT INS GESICHT?!?!"

"SHADOW, DAS STIMMT NICHT, ICH LIEBE DICH, ICH..."

"UND ICH HASSE DICH, DU DRECKSKERL, DER MICH SCHWÄNGERT UND SICH DANN EINE ANDERE SUCHT!!! UND DIESE ANDERE BRINGE ICH UM, DER ZEIGE ICH, WAS ICH MIT SOLCHEN SCHLAMPEN ZU TUN PFLEGE!!!"

Mellis hatte keine Chance, sie schlug ihm ihre Rechte auf die Nase und er flog einmal quer durch den Waggon, krachte in einen Schrank und stand nicht wieder auf, Ameli wich zitternd zurück und drückte sich an die Wand: "Bitte tu mir nichts, ich habe dir nichts getan, ich habe dir deinen Mellis nicht weggenommen, er liebt nur dich, er...!"

"HALT DEINE VERDAMMTE SCHNAUZE, DU HAST IHN GEKÜSST - SO WIE DU GLEICH MEINE HUFE KÜSSEN WIRST!!!"

Holz splitterte, Ameli tunnelte Shadow und war mit zwei Sätzen aus ihrer Wohnung, auf dem Dach und über die abgestellten Kohlezüge davon - ihre Verfolgerin dicht auf den Fersen: "BLEIB STEHEN, SONST WIRD ES NOCH SCHMERZHAFTER FÜR DICH!!!"

"LASS MICH IN RUHE, ICH HABE DIR NICHTS GETAN!!!", schrie die Ziege verzweifelt und versuchte sich panisch aus ihrem Würgegriff zu befreien, bekam ihre Mähne zu fassen und zog fest daran, ein Ruck und sie war frei, zwischen zwei Waggons hindurch und auf einem Bahnsteig, doch die Schattenstute war schon längst wieder auf den Hufen und verfehlte sie mit ihren messerscharfen Zähnen nur haarscharf - so schnell Ameli konnte hetzte sie den Perron hinunter, bis sie das Ende erreicht hatte... ein Blick genügte, Shadow kam mit naher Überschallgeschwindigkeit angeschossen... im letzten Moment duckte die Ziege sich und hörte ein lautes BONG!!! hinter sich, dem ein Batsch folgte.

Sie drehte sich zurück und sah ihre Kontrahentin schwer bewusstlos eine Etage tiefer auf den Gleisen nach Canterlot liegen - und da kam grade der D-Zug angerast!

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Die Stellwerkerin auf dem B2 konnte nichts mehr tun, riss aber dennoch die Notlampe aus ihrer Halterung und bedeutete dem Lokführer STOPP!, aber der konnte auch nur noch voll auf die Bremse hauen... und als der Zug stand, hatte er die Stute längst überrollt.

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Mühsam schlug Shadow ihre Augen auf... wo... wo war sie und was... was war hier los? "Ist sie wach?!"

"Ja, sie ist wach... ganz ruhig Mellis, sie ist ok, das Fohlen auch... trotzdem, sie muss mehr als eine Angel an ihrer Seite gehabt haben, das hätte mehr als nur leicht unter die Räder gehen können!"

"... hmmm?"

"Oh Shadow!", weinte ihr Freund überglücklich und umhufte sie zart, "du... was machst du nur für Sachen?!"

"Ich... ich weiß ja auch nicht... aua... mein Kopf..."

"Du bist auch gegen ein Signal geflogen, und frag nicht wie, der Mast hat sich verbogen! Und dann bist du fünfzehn Meter runtergestürzt, mitten auf die Hauptstrecke nach Applewood! Und hätte das nicht schon gereicht kam da noch ein Zug und..."

"... und... ich lebe noch?"

"Ameli hat dich gerettet und sich dabei einen Huf gebrochen, die Gute! Und du wolltest..."

"Du... du hast sie... geküsst..."

"Shadow...", er küsste sie liebevoll, "ich liebe dich und sonst keine, und sie hat mir ein Küsschen gegeben, weil ich ihr ihre Lieblingswaffe repariert und gestern ihr Dach abgedichtet habe - nur konnte ich dir das nicht sagen, weil du... ja, gleich die Nerven verloren hättest... tut mir leid, ich hätte dir die Wahrheit sagen sollen!"

