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Boyfriend

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Eine Kurzgeschichte für heute, mehr nicht^^

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Manehatten, die Stadt der tausend Facetten.

Hochhaus reiht sich an Hafen, hier möcht' ich schlafen.

Starke Hengste, außergewöhnliche Kreaturen, Bars, Kneipen, Huren.

Manehatten, oh Manehatten sei mein - ich will nie mehr ohne dich sein!

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Auroras Gedanken kreisten um das Gedicht, um das bunte Treiben der Großstadt an der Ostküste, auf welche ihr Zug stetig zu rollte... Sonea neben ihr war nicht minder hibbelig, hatten ihren Mütter und Väter sie doch zum ersten Mal alleine gehen lassen... zu einer Nacht für Stuten, ganz alleine zu zweit!

"Ohhh, ich bin ja sooo aufgeregt!", freute sich Sonea neben ihr und streckte den Kopf aus dem offenen Fenster, "ohhh yeeear, das ist sowas von abgefahren voll mega geil!"

"Das will ich doch schwer hoffen!", grinste die junge Pegasusdame und klimperte aufgeregt mit den Metallflügeln, "eine ganze Nacht, das wird was werden!"

"Ich werde alle Hengste am Hafen fressen, mit Hufen und Tattoos!"

"Das will ich sehen, und doch nee, lieber nich! Such dir lieber einen richtigen aus und mach Fischfutter aus ihm, aber alles andere ahndet nur in einem Skandal aus, und den will momentan keiner so recht, ne?"

"Nee, wäre weniger jut - hey, ich seh schon das Meer!"

Und Tatsache, das blaue Wasser glitzerte wie ein Edelstein vor ihnen in der prallen Nachmittagssonne, während sich der kleine Zug gemächlich am Stellwerk Mb vorbei und auf die große Brücke schob, an deren Ende schon der Bahnhof von Manehatten auf die beiden Freundinnen wartete.

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In der Metropole angekommen zog es die beiden Tratschtanten zu allererst in ein Café, wo bei einem Glas Bananenmilch und einem Stück Krümelkuchen der Schlachtplan geschmiedet wurde - Baden stand da an oberster Stelle, und so flitzten sie zum nahe gelegenen Strand und brausten mit Karacho in die schäumenden Wogen, die Mole wurde zum Sprungturm, die Angler zu ärgern war ein Riesenspaß, und mit zwei alten Planken ging es ans Wellenreiten, dass die Gischt nur so spritzte... was ein endgeiler Tag!

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Der Abend legte sich über die Stadt der tausend Lichter, durch welche die beiden jungen Stuten nun voller Spannung streiften, vorbei an leichten Damen, lauten Klubs, überfüllten Bars und pinkelnden Kerlen in der Gosse - aber nichts war so gut wie Die Tortuga!

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Das Lokal war wie immer der beliebteste Platz der ganzen Partymeile, unzählige Gäste drängelten sich schon vor der Tür, und drinnen war erst recht die Hölle los - da hatte ihre Mum ja nicht zu wenig versprochen!, kicherte Sonea in sich hinein und schlug sich bis zur Bar durch, na wollen doch mal sehen wo er steckt...

"Heilige Celestia, Sonea, Aurora!", vernahm sie auch schon die Stimme Tommys, dem das Etablissement seit einiger Zeit gehörte, "was treibt euch beide denn hier in die Tortuga?!"

"Eine freie Nacht, unsere Eltern haben es uns erlaubt!", quatschte Aurora munter drauflos, "und ja, hier kann man einfach am besten feiern, dein Schuppen ist der geilste der ganzen Ostküste!"

"Das sagen viele - na gut, dann passt mir aber gut auf euch auf, ihr beiden, verstanden?!"

"Klar, wir sind doch keine kleinen Fohlen mehr - ach ja, und zwei große Bier bitte, geht auf Canterlot!"

"Kommen sofort!"

