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Dieser Artikel/ diese Geschichte beinhaltet Satire und ist lustig (oder soll zumindest lustig rüberkommen), ist keinesfalls ernst gemeint und beinhaltet ein erhöhtes Maß an Sarkasmus, Ironie und Witz.

Noch mehr Satire gibt es übrigens im YoutubePoop-Wiki, Vorbeischauen lohnt sich!


I - Cortéz "Schleimgolem" Batiatus Bearbeiten

Werter Leser,

sie befinden sich im Moment beim Lesen des Werkes von Lordkanzler Valar, also von mir höchstpersönlich verfasst und bis auf die kleinsten Details durchdacht. Das bedeutet nicht, dass ich mich selbst in den Vordergrund dieses Buches stelle, nein, es ist besser: Dies hier ist eine Art memoarisch verfasster Monolog, der Ihnen einen Einblick und Erkenntnis über mich selbst und den Rest des verkommenen Hofstaates von Oblivion geben soll. Und mit verkommen meine ich total undiszipliniert, verbrennungswürdig und generell eine Zumutung für jeden einzelnen Schatten, der wenigstens etwas Etikette und Anstand besitzt.

Das liegt natürlich nicht an der Atmosphäre des hiesigen Schlosses, sondern an dem verdammtem Personal. Zum Beispiel der Graf von Kelut, Cortéz Batiatus. Etwas Schmierigeres habe ich in meiner gesamten Zeit als Soldat und Kanzler noch nie zu Gesicht bekommen. Er gleicht förmlich einem durch düstere Zauber zum Leben erweckten Golem aus Schlamm und Rotz, dessen Kardinalziel es zu sein scheint, das gesamte Reich mit seiner widerwärtigen Art negativ zu beeinflussen. Und dazu ist dieser riesige Schleimbolzen aus den Tiefen des Knirmun ansonsten scheinbar nur in der Lage, in andere Hintern zu kriechen und seine Krallen in deren Prostatas zu verhaken.

Allein diese Erscheinung erweckte schon bei meinem ersten Treffen mit ihm einen Sturm in meinem Magen. Oder nein, besser: Ich fühlte mich, als würde es ein Schwert nehmen und mir damit aus reinem projizierten Selbsthass meine Innereien zerschneiden und sich danach in Anfällen voller Diabolik die blutigen Reste einverleiben.

Aber allein das ist nicht einmal das Schlimmste daran: Allein seine unsinnigen Worte lösen in mir Erinnerungen an Folterungen aus, die weniger schmerzhaft waren. Und ich muss zugeben, hätte ich die Möglichkeit, in solchen Situationen dorthin zu wechseln, ich würde es tun. Lieber würde ich unter Drogen meine tiefsten Ängste durchleben, anstatt weiterhin diesem Pseudosenator zuzuhören. Insbesondere seine nicht sonderlich diskreten Wunschträume einer sexuellen Beziehung zur Königin widern mich an. Das Sybillinische scheint diesem Ding vollkommen zu fehlen, sodass man oftmals wilde Cunilingus-Vorstellungen seiner selbst durch die Schwarzfeste schallen hört.

Das einzig Gute daran ist, dass er keine Frau hat, die täglich solch einem lebenden hochgeborenen Golem aus den Abfällen dieser Welt zur Verfügung stehen und dabei auch noch glücklich wirken müsste.

Und sowas nennt sich heutzutage Graf von Kelut, dem größten Hafen des Reichs und bestimmt der Größte auf Gondol. Früher hätte man solche Elendszeugnisse von in dunklen Gassen vergewaltigt, zu Tode gesteinigt, die Leiche zerhackt und seiner Mutter einen massakrierten Kopf durchs Fenster geworfen. Wobei man natürlich auch berücksichtigen muss, dass solche Handlungen zum Vermächtnis Daerons gehören und sie daher zu Recht unterbunden werden. Aber trotz aller neuen Rechte eines schattischen Bürgers würde ich einer öffentlichen Demütigung Batiatuss' jederzeit zustimmen und mit Freuden seinen Thron mit jemand anderem besetzen.

