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Breath: Kristallsplitter

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Achtung, NSFW!

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Die folgende Ponypasta enthält Material, welches sadistisch, brutal oder für einige Personen verstörend ist und deswegen als NSFW (Not safe for work/Nicht geeignet für die Arbeit) eingestuft wurde. Lies die folgende Pasta also nur weiter, wenn niemand hinter deinem Rücken steht, du ungestört bist und dir der folgende Inhalt bewusst ist.

Breath: Kristallsplitter - Das... (was weiß ich?!)Bearbeiten

Aber Held, was schreibst du schon wieder einen Breath-Teil, gibt's davon nicht schon mehr als genug?! Klar, natürlich, aber (WARNUNG! - mega lange Rechtfertigung, die eh totaler Schwachsinn ist und deswegen rausgekürzt wurde) ich tu es einfach! So!

HS_%28ganz_klein%29.pngHELDPinnwand/Message Wall 07:35, 25. Apr. 2016 (UTC)

Erstes Kapitel - Das ProblemBearbeiten

Es war ein warmer Tag in Equestria, den alle Bewohner des Landes nach dem langen Winter vor allem im Freien genossen.

Unter diesen Ponys waren auch Kristallkönigin Arriva und ihre "Tochter" Destiny, die es sich im Schlossgarten des Kristallpalastes nach einem Spaziergang durch das kleine Königreich bequem gemacht hatten und nun Schach spielten.

Zwei Gläser mit frisch gepresster Zitronenlimonade dazu - was hätte schöner sein können?

"Meine Königin...", trat ein Bote zu ihnen an den Tisch und überreichte Arriva einen Brief, "Ihr habt sehr wichtige Post erhalten - wenn Ihr wünscht hole ich Euren Sekretär her, der sogleich eine Antwort aufsetzen kann."

"Danke, aber das mache ich selber... später...", brummte sie ungehalten und wedelte ihn mit einer lästigen Hufbewegung hinfort, was auch Destiny nicht entging: "Mum, was hast du denn plötzlich?"

"Nichts, mein kleiner Schatz, mir... mir ist nur etwas warm."

"Ah, oki! Wollen wir vielleicht reingehen und drinnen weiterspielen?"

"Ja, können wir machen..."

---

Spät am Abend vergewisserte sich Arriva wie üblich, dass ihre Kleine im Bett lag und friedlich schlief, bevor sie sich in ihr Turmzimmer zurückzog und die schwere Tür abschloss... fuck verdammt!

Kraftlos rutschte sie an dem Holzblatt herunter und überflog ein drittes Mal die Zeilen... dieses dreckige Arschloch, wie konnte er sich das wagen?! WIE KONNTE ER DAS VERLANGEN?!?!

Die Tränen rannen ihr in Sturzbächen das Gesicht herunter... das... das zerstörte alles! Merkte er denn gar nicht, wie sehr sie an Destiny hing?! Warum war sie ihm plötzlich so wichtig?! WARUM WOLLTE ER SIE IHR WEGNEHMEN?!?! Und dieser dreckige Brief... diese Drohung... damit hatte er sie, dieser miese Hurensohn, dieser ach-so-große Anführer, der alles wissen musste, und wenn nicht gleich Chaos und Verwüstung ausbrach und er so lange nachbohrte oder nachbohren ließ, bis er die nötige Gewissheit hatte... wahrlich ein Meister darin, auch die letzten Geheimnisse seinen Untertanen und Freunden zu entlocken... und sie dann gegen sie auszunutzen und zu benutzen!

Wissen ist Macht, und wenn man mehr wusste als gut für einen war...

Der Mond lächelte durch das Gangfenster... nein, das durfte nicht sein, das würde sie nicht zulassen!

Was würde Luna jetzt tun?, überlegte sie voller Zorn, erhob sich und schlich leise die Wendeltreppe hinauf... oben angekommen verriegelte sie die Bodenluke des Turmzimmers, warf sich in den Berg weicher Kissen inmitten des Raumes und dachte lange angestrengt nach.

---

Einerseits mag ich diese Nähe zu ihr, andererseits fühle ich mich alleine hier in diesem düsteren Loch... tagein tagaus nichts sehe ich nichts anderes als diese Steine über mir... meinen Kopf kann ich nicht bewegen, meinen Körper auch nicht... ich wünsche mir wenigstens diese Fesseln weg, sodass ich mir etwas die Beine vertreten kann... aber so...

Nanu, die Tür geht? Kommt sie etwa?! Jetzt zu dieser späten Stunde noch? Ohhh, das wäre schön... ah, drei kurze Hufschläge an meiner Zelle - sie ist es!

---

"Hallo Skyblack mein Liebster!"

"Hallo Arriva - schön, dass du mich besuchst. Wie war dein Tag?"

"Eher schlecht - Skyblack, würdest du mir einen Gefallen tun?"

"Aber natürlich, du bist meine Herrin, für dich tue ich alles!"

"Ich... meinetwegen auch deine Herrin, aber eher deine beste Freundin, Dummerchen - ich hab dich doch lieb!"

"Und ich dich mehr als alles andere auf dieser Welt!"

Unsere Lippen berühren sich, meine Zunge labt sich an ihrer, gierig sauge ich ihren Speichel auf... hach...

"Skyblack, würdest du mich heiraten?"

Wutt?! Na gut, ich habe damit gerechnet... aber nicht jetzt! "Ähm... ja, ja doch!"

"Danke, tausend Dank dir!", strahlt sie und streichelt meinen Bauch, schleckt mein Gesicht... hihi!, "ich... du bist mein Hengst, mein liebster Skyblack!"

"Schön, das freut mich auch sehr."

"Skyblack...", sie sieht mir nun direkt in die Augen... mit diesem wunderschönen Gesicht..., "kann ich dir vertrauen?"

"Ja sicher, mir kannst du alles erzählen, ich werde es definitiv keinem Pony weitersagen."

"Gut... ich habe, pardon wir haben ein Problem - es geht um Destiny, und es ist mehr als ernst!"

"Oh, das klingt nicht gut... schieß los!"