"Nein...", hauchte sie schwach, "ich... ich war so dumm und eifersüchtig... ich habe gar nicht gemerkt, was ich... was du mir alles Gutes getan hast... und du bist nicht Robert... du bleibst mir für immer treu!"

"Ja, das bleibe ich - und dafür liebe ich dich!"

Mellis schob sich sanft neben sie und streichelte ihren Bauch... und glücklich schlief Shadow ein.

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ENDE

... oder vielleicht doch nicht?

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Teil II

Drei Wochen später

Shadow hatte das Krankenhaus vor einer Woche verlassen und durfte bereits wieder laufen, Fliegen war aber noch nicht drin - und auf ihren Bauch sollte sie in Zukunft besser aufpassen, hatten ihr Mellis und die Ärzte eingeschärft, ihr Vater wollte sie gar ganz zu sich zurückholen! - Aber das kam nun gar nicht infrage, sie liebte ihren Ghost Rider und würde ihn auf keinen Fall verlassen, schon gar nicht jetzt, nachdem er so ehrlich zu ihr gewesen war...

Der Stadtpark Down Unders war bei jedem Besuch eine neue Attraktion, und so gerne saß sie hier auf einer der Bänke und ließ sich die warme Abendsonne auf das schwarze Fell scheinen... das Leben konnte so schön sein...

Ein Schrei zerriss die himmlische Stille, ihre Nackenhaare standen zu Berge - wo war der hergekommen?! Wild entschlossen zu helfen sprang sie auf und flitzte los, ein zweites Kreischen wies ihr die Richtung, laute Schläge kamen hinzu - hier geschah etwas Schlimmes! Ein Gebüsch umrundete sie und bog in eine Hecke, brach durch dichtes Blattwerk und stand drei Böcken und zwei Hengsten gegenüber, die eine Ziege zu Boden geworfen hatten und sie dort festhielten... was sie vorhatten war keine Frage, Shadow verlagerte ihr Gewicht auf die Hinterhufe - und ein stechender Schmerz zerriss ihr Gleichgewicht, raubte ihr die Sinne und zwang sie keuchend zu Boden... fuck, was war mit ihrem Bauch los?!

"Sieh einer an, noch eine Süße, die sich uns zur freien Verfügung stellt, und sich gleich zu unseren Hufen wirft!", lachte der Pegasus mit grüner Mähne und trat auf sie zu, "und dann noch ein Schatten, sowas Exotisches habe ich noch nie gehabt... egal, ein erstes Mal ist immer ein gutes Mal!"

"Lass... lasst eure dreckigen Hufe von mir!", fauchte Leader One und tastete schwach nach ihrer Pistole - doch die lag zu Hause!, "und... lasst die Ziege los, sie hat euch nichts getan!"

Einer der Böcke packte sie an der Mähne und schlug sie ins Gesicht: "Mir macht keiner Vorschriften, und eine Stute schon gar nicht!"

"UND EINE ZIEGE?!?!"

Ein Gewehrkolben krachte auf seine Nase, zertrümmerte den Knochen in winzige Splitter, die sich durch sein Fell bohrten, er schrie, wie er noch nie geschrien hatte, und ein zweiter Schlag brach ihm das Genick, Blut spritzte meterweit durch die Luft. Seine Kumpanen standen da wie versteinert, der Pegasus zog sich in Zeitlupe vorsichtig Schritt für Schritt zurück - Amelis Mähne glühte in der Abendsonne, ihre Miene verriet blanken Hass: "NA, WER WILL ES NOCH PROBIEREN, HE?!?!"

Zwei der Vergewaltiger trugen Pistolen bei sich, ihre Hufe waren weit von diesen entfernt... und dann geschah das Unglaubliche: Ameli warf ihre M16 von sich und verschränkte die Hufe: "Na, was ist?! - Ich warte!"

