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Die Alte Ära: Kapitel 14 - The Slobbering Dead

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Deckung, KRIEEECH!!!

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Die folgende Ponypasta enthält Abschnitte mit kriegerischen Auseinandersetzungen, massiver Gewalt und viel Blut; lies sie dir also nur durch, wenn du dir der Inhalte bewusst bist und nicht gleich in Ohnmacht fällst, wenn du dir das Knie aufschlägst!

Die Alte Ära: Kapitel 14 - The Slobbering Dead ist mehrteilig! Der vorherige Teil der Reihe ist Die Alte Ära: Kapitel 13 - Götterfunke, und der nächste Teil der Reihe ist Die Alte Ära: Kapitel 15 - Die zweite Schlacht um Ponyville.

Luna schlug ihre Augen als erste wieder auf und erblickte erstaunt die ersten Dächer von Ponyville.

Ein lautes Schnachen riss sie aus ihren Gedanken und offenbarte sich als Mellis Marlin, der mit Shadow um seinen rechten Huf gelehnt an einem Baum noch friedlich vor sich hin ratzte, daneben lagen Eross und Safira Huf in Huf, rechts von ihnen Celestia, Niben, Angel, Death und Ferdi auf einem Haufen, die beiden verletzten Ghost Rider und der Yamne´e-Panzer standen bezeihungsweise lagen etwas abseits in der Deckung dreier Büsche.

Wie perfekt Hellje das doch hinbekommen hatte..., stellte Luna bewundernd fest, und dabei muss er gleichzeitig noch Cyro...

Tränen stiegen ihr in die Augen, sie konnte nichts dagegen tun, Schmerz und Kummer überfiel sie, fraß sich tief in sie hinein und zwang sie auf die Knie.

Warum?!, schoss es ihr immer wieder durch den Kopf, warum hat Robert das getan? - Warum hat er... diese Stute so grausam gequält? - Warum hat er mir es verschwiegen? - Was hat er mir noch verschwiegen? - Was...?!

"Königin?", fragte da plötzlich Mellis Marlin, "alles... in Ordnung bei Euch?"

"Nein...", schluchzte sie, "nein, nichts ist ok... es... es ist alles schlimm..."

"Ist es... wegen Robert?"

Luna wunderte sich, warum Mellis nicht König oder Gemahl sagte, dachte aber nicht länger drüber nach und nickte nur stumm.

"Königin... wisst Ihr, dass es Tage gibt, an denen auch ich denke: Warum macht er das?! - Aber im Nachhinein ist kein einziger seiner bekloppten Ideen irgendwie daneben gegangen, und wenn er mal irgendetwas auf eigenen Huf unternimmt, behält er im Normalfall die Nerven und kehrt siegreich heim zu Euch und Euren Fohlen, nicht wahr?"

Luna überlegte, während Mellis sich neben ihr niederließ und ihr seinen Huf um die Schulter legte:

"Tja, so ist das... und so ist es bei uns allen - auch ich muss manchmal schlimme Entscheidungen treffen, aber ich tue nie etwas Unbedachtes... das war übrigens die erste Lektion, die ich von meinem Ausbilder lernte - denk nach, und das lieber zweimal, als einfach loszurennen. Benutze deinen Kopf anstelle deiner Hörner... und auch wenn Robert von Cyro befallen sein mag und das schlimm für ihn und uns alle ist, ich glaube nicht, dass das grundlos geschehen ist... vielleicht hat dieses Einhorn etwas zu verbergen, wie gesagt, ich weiß es nicht, aber Robert wird nicht ohne Grund so ausgeflippt sein... die Sache, die ich an ihm am meisten schätze."

"Hm... wahrscheinlich hast du recht, Mellis...", machte Luna, "aber... ich... ich..."

"Ihr?"

"... ich weiß einfach nicht, was mit meinem Hengst manchmal los ist, und das macht mir Sorgen, weil ich als seine Stute das gerne wissen möchte..."

