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Anarismus

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Der Anarismus (varan. anar = sehen) ist die vorherrschende Religion des Schattenreichs und durch die vielen Schatten eine der Weltreligionen.

Generell Bearbeiten

Der Anarismus ist ein Polytheismus, der aus insgesamt 13 Göttern besteht, die für jeweils einen anderen Bereich des Lebens stehen. Dadurch hat jeder Gott eigene Feste und Riten, die auf den jeweiligen Bereich abgestimmt sind.

Außerdem gibt es keine Kernaussage des Anarismus, sondern es wird nur empfohlen, nach den Idealen ihres Lieblingsgottes zu handeln (z.B. bei Hellje Optimismus oder bei Honoris Ehrgefühl).

Götter (Primär) Bearbeiten

Arsendhul Bearbeiten

Arsendhul ist der Schöpfer des Universums, des Raums und der Zeit. Außerdem erschuf er eine paradiesische Ebene namens Arana, die heller schimmerte als alles Lebendige. Auf dieser Ebene lebten die von ihm erschaffenen sieben "Sûlin" (varan. Sieger) (Hellje, Filoris, Honoris, Diaron, Vūlrucz und Caris), von denen er dann jedoch wegen seinem Verbot von anderer Schöpfung als seiner eigenen in vier Teile zerlegt und auf ewig in den Raum verbannt wurde.

Hellje Bearbeiten

Hellje ist der populärste Sûlarin, weil er für die Hoffnung und das Glück steht. Er wird daher oftmals lächelnd in Schlachtgetümmel oder mit einem goldenen Ei in der Hand dargestellt. Seine Nachkommen sind Niben und Cyro, daher indirekt auch Angel, Death und Thire.

Diaron Bearbeiten

Diaron steht für die vollkommene Dunkelheit und den Tod, weshalb er oftmals mit Totenschädeln und Blut in Verbindung gebracht wird. Er selbst lebt seiner eigenen Ebene Knirmūn, deren Landschaft ein riesiges schwarzes Gebirge ist, indem sein riesiger Palast thront. Dort leben verfluchte Seelen, die ihm zu Lebzeiten ihre Treue schwore. Seine Nachkommen sind Oxus, Crota und Lynx.

Filoris Bearbeiten

Filoris ist der Gott der Tiere, Natur und des Friedens. Er lebt in immer wechselnden Tierkörpern und läuft durch die Wälder. Wenn ihm dann jemand etwas Gutes tut, so sagt man, wird er einen reich belohnen. Aber weil man es vorher nicht weiß, predigt er, dass man jedes Tiere gut behandeln soll, weil es sich ja um ihn handeln könne.

Honoris Bearbeiten

Honoris steht für Ehre und ehrbares Verhalten. Er lebt in seiner eigenen großen Halle namens Valkrinain, wo jeder ehrenhafter Krieger nach seinem Tod auf ewig trinken und singen kann.

Caris Bearbeiten

Caris ist der Gott des Zorns und des Feuers. Er schläft meistens und tritt dann in eine Person ein, deren Hass und Zorn für ihn würdig ist. Dadurch sollen denjenigen im Wutanfall gewaltige Kräfte unterstützen und eine Unsterblichkeit herbeiführen. Daeron versuchte sein Leben lang diesen Zustand zu erreichen, scheiterte jedoch daran.

Vūlrucz Bearbeiten

Vūlrucz ist der Gott der Kreativität und lebt in jedem Einzelnen als Teil deren Persönlichkeit. Und je nachdem wie würdig die Person ist, umso kreativer und produktiver wird sie.

Nachfolgegötter (Sekundär) Bearbeiten

Niben Bearbeiten

Er ist der Sohn des Hellje, seines Zeichens Gott des Licht und Schöpfer der Welt. Er wird oftmals mit einer Sonne oder einer Fackel als Zeichen des Lichts dargestellt, um seine Verbundenheit mit dem Guten zu zeigen. Sein Nachkomme ist Angel.

Cyro Bearbeiten

Cyro ist der Sohn von Hellje, Bruder von Niben, Erschaffer der Welt und des Bösen. Er wird oftmals durch seine nicht definierte Gestalt als schwarzer Nebel mit roten Augen dargestellt. Seine Nachkommen sind Rainbow Death und Thire.

