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Daylight's End ist mehrteilig! Der nächste Teil der Reihe ist Nightmare Night.

Es war ein ganz normaler Tag in Ponyville, ein Tag wie jeder andere auch.

Twilight saß in ihrer Bücherei, Pinkie backte Cupcakes, der Schönheitsfleckenclub machte Blödsinn, ja, es war eben ein ganz normaler Tag...

FALSCH!

Im Canterlot-Schloss bereitete man sich schon seit Wochen auf diesen Abend vor.

Das ganze Schloss war voller Ponys, die der Dekoration noch den letzten Schliff verpassten, während andere noch wischten und den letzten Staub aus dem Palast fegten. Wieder andere behängten die Fassade des Schlosses mit Girlanden und Luftballons und wurden dabei misstrauisch vom Anführer der Pony-Leibwache beobachtet, der mit seinen Männern schon seit gestern auf den Beinen war und gerne mal ein Stündchen geschlafen hätte.

Und mitten in diesem hektischen Gewusel stand Celestia.

Sie freute sich über die gigantische Hilfe und war schon gespannt, wie Luna sich freuen würde, wenn sie heute Abend hineinkommen würde...

Dann räusperte sie sich.

"Danke, ihr vielen fleißigen Helfer! Ohne euch hätten wir das nie geschafft! Ihr seid die besten Partydekorierer, die es in ganz Equestria gibt, und selbstverständlich seid ihr alle zu der Party nachher eingeladen..."

Der Rest ging in dem donnernden Jubel und den Freudenschreien unter, denn damit hatte niemand gerechnet. Okay, vielleicht in Ponyville feiern, aber IN Canterlot?! Das hatte es noch nie so in der Form gegeben.

Celestia sah in die glücklichen Ponygesichter und war selber glücklich.

---

Luna wachte verschlafen auf und sah auf ihrem Wecker.

Verdammt!, dachte sie, total verschlafen!

Sie wuchtete sich aus dem Bett und rieb sich ihre Augen.

Robert war schon lange vor ihr aufgestanden, und so trottete sie alleine ins Bad.

Nachdem sie sich gewaschen hatte, sah sie durch das Fenster auf die Ziegen, die durch die unterirdische Stadt wuselten.

Seitdem man sie hierher "verfrachtet" hatte, kümmerte sich niemand richtig um sie. Gut, Robert war da, aber auch er war oft weg und sie alleine in dem großen dunklen Schloss des Ziegenkönigs.

Herausgehen sollte sie nicht, er hatte nur gemeint, sie solle ein bisschen warten.

Sie sah sich im Spiegel an.

Warum sind alle so komisch zu mir?, fragte sie sich, warum?! Was habe ich falsch gemacht?!

Eine Träne lief über ihr Gesicht und tropfte auf den Boden.

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Robert stand oben auf dem Dach der Dampflok und rief zum Ziegenbock zwei Züge weiter herüber:

"Und, wie weit seid ihr?"

"Fast fertich, fehlt nur noch ein Test..."

"Leider nicht drin... das MUSS einfach klappen!"

"Aber wir haben sowas noch nie vorher gemacht..."

Robert dachte nach.

"Hmmm... ok, aber WO sollen wir das testen?!"

"Ich hab´s! Wie wär´s mit den Bergen? Da sind wir ungestört!"

"Super! Dann mal los! Testen wir das Teil...", rief Lunas Freund euphorisch, "schiebt es raus!"

Das K5-Eisenbahngeschütz rollte langsam aus seinem Schuppen und wurde an die Lok gekuppelt.

Die Ziegen kletterten auf den Flachwagen mit der Munition und der Stellwerker bekam vom Ziegenbock den Abfahrtsbefehl.

Er stellte das Formsignal auf Grün.

Die Dampflok pfiff und der Zug setzte sich unter lautem Schnaufen in Bewegung.

---

Luna sah den Zug aus dem Bahnhof rollen und in einem der Tunnel verschwinden.

Wo wollen die mit dem Geschütz hin?, fragte sie sich.

Dann wandte sie sich vom Fenster ab und ging in die dunkle Haupthalle des Ziegenschlosses.