"Ach sooo... hm, datt is jetze natürlich so ne Sache...", grübelte der Ghost Rider, "aber ja... ich denke mal, dass es daran liegt, dass er nie jemanden hatte, dem er sich wirklich anvertrauen konnte - gut, außer dem Ziegenbock... trotzdem, versteht Ihr?"

"Er... hatte nie die Familie, die er sich gewünscht hat..."

"Hatte ist das Stichwort, denn jetzt hat er sie...", lächelte Mellis weise und tippte seiner Königin auf die Stirn, "denn er hat Euch gefunden, und er hat dabei so viel gleichzeitig verändert, wie alle seine Vorfahren zu verhindern versucht haben... Luna, eigentlich... müssten wir alle Robert unendlich dankbar sein und ihn auch jetzt nicht hinterfragen... manchmal ist er eben wie er ist, aber ich weiß, dass er zurückkommen und wieder ganz der Alte sein wird!"

"Ich glaube, dass du damit den Nagel auf den Kopf getroffen hast...", musste Luna unwillkürlich schmunzeln, "er.... er ist einfach er, so durchgeknallt, so zum Liebhaben, so tollwütig, so waffensüchig, so geil auf jede gutaussehende Stute... so wahnsinnig gut im Bett, so ein toller Regent, so... der perfekte Hengst für mich, der beste König für die Ziegen... mein Robert!"

Sie strahlte wieder über das ganze Gesicht und Mellis freute sich, dass er es geschafft hatte, sie wieder aufzumuntern... und nebenbei wachten auch die anderen auf, also nur noch geschickt das Thema wechseln und...

"Königin, die anderen erwachen so langsam... wir sollten mal nach ihnen sehen, meint Ihr nicht?"

"Aber klar doch!", lächelte Luna unad sprang auf, "dann wollen wir mal... ach ja, eins noch, bevor ich´s schon wieder vergesse..."

"Ja, meine Königin?"

"Ok, dann zwei Dinge... erstens, blieb an Shadow dran, ihr beiden seid echt süß zusammen... zweitens, ich bin Luna, nicht deine Königin - lass uns uns duzen!"

"Ja... ja... jawohl Kön... ähm, Luna!", versuchte Mellis seine Schamesröte zu unterdrücken und gleichzeitig Luna weiterhin in die Augen zu gucken, "ich werde mein bestes geben!"

"Denn ist´s ja gut!", grinste sie und trabte wieder frohen Mutes auf ihre soeben erwachende Schwester Celestia zu.

---

"Prinzessin, was zur heiligen Luna sollen wir nun tun?!", kreischte einer der königlichen Berater und riss damit Sonea aus ihren Gedanken.

Mit einem tadelnden Blick brachte sie das Einhorn zu Schweigen:

"Hören Sie, diese... Wesen da unten sind eine verdammt große Gefahr für uns alle hier, aber noch gefährlicher sind sie, wenn man nicht weiß, womit man es zu tun hat! - Wir müssen so schnell wie möglich die Bevölkerung warnen und schützen! - Heißt im Klartext, dass unverzüglich Katastrophenalarm Stufe 5 auszurufen ist, verstanden?!"

"Jawohl, Prinzessin!", rief der Beamte und zischte ab, die Wache hingegen rückte um Sonea herum, ihre Streitaxtlanzen von sich weg gerichtet.

"Wache, das muss nicht sein - Hauptmann, treten Sie weg!", grummelte sie augenverleiernd über diese verdammte ständige absolute Sicherheit, "heilige Arriva, machen Sie sich lieber anderweitig nützlich, ich kann am besten auf mich alleine aufpassen..."

"Prinzessin, das kann und darf ich nicht..."

"ABER ICH DARF DAS!!!", fuhr sie ihn jetzt aggressiv an, "HEILIGE ARRIVA, SORGEN SIE LIEBER DAFÜR, DASS DIESES SCHLOSS SICHER FÜR EINEN MÖGLICHEN ANSTURM IST UND VERBARRIKADIEREN SIE UND IHRE MÄNNER LIEBER DAS HAUPTTOR, ICH WERDE MICH DERWEIL IN DEN THRONSAAL BEGEBEN UND DORT WARTEN, BIS SIE ENTWARNUNG GEBEN, WENN DAS IN IHREM SINNE LIEGT!!!"

