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Die Alte Ära: Kapitel 5 - Das verlorene Volk

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Die Alte Ära: Kapitel 5 - Das verlorene Volk ist mehrteilig! Der vorherige Teil der Reihe ist Die Alte Ära: Kapitel 4 - Die Suche, und der nächste Teil der Reihe ist Die Alte Ära: Kapitel 6 - In die Tiefe.

Lunas Kopf hing kopfüber an etwas, als sie langsam aus ihrer Ohnmacht erwachte.

Sofort machten sich in ihr Übelkeit und Panik breit - was zum Henker war hier los?!

Sie versuchte etwas zu erkennen, doch ihre Sinne waren noch zu stark getrübt und offenbarten ihr nur verschwommene Schatten - dass es sich dabei um Personen handeln musste erkannte sie, nur nicht, mit wem sie es zu tun hatte... und was die von ihr wollten...

Langsam drehte sie ihren pochenden Kopf zur Seite und erspähte Shadow neben sich - ebenfalls kopfüber an eine Stange gefesselt und noch nicht wieder bei Bewusstsein...

An eine Stange gefesselt!, traf sie die Erkenntnis blitzartig, wahrscheinlich noch in der Gewalt von irgendwelchen Wilden oder...

"Königin?", hörte sie auf einmal eine flüsternde Stimme und drehte ihren Kopf zur anderen Seite, wo sie Ferdi sofort erkannte, der ebenfalls schon wieder das Bewusstsein erlangt hatte und sich mit aller Kraft gegen seine Fesseln stemmte, "oh gut, ich dachte schon, ihr seid auch noch bewusstlos - was sollen wir machen?!"

"Ich... ich weiß nicht...", schnaufte sie mühevoll, "ich kann ja nicht mal sicher sein, was diese... ähm, Wilden von uns wollen..."

"ich auch nicht, aber uns einfach an Stangen zu fesseln und durch die Gegend zu schleppen finde ich weniger gut... zumal wir keine Ahnung haben, wo sie uns hinbringen und was sie dort... ja, Ihr sagtet es bereits... deswegen nochmal: Was sollen wir tun?!"

"Die anderen sind noch bewusstlos? Ja? - Gut... ich meine schlecht... solange sie nicht wieder wach sind, können wir nur abwarten - selbst wenn wir beide sie angreifen, würde das nicht viel nützen, oder?"

"Schwer zu sagen...", brummte Ferdi angestrengt, "zumal sie nicht unsere Sprache sprechen..."

"Das dürfte diplomatische Verhandlungen noch schwieriger machen...", verzog Luna traurig ihr Gesicht, "und ich will sie nicht gleich angreifen, weil..."

"Königin, sie bringen uns in ihr Dorf!", fiel ihr Ferdi abrupt ins Wort, "und es sieht nicht gut für uns aus..."

Mit Entsetzen bemerkte jetzt auch die Ziegenkönigin das große Feuer, das zwischen den Hütten mitten auf dem Dorfplatz loderte... und all die großen und kleinen Töpfe ringsherum waren mit Sicherheit nur für sie bestimmt...

---

Atlanas Kopf fühlte sich so an, als wären mehrere Dampfzüge darüber gedonnert und hätten gleichzeitig ihr Echo für immer in sein Gedächtnis gebrannt - dieser Schmerz empfing ihn, als er es nach dem vierten Versuch schaffte endlich seine Augen zu öffnen und vom hellen Licht der Neonröhren geblendet zu werden, ehe jemand ganz weit weg "ER IST WACH!!!" rief und sich zwei Gestalten über ihn beugten.

Er verstand nicht, was sie sagten oder was sie von ihm wollten... die linke schien zu weinen, die rechte hantierte heftig vor seinem Gesicht herum und berührte es mehrfach, er nahm es kaum wahr.

Erst als ihn etwas leicht über seine Wange streichelte und dann eine der Gestalten sich zu ihm vorbeugte und ihn küsste, erkannte er Fluttershy wieder - und den Ziegen-Doc auf der anderen Seite des Bettes.

"Hey...", vernahm er jetzt auch, "Atlanas?"

"Hmmm...", kam über seine Lippen, "Flutter... shy... hallo..."

Er wollte sich aufrichten, doch er hatte keine Kraft - überhaupt keine Kraft!

Sein Blick verriet Unverständnis, worauf der Ziegen-Doc sich räusperte und mit gedrückter Stimme sprach:

"Atlanas... bleib am besten liegen, so wie du jetzt bist... es erspart dir große Schmerzen, glaub mir..."

Fluttershy sah den Ziegenbock besorgt an und flüsterte kaum hörbar:

"Ist es wirklich noch... so schlimm?"

"Schlimm ist in diesem Fall leider kein Ausdruck...", brummte der Doc kopfschüttelnd, "wer auch immer deinen Freund außer Gefecht gesetzt hat, kannte eine uralte höchst gefährliche Kampftechnik... und hat sie gegen ihn eingesetzt - mit zwei Schlägen außer Gefecht gesetzt, man stelle sich das vor! - Nicht ausdenken, was passiert wäre, wenn einer dieser Schläge einen Zentimeter zu weit rechts oder links gewesen wäre..."