Aber lassen wir dieses Thema und wenden uns anderen Dingen zu. Denn ich bin ja bekanntlich wegen meines Verrats an Daeron und den Intrigen gegen seine Verbündeten von Safira zum Lordkanzler des Schattenreichs ernannt worden. Das bedeutet, ich bin de facto der zweite Mann neben ihr und zudem für viele politische sowie militärische Aspekte des Reichs verantwortlich. Daher bin ich mitunter der Anführer für die Schläge gegen Schatten, die immer noch "Heil Daeron!" schreien und ihre Meinung radikal ausdrücken wollen. Ich habe in dieser Hinsicht beschlossen, diese Loyalisten am Leben zu lassen. Warum? Ganz einfach: Durch meine Stellung als Lordkanzler habe ich die Befugnis, die Gefangenen zu verwalten und somit über ihr Schicksal zu entscheiden. Und da ich es schon während jungen Jahren geliebt habe, lasse ich sie in der von mir erbauten Arena gegeneinander kämpfen, dabei die Massen jubeln und meine Börse füllen.

Denn ihr wisst nicht, wie wettgierig manche Schatten sind. Einmal gewann ich ein Haus, nur weil ein verrückter Kleingeist kein Geld mehr zur Verfügung hatte. Tragische Geschichte, er würde einige Tage später von Gläubigern erstochen. Habe ich dann Tränen gelacht, als ich herausfand, dass der Kleingeist ein Diener des Schleimgolems war und in seinem Auftrag handelte. Aber das nur mal so am Rande.

II - Overlord Bearbeiten

Das Sägen an meinen Nerven beherrschen recht viele Individuen ziemlich gut. Aber einer von ihnen sticht ganz speziell aus meinem Hasskollektiv heraus.

Overlord.

Das Ding, dass gerade so viel Intellekt wie Lord Pryne höchstselbst besitzt.

Das Ding, das mit Truppen prahlt, die es nicht besitzt.

Das Ding, was für nichts nachdenken muss. Denn schließlich ist ja alles schon vorhanden. Oder?

Zwei zentrale Fragen, die ich mir bei ihm und auch Pryne stelle, sind: "Warum macht er das alles? Und warum macht das Volk dabei mit?"

Ersteres kann ich aus meinen Erfahrungen mit ihm beantworten. Es ist nämlich ganz simpel: Die Kombination aus hohem Alter und wirklich keinen eigenen Talenten oder Innovationen schreit ja förmlich nach Kompensation, nach Befriedigung des Egos. Wie passend, dass man ein "Heer" im Rücken hat, mit dem man angeben und versuchen kann, andere einzuschüchtern. Die zusätzliche Technik in seinen Soldaten suggeriert nochmal zusätzlich Überlegenheit und alles ist perfekt.

Für dumme Kleingeister vielleicht, die noch nicht mal die zweiter Hälfte ihres Lebens hinter sich haben.

Denn eigentlich hat Overlord kein sonderlich großes Heer. Es hat nur große Zahlen, hinter denen es sich gern versteckt, General spielt und seine Führerkomplexe auslebt.

Zweiteres jedoch kann ich nicht beantworten, da ich solche Motive schlichtweg nicht verstehe. Zwar ist Overlord nicht so über wie Pryne, jedoch sehr nahe an dieser Grenze. Willkürliche Militäreinsätze, aus dem Nichts kommende Himmelfahrtkommandos und vom Wahnsinn befeuerte Kamikazeangriffe. Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso dieses Volk hinter so etwas steht.