"Dann aber nur, wenn wir Euch bis hinein eskortieren..."

"HEIDEWITZKA, WENN´S UNBEDINGT SEIN MUSS..."

Und so stolzierte sie allen voran wieder zurück hinein ins "sichere" Schloss, das mittlerweile zum vierten Mal neu aufgebaut worden war... und würde sich dort in allergrößter Sicherheit in ihre Gemächer zurückziehen... genau das würde sie... nicht.

---

Der Ziegenbock war der erste, der wieder zu Bewusstsein kam und sich überraschenderweise mitten auf der Straße von Applewood nach Ponyville umringt von den anderen Mitgliedern des Rettungstrupps und den Bewohnern von Concentrer Acres wiederfand - besonders wundern tat ihn das aber nicht mehr, zu viel Unglaubliches an einem Tag war geschehen, einfach viel zu viel...

Seine Tochter lag neben ihm, die metallenen Flügel ausgestreckt und mit einem Lächeln auf den Lippen... ihr Anblick ließ ihm warm ums Herz werden, und der seiner Mutter ebenso - auch Atlanas und Sunset... so was von süß, Huf in Huf, und dazwischen die kleine Sunrise... dieser Augenblick, er war mehr als perfekt.

Da bemerkte er einen schwachen Schatten links von sich, drehte den Kopf - und erstarrte.

Vor ihm stand ein Mensch.

Ein Mensch, dessen linker Arm fehlte.

Und trotzdem lebte er, sabberte dabei und stöhnte.

Es machte Klick! in seinen grauen Gehirnzellen, und ehe der Zombie auf ihn springen konnte, riss der General der Ziegenarmee seine Pistole aus dem Gürtel und jagte dem Untoten eine Kugel in den Kopf.

Als der Zombie vor ihm in den Staub klatschte und die Reste seiner Hirnflüssigkeit aus dem Loch in seiner Stirn sickerten, rappelte sich der Ziegenbock schnell auf - und blieb vor Entsetzen zum Eisklotz erstarrt stehen:

In ihrer Umgebung waren mindestens noch weitere dreißig Zombies.

Und sie kamen langsam sabbernd näher...

---

Kaum dass die Wache verschwunden war und nur die vier Ghost Rider zu ihrem Schutz noch den Thronsaal bewachten, schnappte sich Sonea ihren Dönerspieß, holte sich ihre ASM-1 und zwei Kombigürtel für Munition und Granaten, griff sich noch ihre Sonnenbrille und flitzte die Treppe in Richtung Bahnhof hinunter, gefolgt von der einzigen Wachmannschaft, die nichts dagegen hatte, dass sie mitkämpfte.

Ghost Rider eben..., freute ich Sonea innerlich, die besten Ziegen Equestrias, die es dennoch am liebsten hatten, wenn ihr König oder eben die ihn vertretende Prinzessin mit ihnen die Schlacht schlug...

Im Hintergrund heulten schon die Sirenen los, dazu ertönte die Standart-Durchsage, dieses Mal aber mit dem Unterschied, dass es dieses Mal keine Übung war.

Unten in den Kasernen brach die Hölle los.

---

Nach und nach wurden auch die anderen wach, und Luna quatschte mit Shadow, Angel und Safira, was sie jetzt zu tun gedenken sollten, während sich Ferdi und Rothen Warz um den Panzer kümmerten, Mellis allein die Umgebung abcheckte, Niben und Celestia Overlord und Ivon Willitsch versorgten und Rainbow Death sich nach allen Kräften bemühte, eine Verbindung mit ihrem Großvater herzustellen.

"Ich schlage vor, dass wir einen Suchtrupp nach Robert und meinem Großvater los schicken...", meinte die Göttin des Todes schließlich, "auch wenn das ewig dauert, aber ich kann im Moment nicht auf meine Kräfte zugreifen, was mir echt Sorgen macht..."

"Und du, Angel?", erkundigte sich Shadow.

"Auch ich nicht, Vater nicht... es scheint, als sei die Magie wirklich aus dem Gleichgewicht..."

