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DGdZ: Kapitel 1 - Arbeiter und Bauern, erhebt euch!

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Deckung, KRIEEECH!!!

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Die folgende Ponypasta enthält Abschnitte mit kriegerischen Auseinandersetzungen, massiver Gewalt und viel Blut; lies sie dir also nur durch, wenn du dir der Inhalte bewusst bist und nicht gleich in Ohnmacht fällst, wenn du dir das Knie aufschlägst!

DGdZ: Kapitel 1 - Arbeiter und Bauern, erhebt euch! ist mehrteilig! Der nächste Teil der Reihe ist DGdZ: Kapitel 2 - Das Grauen aus der Tiefe.

Zur Übersichtsseite der Geschichte der Ziegen

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Ahhh, diese leidige Frage: Wieso zum Hellje sind die Ziegen eigentlich soziale Kommunisten, was heißt das überhaupt und... wieso kam das so? - Tja, das möchte ich, Ziegenkönig Robert I., euch heute hier erzählen... und werde dabei weit in die Vergangenheit zurückgehen, um dort zu beginnen, wo gerade der große Krieg vorüber war...

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Nach dem großen Krieg zog das Volk der Ziegen unter die Erde, aber es sollte ein halbes Jahrhundert dauern, bis sie sich vom Wahnsinn und der Härte dieses Wahnsinns erholt hatte.

Dem damaligen Ziegenkönig gelang es sein Volk neu zu ordnen und zurück zu seiner alten Stärke zu formieren, welche er zum Bau einer neuen Hauptstadt für sein Reich nutzen wollte.

Sie sollte seinen fantasievollsten Vorstellungen entsprechen, noch prächtiger als Canterlot sein, noch größer als Ponyville und Manehatten zusammen, noch stärker befestigt als das stärkste Fort des vergangenen Krieges - es sollte ein Jahrhundertbau werden, etwas Einmaliges in seiner Schönheit und Wehrhaftigkeit.

Capra sollte sie heißen, so wie das alte Herrschergeschlecht der Capranen, und sie sollte nach einer Bauzeit von nur zwanzig Jahren vollendet werden.

Doch es kam anders...

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Ich lese nun aus dem Werk Corunds - er war der erste Ziegenschreiber, und seine Nachfahren leben noch heute in Down Under... na ja, nun zu seinem Text:

Der König und seine Mannen labten sich, tranken Wein und ergötzten sich an gutem Essen, während sie die Arbeiter unter ihren Hufen knechteten.

Sein Palast war längst fertig, seine Bauzeit war nach dem Plan verlaufen, doch der Bau der Wehranlage bereitete uns größere Schwierigkeiten als angenommen, das Felsgestein war sehr hart, und unsere Werkzeuge erstumpften schnell.

Unserem Herrscher war es egal, wie viel Schweiß wir vergossen, für ihn zählte nur die Vollendung seiner Stadt... er scherte sich nicht um uns, die wir so hart für ihn schufteten!

Es machte die Arbeiter sehr unzufrieden, und als sie eines Tages mehr Lohn forderten, da kamen statt dem König seine Mannen und verprügelten die, die ihre Stimme gegen ihren Regenten erhoben hatten... doch einer wagte es: Er trat vor, auf den Hauptmann der Wachen zu, und schlug ihm kräftig ins Gesicht.

Er ging nieder, und seine Schergen wollten den Arbeiter ergreifen, doch die anderen stellten sich vor den Mutigen und boten des Königs Leuten ihre Hufe - diese flohen feige hinfort, und die Arbeiter kührten den Rebellen zu ihrem Redner, der von nun an ihnen vorsprechen sollte.

Den König war sehr erbost über diese Taten und verlangte die Auslieferung des Täters, doch dieser war längst verschwunden... die Arbeiter hatten ihm bei der Flucht geholfen... sie mochten ihn und seine Ideen, er sollte ihnen in ihrer Not helfen.

Sein Name war Zenin.

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Des Königs Gemüt hatte sich bald wieder entspannt, doch seine Arbeiter waren nach wie vor unzufrieden.

Eines Tages erreichte das Lager, in dem sie vor den Toren Capras hausen mussten, eine frohe Botschaft: Zenin hatte etwas entdeckt und versprochen dort jeder Ziege, die kommen wolle, einen freien Bauplatz für ein Haus zu geben, dazu sei genug Baumaterial und fruchtbarer Ackerboden vorhanden, sodass Futter im Überfluss vorhanden sei... viele machten sich sofort auf, einzig die Zweifler blieben noch, aber auch sie folgten ihren Kameraden bald... und was wir fanden, war ein Geschenk des Himmels:

Es war eine riesige Höhle, in die Capra hundertmal hineingepasst hätte, und dazu war sie voll durchflutet von Licht, welches durch schmale Ritzen im Felsen sickerte und das Wasser am Boden zum Schillern brachte... dazu wuchsen viele Pflanzen, ganze Bäume!

Es war wahrlich das neue Zuhause des Ziegenvolkes.

Und dies gefiel seinem Herrscher ganz und gar nicht...

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Die gepenigten Arbeiter und Bauern störten die Worte ihres Königs wenig, und es dauerte nicht lange bis sich seine Mannen ankündigten und Zenin, der mittlerweile zum Wortführer und Ratgeber zum Bau der neuen Stadt ernannt worden war, eine Frist setzten - die neuen Häuser seien zu verbrennen und die Arbeiten an Capra fortzusetzen, ansonsten würden des Königs Soldaten kommen und die Arbeiter zurück zu ihrer Arbeit treiben, wenn nötig mit Gewalt.

Das ließ man sich nicht widerspruchslos gefallen und warf die Bote kurzerhuf in den Fluss, nur mit Mühe konnten sie sich retten und ihrem Herrscher Bericht erstatten, welcher sehr erbost sofort seine Armee gen des widerspenstigen Volkes... doch ihr Vormarsch in die große Höhle wurde durch etliche Felsstürze und zerstörte Tunnel erheblich gehemmt.

Als sie endlich am Ziel angelangt waren, standen sie erstaunt einer mehrere Meter hohen Mauer aus Baumstämmen mit angespitzten Enden gegenüber - auf ihr thronten die Arbeiter und Bauern und verwährten ihnen den Eintritt in ihre neue Stadt.

Der König brüllte sich heiser und hetzte seine Leute gegen Zenins antiköniglichen Schutzwall an, aber er überwand unsere Barriere nicht.

Drei Tage lang versuchten seine Treuesten es, ehe sie sich geschlagen gaben.

Der Sieg war unser.

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Der große Zenin diktierte dem König unsere Forderungen, und als dieser stur nicht darauf einging, stellte sich unser Anführer auf die Barrikaden und sprach:

"Nun, denn sei es so - geht zurück in Eure schöne Hauptstadt, werter König, ernährt Euch dort selbst, lebt dort bis zu Eurem Tode oder bittet uns um Vergebung und dankt ab! - All Euren Mannen sei das gleiche freigestellt, wir nehmen jeden gerne bei uns auf, wenn er verpflichtet sich unseren Gesetzen zu beugen und das Zusammen als höchstes Gut in unserem Staate anzusehen!"

Viele sahen ein und kehrten heim in unsere Arme, aber auch Widerspenstige blieben... unter ihnen auch der alte König, der niemals einen anderen als sich selber an der Spitze eines Staates sehen wollte - und schon gar nicht einen dahergelaufenen Arbeiter!

"Ich führe dieses Volk nicht, dieses Volk führt sich selbst!", hatte Zenin daraufhin geantwortet, "ich selbst helfe ihm nur, wenn es nicht mehr weiter weiß oder man sich im Streite nicht selbst weiterhelfen kann!"

Auch dies wollte Caprus nicht akzeptieren und musste in seine unfertige Hauptstadt mit seinen verbliebenen Treuesten zurückkehren... dort starb er Jahre später, während unsere neue Stadt Down Under getauft wurde und gedieh wie eine wunderschöne Höhlenblume.

Sie war wahrlich die Perle des Ziegenvolkes - ihre Heimat.

Hammer und Sichel.png

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Zenin war weise und nachsichtig, regelte Gesetze und das Zusammenleben, ehe er sich zur Ruhe setzen wollte - doch das Volk wollte ihn als sein Anführer, als König, der im Streit- oder Kriegsfalle entscheiden könnte, was zu tun sei.

Auch wenn es ihm anfangs widerstrebte nahm er unter großem Jubel seiner befreiten Arbeiter und Bauern an - und wurde ihr neuer König.

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Ja, auch ich, meine Fohlen und mein Bruder sind Zeniden... Kinder des großen Zenin, der das wunderbarste Zusammenleben ganz Equestrias ermöglicht hat - den Solzialen Kommunismus der Ziegen.

Ich bin müde, doch ich verspreche, dass ich bald mehr über die Ziegen erzählen werde... bald...

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Ende des ersten Kapitels

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