---

Ich mochte diesen kleinen Schatten, der meiner Königin täglich dieses einmalige Lächeln auf ihr Engelsgesicht zaubert, schon immer... seitdem ich sie damals hier unten kennen gelernt habe. Und jetzt will sie dieser Kerl sie zurücknehmen, nur damit er sie für sich alleine haben kann, und um sie zu bekommen droht er meiner Arriva auch noch auf die hinterhältigste Weise!

Meine Mordlust ist soeben von den Toten auferstanden... oh ja, ich will es fühlen, diese Todesschmerzen, diese irren Schreie meiner Opfer kurz vor ihrem Ende, will mich an ihren Qualen laben... OH JA, ICH WILL ES, ICH MUSS ES!!!

Laut lache ich auf.

---

Frei zu sein bedarf es wenig, nur wer frei ist ist ein wahrer Hengst!

Ich stehe im Nebenraum und begutachte das liebstes Kunstwerk meiner zukünftigen Frau... diese abgehackten Flügel mit den stumpfen blutdurchtränkten rosa Flugfedern geben mir Sicherheit - sie ist meine Stute, sie fühlt wie ich, ich liebe sie innig!

Und so mache ich mich auf den gefährlichen Weg... noch lange winkt sie mir von den Zinnen der Mauer zu... eine stumme Träne rollt meine Wange hinunter, so sehr vermisse ich sie jetzt schon... aber wenn ich heimkehre werde ich sie nie wieder loslassen, nie wieder!

Wir werden eins sein, nur wir beide und Destiny!

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Zweites Kapitel - CanterlotBearbeiten

Zwei Stunden später

Ein Treffen der Staatschefs der Republik dauerte in den Schlossmauern schon seit dem Mittag an... und nach wie vor war kein schnelles Ende in Sicht. Overlord hatte Safira, Black Snow, Vight und die Vertreterin der provisorischen Black-Pony-Regierung, Prinzessin Sonea, samt Freund Caydan und natürlich König Terra, Beraterin Celestia und Ziegenkönigin Luna zusammengetrommelt, um über ein Abkommen zum Austausch der Geheimdienstdaten und sonstigen Spionagetätigkeiten zu verhandeln... konkret hieß das eine Offenlegung sämtlicher unter strengster Geheimhaltung liegenden Akten, was natürlich auf erbitterten Widerstand stieß.

Müde und ausgelaugt hatten bereits Black Snow (die Yamne´es hatten sowieso keinen Geheimdienst), Vight (Quatom hatte nichts zu verheimlichen) zugestimmt... wenn das noch einer der Anwesenden tat, war es durch!, wurde sich Luna mit Schrecken bewusst und warf nervöse Blicke auf die große Turmuhr, oh Robert, macht hinne!

"Luna meine Gute, willst du nicht zustimmen und dieser Konferenz endlich ein Ende setzen?", fragte der Combine-Anführer sie mit milder Stimme, "es würde uns allen helfen, wenn..."

"Ich bleibe bei meinem Nein!", knurrte sie, "bequatsch das ein andermal mit Robert wenn's sein muss, aber lass mich damit in Ruhe, das ist nicht mein Bier, wie oft noch?!"

"Verstehe... tja dann..."

Ein Combine trat neben ihn und flüsterte ihm etwas ins Ohr, worauf sich das Gesicht Overlords verzog und er seinem Soldaten befahl: "Schick eine Patrouille vorbei, die sollen das mal unter die Lupe nehmen!"

"Verstanden!", salutierte die Gestalt und verschwand so schnell wie sie gekommen war... doch Sonea war das nicht entgangen: "Was ist denn los?"

"Nichts Wichtiges, hoffe ich... ein Posten antwortet nicht mehr, das hat Adrian mit gemeldet."

"Ah ja, ok, danke."

"Kein Problem - und willst du nicht...?"

"Nein, und nochmal nein!"

"Also schön, dann eben nicht... sonst noch einer? Oder soll ich noch einmal die Vorzüge dieses Austausches erläutern?"

Allgemeines Stöhnen, aber keiner sprach es laut aus... wie lange waren sie hier noch gefangen?!

---

Diese Narren, so erbärmliche und schwache Gegner habe ich selten gehabt... dafür bin ich jetzt im Besitz eines wirklich schönen Bajonetts... Kampfmesser, wie-auch-immer... lautlos erklimme ich im Schutz dichten Efeus die Schlossmauer Canterlots... zu fliegen ist zu auffällig.

Hinterrücks ramme ich meine Klinge einem Scharfschützen durch den Helm - Gelüste durchfluten mich, wecken Erinnerungen an das Leben im Wald der ewigen Magie mit Fluttershy...

Fluttershy.

Ich habe sie seit Ponyville nicht mehr gesehen... und hoffe so sehr, dass sie entkommen ist... und dass es ihr gut geht, wo auch immer sie heute ist...

Eine stille Träne entfleucht meinen Augen, nicht mehr.

Trotzdem vermisse ich sie schrecklich... so sehr... ich wünschte, ich könnte sie sehen, nur sehen... sehen, wie es ihr geht.

Aber jetzt habe ich einen Auftrag zu erledigen, das kann warten!

---

"Adrian, was... ja, ja ich verstehe... okey, over."

Der alte Mensch wandte sich an Terra: "Es wurden mehrere Wachen völlig lautlos ausgeschaltet, hier läuft ein Profikiller frei herum! Wir müssen sofort raus hier und in die Schutzräume, dieser Saal ist nicht länger sicher!"

"Sag mal, bei dir piept's wohl!", empörte sich der Ponykönig und richtete sich auf, "die Scheiben sind aus explosionssicherem Panzerglas, da geht nichts, aber auch gar nichts d..."

Schüsse, ein Zebra und bei Hengste gingen zu Boden.

"WAS ZUR...?!?!"

Der Anti-Terror-Mechanismus griff, das große Tor schwang zu und verriegelte sich mehrfach - nur um von einer doppelten Explosion in tausend Stücke zersplittert zu werden. Winzige Kristalle regneten in den Thronsaal und breiteten sich als schillernder Teppich vor den Regenten der Republik aus... ihre Mienen spiegelten blankes Entsetzen wieder, als sie den Pagasus erkannten, der mit einem Sturmgewehr in den Hufen auf die Reste des mächtigen Holzes trat.

"Hallo alle miteinander!", lachte Skyblack Graymane diabolisch und legte auf Overlord an, "und tschüss, Overlord!"

