FANDOM


Die Allianz: Kapitel 1 - Prolog ist mehrteilig! Der nächste Teil der Reihe ist Die Allianz: Kapitel 2 - ... und das Pferd, auf dem er hereingeritten kam.

Es war späte Nacht in Equestria.

Atlanas kam leicht schwankend aus der Bar von Till. Dieser Till und seine Versuche!, dachte er so vor sich hin. Till und Tommy hatten ihre Brauerei mit einer Destille erweitert und sich als Brennmeister versucht. Die meisten ihrer Erzeugnisse lagen zwischen nicht genießbar und Aufenthalt im Krankenhaus - am heutigen Abend aber hatten sie es geschafft etwas wirklich Trinkbares zu produzieren... welches in etwa die Wirkung einer guten Kneipenschlägerei hatte, nur zum Trinken. Sie haben ihm den passenden Namen Uppercut gegeben und heute, als der übliche Stammtisch zusammensaß, hatten sie auch einige Runden aufs Haus ausgeben, um die Stimung etwas zu heben. Denn diese war, wie überall in Equestria, ziemlich angespannt.

Es begann alles etwa vor zwei Wochen...

Zuerst kamen vereinzelte Berichte über verschwundene Ponys rein, hauptsächlich Obdachlosen und Prostituierten, also solche über dich sich sonst keiner Gedanken machen würde. Kurz darauf begannen auch andere zu verschwinden, nicht nur aus einzelnen Städten sondern aus dem ganzen Land kamen die Meldungen. Ob Fohlen oder ältere Ponys, ob Einzelfälle oder ganze Familien, es verschwanden immer mehr von ihnen, ohne ein gemeinsames Muster oder eine Spur zu hinterlassen. Es gab nicht mal irgendwelche Leichen, die Verschwundenen blieben dies trotz ausgedehnter Suchaktionen. Es patroullierten inzwischen Armee- und Polizeieinheiten durch alle Dörfer und Städte, doch auch dies half nichts, es verschwanden immer noch welche... kurz darauf trafen Eross und Safira aus dem Schattenreich sowie Arriva aus dem Kristallkönigreich ein, mit jeweils der gleichen Meldung, dass es in ihren Ländern ebenfalls zu verschiedenen Entführungen gekommen wäre und man keine einzige Spur hätte. Es wurde beschlossen, eine gemeinsame Ermittlung zu starten, um diese Entführungen entlich auzuklären. Nach fast einer Woche gemeinsamer Anstrengungen war man fast auf dem gleichen Punkt wie vorher - die Entführer sowie ihre Ziele blieben weiterhin unbekannt. Zwei Tage später erreichte die Meldung Canterlot, dass angeblich ein ganzes Dorf, das an den nördlichen Bergen in Equestria lag, komplett verschwunden sei. Sofort wurde ein Trupp der Ziegen under dem Kommando von Ferdi ausgesandt, um nach dem Rechten zu sehen. Nachdem sie das Dorf fast erreicht hätten, brach auch zu dem Trupp der Kontakt ab. Sonea und ein weiterer Trupp starteten sofot eine Suchaktion, aber außer dem Lager fanden sie keine Hinweise, was Ferdi oder dem Trupp zugestoßen sein könnte. Am darauf folgendem Tag erreichte Shadow Cantelot und überbrachte die Nachricht, dass es bei den Union-Ponys ebenfalls zu verschiedenen Entführungen kam, was die Situation zusätzlich verschärfte. Am nächsten Tag kamm es zu mehreren Hackerangriffen, sowohl auf die Systeme der Combine, als auch auf die Systeme der Rebublik. In beiden Fällen brachen die unbekannten Hacker ohne große Schwierigkeiten in die jeweiligen Systeme ein. Seltsamerweise stahlen sie keine Daten noch versuchten irgendeine Form von Schaden anzurichten. Dies wiederholte sich in den daraufolgenden Tage immer wieder, was die Stimmung weiter nach unten drückte. Inzwischen ging man von etwa 800 vermisster Ponys aus, wobei die Dunkelziffer um einiges höher sein konnte.

---

Atlanas hatte inzwischen eine Straßenecke errreicht und blieb kurz stehen, um über diese ganze Entführungssache nachzudenken, als ihn plötzlich etwas in den Nacken stach.

"Scheiß Moskitos!", fluchte er und schlug mit einem Huf danach.

Doch statt eines Moskitos hatte er nur einen kleinen Metallpfeil in den Hufen. Ehe er noch einen Gedanken fassen konnte, schien die ganze Welt zu kippen und es wurde alles schwarz um ihn...

---

Als er langsam wieder zu sich kamm, sah er nur alles verschwommen.

Oh man, wenn ich diesen Till in die Hufe bekommen, kann der was erleben! So viel zu seinen 'ungefährlichen Drinks'!, dachte Atlanas und wollte sich gerade über das Gesicht wischen, als er merkte, dass er sich nicht bewegen konnte. Erst jetzt realisierte er, dass die Decke, auf die er starrte, nicht seine eigene war. Ebenso bemerkte er, dass er auf einem kalten Metalltisch lag.

Da bemerkte er die Stimmen um sich, aber sie wirkten gedämft, als hätte er Watte in den Ohren. Aber einige Stimmen konnte er verstehen.

"Sir, er ist wach!"