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Ich bin ja staatlich verpflichtet, mit anderen Staatsoberhäuptern zu sprechen und zu diskutieren. Per se natürlich nichts Schlimmes, aber mit dieser lebenden Kotzkrücke wird es zum reinsten Tartaros für alle Beteiligten. Denn seine einzigen Anträge im Senat (Ja, auch im Schattischen Senat liegt manchmal Dreck) beruhen auf einer Forderung für eine Aufrüstung unserer Waffen und Truppenstärke, damit wir "[...]wenigstens einen guten Kampf abgeben könnten".

In diesem Moment kreisten meine Gedanken einzig und allein um Gewaltfantasien zur Eliminierung dieses unterbelichteten Plagiators ohne fundierte Meinung und Intelligenz. Denn seine Truppen sind so undiszipliniert wie ein räudiger Hund mit gebrochenem Bein und ich wette, wenn wir sein Land angreifen würde, würde er mich auf Knien anflehen und mir den Schwanz lutschen, nur um seine eigene lebensunwürdige Haut zu retten.

Aber dann werde ich ihm persönlich den Kopf abschlagen, sein Blut über die Straßen verteilen und dann mit einem Triumphzug darübermarschieren !

III - Stumpfheit, Schönheit, Dummheit Bearbeiten

Aber egal, ich sollte mich nicht darüber aufregen, denn schließlich muss ich mich (laut Antrag von Senator Salius) "in Anwesend ausländischer Politiker respektvoll und höflich verhalten". Eine recht dumme Anordnung, jedoch habe ich leider (auch wegen eines dummen Antrags von Senator Salius) kein Recht auf ein Vetorecht und kann deswegen solch einen Schwachsinn im Senat leider nicht im Keim ersticken. Manchmal wünsche ich mir, dass alle Anträge einfach Vasen wären, die ich bewerten müsste und die schlechten und in diesem Sinne auch dämlichen Anträge einfach gehen die Wand werfen und diese verdammten Ideen für immer zerstören könnte. Vor allem die von Salius, diesem adligen Schwanzlurch, der mir alle meine Konzepte kaputtmacht und getötet gehört ! Denn nur weil er Herzog von Larinia (ein Herzogtum, dass den gesamten südlichen Bereich unterhalb von Oblivion einnimmt und die größte Stadt den Namen Malis trägt) ist, denkt er, ihm allein gehört der Senat ! Nur weil viele Rohstoffe aus den dortigen Minen angekarrt und für viel Gold verkauft wird. Denn durch meine Arena bin ich der reichste Schatten im Senat und müsste nur einmal meinen Huf heben, um den Tod dieser undisziplinierten Made zu veranlassen ! Aber ich denke, diesen Moment der Schönheit hebe ich mir für die ach-so-süße Liubelia auf....dann wird sie sehen, wer hier der dritte (zweite) Schatten im Reich ist !

Ich kann gar nicht verstehen, warum sie eigentlich gewählt wurde. Denn das Einzige, was ihre eigentliche Stärke ist, ist ihr Aussehen, denn fast alle Schatten, die ich kenne, halten sie für eine Reinkarnation der Gaia, einer früheren Schattenkönigin (Ja, es gab auch eine Zeit VOR der Diktatur Daerons), der eine göttliche Schönheit nachgesagt wird. Ich selbst stelle sie mit Pryne gleich.....und es ist mir egal, ob er jetzt zu Crota, dem Erben des Diaron geworden ist oder nicht.  Aber ich glaube, er würde nur heulen oder uns gar angreifen, falls ich jetzt die Wahrheit sagen würde, weswegen ich mich jetzt lieber mit der Feder zügle und vielleicht vorerst lieber etwas anderes schreibe. Da fällt mir ein, dass ich noch von Schattenkönigin Safira darum gebeten wurde, in meinem Buch über die jetzige Regierungsart des Schattenreichs berichten solle.