---

Drittes Kapitel - Friss oder Stirb!Bearbeiten

Die Combine zerballerten ohne ein Wort zu verlieren den ganzen Eingang, Terra und Celestia brachten sich so schnell sie konnten in Sicherheit, Safira und Vight folgten umgeben von ihren Leibwachen ebenfalls binnen weniger Momente aus der Gefahrenzone, Caydan riss sich seine Berettas aus dem Gürtel, Sonea ihre ACR vom Rücken, um Lunas Horn funkte Magie.

Overlord blieb als einziger vorerst gelassen, auch als ein Teil des Gewölbes einstürzte und eine Staubwolke den Schutt verschluckte: "Bleibt alle ruhig, meine Männer haben ihn erwischt, daran besteht kein Zw..."

Ein Combine krachte rücklings auf den Boden, in seinem verspiegelten Visier steckte ein Messer.

"Scheiße!"

Skyblack schoss aus der Wolke, brach scharf nach rechts aus hinter eine Statue, drückte sich von der Wand ab und riss einen Hengst in Rüstung von den Hufen, rammte ihm ein Knie zwischen die Beine und stach ihm sein eigenes Kampfmesser in die Brust.

"NEIN!!!", schrie einer seiner Kameraden und zog seine AK voll durch, doch die Kugeln trafen nur den Körper des Getöteten, mit dem der Psycho als Schutzschild nun auf ihn zu sprintete, die schlaffe Hülle in einen Rammbock verwandelte und auch diesen Hengst mit einem einzigen Stich erledigte.

"Alarmstufe rot, ich wiederhole...", gab Neo an die Verstärkung durch, "sofort alle verfügbaren Combine in den Thronsaal, ich..."

Skyblack stand vor ihm.

Der Soldat riss seine Waffe in die Höhe und schoss wie wild, doch der schwarze Hengst war wieselflink und schlug Haken um Haken - er spielte mit ihm!

---

Ich wäre kein guter Soldat, die sind alle viel zu verkniffen!

Er weiß, dass ich mit ihm spiele, aber er denkt, dass er im Vorteil ist, wenn er nicht mitspielt... der arme Irre, wie lange soll ich ihn noch ärgern? ... hm, ich soll doch jemand anderen erledigen, oder? ... na schön... ich breche ab, schnelle nach vorne, steche blitzschnell links rechts links, er taumelt, ein Hieb durch seine linke Gesichtshälfte, er stürzt... und noch einer beißt ins Gras!

Muhahaha!

---

"HAHAHA!!!", lachte der Psycho und Caydan brüllte: "NIMM SIE IN DEN MUND!!!"

Seine Berettas donnerten Sturm, Skyblack wich mit Leichtigkeit aus, ebenso Lunas Blitzen, Soneas Sperrfeuer - Adrian trat wie eine unüberwindbare Festung von Kerl auf ihn zu und richtete seine OSIPR-AR2 auf den Angreifer: "STIRB DU MIESER TERRORIST!!!"

Er feuerte, bis sein Magazin leer war, wollte durchladen, doch Skyblack war schon längst da, ein kurzer heftiger Kampf, der Combine stürzte, sein Kontrahent katapultierte mit einer lässigen Hufbewegung das Gewehr in seine Hufe und fragte: "Letzte Worte?"

---

Irgendetwas hinderte mich daran, den Combine zu erschießen - richtig, ich habe etwas gegen moderne Waffen... also zerschlage ich ihm bloß den Helm und trete über seine Leiche hinweg, direkt vor seinen Anführer hin.

"Du willst mich töten?", fragt er gelassen, aber innerlich nervös... ja, fürchte mich!

"Sicher, dazu bin ich hier."

"Du hast meine besten Männer getötet - dafür wirst du sterben, das garantiere ich dir!"

"Und ich garantiere dir einen schmerzhaften Tod, wenn du dich wehrst."

"Dein Hochmut wird dir noch vergehen!"

"Wir werden sehen, wessen..."

Er kommt direkt und setzt einen Schlag links, ich blocke und gehe in die Knie, schnelle hoch und verpasse ihm meine Rechte ins Kreuz... er stolpert nach vorne und keucht... herrlich!

"Hast du schon genug?"

"FICK DICH!!!"

"Na dann...", ich weiche wütenden Fäusten aus, tunnele ihn im perfekten Moment und... ohhh, waren das etwa seine Weichteile?! - Der Arme... jetzt kommt er wieder, Schaum tropft aus seinen Mundwinkeln, er ist zu allem entschlossen... tja, ich auch!

Ich lasse mich auf seine lächerlichen Schläge ein, blocke hier und da, bringe in dabei langsam aus dem Gleichgewicht... nur um ihm dann mit einem Ruck beide Beine wegzuziehen!

Wie eine Schildkröte liegt er da, ich werfe mich auf ihn und ziehe meine liebste Rechte die altbekannte Kombination links rechts links... Blut tropft von seinem Kinn, ein letzter Hieb, seine Nase bricht mit lautem Knacken, ein irrer Schrei - ja! JAAA!!!

Sein Messer steckt in seiner Brusttasche, wie schön... ich nehme es an mich und hebe es über seinen Hals: "Doch letzte Worte?"

"Fick dich!"

KA-WUMM!!!

---

Ich fliege, und das ganz ohne Flügel... die blauen Blitze um mich versengen meine Mähne, mein Fell... oh fuck, ich habe Prinz... Ziegenkönigin Luna vergessen...

Ich schlage auf dem blank polierten Boden auf und rutsche mehrere Meter weit, rapple mich auf, werde erneut getroffen und durch die Luft geschleudert... der Aufprall ist härter und ein stechender Schmerz erfüllt meine rechte Seite - fuck, das ist der Flügel!

Ich muss hier raus, schnell!

---

"YEAR MUM, DU HAST IHN GLEICH!!!"

"SONEA, ABER NUR MIT DEINER HILFE!!!"

"UND MIT MEINER!!!"

"SCHNAUZE CAYDAN!!!"

"Verstanden, Ma'am, Entschuldigung..."

"DAS WILL ICH AUCH MEINEN, SAUKERL!!!"

---

Ich renne, bloß weg hier, raus aus Canterlot!

Der Schlosspark um mich herum wird zum Tunnel, meine Wunden schmerzen höllisch... und sie sind überall, fuck, ich kann kaum noch...

BUMM!!!

Selbst zu fliegen ist angenehmer und vor allem kontrollierter... ich segele gegen einen dicken Baum und mein Kopf schaltet ab... aua, ich... ich muss... nach... Hause...

---

"Sir, wir haben ihn!"

"Das sind gute Nachrichten, ich komme sofort!"

Terra galoppierte aus seinem sicheren Bunker, dicht gefolgt von Celestia und Safira, zurück in den Thronsaal, wo Overlord gerade auf eine Trage geladen und in den Krankenflügel geschafft wurde... im Schlosspark hatte sich neben einem dicken Baum ein Pulk von Soldaten gebildet, die umgehend zur Seite traten und den Blick auf Luna, Caydan und Sonea freigaben, von denen sich letztere über den bewusstlosen Psycho beugte und feststellte: "Der ist hundertpro wech, ihr habt den voll erwischt und... hey, einen Moment mal!"

"Was denn?!", wollte Equestrias König wissen und drängelte sich neben sie, "was hast du?"

"Schau mal...", sie schob Skyblacks Nackenfell zur Seite und offenbarte den Zuschauern ein makelloses Halsband mit weißer Aufschrift, "Eigentum von... Kristallkönigin Arriva."

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Viertes Kapitel - GeheimnisseBearbeiten

Am nächsten Tag

Roberts Hufe scharrten ungeduldig auf dem kristallinen Holz, die Wache ließ sich Zeit als üblich war...

"Ihr dürft eintreten!", erschallte es, "macht das Tor auf, der Ziegenkönig darf rein!"

Knarrend glitt das schwere Gitter empor, mit ihm öffneten sich die beiden großen Flügel aus Kristallstahl, er trat hindurch. Der Hauptmann erwartete ihn schon: "Mein König, bitte entschuldigt das Warten, aber Eure Mutter hat den Ausnahmezustand verhängt und... Ihr wisst vermutlich was das bedeutet."

"Sicher, und dazu noch warum... deswegen bin ich ja hier."

"Ich kündige Euch an?"

"Nicht nötig, das Schloss finde ich schon selbst, aber danke."

"Keine Ursache... aber was genau ist eigentlich vorgefallen?"

"Tja, das möchte ich auch wissen..."

---

Im Palast angekommen fand Robert seine Mutter auf ihrem Thron vor, in Mantel und mit Krone... ihr Blick verriet eiskalte Ablehnung und Wut.

"Morgen...", grüßte sie grimmig, "na immerhin haben sie dich geschickt und er ist nicht selbst vorbei gekommen..."

"Mum, bitte - ich weiß immer noch nicht so recht was eigentlich los ist und... WIE KONNTEST DU MIT DEM PSYCHO SCHLAFEN?!?!"

"WEIL ICH DAS WOLLTE!!!", schrie sie wütend zurück, "ODER HAST DU TRIXIE ETWA AUCH NUR ZUM ANGUCKEN IN DEINEM KELLER?!?!"

Mit offenem Mund glotzte der Ziegenkönig seine Mutter an... das hatte sie jetzt nicht gesagt!

Ein breites Grinsen trat auf sein Gesicht, und sie tat es ihm gleich - laut lachten die beiden los und fielen sich, ganz Mutter und Sohn, in die Hufe.

"Oh Mum, du bist mir eine..."

"... und du mir einer, aber was erwartet man vom eigenen Fohlen?"

"Eben, nichts Gutes... und dafür liebe ich dich!"

"Naw, ich dich doch auch!"

Ein Küsschen, er kraulte ihren Nacken... und sie wurde schlagartig traurig: "Robert... ich... ich war so dumm, so töricht!"

"Das sind wir alle mal...", beruhigte er sie sanft und drückte sie fest an sich, "aber deswegen brauchst du die Hoffnung nicht zu verlieren, dass..."

"Meine Träume sind zerplatzt wie eine Seifenblase, ich habe keinen Sky und keine Destiny mehr."

"Wie bitte?!", wurde er hellhörig, "was ist mit ihr?!"

"Overlord hat sie abholen lassen, vor einer Stunde... er hat bekommen, was er wollte."

"Jetzt kapiere ich's erst - du hast deinen... Skyblack auf Overlord angesetzt, damit... aber wieso...?"

"Er hat mich erpresst!", lachte sie bitter, „ja, der große und mächtige Overlord hat sein Wissen gegen mich ausgenutzt, so wie es abzusehen war!"

"Inwiefern?"

---

Robert hing sprachlos vor der Trophäenwand seiner Mutter... Cadance Kopf wirkte in dem fahlen Licht noch gespenstischer als er ohnehin schon war... der gespaltene Schädel, durchlöchert von Nägeln, voller Messerkerben und mit dem Schriftzug BITCH auf der Stirn... heiliger Hellje, und das war ihr Werk, ihr alleiniges!

"Mum..."

"Du brauchst mir nichts zu sagen, ich weiß, dass sie das nicht verdient hat... aber es war Genugtuung, pure Genugtuung für mich... entschuldige, ich bin..."

"Ach, das macht doch nix - jeder hat eben seine Leichen im Keller!", grinste er schelmisch und drückte sie fest an sich, "und jeder muss seine dunkle Seite mal rauslassen und deren Kreativität ihren freien Lauf lassen..."

"Und du nennst dich meinen Sohn - dich sollte man doch glatt... bin ich froh dich endlich bei mir zu haben!"

"Und ich dich, Mum!"

"Auf ewig?"

"Auf ewig!"

Glücklich wie am Tag ihrer ersten Begegnung lagen sie sich in den Hufen... doch Robert ging diese eine Frage nicht aus dem Kopf... langsam löste er sich, hielt seine Mutter vor sich und fragte: "Mum, liebst du ihn?"

"Ja, ich liebe ihn... ich... ich hätte ihn nicht schicken dürfen... es... es war so dumm von mir, ihr seid meine Söhne und ich sollte nur euren Vater innig lieben..."

"Nein, es liegt ganz bei dir, wen du gerne hast und wen du... das ist nicht zu ändern... und..."

