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Das Anarlog ist die Lehre von den Mächten, Persönlichkeiten und Geschichten vor der Existenz irdischen Lebens und dem Einfluss der höheren Wesen und der Magie auf die aktuelle Welt, im Anarlog Gondol genannt.

Generelles Bearbeiten

Etymologie Bearbeiten

Das Wort Anarlog ist ein Neologismus, der aus dem varanischen Verb anar (= sehen) und dem varanischen Nomen log (= Wort, Lehre) zusammengesetzt ist. Er bedeutet soviel wie "Lehre des Sehens" und beschreibt damit im metaphorischen Sinne das Erkennen und Erforschen göttlicher Existenz und Geschichte sowie der Anwendung von der Magie.

Verbreitung Bearbeiten

  • Equestria: Bis zur Rückkehr Nibens 1014 nicht bekannt, danach jedoch in ganz Equestria vorherrschend (67% der Bevölkerung haben gute Kenntnis darüber; 85% davon Grundlagen).
  • Schattenreich: 58% der Bevölkerung bekennen sich zum religiösen Anarlog (vorwiegend Rituale aus dem magischen Zweig; Glorifizierung der Sûloi), 97% zum wissenschaftlichen Anarlog.
  • Ziegen: Die Ziegen verehr(t)en ausschließlich Niben, der Kult ging allerdings im Laufe der Jahre immer weiter unter und ist mehr oder weniger nicht mehr präsent, wird aber dennoch sporadisch praktiziert.

Lehre Bearbeiten

Die Lehre des Anarlog kennt drei Zweige: Geschichte, Magie und Persönlichkeiten. (varan. Histum, Magia, Valaroi')

Histum (Geschichte) Bearbeiten

Der erste Zweig des Anarlog beschäftigt sich mit der allumfassenden Geschichte Gondols. Die Geschichte bis zur Schöpfung der Vitaloi ("Lebende") ist in der Cronai Sulvari ("Chronik der Sulvaren") verzeichnet, die darauffolgende Historie in den Annalen und Chroniken der jeweiligen Völker.

Die wissenschaftliche Arbeit dabei liegt in Archivierungen, dem Festhalten aktueller Geschehnisse und dem Erfassen von Magie jeglicher Art, die im magischen Zweig erforscht und nutzbar gemacht wird.

Magia (Magie) Bearbeiten

Der zweite Zweig des Anarlog beschäftigt sich mit der Magie, die durch das Nutzen der magsichen Energie, genannt Astralis, freigesetzt wird. Dabei teilt sich der Zweig in zwei Disziplinen auf:

Magia Valaroiu (Höhere Magie) Bearbeiten

Diese Disziplin bezeichnet Magie, die von den Valari ausgeht und somit um vieles mächtiger ist als die gängige niedere Magie. Dabei handelt es sich meistens um Invo- und Evokationen von Sûloi, die jedoch schon seit vielen Jahrhunderten beinahe erfolglos erforscht werden.

Magia Vitaloiu (Niedere Magie) Bearbeiten

Diese Disziplin bezeichnet Magie, die von Einhörnern und dem Astralis ausgehen. Dabei handelt es sich meist um Telekinese, Telepathie (nur von Meistern beherrscht), Destruktionsmagie und Heilungsmagie.

Valaroi (Persönlichkeiten) Bearbeiten

Der dritte Zweig beschäftigt sich mit den Valari, den göttlichen Wesen, in engem Zusammenhang mit der Magia Valaroiu. Er erforscht die Kräfte und Persönlichkeiten der Valaroi, insbesondere der Sûloi.

Fyé Valaroi ("Die Mächtigen") Bearbeiten

Fî Ilúvatar ("Der Schöpfer") Bearbeiten

Arsendhul Bearbeiten

Arsendhul ist der Schöpfer des Universums, des Raums und der Zeit. Außerdem erschuf er die paradiesische Ebene Arana, die heller schimmerte als alles Lebendige. Auf dieser Ebene lebten die von ihm erschaffenen Valaroi, von denen sich jedoch die rebellische Gruppierung der Sûloi von ihm abwandten, da er andere Schöpfung als seine eigene verbot. Sie zerissen ihn und die ihm loyalen Valaroi in Stücke und zerstreuten sie in den unendlichen Raum.

Arsendhul jedoch sprach einen Fluch aus und entzog den Sûloi einen Großteil ihrer Macht und gab diese Niben, wodurch nur er in der Lage sein würde, etwas zu erschaffen. Er hoffte, dass diese Premisse für Kämpfe zwischen ihnen sorgen würde.