"Ahh, endlich! Dann will ich mir den mal näher anschauen..."

Ein Licht wurde eingeschaltet, das Atlanas direkt ins Gesicht strahlte. Er wollte sich abwenden, konnte sich aber überhaut nicht bewegen, obwohl er nicht gefesselt zu sein schien. Nichtmal seinen Kopf konnte er bewegen. Da beugte sich ein Schatten über ihn und schien ihm mit einer kleinen Taschenlampe in seine beide Augen.

"Das ist ein ausgezeichnetes Exemplar, mit dem können wir was anfangen!", meinte die schattenartige Gestalt und machte mit einem seiner Hufe ein Zeichen.

Atlanas wurde mit einer Spritze etwas in den Hals injeziert und sofort besserte sich seine Sicht.

Als er erkannte, wer sich über ihn beugte und ihn untersuchte, begriff er wer, für die Entführungen verantwortlich war und Panik sowie Unglaube machte sich in ihm breit.

Er ist tot!!! Wie kann er das überlebt haben?!, schoss es Atlanas durch den Kopf. Er wollte etwas sagen, ihn beleidigen, doch seine Mundwinkel ließen sich nicht bewegen.

"So dann fangen wir mal an...", meinte die Gestalt und trat einen Schritt zurück.

Atlanas wurde gepackt und unsanft auf dem Bauch gedreht. Während des Drehens konnte er einen Blick auf dem Raum um ihn herrum werfen. Er wirkte alt und vermodert, wie der Keller eines alten Hauses. Auch sah er wie neber dem Tisch auf dem er lag ein weitere kleiner Tisch stand. Auf diesem konnter er mehrere Skalpelle sowie eine große Säge erkennen. Neber den Instrumenten sah er, in einer Halterung, einen etwa 30 cm langen Glaszylinder, der mit einer leicht trüben Flüssigkeit gefüllt war. In dieser Flüssigkeit schien etwas zu schwimmen... etwas Schlangenförmiges mit einem paar kleiner Flossen... Atlanas konnte sich keinen Reim darrauf machen, was dieses Etwas sein sollte, aber es sah nicht gut aus... als er dan mit dem Gesicht nach unten auf dem Tisch lag, konnte er nur hoffen, es irgendwie wieder lebend hier raus zu schaffen.

Er hörte, wie mit einem leisen Klicken der Behälter aus seiem Gestell gehoben wurde und mit einem Zischen geöffnet wurde. Dann klatsche etwas Schleimiges auf seinen Rücken und der Ekel überkam ihn, weil dieses Ding gerade auf seinem Rücken herum kroch! - Dann ein stechender Schmerz in seinem Nacken als das Wesen die Haut durchdrang und in ihn eindrang.

Dann das Gefühl, als würde etwas Riesiges sich gegen seinen Geist drücken, ihn langsam umfangen und zu unterdücken. Da begriff Atlanas, dass sie ihn lebend brauchten - genauer seinen Körper! Er wehrte sich dagegen so gut er konnte, aber genauso gut hätte er gegen einen Berg kämpfen können... das Wesen begann seine Erinnerungen zu duchstöbern wie ein altes Buch... er sah Bilder vor sich aufblizen, wie kurze Momente aus seiner Vergangenheit und wieder verschwinden.

NNEEINNN!!!, schrie er in seinem Geist heraus, ihr werdet mich nicht kontrollieren!

Eine Stimme, und er erkannte mit Entsetzen seine eigene, nur viel tiefer, antwortete: Das tun wir bereits...

Dann wurde es wieder schwarz um ihn.

Als er wieder erwachte, hatte er das Gefühl, er wäre ein Beobachter seines eigenen Körpers. Er sah, wie sich seine Beine bewegten, seine Stimme etwas sagen, doch er selbst konnte nichts tun... er war wie ein Gefangerner in seinem eigenem Körper.

Er hörte ein Gespräch, konnte aber nur ein Teil verstehen.

"Warte... zwei Wochen... nächste Phase... Celestia..."

Er erkannte, das sie ihn nur brauchten, um an Prinzessin Celestia ranzukommen und mit ihr das gleiche zu machen wie mit ihm! Da begann er wieder zu toben, aber das Wesen ließ ihn wie in einer Zwangsjacke keinen Platz und hatte ihn nach wie vor unter Kontrolle.

Nach dem Gepräch bewegte sich sein Körper ihn in Richtung Tür.

Atlanas kämpfte die ganze Zeit dagegen an, konnte aber nichts tun, also begann er zu überlegen wie er jemanden warnen konnte oder sonst irgendetwas tun konnte, um auf sich aufmerksam zu machen.

Das Wesen in Atlanas Körper verließ das Haus und trat hinaus in die Dunkelheit. Es hatte die gesamten Erinnerungen von Atlanas in sich aufgenommen und konnte ihn daduch perfekt immitieren, ohne das es jemanden aufgefallen wäre... zudem hatte es eine Mission zu erfüllen.

---

Drei Wochen später

Tiefer Weltraum.

So leer, so still.

Dann in einem gleißenden Lichtblitz tauchte ein Schiff auf.

Die Hülle hatte einen hellgrauen Farton.

Am Bug konnte man in schwarzen Buchstaben den Namen des Schiffes ablesen:

ANS Aurora BC-2264

---

Ende von Kapitel 1

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki