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Die Alte Ära: Kapitel 3 - Der Aufbruch

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Die Alte Ära: Kapitel 3 - Der Aufbruch ist mehrteilig! Der vorherige Teil der Reihe ist Die Alte Ära: Kapitel 2 - Die Vision, und der nächste Teil der Reihe ist Die Alte Ära: Kapitel 4 - Die Suche.

Wie der Blitz schoss Atlanas dem Ziegenbock hinterher, in der Mitte zwischen seinen Gefühlen für Sunset und der Treue zu Fluttershy und Schneemond gefangen und nicht unbedingt willens die eine auf eine mörderische Mission ins Innerste der Erde (einerseits wegen der Gefahren, andererseits wegen Aurora) zu lassen, geschweige denn die anderen dafür zu versetzen - zumal sie nichts von seiner Affäre wusste...

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In Zecoras Hütte ratzte Celestia noch immer friedlich und die Besitzerin kicherte mit Sonea über Atlanas dämlichen Gesichtsausdruck, als dieser hatte so plötzlich aufbrechen müssen.

"Für wen meinst du entscheidet er sich?", grinste das Alihornmädchen frech und das Zebra ihm gegenüber lachte laut auf, "tjaaa... ich tendiere schwer zu Goldi...so ganz alleine wird er sie doch wohl kaum mit deinem Onkel ziehen lassen, oder?!"

"Schätze nicht...", begann Sonea unter einem neuen Lachanfall, der auch ihre Tante Celestia weckte, die mit einem erstickten Glucksen erwachte und im ersten Moment nichts als Sterne tanzen sah.

"Uhhh...", stöhnte sie matt, "was... was ist passiert?"

"Das sollte ich lieber Euch fragen, Prinzessin... ihr habt doch nicht zufällig Euren Freund Hellje in Eurem Traum erkannt, oder?"

"Doch... doch ja, ja, ich habe ihn gesehen! - Aber... was hat das zu bedeuten?"

"Das werden wir jetzt herausfinden...", lächelte Zecora sanft und reichte der Prinzessin eine neue Tasse Tee, "dazu berichtet mir bitte von Eurem Traum, Prinzessin... von Anfang bis Ende..."

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"Mensch, das kannst du nicht machen!", meckerte Atlanas aufgebracht, doch den Ziegenbock interessierte das genauso wenig wie die Male davor und stapfte seinen Freund weiterhin ignorierend quer durch den Wald der ewigen Magie auf Ponyville zu.

"Ziegenbock, hör mir zu!" - Keine Reaktion.

"Sei nicht so ein Sturkopf!" - Wieder nichts.

"Bitte..."

Der General der Ziegenarmee stoppte, drehte sich aber nicht um. "Was willst du?!"

Atlanas trabte zu ihm und holte tief Luft: "Bitte lass Sunset zuhause, ich will nicht, dass sie sich schon wieder in Lebensgefahr begeben muss!"

"Ich glaube, dass ich mich vorhin klar und deutlich ausgedrückt habe!", kam es gereizt zurück, "ich habe dir bereits gesagt, dass Sunset nie aufgehört hat in Roberts Schuld zu stehen - und wenn sie sowieso erfahren wird, was passiert ist, wird sie keine Sekunde zögern und mich begleiten!"

"Dich und deine Psycho-Toch..."

WAMM!, krachte die Faust des Ziegenbocks mitten in sein Gesicht und ließ den Pegasus zu Boden gehen, ehe ihm der Ziegenbock mit knallrotem Kopf noch einmal nachträglich in die Seite trat und tobte:

"BELEIDIGE NIEMALS WIEDER MEINE TOCHTER, HAST DU DRECKIGES ARSCHLOCH DAS VERSTANDEN?!?!"

Atlanas spürte Blut in seiner Nase, doch er konnte nichts dagegen tun... er hatte nicht einmal mehr die Kraft sich wieder aufzurichten... ihm wurde schummrig... er... er...

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Fluttershy war gerade fleißig für ihren hoffentlich bald heimkehrenden Freund am Kochen, als es plötzlich an der Tür klopfte und ihr Sohn Schneemond sofort laut losplärrte.

"Ist ja gut mein Kleiner!", sprach sie beruhigend und nahm den kleinen Pegasus auf den Arm, "das ist doch nur der Papa, der da nach Hause kommt..."

"Dada!", freute sich das Fohlen quietschvergnügt, "Dada Bumm!"

"Jaaa...", lachte Fluttershy glücklich, "dein Vater kommt aus der Kaserne..." und öffnete die Tür.

Als sie ihren Freund sah, wäre sie vor Schreck fast ihn Ohnmacht gefallen, schaffte es aber sich am Türrahmen abzustützen und schrie aus vollem Hals entsetzt auf.

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Der Ziegenbock hatte unterdessen Sunset aufgesucht und ihr erzählt, wohin er und Aurora aufbrechen wollten und sie hatte sofort zugestimmt, sie zu begleiten.

Wo Atlanas war? - Der übernahm gerade den Personenschutz für Celestia und war noch bei Zecora, würde vielleicht aber noch nachkommen...

Damit war die Stute zufrieden, schnappte sich Gewehr und Tragetasche, setzte sich einen alten US-Army-Helm auf und folgte dem General der Ziegenarmee zu einem der unteren ausgänge Down Unders, die in die Tiefe führten.