"Das ist schlecht...", konstatierte Luna besorgt, "und zu allem Überfluss steckt mein Mann da drin, wenn ich doch nur..."

KA-WUMM! - riss ein in den Himmel rasender Feuerball alle Aufmerksamkeit an sich und die Stuten galoppierten zum Krater, in dessen Inneren noch kleine Feuerchen brannten.

Aus einem nahen Gebüsch schob sich Mellis mit eine Panzerfaust, lud sie durch und blickte als erstes Luna ernst an:

"Königin, wir haben ein Problem... und zwar ein ziemliches, denn... RUNTER!!!"

Luna und die anderen warfen sich blitzartig zur Seite, der junge Ziegenbock riss seine AK nach vorne und mähte mehrere Gestalten um, wechselte das Magazin und verschaffte sich ein Bild der Lage.

Shadow war die Erste, die den Schreck überwunden hatte und auch die Angreifer sah.

Dass es Menschen waren, jagte es ihr eiskalt den Rücken hinuter, dass sie schon tot waren, ließ ihr Blut in den Adern gefrieren.

"Heilige Celestia...", entfuhr es ihr zitternd, "das... das sind Zombies..."

"Was... was sind Zombies?"

"Untote...", hauchte Luna fassungslos, "Untote..."

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Sonea legte noch einen Zahn zu, nahm jetzt immer mehrere Stufen auf einmal und benutzte das Geländer als Rutsche, wenn es möglich war.

Endlich öffneten sich die gewaltigen unterirdischen Verteidigungsanlagen Canterlots vor ihr und offenbarten ihr ein buntes Gewusel aus Equestrianischen Soldaten, Ziegenarmisten und einigen Black-Ponys, die in aller Eile ihre Positionen suchten oder noch schnell zu einem der Magazine rasten, um sich dort Ausrüstung und Waffen zu holen.

Gerade als sie sich suchend nach ihren Ghost Ridern umguckte, hörte sie eine keifende Stimme:

"LASS MICH HIER ENDLICH RAUS, VERDAMMTE SCHEIßE NOCHMAL!!!"

Mit einem fiesen Grinsen im Gesicht trabte sie locker zu einer Eisentür mit einem vergitterten Fensterchen im Felsen hin, warf einen triumphierenden Blick hinein und kicherte schadenfroh:

"Tja Jackie, du hättest mich nicht provozieren dürfen, aber ja... der kleine Hengst lernt es ja erst immer, wenn man ihm eins auf den Deckel haut..."

"DAS GIBT DIR ABER NICHT DAS SCHEIß RECHT, MICH HIER EINZUSPERREN!!!"

"Ich hatte dich gewarnt, vergiss das nicht - und außerdem bist du nicht eingesperrt, die Tür ist nicht mal abgeschlossen..."

"DAFÜR AN EINE WAND GEFESSELT, VIELEN DANK AUCH DU SCHLAMPE!!! - UND WAS IST DRAUßEN ÜBERHAUPT LOS?!?! - WARUM MARSCHIERT DIE ARMEE AUF?!?! - ICH WILL DAS WISSEN!!!!!!"

Er schrie so laut, dass Sonea sich wunderte, warum seine Stimmbänder nicht schon längst gerissen waren... als er Luft holen musste, konnte sie fortfahren:

"Jackie, weißt du, draußen sind die Zombies los... ja, ganz recht, sabbernde Untote, die wir jetzt zu gammeligem Hackfleisch verarbeiten... ach ja, wir heißt selbstverständlich ohne dich - schönen Tag dir noch, und reiß nicht zu sehr an den guten Fesseln, die brauchen wir noch für den Gangster aus dem Ponyville Ghetto!"

Ihr Bruder brach sofort wieder eine Ladung von übelsten Beschimpfungen los, doch sie störte sich nicht im Geringsten daran und machte sich auf den Weg zum ersten Panzer der dritten Ziegendivision, der Einheit, die zusammen mit dem 17. und 24. Infanertiekorps und der gemischten Legion in Canterlot stationiert war.

Und kaum, dass sie oben drauf saß, eröffnete sie mit einer flammenden Rede den Soldaten den Kriegsbeginn.

Ihren Soldaten.

Die ihr in den Krieg folgen würden.

Ihr, Prinzessin Sonea.

---

Erleichtert ließ der Ziegenbock seine AK wieder sinken, nachdem auch der letzte sabbernde Untote im Kornfeld zusammengesackt war und nicht wieder aufstand.

"D... dad?", vernahm er plötzlich die Stimme seiner Tochter, "was... was ist los? Warum schießt du?"

"Aurora, schnapp dir deine Waffe, wir haben ein echtes Problem!"

"WO?!", wollte sie wissen und stand schon neben ihm, "watt is los?!"

"Zombies sind los!"

"Oh fuck!"

"Wer ist los?", erkundigte sie auf einmal der ebenfalls gerade erwachte Prof. Dr. Fisch, "du meinst doch nicht... Untote?!"

"Genau die, heilige Arriv... ähm, Luna! - Und wir müssen hier weg, bevor noch mehr kommen! - Wir müssen Ponyville erreichen, und falls..."

"Noch... noch mehr von... was?"

Der Ziegenbock entschloss sich, lieber erst zu warten, bis auch wirklich alle wach waren, und gab dann bekannt, was das Problem war... zwei Minuten später war es dann so weit, und kaum dass er geendet hatte, protestierte Atlanas lautstark los:

"Niemals lasse ich zu, dass Sunset und Sunrise in ein Gefecht zwischen Zombies und uns verwickelt werden, NIEMALS!!! UND KEINESFALLS LASSE ICH SIE HIER ALLEINE ZURÜCK!!!"

"Hey, beruhige dich mal...", beschwichtigte ihn Aurora, "ich kann dich ja verstehen, aber wir brauchen dich als Waffenbruder, ohne dich..."

"Schon wahr...", überlegte der Ziegenbock und ließ Atlanas nicht zu Wort kommen, "hör zu, ich hab ne Idee - wenn man hier geradewegs durch die Felder macht, kommt man zu Sweet Apple Acres, wo zumindest mal Granny Smith anwesend sein sollte... da wären die beiden auf jeden Fall sicher!"

"Na ja..."

"Atlanas, es geht nicht anders...", stellte Aurora bestimmt klar, "wir brauchen dich und dein Schwert - und mach dir keine Sorgen, deine beiden Stuten werden sicher begleitet werden..."

"Von wem?"

"Von meiner Mutter.", lächelte der Ziegenbock, "denn..."

"Von mir?!", platzte es aus Arriva heraus, "aber... ich bin doch völlig ungeeignet!"

"Ach was!", versuchte sie ihr Sohn zu überzeugen, "das schaffst du sch..."

"Sie hat leider recht...", unterbrach Fisch ihn resigniert, "Ziegenbock, deine Mutter... ist..."

"... Pazifistin, ja, ich weiß..."

"Es tut mir leid, ich... ich kann nicht kämpfen, egal weswegen, selbst wenn mich jemand angreift... würde ich zuerst mit ihm reden wollen..."

"... deswegen schlage ich Folgendes vor: Ich gehe mit Sunset!", schlug der alte Professor vor, "ich kann eh nicht mehr großartig kämpfen, in einer Schlacht würde ich euch nur im Weg stehen, aber ich kann eine Stute eskortieren und mich mit sicher versteckt halten!"

Der blaue Pegasus überlegte und warf einen Blick auf sein kleines Fohlen, dass in den Armen seiner Mutter friedlich döste und nickte stumm:

"Also gut, aber versprecht mir, dass ihr sie mit Eurem Leben beschützt, Professor!"

"Das werde ich, und sorge du dafür, dass die Unwissenden und Schwachen vor den Zombies geschützt werden!"

"Jawohl!", salutierte Atlanas ihm und zog sein Schwert, "na dann los, auf nach Ponyville! - Aber vorher...", er ließ zu seiner Freundin nieder und streichlte ihr und der kleinen Sunrise durch die Mähne, "vorher verspreche ich dir, dass ich siegreich zurückkehren werde, und selbst wenn nicht - weine keine Träne um mich, erfreu dich lieber an unserer Tochter und erzähle ihr, dass ich fortgegangen bin, um sie zu beschützen... und dass ich immer für sie da sein werde!"

Sunset musste sich zusammenreißen, ein Schniefen entwich ihr aber trotzdem:

"Atlanas... bitte, komm zurück!"

"Das werde ich... ja, das verspreche ich!"

Und sie küssten sich.

Die anderen Freunde schwiegen höchst zufrieden und steckten nochmal schnell die Köpfe zusammen.

"So, wenn des geklärt wäre, hier die Aufstellung des Teams: Ich gehe vor...", bestimmte der Ziegenbock, "Aurora und Sonata mir hinterher, dann Atlanas und Dr. Schinken, wenn das ok ist..."

"Absolut!", grinste der junge Wissenschaftler, "ich hab schon ewig nicht mehr geschossen - ma gucken, ob datt noch klappt..."

"Aber sicher!", lachte Aurora und klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter, "sowas verlernt man nicht!"

"Ähm, und... was ist mit mir?", kam es aus dem Hintergrund und alle guckten Arriva an, "soll ich etwa hier blieben?!"

"Ähm, Mum, ich denke du willst nicht kämpfen..."

"Wer hat denn was von Kämpfen gesagt?", grinste sie, "nee, ich meine, dass ihr doch bestimmt jemanden braucht, der sich um mögliche verletzte Bewohner und ähnliches kümmert..."

"Also Sani? - Keine schlechte Idee...", fand ihr Sohn anerkennend, "aber es könnte hart werden, und außerdem kannst du da nicht ohne Waffe reingehen!"

"Hmmm..."

"Warte, ich hab da was...", kam ihm eine Idee und er zog etwas aus seinem Gürtel, präsentierte es stolz auf seinem Huf und überreichte es seiner staunenden Mutter, "das ist eine deutsche Luger, sprich eine Pistole 08 - damit kann jeder schießen, egal ob Anfänger oder nicht!"

"Ich werde diese Waffe nicht benutzen!", stellte Arriva klar, "ich werde auf niemanden schießen!"

"Du sollst sie nur tragen, zur Sicherheit... doch ich hoffe, dass du sie einsetzt, wenn dein Leben in Gefahr ist und ich nicht schnell genug zur Stelle bin... wie auch immer, hat sonst noch jemand Fragen?"

Allgemeines Kopschütteln.

"Nein? - Gut, denn gehts los - Ziel ist der Marktplatz von Ponyville, von dort führt ein breiter Schacht direkt nach Down Under, den müssen wir erreichen! Alles klar?"

"ALLES KLAR!!!"

"Gut, denn alle mir folgen!"

Als Letzter folgte Atlanas dem kleinen Angriffstrupp, als Letzter löste er sich von seiner Stute und seinem Fohlen, als Letzter sah er die beiden mit Prof. Dr. Fisch im dichten Kornfeld rechts des Weges verschwinden, als Letzter lud er sein Gewehr durch - und als Letzten begann die Schlacht auch für ihn.

Und als Letzter überquerte er die Stadtgrenze von Ponyville...

---

Der Entschluss Anzugreifen fand bei den Ghost Ridern größere Begeisterung als Luna angenommen hatte... Celestia war längst im sicheren Inneren des Panzers bei den Verletzten und Ferdi verschwunden, wo auch Shadow weilte und ihrem kranken Vater unentwegt Beistand leistete, solange sie noch konnte - Mellis und Eross waren zusammen mit Angel, Niben und Death schon auf und davon, sie wollten den Weg für´s Erste frei schießen.

Als der schwere Dieselmotor endlich nach dem vierten Versuch ansprang und der Panzer sich wieder in Bewegung setzte, trabten Luna und Safira neben ihm her, Ponyville entgegen, gespannt, was sie dort erwarten würde.

Und was sie erwartete, war mehr, als sie jemals gedacht hätten.

Viel mehr.

---

(Ende des vierzehnten Kapitels)

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