Die Prolos grinsten sich dreckig an, ließen ihr Opfer los und kamen auf Ameli zu, der Baseballschläger des dritten zitterte gefährlich, die Ziege bewahrte eiskalte Ruhe, Shadow stöhnte - was hatte sie vor?! Nummer eins kam von links, sie trat ihm das Knie weg und brach ihm das andere, seinem Kumpel verpasste sie einen Kinnhaken, schnappte sich seine Pistole und erschoss den Schlägerträger, machte einen Rückwärtssalto, klemmte sich dabei den Kopf des Zweiten zwischen die Beine, hob in der Bewegung den Knüppel auf und feuerte ihm dem vierten Angreifer so über die Birne, dass der Knochen mittig durchbrach und Gehirnteile zur Nase rauskamen - sie drückte den zweiten gen Boden und drehte ihm den Hals um, das Knacken hallte ekelhaft in Shadows Ohren wieder... der letzte Überlebende humpelte mit letzter Kraft davon, Ameli zog sich das Bajonett aus der Scheide und...

... und Shadow wurde ohnmächtig.

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Biep. Biep. Biep.

Shadow sah nur weiß... verschwommene Schatten... weiß... war das... war das das Ende?

"Sie erwacht, sie erwacht!"

H... huh?

Etwas Rotes schob sich über das Weiß, berührte ihre Nase und kitzelte sie... das... das war doch Mellis Mähne...

"M... mellis?"

"Shadow?"

"Mellis!"

"Shadow, du bist wach! Endlich! Und... wie geht's dir, du kleiner Pechschatten?"

"Ich... ich und Pech?"

"Du hast versucht eine Gruppe Vergewaltiger zu stoppen - und irgendwie... tja, das hat nicht so ganz hingehauen..."

"Wie... wieso das?"

"Schatz... da haben deine Wehen eingesetzt - du... du hast..."

"Ich habe... ich habe ein Fohlen bekommen?!"

"Unser Fohlen, ja... sie ist wunderschön..."

"Sie? Es ist eine Sie?!"

"Ja, und sie ist gesund und munter!"

"Und... und wo ist sie?"

Erst jetzt bemerkte Shadow, dass noch jemand im Raum war... Ameli. Und sie hielt ein weißes Bündel in den Hufen... langsam kam die Ziege näher und legte es ihr in die schwachen Hufe: "Alles Gute Shadow, alles Gute zu deinem Fohlen!"

Und die Schattenstute weinte, so glücklich war sie.

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Drei Tage später

Zuhause hatte Mellis alles vorbereitet, und so lag Shadow jetzt draußen auf der Applewood-Schaukel und sonnte sich und die kleine Melia in ihren Armen, einer kleinen Schattenziege mit rotbrauner Mähne... ganz die Eltern... Mellis trat neben sie, eine Flasche Bier im Huf: "Na Schatz, wie geht's dir?"

"Besser könnte es nicht sein... vielen tausend Dank dir, dass du dich so lieb um mich sorgst..."

"Das ist doch wohl das mindeste, was ich tun kann - und Ameli hat uns eingeladen, wenn du wieder auf den Hufen bist!"

"Die Liebe... und ich habe ihr so unrecht getan..."

"Sie hat dir das direkt verziehen, sie ist unglaublich nett und freundlich... tja... und leicht hat sie's nie gehabt, aber darüber ist sie zum Glück hinweg... darüber sind wir hinweg."

Shadow fragte nicht, sie wollte nicht, sie brauchte nicht... und außerdem quäkte das kleine Bündel auf ihrem Bauch wieder - Zeit für's Abendbrot!

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Mit dem letzten Bissen, den ihr ihr geliebter Freund in den Mund schob, begann es zu regnen, zuerst nur leicht, dann aber immer heftiger, Blitze krachten und Donner grollte - was für ein Sturm! Unter der Veranda blieben sie trocken, und so auch draußen... der Geruch des frischen Wassers auf dem Gras und das Prasseln der dichten Tropfen wiegten Melia in einen sanften Schlaf... ein besonders lautes KA-RUMMS!!! setzte dem jäh ein Ende, Shadow brauchte eine ganze Weile, bis die Kleine wieder ruhig schlummerte, Mellis hatte sein Funkgerät geholt... die ZA war schon unterwegs, aber keine Sorge, er konnte daheim bleiben, die Lage war soweit unter Kontrolle, nur am Güterbahnhof hatte es heftig gewütet.