Dort wartete bereits Aurora schon ungeduldig auf die beiden, berichtete ihrem Vater noch, dass ihn Applejack schon jetzt schrecklich vermisse und ihn sehnlichst zurück auf Sweet Apple Acres erwarte, bevor die drei aufbruchbereit waren und in den Tiefen Equestrias verschwanden...

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Celestia, Shadow und Sonea kehrten zwei Stunden und drei Kannen Tee später in den Ziegenpalast zurück, wo die inzwischen wieder erwachte Luna und der Ziegen-Doc gespannt auf ihre Hinweise auf Robert warteten.

Stattdessen konnte die Sonnenprinzessin nur berichten, dass sie Hellje in einer Vision über die Ödnis des Schattenreichs hatte fliegen sehen... Shadow hatte es nicht geschafft einen Zustand der Trance zu erreichen, egal wieviel Tee sie in sie hineingekippt hatte, es war ihr nicht gelungen ihren Vater in einem Traum zu sehen... und Soneas Sinne waren durch die Dämpfe noch immer so benebelt, dass sie kaum auf alle Vieren stehen konnte.

Einzig die Tatsache, dass Ferdi plötzlich hinein gerauscht kam und atemlos keuchte, dass jemand Atlanas niedergeschlagen und Fluttershy einfach vor die Tür gelegt hatte und dass der Ziegenbock einem Kadetten eine Mordsnachricht für Luna in die Hand gedrückt hatte, ließ alle wieder neue Hoffnung schöpfen, und nachdem die Ziegenkönigin den Brief gelesen hatte, fiel ein Teil der Sorge um Robert von ihr ab.

Tach Luna,

Ziegenbock hier - ich mache mich gleich auf die Suche nach Robert... schickt uns niemanden hinterher, wir sind zu dritt, vielleicht bald zu viert. Unsere Reise wird uns tief in die Erde führen, und ich verspreche dir, dass wir nun mit Robert wieder herauskommen...

Bis bald, ZB

P.S.: Ich musste dummerweise Atlanas eins zwischen die Löffel hauen - es tut mir wahnsinnig leid, aber vielleicht überlegt er sich jetzt das nächste mal besser, wen er beleidigt und wen er hintergeht und damit alle mit seinem schlechten Gewissen belastet...

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Kurze Zeit war es vollkommen still im Thronsaal (auch wenn Luna die letzten Worte nicht vorgelesen hatte), bis sich Shadow räusperte und fragte:

"Und was jetzt?"

"Also...", seufzte Prinzessin Celestia theatralisch, "da der Ziegenbock wie immer seinen eigenen Kopf durchgesetzt und nicht abgewartet hat, bis wir ein vernünftiges Rettungsteam aufstellen, sollten wir jetzt..."

"Was sollten WIR jetzt?!", fiel Luna ihr lauter ins Wort als sie wollte, "nee, was sollte ICH jetzt beschließen und wen von EUCH sollte ich da hin schicken, nicht wahr?! - Das war´s doch, was du gemeint hast, oder Schwesterchen?!"

Die Verachtung in ihrer Stimme war so heftig wie selten und Celestia zuckte vor Überraschung und Scham gleichermaßen zusammen, während der Kopf ihrer Schwester leicht rot vor Wut anlief und sie schnaubte:

"Du könntest eigentlich auch mal deinen Arsch aus deinem Schloss bewegen und mal was tun anstelle von immer alle durch die Gegend zu kommandieren, oder?!"

Celestia schluckte schwer, denn Luna hatte vollkommen recht...

Der Rest der Anwesenden schwieg peinlichst, sodass ihr keine andere Wahl als eine Antwort blieb:

"Ja... ja, ich schätze, dass... dass du recht hast... aber... aber was soll ich tun?"

"Och, ich hätte da eine Idee...", grinste Luna böse, "also... hör gut so, meine Liebe! - Wir..."

Weder Shadow noch Sonea geschweige denn der Ziegen-Doc oder die Ziegen der Garde (oder Ferdi) konnten fassen, was die Ziegenkönigin ihrer Schwester auftrug, und diese hatte nicht den Mut etwas zu entgegnen... es war beschlossene Sache...

Begleitet von Ferdi und drei weiteren Ghost Ridern machten sich so schließlich Luna und Celestia auf den Weg zum Bahnhof, wo schon ein Zug nach Oblivion auf sie wartete - Sonea wurde derweil nach Canterlot geleitet, um dort Celestias Platz als Regentin Equestrias einzunehmen, bis ihre Tante wieder von ihrer Suche nach Hellje zurückgekehrt sein würde...

Für diese Zeit würde sie, Prinzessin Sonea I., Herrscherin über Equestria mit all seinen Bewohnern sein.

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Zecora schlürfte den letzten Rest Tee aus ihrer Tasse und lehnte sich mit einem Lächeln auf den Lippen in ihrem Lieblingssessel zurück.

"Ahhh, das tut gut...", lächelte sie zufrieden, "und sie sind weg, du kannst rauskommen, meine Beste..."

Ein hellblaues Einhorn schob sich durch eine in der Wand verborgene Tür in die Stube und ließ sich neben die Schamanin auf einen Berg Kissen fallen, griff sich die letzte noch volle Tasse Tee und sog die goldbraune Flüssigkeit gierig auf.

Das Zittern ihrer Hufe bemerkte Zecora ebenso wenig wie ihren hastigen Atem, sie hätte sich längst daran gewöhnt... aber heute war es anders, heute spürte das Einhorn es stärker als die Tage zuvor.

Er war in der Nähe, und wenn er sie fand, dann kannte er keine Gnade...

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Ende des dritten Kapitels

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