Fyé Sûloi ("Die Sieger") Bearbeiten

Niben Bearbeiten

Er ist der Sûlo Ara ("Der erste Sieger"), Soegro fî Valar Sûloiu ("Empfänger der Macht der Sûloi") und der Illuvatár Gondolu ("Schöpfer Gondols"), der sich im steten Zweikampf mit seinem Bruder Diaron befindet. Er hat die Vitaloi in ihren ersten drei Grundformen (Terrus, Pegasus, Magus) und noch ihre Beschützer (Zinadoi) erschaffen und ist der höchste aller noch existierenden Valaroi.

Diaron Bearbeiten

Diaron ist der Sûlodûr ("dunkler Sieger") der Bruder Nibens und dessen größter Feind. Stets neidisch auf dessen Schöpfungen verunstaltete er viele Equiri zu seinen Schatten, den Valyra, denen er stets den Kampf gegen die Ponys einbläute, bis sie von den Zinadi zurückgeschlagen und in das separate und isolierte Impari Valyrau bzw. Varlyrimpari ("Reich der Schatten; Schattenreich" ) verbannt wurden. Ebenso wurde Diaron in das extra für ihn erschaffene Totenreich Knírmun (varan. "Schwarzes Reich") gesperrt und mit der Herrschaft über die zu Lebzeiten Verdammten betraut.

Von dort aus wirkt er seine zwar stark eingeschränkte, aber dennoch wirksame Macht, um zwischen Nibens Völkern und auch ihm selbst Misstrauen und Hass zu säen.

Filoraël Bearbeiten

Filoraël, der Filosgûl ("Waldgeist") und Paexginá ("Friedenswächter") ist der Gott der Tiere, Natur und des Friedens. Er lebt in immer wechselnden Körpern und ergreift oftmals auch Besitz von Vitaloi, um sie auf den rechten Weg zurückzubringen. Er ist so etwas wie Nibens persönlicher Friedenswächter, aber gleichzeitig auch ein mächtiger Sûlo, der über die ganze Zerstörungskraft der Natur gebietet.

Honoris Bearbeiten

Honoris steht für Ehre und ehrbares Verhalten. Er ist der größte Krieger, der jemals in die Schlacht gezogen ist und holt die größten Krieger nach deren Tod zu sich in seine durch Magie verborgene Bergfestung Valkrinain (varan. "Goldene Halle"), um sie für seine Elitearmee Arma Dagoliu zu rekrutieren, die für eventuelle Götterschlachten bereit steht.

Caris Bearbeiten

Caris, der Furor Valarin ("Mächtiger Zorn"), ist der Gott des Zornes und des Feuers. Er schläft meistens in den Tiefen des Knírmun und tritt dann in eine Person ein, deren Hass, Zorn und dunklen Absichten für ihn würdig ist, wenn es an der Zeit ist. Dadurch sollen denjenigen im Wutanfall gewaltige Kräfte unterstützen und eine Unsterblichkeit herbeiführen.

Daeron versuchte sein Leben lang diesen Zustand zu erreichen, scheiterte jedoch daran.

Vúlruczh Bearbeiten

Vúlruczh ist der Gott der Kreativität und lebt in jedem Einzelnen als Teil ihrer Persönlichkeit. Und je nachdem wie würdig diese Person ist, umso kreativer und produktiver wird sie. Ein sehr passiver Sûlo.

Fyé Trianoi ("Die Hinteren") Bearbeiten

Die Trianoi sind die von ihnen selbst erschaffenen Diener der Sûloi [die noch erschaffen bzw. enttarnt werden müssen. Hab jetzt Angel, Rainbow Death etc. rausgenommen, weil sie nicht so passen. Falls wer Beschwerden hat, gerne zu mir.].

Hierarchie Bearbeiten

Im ritualischen und religiösen Anarlog gilt die Hierarchie:

  • Magus (Oberster Hohepriester, durch ein Zufallsritual aus den Kantari gewählt)
  • Kantari (Hohepriester, werden durch ein Zufallsritual aus den Anari gewählt)
  • Anari (Einfache Priester, können zum Hohepriester werden)

Die Hierarchie gilt für jede Stadt. Das bedeutet, z.B. Oblivion hat einen Magus, 20 Kantari und 50 Anari. Auf den Dörfern jedoch kann es sein, dass ein Kantari oder Anari der höchste Priester ist. Es gibt keine Art Papst oder Ähnliches, sondern nur die Magister als obersten Rat der Kirche, der politisch jedoch nichts zu sagen hat.

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