"Und was?", fragte sie mit zittriger Stimme, "was?!"

"Sie bringen ihn um."

---

"N-nein...", brach es aus der geprügelten Stute hinaus, "nein, bitte... bitte nicht!"

"Es tut mir so leid, aber Overlord hat ein paar gute Combine verloren... der ist total durchgedreht, als er dein Eignungszeichen gefunden hat..."

Seine Mutter hatte keine Kraft mehr zum Antworten, sank am Ende schlaff in die Arme ihres Sohnes und weinte lauthals... sie liebte ihn... sie hatte nie einen lieben dürfen, den sie selbst gefunden und ausgesucht hatte... das... war ihre Wahl.

Robert kam ein Geistesblitz: "Mum, noch ist das Bier nicht verloren, denn es gibt noch Hopfen und Malz! - Ähm, was ich eigentlich sagen wollte, ich habe einen Plan, wie du deinen Liebsten unbeschadet zurückbekommst!"

"Du... ja... aber wie?"

"Pass gut auf..."

---

Fünftes Kapitel - RacheBearbeiten

Das Combine-Shuttle landete, Destiny steig aus.

Ihr Vater wartete schon voller Freude: "Destiny mein Schatz, schön dich zu sehen!"

"Dad, warum...?"

Er umarmte sie: "Später meine Kleine, jetzt müssen wir uns erstmal um den feigen Attentäter kümmern, der geschickt wurde, um mich zu ermorden!"

"Darf ich mitkommen?"

"Ausgeschlossen, so ein Prozess ist absolut nichts für junge Stuten!"

"Na dann... ich bin auff'm Zimmer, alles klar?"

Kaum dass sie weg war machte sich Overlord auf den Weg in den Thronsaal Terras, sich über den rüden Tonfall und ihre Aussprache ärgernd... Arriva musste zu starken Einfluss auf sie gehabt haben! Im Allerheiligsten angekommen erwarteten Terra, Celestia und Safira ihn schon, der Rest der Regenten der Republik war längst abgereist.

"Sind alle Anwesenden da und wach?"

Müdes Nicken, nur Safira wirkte ausgeschlafen... perfekt, sie würden allem zustimmen, nur um möglichst schnell zurück ins Bett zu kommen!

"Ich schlage vor, dass wir diesen Psychopathen öffentlich hinrichten, am besten in Ponyville!"

Bejahende Gesten, einzig Safira schien Zweifel zu haben, sprach diese jedoch nicht aus, Terra brummte: "Mach wie du denkst, mir ist's vollkommen egal."

"Gut, dann Ponyville und elektrischer Stuhl!"

"Geht es nicht eine Spur...?"

"Nein!", fauchte der alte Mensch und fasste sich sogleich wieder, "ich habe gute Männer verloren und kann froh sein, dass Adrian und Neo noch leben! Ich will Equestria demonstrieren, was passiert, wenn man einen Combine ermordet!"

"Antrag stattgege..."

"Einspruch!"

Overlord fuhr herum - und Robert grinste ihm unmittelbar entgegen: "Ich habe schon gehört, dass du die Hinrichtung in Ponyville durchziehen willst, aber ich halte das für keine gute Idee und schlage stattdessen Down Under vor!"

"Warum das?!"

"Hat dir meine Frau das etwa nicht ausgerichtet?"

"WAS DENN AUSGERICHTET?!?!"

"Wir haben Informationen erhalten, dass der Schattenprinz und seine Freaks planen, Skyblack Graymane zu befreien und gegen Safiras demokratische Schattenreich als Killer einzusetzen!"

Die Schattenkönigin war mit einem Schlag hellwach: "Das muss verhindert werden, Overlord!"

"Und was hat das mit dem Hinrichtungsort zu tun?!"

"Na ja, nach Down Under geht ein direkter Eisenbahntunnel, das wäre sicherer!"

"Mir recht!", knurrte es, "aber du kümmerst dich um die Sicherheit des ganzen, und wehe dir es geht schief!"

"Kein Sorge!", lachte sein Freund dreckig, "da geht nichts schief... das ist todsicher!"

Was der für eine Energie an den Tag legte... egal, Rache ist süß, egal wie!

Und dann noch gleich doppelt, nein, dreifach! - Ein herrliches Gefühl von Überlegenheit!

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Sechstes Kapitel - Der Tag der AbrechnungBearbeiten

Drei Tage später

Ich genieße die letzten Sonnenstrahlen des Morgens... meines letzten Morgens.

Ein gepanzertes Fahrzeug voller Wachen bringt mich zum Marktplatz von Down Under, wo mein letztes Stündlein schlagen wird... und zum ersten Mal in meinem Leben nach dem Tod meiner Mutter fühle ich Angst.

Sie haben mich in eine gelbe Zwangsjacke gesteckt, ich kann mich kaum bewegen... Sprechen ist verboten, ich würde es acuh nicht tun... ich nutze meine letzte Reise lieber und denke nach.

Denke nach über mein bisheriges Leben, über die, die ich ermordet habe, über Hengste, über Stuten, über Fohlen.

Über Flutters und Arriva.

Sie werden die einzigen sein, die ich vermissen werde...

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Wir halten, vier Hufe ziehen mich hinaus, hinauf auf ein Holzpodest.

Eine große Menge hat sich davor versammelt, klatscht, buht, jubelt... sie alle wollen mich hängen sehen, sie alle sind voller wilder Mordlust... nicht besser als ich es war.

Auf einer Bühne sitzen der Ziegenkönig, die Prinzessinnen... ach nein, Celestia und Ziegenkönigin Luna, dazu der equestrianische König und er.

Sein selbstzufriedenes Lächeln brennt sich tief in mich, ich wende mich schnaubend ab - dieser miese Hundesohn, der meine Arriva erpresst und ihr ihr liebstes Kind genommen hat und jetzt der Sieger ist! Wenn ich könnte würde ich...

Die Schlinge legt sich um meinen Hals und wird huffest gezogen - da stehe ich nun, den Tod vor Augen.

---

"Noch ein letztes Wort?", fragte Overlord, "wenn nicht...!"

"Lass mich das Gerede machen, ich mach das für gewöhnlich immer...", bot sich Robert an und wurde sofort in Grund und Boden gestampft: "Das ist meine Sache hier, ich habe diese Hinrichtung angeordnet, ich bringe sie auch zu Ende!"