Ihr war kalt und sie fühlte sich unwohl.

Sie blickte auf den leeren Thron.

"Was ist nur los?", schrie sie in die Stille, "warum gehe ich allen am Arsch vorbei?!"

Sie keuchte und verzog dann ihr Gesicht.

Tränen fielen auf den Palastboden und sie schluchzte:
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"B... bin ich euch etwa egal?!"

Doch niemand antwortete ihr.

Sie fühlte sich wie das letzte Pony in Equestria.

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Das Geschütz stand.

"Granate einstecken!", kommandierte der Ziegenbock, und dann an Robert gerichtet:

"Worauf wartest du?"

"Auf den Special Guest...", grinste er.

"Hä?!?!"

"Wart´s ab..."

Dann sah der Ziegenbock, wie zwei Pegasi auf sie zuflogen.

Nein, besser ein Alihorn und ein Pegasus.

"P... prizessin Cadance?!", stotterte der Ziegenbock.

"Jo."

"Aber wieso...?!"

"Wart's ab... ach ja, die Granate muss nochmal raus..."

Perplex gab der Ziegenbock den Befehl.

Dann landeten Cadance und ihr Begleiter auch schon vor dem Geschütz.

"Morgen Prinzessin, schön, dass ihr es geschafft habt!"

"Guten Morgen, Robert, danke für deine Einladung!", flötete sie, "und dass ich Euch helfen kann... wo soll das Kristallpulver rein?"

"Oben in die Granaten... für ein grandioses Spektakel... wartet kurz..."

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Luna hielt es nicht mehr aus.

Sie flitzte ins Bad und stellte sich vor den riesigen Spiegel, der über magische Kräfte verfügte.

Dann sprach sie zu ihm gewandt:

"Spiegel, zeig mir, was Robert so treibt!"

Der Spiegel verdunkelte sich.

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Robert kletterte zuerst auf das Geschütz.

"So Prinzessin, und nun ihr..."

Sie stieg auf die erste Stufe und hielt sich mit dem einen Huf an der linken Stange fest, wärend Robert ihren rechten Huf griff und sie behutsam hochzog.

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Luna starrte in den Spiegel.

Sie konnte nicht glauben, was sie da sah.

Ihr Freund empfing Prinzessin Cadance, mitten im Wald auf seiner rollenden Festung.

Cadance, ausgerechnet Cadance!

Voller Wut zerschlug sie den Spiegel und sank auf den Boden.

"WARUM NUR?! WARUM BETRÜGT ER MICH MIT DIESER... SCHLAMPE?!?!", heulte Luna.

Sie vergrub ihren Kopf in ihren Hufen und schluchzte.

Das ist es also!, dachte sie, er betrügt mich mit CADANCE und alle schauen zu! Und ich blöde Kuh merke das nicht mal! WARUM?!

Sie schniefte und wischte sich die Tränen aus den Augen.

Plötzlich hörte sie eine Stimme.

"Warum lässt du dir das gefallen?!", flüsterte sie, "warum lässt du so mit dir spielen?! Warum rächst du dich nicht für das, was die alle angetan haben?!"

Luna war völlig perplex, aber schnallte in dem Moment nicht, dass diese Stimme sie verführen wollte.

"W... wie?", fragte sie zaghaft.

"Zeig ihnen, wer du wirklich bist... ich werde dich zu dir führen..."

Luna stand auf und ging ohne nachzudenken auf den Balkon.

Die Sonne war am Untergehen.

If the sun goes down...

Dann stimmte sie ihr Lied an.

...Daylights End comes...

Daylight's End02:33

Daylight's End

Sie flog traurig durch das Ziegenreich, hinaus in die Nacht.

Dann landete sie im alten Palast der Ponyschwestern.

Unter dem Stein in der Mitte zog sie den silbern schimmernden Helm hervor.

Sie setzte ihn auf.

Ihre Augen leuchteten weiß auf.

Nightmare Moon war wieder auferstanden.

Finster und böse stand sie da.

Und sie hatte ein Ziel:

Herrscherin eines dunklen Reiches zu werden.

So wie schon 1000 Jahre zuvor.

---

(Ende des ersten Teils)

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