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Deep Down (auch JWU, Janz Weit Unten) war eine reine Bergarbeiterstadt der Ziegen unter Tage, ein gutes Stück tiefer als Down Under. Längst aufgrund vieler Kriterien verlassen lockt die Geisterstadt heute Abenteuerlustige und Aussätzige an.

Lage in Equestria

Die Stadt liegt nordwestlich von Down Under und etwa vierhundert Meter tiefer als die Hauptstadt des Ziegenreiches. Um sie herum ist das Gestein durchlöchert von unzähligen Bergwerken und Höhlen, es bröckelt und bröselt ununterbrochen, Wassereinbrüche und schlechte Luft sorgen für ordentlich Verwitterung an Häusern und Ruinen.

Geschichte

Die Stadt wurde mit dem Sieg über die Hunde im Ziegen-Hunde-Krieg im Bereich der ehemaligen Minen der Verlierer gegründet, einerseits um bei einem eventuellen folgenden Angriff eine wehrhafte Festung und Vorposten gegen den Feind zu haben, andererseits natürlich auch um die zahllosen Bodenschätze der Gegend auszuräumen. Fortan siedelten sich vor allem Bergziegensoldaten in der Höhle an, mit der Zeit wurden es mehr und mehr, bis etwa gegen 800 n. NM. (683 n. Z. R.) rund 50.000 Zicken und Böcke die Stadt bevölkerten.

Die Lage hätte für das Geschäft nicht besser sein können: Direkt neben den Wohnhäusern lagen die Stollen, die Wege zur Schicht waren also kaum länger als eine Viertelstunde. Doch mit der Zeit wurden sie länger, die Reviere waren ausgebeutet, Erze und Kohle wurden knapper, Gold und Edelsteine waren fast vollständig aufgebraucht. Mit diesem Rückgang der Lagerstätten verließen viele Deep Down und kehrten nach DU zurück, die Stadt wurde leerer und leerer, bis sie einige Zeit nach dem Roten Oktober vollständig aufgegeben und sich selbst überlassen wurde. Gründe dafür waren außerdem die zunehmend schlechte Lebensqualität "janz weit unten", daneben überalterte Infrastruktur und nicht vorhandene Erholungsräume - zu Blütezeiten des Bergbaus säumte kaum ein Baum auch nur einen einzigen düsteren Hinterhof!

Aufbau & Wichtige Gebäude

Im Wesentlichen gliedert sich die Wohnfläche in vier Bezirke, die im Uhrzeigersinn von links unten - Nordwesten - nummeriert sind. Der Weg nach Down Under führt von Westen her über einige Spitzkehren in die Stadt, die Eisenbahnstrecke hingegen verlässt den Bahnhof im äußersten Osten gen Norden in Richtung des Bergwerks und anschließend DU. Im Süden findet sich die größte Anzahl an Wohnhöhlen, sprich in den Felsen gehauene Behausungen aus der frühen Anfangszeit, teilweise gar noch der Hunde, die aber tatsächlich noch bis zuletzt von stolzen Besitzern bewohnt wurden.

Die Architektur ist durchgehend zweckmäßig und unspektakulär, als Baumaterialien dienten Ziegelsteine, behauener Fels aller Arten, Größen und Formen sowie das gute alte Fachwerk, welches mit der Zeit wiederum durch massivere Bauten ersetzt wurde.

Heute

Deep Down ist zu Zeiten der Völkerfreundschaft eine stille Geisterstadt geworden, deren Ruhe nur selten gestört wird. Trotz deutlichen Spuren des Verfalls stehen noch die meisten Bauten und sind theoretisch auch bewohnbar, die Gleisanlagen des Bahnhofs werden unterdessen zum Abstellen alter Fahrzeuge sowie als Schrottplatz benutzt.

Gelegentlich bewohnen Aussätzige die muffigen Gemäuer, sicher ist es keinesfalls und ein Abenteurer sollte stets bewaffnet sein, wenn er ihre Grenzen übertritt, aber es lohnt sich und es gibt viel zu sehen und zu entdecken - nirgends im Ziegenreich ist einem die Vergangenheit so nahe wie hier. Einmal jährlich organisiert der Historische Verein Down Unders weiterhin einen Ausflug für jederpony hinab auf die Spuren der alten Bergziegenstadt.

Trivia

  • Deep Down war ein Spontaneinfall und feierte ihr Debüt im halben Roman "Die Alte Ära", einem alten Werk von Stellwerker