"Gut, gut, dann fahre fort - aber du..."

"Ich höre!"

"Ich hoffe, dass dir eines Tages ein Messer im Rücken steckt!"

"Gut, ich habe auch nichts anderes erwartet... HENKER, VOLLSTRECKE DAS URTEIL!!!"

Die Menge hob die Stimmen zur LAOLA, klatschte aufs Höchste erregt in die Hufe, der Maskierte trat an den Hebel heran, Skyblack schloss die Augen...

"HALT!!!"

---

Die Meute verstummte augenblicklich und drehte die Köpfe zum Ausgangspunkt der Ruferin - Kristallkönigin Arriva, ohne Wachen und Gefolge, in voller Lebensgröße, in Mantel und mit Krone.

Und damit nicht genug: "Hiermit halte ich, Kristallkönigin Arriva I., um den Huf des heute zum Tode verurteilten Skylack Graymane an!"

Fassungslose Stille, die ein explodierender Overlord brach: "WIE KANNST DU ES WAGEN...?!?!"

"Oh, das gab's ja lange nicht mehr!", fuhr im Robert kurzerhuf über den Mund und erhob sich, "TJA, ICH WÜRDE MAL SAGEN, DASS WIR EINE STUTE HABEN, DIE DEN VERURTEILTEN HEIRATEN WILL, IST ES NICHT SO?!?!"

"JA, ICH MÖCHTE IHN HEIRATEN!!!"

"DANN IST DAS HIERMIT RECHTSKRÄFTIG, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!"

Die versammelten Ziegen und Ponys wussten nicht mehr, ob sie jubeln oder heulen sollten...

---

"ROBERT, HAST DU JETZT VÖLLIG DEN VERSTAND VERLOREN ODER WAS WIRD HIER GESPIELT?!?!"

"Kennst du das Ziegengesetz?"

"JA, ABER..."

"Kennst du den 267. Artikel?"

"ICH..."

"Davon den fünften Paragrafen?"

"NEIN VERDAMMT, WARUM SOLLTE ICH?!?!"

"Um das hier nachvollziehen zu können...", sprach sein Freund die Ruhe selbst weiter, "der besacht nämlich, dass ein zu Tode Verurteilter, der öffentlich hingerichtet wird, in allen Anklagepunkten begnadigt werden kann, wenn eine Ziege/ Stute um seinen Huf anhält... die Ehe genügte damals anscheinend als anschließende Sicherheitsverwahrung - jo!"

"DU WILLST MIR JETZT NICHT WEIß MACHEN, DASS DU MEINEN MÖRDER IN ALLEN VERFICKTEN PUNKTEN BEGNADIGST UND AUF EQUESTRIA LOSLÄSST!!! WENN DU DAS WAGST..."

"... dann was?"

"DANN WERDE ICH IHM HÖCHSTPERSÖNLICH DEN KOPF ABREIßEN, SO WAHR ICH OVERLORD HEIßE!!!"

"Vergiss nicht, er ist voll und ganz begnadigt - und außerdem widerspräche das dem Gesetz der Ziegen, denn der Verurteilte ist jetzt wieder offiziell Bürger Down Unders... und damit auch frei und unantastbar, wenn..."

"DEINE SCHEIß GESETZE KÖNNEN MICH MAL, ICH..."

Das aufgeregte Schnattern des Publikums brach sofort ab - wie war das gewesen?!

"Du siehst...", grinste Robert höchst zufrieden, "auch du bist an das Gesetz gebunden, ebenso wie alle anderen hier...", er wandte sich an seine Untertanen, "ICH FRAGE EUCH ALLE, WAS WÄREN WIR OHNE GESETZE?!?! RICHTIG, EIN HAUFEN WILDER, UNZIVILISIERTER UND MORDENDER TIERE - DOCH GENAU DAS SIND WIR NICHT, WIR SIND DIE ZIEGEN, WIR SIND EQUESTRIA!!!"

"JAAA!!!", gaben sie ihren Regenten zu verstehen, "WIR ACHTEN DAS GESETZ, UND WER ES NICHT TUT, IST NICHT LÄNGER EIN TEIL VON UNS!!!"

"HABT VIELEN DANK, IHR SEID DAS BESTE VOLK, WAS ICH MIR WÜNSCHEN KANN - NUN, AUCH WENN ES VIELLEICHT ANDERS SEIN SOLLTE, ABER ICH FINDE, JEDER HAT EINE ZWEITE CHANCE VERDIENT, ODER?!?!"

Eine wilde Diskussion nahm Fahrt auf, erste Hufe flogen, die Soldaten schritten ein.

"BERUHIGT EUCH, UND JA, ICH KANN EUREN UNMUT VERSTEHEN - DOCH IHR HABT SOEBEN SELBST BESTÄTIGT, DASS EUCH DAS GESETZ DAS HÖCHSTE UND WICHTIGSTE GUT IST, DAS ES GIBT!!! UND DESWEGEN MUSS AUCH ICH IHM NACHGEBEN, DOCH ICH BIN EUER KÖNIG - ICH KANN UND WERDE FÜR EUCH VERHANDELN, UND WIR WERDEN GEMEINSAM, IHR UND ICH, EINE GUTE LÖSUNG FINDEN!!! IST DAS EIN WORT?!?!"

"JA, DAS IST EIN WORT!!!", stimmten ihm die Reihen im Einklang zu... zufrieden lächelnd zurück zu Overlord: "Du siehst, es gibt Dinge, die sind nun mal so... und es gibt Dinge zwischen uns beiden, die sollten wir mal besprechen."

"Wie zum Beispiel?!"

"Dass du ständig die tiefsten Geheimnisse anderer Leute um jeden Preis wissen musst und, was ich persönlich ein absolutes und echt fieses No-Go finde, sie auch bereit bist gegen sie einzusetzen, siehe Destiny!"

"Destiny ist meine Tochter, mein Kind! Ich bin ihr Vater, ich entscheide, wo sie sich aufhält, wann sie zuhause ist, ich..."

"Nein, das bist du eben nicht! Du bist ihr Vater, aber sie ist alt genug um selbst zu entscheiden, bei wem sie sein möchte... falls du es nicht gemerkt hast liebt sie meine Mutter, weil sie nie eine eigene hatte - ich weiß nicht wie..."