Oxus Bearbeiten

Oxus ist der Nachfahre Diarons und der Herr der Flüche und der Toten. Er wird meistens vollkommen schwarz mit leuchtenden grünen Augen und einigen Geistern, die hinter ihm stehen, dargestellt. Er gilt als oberster Nekromant und befehligt ein Heer der Toten. Seine Nachfahren sind Crota und Lynx, die jedoch keine Götter sind.

Angel Bearbeiten

Angel ist die Tochter Nibens, Göttin des Lichts und der Freude. Sie wird als vollkommen weißes Pony mit blauen Strähnen dargestellt.

Rainbow Death Bearbeiten

Rainbow Death ist die Tochter Cyros und die Göttin des Todes. Sie wird oftmals mit blutigen verbundenen Flügeln und vernarbtem Körper dargestellt, um ihre Verbundenheit mit Schmerz und Tod zu symbolisieren.

Thire Bearbeiten

Thire ist der verstoßene Sohn Cyros und hat deshalb keinen Themengebiet und gilt als brutal und skrupellos. Er wird häufig mit einer schwarzen Rüstung dargestellt.

Feste und Gebete Bearbeiten

Es gibt keine Festtage, sondern nur jeden letzten Tag des Monats wird eine sogenannte Pūjin durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen zweistündigen Gottesdienst, der sich auf Fürbitten durch Lieder, Mantren und Opfer wie Waffen, Blut oder Pflanzen bezieht. Geleitet wird es von dem ansässigen Priester (genannt Anaro, also "Seher").

Ablauf einer Pūjin Bearbeiten

  1. Der (im Idealfall) Magus begrüßt mit die Gläubigen mit etwas Instrumentalmusik.
  2. Er ruft in einem Monolog die Götter an, in die auf dem Schrein stehenden Statuen einzukehren und der Pūjin beizuwohnen.
  3. Die Gläubigen kommen nacheinander nach vorn, schneiden sich mit eigenen Messern in die Hand und übergießen die Statuen mit etwas Blut, um diese spirituell zu reinigen.
  4. Mehrere Kantari verwischen das Blut beim stetigen Sprechen von "Fūhl Vahlôrn [Jeweiliger Gott]", um sie vollkommen zu benetzen.
  5. Der Magus bittet die Gläubigen nach vorn, um Opfergaben auf den Scheiterhaufen vor dem Altar zu werfen.
  6. Der Magus zündet das Feuer durch Magie an und überbringt symbolisch die Opfergaben den Göttern. Die Gläubigen singen dabei einige Lieder im Varania.
  7. Nach dem Abbrennen des Feuers wird jedem Gläubigen mit der Asche ein Punkt auf die Stirn gedrückt, der eine Art Segen darstellt.
  8. Der Magus beendet die Pūjin mit einem Abschlusswort an die Götter, wäscht die Statuen mit Kristallwasser ab und entlässt die Gläubigen aus dem Dom.

Hierarchie Bearbeiten

Im Anarismus gilt die Hierarchie:

  • Magus (Oberster Hohepriester, durch ein Zufallsritual aus den Kantari gewählt)
  • Kantari (Hohepriester, werden durch ein Zufallsritual aus den Anari gewählt)
  • Anari (Anaro) (Einfacher Priester, kann zum Hohepriester werden)

Die Hierarchie gilt für jede Stadt. Das bedeutet, z.B. Oblivion hat einen Magus, 20 Kantari und 50 Anari. Auf den Dörfern jedoch kann es sein, dass ein Kantari oder Anari der höchste Priester ist. Es gibt keine Art Papst oder ähnliches, sondern nur die Magister als obersten Rat der Kirche, der politisch jedoch nichts zu sagen hat.

Leben nach dem Tod Bearbeiten

Anaristen glauben, dass man durch ehrenhafte und gute Taten in Honoris Halle kommt und auf ewig seinen Vergnügen nachgeht, während man durch schlechte Taten zu Diaron nach Knirmūn kommt, um dort zu einer verfluchten Seele zu verderben und auf alle Ewigkeit zu leiden.

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