FANDOM


Ein lauter Knall und ein grelles Licht. Danach fallen ein paar Schüsse. Vierzig bis Sechzig Sekunden. Dann ist alles Ruhig. Die Zielpacket wird sichergestellt. Dann beginnt die eigentliche Arbeit, meine Arbeit.

Daerons Heerschaft hinterließ der Welt eine Vielzahl von Waffen, welche Glücklicherweise nie das Augenlicht der Welt erblickten. Meine schon. Der Stoßtrupp räuchert das Labor aus, in dem sich Daerontreue verschanzt hatten. Ihre Ziele sind eindeutig. Die Fertigstellung der Projekte Arsenal, die Vernichtung Equestrias und die unanfechtbare Vorheerschaft des Schattengeschlechts.

Die Projekt Arsenal waren Daerons Ass, diese Waffen sollten seine Truppen unaufhaltsam machen. Die Labore des Projekt Licht-Arsenal konzentrierten sich auf die Entwicklung von Waffen, welche mit grellem Licht oder brennender Hitze, den Feinden des Reiches einheizen sollten. Das Labor in dem ich mich gerade befinde ist ein eben solches.

Wie in allen Laboren zuvor leisteten die Wissenschaftler gewalttätigen Wiederstand und machten Sprengsätze zur Vernichtung des Labors scharf. An sich stellt das kein Problem dar. Meine Aufgabe ist es die Waffen zu vernichten. Allerdings können wir vorab nicht wissen, was sich in diesem Labor befindet und ob die hier Entwickelten Waffen den Explosionsradius nicht verstärken. Zudem sind Explosionen in einem Wohngebiet immer ein zu hohes Risiko.

Meine erste Aufgabe besteht darin herauszufinden welchem Arsenal-Projekt dieses Labor zugeordnet ist. Wie bereits erwähnt ist dies ein Licht-Arsenal-Labor. Danach die Waffe.

Den Unterlagen zufolge soll das Gerät das wir fanden, eine Hitzebombe sein. Dazu konzipiert in der Luft, zwanzig Meter über einem Ziel, zu explodieren und mit der dabei entstehenden Hitzewelle, alles im Umkreis von 250 Metern in Brand zu setzen. Statt auf Fossile Brennstoffe, wie bei normalen Brandbomben, setzte diese Waffe auf magiechemische Prozesse. Den genauen Ablauf der Prozesse muss ich noch begreifen. Das kann einige Tage in Anspruch nehmen.

Wenn ich ehrlich sein soll: Das ist eine der weniger grausamen Waffen die mir bisher in die Hufe gefallen sind.

Vor einigen Tagen haben wir ein Labor unweit der Hauptstadt ausgeräuchert. Darin befanden sich Prototypen des Nattern-Arsenal-Projekts. Die Natternlabore beschäftigen sich mit der Herstellung von Waffenfähigen Giften und andere Biowaffen. Auch der Virus der in Down Under freigesetzt wurde kam aus einem Natternlabor. Das Virus konnte mittlerweile sichergestellt und nahezu vollständig entschlüsselt werden. Es gibt erste Versuche einen Impfstoff herzustellen. Bei der Größe des Gebiets, in dem der Virus aktiv war, ist es nicht unwahrscheinlich das er irgendwo überlebt hat.

Von Giftmunition über Tsunamibeschwörerbomben bis hin zu Teslakampfanzügen hab ich jetzt gefühlt alles gesehen. Und dennoch schafft es immer wieder ein Labor, mich mit der Tatsache zu schocken, wie kreativ Mord doch sein kann.

Das Labor scheint nun vollständig gesichert zu sein. Die verbleibenden Faschisten werden abgeführt. Das nächste Labor befindet sich nur zwei Städte weiter, dass schaffen wir heute auch noch.

Ende