"Ich dafür umso besser!", mischte sich Luna ein, "Overlord, ich kann dich verstehen - du möchtest sie am liebsten nie loslassen, du bist ihr Vater, verständlich. Aber sie braucht auch mal eine Stute, an die sie sich drücken und schmusen kann, weil junge Stuten sowas brauchen, das ist ganz normal - bitte, tu es auch deiner Tochter Willen und lass sie ziehen... das hilft allen!"

"Wie ihr meint, mir ist das doch egal!"

"So darfst du nicht denken - pass auf, meinetwegen... stimme ich dann auch deinem Gesetz zur Geheimdienstaktenregelung zu, alles klar?"

Die Miene des Menschen erhellte sich etwas: "Das... das würdest du tun?"

"Klar, ich bin doch kein Unpony - und du scheinst ja begriffen zu haben, dass es auf mehr ankommt als Wissen, oder?"

"Ja... auf Familie, auf Zusammenhalt, habe ich damit recht?"

"Genau, und deswegen... LASST DIE BRAUT DURCH ZU IHREM BRÄUTIGAM, HEUTE WIRD GEFEIERT!!!"

Dieses Mal jubelte die Menge geeint enthusiastisch, wenngleich sie wusste, dass soeben der gefährlichste Hengst Equestrias begnadigt worden war... aber wenn der König ihnen eine Lösung versprochen hatte, war das natürlich das allerbeste!

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Sie... sie lösen meine Fesseln... ich bin frei... frei!

Meine liebste Arriva, die mir zum zweiten Mal das Leben gerettet hat, galoppiert überglücklich strahlend auf mich zu... mit diesem wunderschönen Engelslächeln... hach, was könnte schöner sein als die Aussicht, sie noch heute zu heiraten?!

Nichts auf dieser Welt!

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"Oh Skyblack, dir geht es gut!", schluchzt sie herzzerreißend und zerquetscht mich fast, ringt mich zu Boden und durchnässt mein Fell mit ihren Freudentränen... und obwohl ich es kindisch finde, kann ich mir die ein oder andere meinerseits nicht verkneifen - ich lebe, und ich liebe!

Und eins schwöre ich hiermit - ich werde nie wieder morden noch sadistisch ein Pony quälen, wenn man es von mir verlangt, nie wieder!

Von heute an will ich meiner Arriva ein guter Hengst sein!

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"Mum!", erschallt da eine glockenhelle Stimme und wir erwachen beide aus unserer Extase... es ist Destiny, die da angelaufen kommt und sich mit auf den Haufen wirft... na, zwei leichte Stuten schaffe ich auch noch!

"Oh Mum, was machst du nur für Sachen!", keucht die Kleine und drückt ihre Mutter fest an sich... und ich schwöre mir ein zweites Mal für die beiden immer da zu sein und sie vor allen Gefahren zu beschützen... "... und dann sagte mir Celestia was eigentlich los ist und ich hab fast die Krise bekommen und - Dad muss total durchgedreht sein!"

"Das ist er auch... aber Roberts Worte scheinen ihren Klang nicht verfehlt zu haben... mein Sohn, er kann einfach so klasse reden!"

"Ja, stimmt, aber Mum...", sie klingt eine Spur beleidigt, "bitte schwöre mir nie wieder so etwas Dummes zu tun oder wenn mir wenigstens vorher Bescheid zu sagen - ich hätte mit Dad reden können!"

"Destiny, es tut mir so leid... Skyblack, noch mehr... könnt ihr beiden mir verzeihen?"

"Klar!"

"Sicher, du bist doch meine Mum - aber nur ganz, wenn du mit Dad sprichst und ich dabei bin!"

"Auch das, später gerne... doch jetzt - Skyblack, deinen Huf wenn ich bitten darf!"

"Nichts lieber als das, liebste Arriva!"

Das Gequatsche versiegt... gespannt scharen sich die Anwesenden vor dem Podest, das seinen eigentlichen Zweck heute nicht mehr erfüllen wird... dafür etwas tausendmal besseres...

Ich knie vor ihr nieder und küsse ihren Hufschuh, dieses blank polierte Silber...

Ihr Sohn, der Ziegenkönig Robert, tritt vor: "Also denn, nachdem das hier heute etwas anders gelaufen ist als geplant - was ich selbst natürlich mehr als nur perfekt finde - haben wir uns nun zusammengefunden, freiwillig und unfreiwillig gleichermaßen, um diese Ehe zwischen Kristallkönigin Arriva und Skyblack Graymane zu schließen! Die Braut hat das Wort!"

"Skyblack Graymane, willst du mich heiraten, mir treu und lieb sein, bis dass der Tod uns scheidet?"

"Ja, ich will!"

"Ich bin gerührt - hiermit erkläre ich euch zu Stute und Hengst! Möge euer von nun an gemeinsames Leben ein schönes und glückliches sein! Auf das Brautpaar!"

"AUF DAS PAAR!!!", stimmte die Menge ein, "HALLELUJA, HALLELUJA!!! "

Bierfässer wurden geköpft, in aller Eile Essen zusammengetragen... eine Riesenladung Feuerholz kam aus dem Ziegenschloss, dazu noch drei Tonnen Altpapier, die übrig waren... bis spät in die Nacht feierten die Equestrianer unbeschwert die etwas andere Hochzeit - und es gab keinen, der sie sich entgehen ließ!

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ENDE

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Epilog 1Bearbeiten

Die Akte war dick und schwer, und auch wenn Robert sie nicht hätte lesen müssen tat er es doch - als Freundschaftsgeste, denn sie enthielt Fakten über Overlord.

"Und, wo sind jetzt eure Akten?", wollte der Combine gespannt wissen und sein Freund hob den Huf, erwiderte jedoch nichts. Nach einer Weile dieselbe Frage, wieder diese komische Bewegung - was sollte das?!

"Robert, ich warte nur ungern auf eine konkrete Antwort - wo sind die versprochenen Ziegenakten?!"

"Ach die - na da!", er schlug die seinige zu und deutete auf das Feuer, "da drin, und mittlerweile kann man die glaube ich nicht mehr so gut entziffern..."