Also, die jetzige Regierung ist eine Art Kombination aus Demokratie und einer Monarchie, denn es gibt den Senat mit mir, dem Lordkanzler, als Oberhaupt (und somit rangtechnisch der zweitmächtigste Schatten im Reich), jedoch steht über allem Schattenkönigin Safira, die für jedweden Beschluss des Senats ein Veto einlegen kann. Das heißt, sie kann de facto den Senat außer Kraft setzen und die Diktatur Daerons wieder aufleben lassen, jedoch denke ich nicht, dass Safira nach ihrer Revolution eine solche Staatsform zurückhaben will. Außerdem könnten durch den Senat bestimmte Sondervollmachten (auch bekannt als Sonderamt) an Senatoren gegeben werden, die das Veto der Schattenkönigin aufheben können. Eins dieser Sonderämter trägt den Titel "Kantor", was vom varanischen "kantar", also kontrollieren, abgeleitet ist (Das Varania ist eine alte Sprache, die früher im nur Schattenreich gesprochen wurde, jedoch durch diverse Neuerungen immer mehr durch das Equestrianische ersetzt wurde). Um dieses Amt zu erlangen (es ist außerdem befristet), muss der ganze Senat zustimmen sowie ein treffender Grund angegeben werden, da diese Macht nicht missbraucht werden darf. Dann gibt es noch das Amt des "Argis" (vom varanischen "argis", also kämpfen), der die Kontrolle über die Schattenarmee hat und somit auch höher als ein General steht (Für alle, die oft in der Menschenwelt sind : Dort heißt es Verteidigungsminister). Bei diesem Amt muss mindestens die Hälfte des Senats zustimmen, jedoch kein Grund angegeben werden. Ein anderes Amt innerhalb des Reichs ist das des Diplomaten, von denen es insgesamt zehn Stück gibt (ich gehöre dazu) und vom Volk gewählt werden, bloß nicht so groß angelegt wie zum Beispiel die Lordkanzler- und Senatorenwahl. Sie haben eine staatliche Befugnis, in den Ländern der Republik Bündnisse zu schmieden, sich mit den (falls vorhandenen) Kriegsgegnern zu treffen und zu verhandeln sowie in Ländern, die gerade erobert wurden (in dieser Hinsicht bezeichne ich einen Friedensvertrag, der nur dem schwächeren Land etwas bringt) die Interessen des Reichs durchzusetzen.

Und deswegen würde ich einen Krieg mit den Black-Ponys mit offenen Armen und einem Heer begrüßen, da ich durch meine hohe Überlegenheit gegenüber des Restes des Senats höchstwahrscheinlich zum Konsul der eroberten Insel gewählt werden würde. Und dadurch steht es mir offen, diesem Abschaum von Rasse zu zeigen was er wert ist. Das wäre sogar nützlich für meine Wähler : Denn wenn ich Pryne und seine höchsten Offiziere in der Arena kämpfen lassen würde, hätte ich einen gewaltigen Vorteil gegenüber den anderen Maden, die nach meiner Stellung trachten. Obwohl, die würden auch ohne diesen Vorteil nicht den Hauch einer Chance gegen mich haben, weil die Höchste aus diesem Haufen Maden die verdammte Senatorin (und Argis) Ilhytia ist, die nichtmal mit einem Heer im Rücken schafft, die verdammten daerontreuen Hunde umzubringen. Ich hatte ja gesagt, dass man einer Frau keinen solchen Posten geben sollte, aber dann kamen ja die scheißübertoleranten Senatoren Narius und Hivius mit ihrem Geschwätz von Emanzipation und Gleichberechtigung und haben damit den verfluchten Senat überzeugt, dieser Schlampe das Amt des Argis zu überlassen und auf meine Anweisungen zu pfeifen ! Aber das Gute ist, dass bald endlich Neuwahlen sind und ich diesen Haufen Stiefellecker nie mehr sehen muss....auch wenn es mir lieber wäre, sie brennen zu sehen im Feuer ihrer Dummheit und Intoleranz !

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