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Erschöpft schlief der Ghost Rider schließlich ebenfalls ein, und Shadow döste vor sich hin... bis sie eine Gestalt bemerkte, die über den Gartenzaun geklettert war und auf sie zusteuerte - topfnass war ihre Mähne, ein langer Schnitt zog sich durch das Gesicht, noch im Blumenbeet sank sie zu Boden... auch wenn die Schattenstute die Fremde nur schemenhaft erkennen konnte, sie wusste, wer da den Weg zu ihnen gesucht hatte. Melia schob sie tief unter die Decke und eilte durch den strömenden Regen den kleinen Hügel ihres Häuschens hinunter, packte Ameli an den Schultern und hob sie auf ihre Arme: "Ameli, alles wird gut, alles wird gut!"

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Mellis war längst wach, denn ihre Kleine hatte sofort gemerkt, dass Mama aufgestanden und weg war - erschrocken schlug er sich den Huf vor den Mund, als er die Ziege erkannte: "Heilige Arriva, Ameli!"

"Ich bringe sie ins Bad, die Wunden müssen verarztet werden, sie ist eiskalt, lass warmes Wasser in die Wanne und setz ne große Kanne Kamillentee auf, leg Melia solange auf's Sofa!"

Ohne lange drüber nachzudenken kam er den ungewohnten Befehlen wie automatisch nach, seine Freundin legte Ameli behutsam in den dampfenden Bottich, nahm einen Waschlappen und reinigte die Wunden... und die sahen gar nicht gut aus...

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Auf der Couch fand sich die ausgelaugte Ziege am nächsten Morgen wieder... auf Mellis Couch, und der Ziegen-Doc hatte sein Stethoskop auf ihrer Brust liegen: "Jo, Herzschlag normal, ansonsten ist sie recht wohlauf - die Wunden sind fachgerecht verbunden, danke dafür... wenn noch was sein sollte sacht Bescheid und ich schau nochmal rein, ok?"

"Jo, dange - man sieht sich, ne?"

"Spätestens morgen - und eine süße Kleine habt ihr da... die würde selbst ich fressen!"

"Dann frisst dich Shadow auch, mit Fell und Haaren!"

"Stimmt - also bis denne!"

"Bis dann!"

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"Mellis?"

"Ja Ameli?"

"Wie... wie bin ich hierher gekommen?"

"Shadow hat dich im Garten liegen sehen, du warst total am Ende - sie hat mich geweckt und wir haben dich verarztet - aber was hast du bei diesem Sauwetter bei uns zwischen den Rosen gesucht?"

"Ich... mein Waggon...", sie senkte traurig die Stimme, "da ist gestern der Blitz rein... schätze ich..."

"Au heiliger Hellje, das war der Knall! - Da bin ich aber froh, dass du ok bist!"

"Na ja fast... aber... damit ist alles kaputt... alles... wo... wo soll ich leben?"

"Na hier!", lachte Shadow und trat mit Melia im Arm aus der Küche, "das Gästezimmer ist sowieso immer leer, und ich habe dich so richtig lieb gewonnen - außerdem hast du mir zweimal und Melia einmal das Leben gerettet, da kann ich dich schlecht wieder vor die Tür setzen! Und desweiteren... du bist nett, hilfsbereit und freundlich, und wenn ich mal nicht auf Melia aufpassen kann... ja... könntest du dann nicht vielleicht...?"

"Na aber so gerne doch!", weinte die Ziege vor Freude, "ich... ich liebe Zicklein und hätte so gerne ein eigenes - aber das... das ist das schönste Geschenk, was ihr mir machen könnt - tausend Dank euch!"

"Och gern geschehen!"

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Epilog

Von nun an lebte Ameli also bei Marlins im Haus, half, wenn es was zu helfen gab, hütete Melia, wenn Shadow verhindert war, und wurde ein Teil der kleinen Familie.

ENDE

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P.S.: Der letzte überlebende Vergewaltiger hat das Bajonett zu spüren bekommen, nur leider kam das so schnell angeflogen, dass es hinten rein- und vorne wieder rausgekommen ist - "Glatter Durchschlag.", bemerkte ein Polizist morbide.

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