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Zwei Stunden später

Kerle über Kerle umgarten Sonea, und sie verteilte Küsschen für Küsschen, giggelte angetrunken und laberte Blödsinn... Aurora hatte ihren Cocktail nicht mal angerührt und beobachtete traurig ihre Freundin - tja, für eine Prinzessin interessierten sich alle, aber für sie... jammerschade...

"Hey, ist... ist neben dir noch ein Platz frei?", erkundigte sich auf einmal eine nette Stimme und sie fuhr herum - ein Junghengst mit nussbrauner Mähne und freundlichem Gesicht stand vor ihr, eine hippe Mütze auf dem Kopf und einen stylischen Pullover übergestreift... wow!

"N-na aber sicher!", stammelte sie und wurde rot, "ich... ich habe auch noch ein Glas Palmwedel, der schmeckt mir nicht besonders, aber wenn du..."

"Sehr gerne, vielen Dank - wie heißt du eigentlich?"

"Aurora, und du?"

"Eugene."

Ihre Blicke trafen sich, und es war Aurora, als würden Funken sprühen - war... war das etwa...?!

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Mitternacht

Das Meer wogte ruhig unter ihren Hufen, er erzählte ihr von seinem Leben und brachte sie mit seinen Witzen zum Lachen, streichelte zart ihre Mähne und bot ihr Wärme... überglücklich lehnte sie an ihm und wünschte, der Morgen käme nie.

"Ist der Mond nicht wunderschön?", fragte er leise.

"Ja, wunderschön... so wie das Wasser... so wie du."

"Nein, du bist schöner."

"Nawww, du bist so süß!"

"Und du süßer."

Mehr Worte waren überflüssig, und keiner von beiden verschwendete eines... ihre Lippen berührten sich sanft, ihre Zungen wurden zu einer, sie wurden eins. Die Liebe durchflutete sie beide, hob sie auf Wolke sieben und darüber hinaus, gab ihnen das Gefühl der Unendlichkeit, der Unsterblichkeit.

Nie wieder werde ich ihn loslassen!, schwor sich Aurora bei vollem Herzen, nie wieder!

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Ein wenig später spazierten sie Huf in Huf durch die dunklen Straßen Manehattens, und wenn Eugene nicht gewesen wäre hätte Aurora sich schutzlos gefühlt... aber so... er war so ein lieber Hengst, ihr Hengst!

"Aurora, würde es dir etwas ausmachen, wenn wir mal kurz bei einem alten Freund von mir vorbeischauen?"

"Nicht im Geringsten, ich folge dir auf den Huf, wo immer du auch bist, mein Liebster!"

"Oh Aurora, du bist so süß!"

"Und du süßer!"

Die Gasse war sehr finster, aber sie hatte keine Angst, ihr Freund würde sie beschützen, er... eine seltsame Müdigkeit überkam sie und ließ sie taumeln, ihr Prinz hielt sie am Arm: "Aurora, was ist mit dir? Was...?!"

Doch längst hatte die Bewusstlosigkeit sie verschluckt.

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Ihre Hufe waren schwer wie Blei, ihr Kopf schmerzte... was... was war hier los... und warum konnte... sie sich kaum bewegen?! Du bist gefesselt!, durchzuckte sie der Schlag, oh nein, was ist bloß passiert?! Und wo war Eugene?!

"Sie ist wach.", verkündete eine tonlose Stimme und eine dreckige Glühbirne wurde eingeschaltet, drei Hengste traten näher an den Tisch, auf den sie geschnallt war, heran und musterten ihr Zucken: "Keine Panik, kleine Stute, wir wollen dir nichts Böses, nur... ein paar Informationen..."

"Ach, und mich im Anschluss an ein Bordell verkaufen, ne?!"

"Du bist ganz schön frech, aber gar nicht mal so dumm und naiv wie du aussiehst...", lacht Nummer zwei, "aber ja, du bist trotzdem in die Falle getappt..."