Overlord verkniff sich einen Kommentar nur mit größter Mühe, dieser miese verschlagene... egal, das hast du nun davon mit deiner Neugier!

"Habt ihr das extra gemacht um mir zu zeigen, dass ich viel zu verbissen an euren Geheimnissen interessiert war?"

"So ungefähr... aber sei beruhigt, das meiste haben wir schon an dem Tag vernichtet, als Skyblack in Canterlot war... und wenn ich dir noch einen Rat geben darf, von Kumpel zu Combine..."

"Ja?"

"Rede mit meiner Mum, sprecht euch aus, und zieht Destiny hinzu, das wird euch beiden helfen, vertrau mir!"

"Gut, ja, mache ich... und du..."

"... ja?"

"Löse die Probleme und Sorgen der anderen weiterhin so - bleib einfach du selbst!"

"Das mache ich, danke!"

"Danke auch!"

Und so standen die beiden noch lange zusammen am Feuer, sangen und lachten, ja, Overlord tanzte am Ende sogar mit Luna und Sonea! ... und wurde sich bewusst, dass er sich auch mal eine Freundin anschaffen musste... aber das hatte wohl noch etwas Zeit...

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Epilog 2Bearbeiten

Destiny war mehr oder weniger glücklich. Zum einen hatte sie es geschafft ihren Vater dazu zu bewegen sich mit Arriva an einen Tisch zu setzen, zum anderen erreicht, dass Neo und Adrian ihrem neuen "Onkel" Skyblack nicht bei der nächsten Begegnung den Hals umdrehen würden.

Ihre Adoptivmutter hatte vier Tassen und eine große Kanne Kamillentee auf den Tisch gezaubert: "Hoffentlich ist er nicht mehr so angepieselt!"

Skyblack legte seinen Huf über Arrivas Schulter, ihre Augen trafen sofort auf die seinen: "Das wird schon, nur keine Sorge!"

Sie setzte sich auf einen der Stühle und seufzte: "Das war die wohl bescheuertste Idee die ich je hatte!"

"Schwamm drüber, was mich betrifft!", lächelte Skyblack sie breit an.

"Danke, aber Overlord verzeiht es nicht wenn man ihn verrät, das hat mir Destiny erzählt...", seufzte Arriva nochmal.

"Na ja, wenn schon das sollte er eher auf mich sauer sein!", grinste er doppelt so breit wie vorher.

Jemand klopft an die Tür: "Herein!"

Wenn man vom Teufel spricht... Overlord stürmte in den Raum setzte sich auf einen Stuhl gegenüber Arriva und schob Destiny auf ihren Stuhl, die ihn freundlich anlächelte und sofort eine Tasse Tee zu ihren Hufen führte... na das konnte ja heiter werden!

"Schön das ihr euch endlich mal an einen Tisch setzt!", frohlockte sie, "das hat sicher nichts damit zu tun das ich gern andere manipuliere..."

"Ja... ich *röchel* ich freu mi... *röchel* freut mich... *sharabbelbrabbel* FREUT MICH AUCH! SO jetzt aber!"

Arriva musste im Kopf schmunzeln und gleichzeitig sich eine unangenehmen Frage stellen: Hatte der Typ wirklich Schwierigkeiten diesen Satz in ihrer Gegenwart auszusprechen?!

"Mich freut es auch...", grummelte sie unsicher, die beiden Elite-Combine an der Tür nicht übersehend.

"Hm?", drehte Overlord seinen Kopf kurz zu Adrian und Neo und dann wieder zu Arriva und Skyblack, "ach die... die zwei werden deinem Skyblack kein Haar krümmen, es sei den er stellt wieder was an! Die beiden sind stinksauer und ich ebenso, aber ich bin im Gegensatz zu meinen Freunden weit davon entfernt dir deine Hackfresse zu polieren und dir die VERFICKTE BIRNE VOM KÖRPER ZU SCHIEßEN!!!!", rastete der alte Mensch komplett aus, sprang auf schlug mehrfach mit den Fäusten gegen die Wand, knallte dann auch seinen Kopf mit voller Wucht gegen die Wand und sank schluchzend zu Boden…

Er nahm seine Maske von seinem Gesicht und weinte, er war wütend auf Arriva, Skyblack... und auch auf sich selbst...

Trauer, Wut, Hass und das Gefühl einsam zu sein vermischten sich wie so oft zu einem komplexen Gefühl das ihn fertig machte, das er nicht verstand. Er wurde von den dreien nur angestarrt, mit gemischten Gefühlen.

"Du hast Freunde von mir umgebracht, gute Freunde...", schluchze er mit dem Finger auf Arriva zeigend.

"Ich weiß... ich kann dir deine Männer nicht zurückbringen... es tut mir leid... wirklich."

"Mir tut es leid das ich dich erpresst habe..."

Oh.

"Ich kann dir das mit meinen Leuten nicht verzeihen, aber ich will es versuchen, weil Destiny dich als Mutter sieht."

"Danke, es tut mir wirklich leid, wir hatten beide Schuld an diesem Schlamassel!", lächelte Arriva leicht aufmunternd.

"SO!", macht Destiny auf sich aufmerksam, "ihr beiden Jammerlappen, die beide echt mieses erlebt haben, vertragt euch jetzt mal wieder und trinkt Tee!"

So bequatschten sie noch weitere drei Stunden die Affaire und verziehen sich mehr oder weniger (die Combine auf jeden Fall nicht) diesen Schlamassel - auf Seiten der Bevölkerung würde nur wenig bekannt werden. Skyblack selbst würde sich einer Reihe von wissenschaftlichen Test und einem Berg Medikamenten unterziehen müssen, da kam er wohl nicht herum... aber besser als alles andere!

Und so sitzt er nun mit seinem "Töchterchen" Destiny zusammen und spielt Karten...und ob er gewinnen wird, keine Sorge!

P.S.: Destiny hat gewonnen und Skyblack 500 Bits abgeknöpft, die sie dann für Videospiele und Onlinepornos ausgegeben hat, außerdem hat Arriva ihn dazu verdonnert Destiny 500 weitere Bits als Taschengeld zu geben - pro Woche! Wo er die herkriegt? - Tjaaa... mal sehen...

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ENDE

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