Es traf sie wie ein Schnellzug mit 200 km/h - das... das war... alles... nur gespielt gewesen... "Eugene... Eugene!"

"Der Junge ist Meister seines Faches, das muss ich ihm lassen!", amüsierte sich der dritte im Bunde, "Eugene, zu köstlich!"

"IHR DRECKSCHWEINE, IHR HABT MEINE GEFÜHLE AUSGENUTZT UND MICH HINTER'S LICHT GEFÜHRT!!!", schrie die gefesselte Jungstute vor Wut und unbändigem Zorn, "ABER DAS WERDET IHR BEZAHLEN, ALLE SCHÖN LANGSAM DER REIHE NACH, UND DIESER MIESE SCHWINDLER OBENDREIN, DEN FÜTTERE ICH MIT SEINEM GEMÄCHT!!!"

"Da haben wir aber Angst, vor einem Fohlen..."

Mit einem Ruck rissen die Lederriemen, die Auroras Flügel an ihren Körper drückten, messerscharfe Kanten gruben sich in das Holz und zerbrachen den Tisch in Bruchteilen von Sekunden, sie bekam den linken Vorderhuf frei, gleich darauf den rechten, drückte sich ab und entkam auf den letzten beiden Fesseln durch eine kraftvolle Drehung, einen Satz später stand sie Auge in Auge mit den drei Großmäulern, deren Hufe gefährlich nahe bei den Pistolen an den Gürteln zitterten: "AUF DEN BODEN ODER WIR SCHIEßEN!!!"

"Falsch!", lachte ihr Gegenüber mit teuflischem Unterton, "beides falsch!"

Und aus ihren Flügeln klappten zwei LMGs.

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Den Gangstern hingegen klappte nicht einmal mehr die Kinnlade herunter, so schnell waren sie höchstens noch zum Nudelabschöpfen zu gebrauchen... über ihre Leichen stieg Aurora emotionslos hinweg und ließ ihre Blicke durch das alte Lagerhaus schweifen... wo steckte dieses Schwein bloß?!

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Zacharias Marlon, der vermeintliche Eugene, zählte auf einer Parkbank sein Geld - die Typen hatten ihn nicht schlecht bezahlt, so wie die letzten Male auch... "Hallo Süßer!"

Er hatte nicht einmal mehr die Zeit zum Schreien, bevor sich Aurora auf ihn stürzte.

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Nächster Morgen

Sonea war ausgelaugt und etwas wackelig auf den Hufen, aber das ging schon - happy war sie wie schon lange nicht mehr, das mussten aber auch mindestens zwanzig Hengste aller Größen gewesen sein!

Müde ratzte sie, als sich der Zug gen Canterlot in Bewegung setzte, neben ihrer besten Freundin ein, die wie immer am offenen Fenster stand und einen letzten Blick auf Manehatten, die Stadt der Versprechungen und Lügen, und das endlose Meer warf... und auf die Stuten und Hengste vom CPD, die gerade einen recht großen Hummerkäfig mit Leiche aus dem Wasser zogen... oder zumindest das, was davon noch übrig war.

Orion wartet auf dich, keine Sorge!, lachte ihre innere Stimme bei dem Anblick, und keine Sorge, wenn dich einer innig liebt, dann er!

Und da waren sie ausnahmsweise mal einer Meinung.

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ENDE

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P.S.: Aurora hat ihm die Augen ausgestochen, ihn dann mit seinen... gefüttert, seinen Bauch aufgeschlitzt und ihn mit den Innereien gefüttert, ihn dann lebendig zerhackt und seinen Kopf solange gegen einen Baum geschlagen, bis alle Knochen zersplittert waren!

P.P.S.: Hengste Equestrias, lasst eure Hufe von dieser Stute!

P.P.P.S.: Sonea hat jetzt Aids.

P.P.P.P.S.: Nee, doch nicht!

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ENDE!!!

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