Der Pegasus im Bett schluckte schwer, seine Freundin erschrak noch einmal heftig und drückte ihn noch einmal ganz fest, während sie kummervoll schluchzte:

"Oh mein Atlanas... was ist das für ein Monster, das dich mitten im Wald überfällt und so zurichtet?! - Wer kann das nur gewesen sein?!"

Momentchen mal..., kam es ihm in den Sinn, das war doch... war doch... der... der...

Und wieder verschluckte ihn die Ohnmacht...

---

Das Dorf der unbekannten Kreaturen bestand aus einigen großen und kleinen Hütten und Häusern, deren Zustand von gut erhalten bis baufällig reichte.

In der Mitte befand sich eine Art Platz, auf dem jetzt das große Feuer brannte und die Wilden ihre Opfer schleppten und die Stangen in Halterungen aus je zwei Astgabeln einhängten.

"Königin...", machte Ferdi sie noch einmal auf den Ernst der Lage aufmerksam, "wir sollten jetzt so langsam beginnen, uns einen Fluchtplan zu überlegen, es sei denn wir wollen geröstet werden!"

"Ich... ich weiß ja auch nicht...", rief sie ihm verzweifelt zu, "sollten wir nicht lieber noch warten und... ?"

"DIE WOLLEN UNS FRESSEN, HABT IHR DAS NOCH NICHT GEMERKT?!?!", schrie der junge Ziegengeneral, "UND ICH WILL NICHT GEFRESSEN WERDEN, ALSO...!!!"

Die Kreaturen hatten die Schreie offenbar auch gehört und guckten sich nur ratlos an, machten erneut diese komischen Klick-Laute und kümmerten sich wieder um das Feuer.

Ferdi stemmte sich weiter gegen seine Fesseln und begann mit seinem Stab auf und ab zu wippen, das Holz bog sich nach oben und unten mit und das erhoffte Knacken blieb aus.

All seine Hemmungen verlierend riss er an seinen Fesseln und - bekam seinen linken Vorderhuf aus den Strichen hinaus, hatte sich wenige Augenblicke darauf komplett befreit und schoss auf die überraschten Kreaturen zu, die zu spät ihre Waffen in seine Richtung hoben.

Einen nach dem anderen kämpfte er zu Boden, und obwohl der Strom aus ihnen nicht abzureißen schien, drosch er tapfer weiter auf sie ein, bis er auf einmal vor einem ziemlich großen Exemplar dieser Gattung stand und dieses mit einem Sprung zu seiner Geisel machte.

Luna konnte es über Kopf schlecht erkennen, aber es schien so, als würden die anderen tatsächlich zurückweichen und wild mit ihren Waffen fuchteln, aber Ferdi hatte anscheinend den Dorfältesten oder Häuptling erwischt, unter dessen Regentschaft sie standen.

"ZURÜCK MIT EUCH WILDEN!!!", donnerte der junge Ziegenbock ein zweites Mal, "ODER ICH TÖTE IHN!!! HABT IHR VERSTANDEN, ICH TÖTE IHN!!!"

Die Dorfbewohner jaulten wie verwundete Tiere und rasselten gefährlich mit ihren Kieferklauen, doch Ferdi ließ sich nicht beunruhigen, im Gegenteil, er legte seinen rechten Arm um den Hals seiner Geisel und drückte leicht zu.

"LASS IHN LOS!!!", schallte plötzlich eine wütende Stimme quer über den Platz, gefolgt von einem schnellen Klicken, dass die übrigen Insekten sofort verstummen ließ, "ER HAT DIR NICHTS GETAN!!!"

"WER SEID IHR ÜBERHAUPT, DASS IHR WAGT MICH MIT DU ANZUREDEN?!?!", brüllte Ferdi aggressiv zurück, "UND WARUM SOLLTE ICH DAS TUN?!?! - DIESE SCHEIß VIECHER WOLLTEN UNS GRILLEN!!!"

"DAS MAG SEIN...", schallte es aus der Menge, "ABER DAS GIBT EUCH NICHT DAS RECHT DAZU, DEN DORFÄLTESTEN IN EURE GEWALT ZU BRINGEN UND ZU DROHEN, IHN ZU ERMORDEN!!! UND AUßERDEM HABT IHR UNBEFUGT IHR HOHEITSGEBIET BETRETEN, UND SIE HABEN EUCH WIE EINDRINGLINGE ERGRIFFEN!!!"

"MIR DROHT KEINER!!!", keifte der General mit knallrotem Kopf zurück, "SCHON GAR NICHT JEMAND, DER FEIGE IST UND SICH VOR MIR VERSTECKT!!!"

"DU WILLST, DASS ICH MICH DIR OFFENBARE?!?!", dröhnte die Stimme finster lachend zurück, "ALSO GUT...!!!"

Es klickte schnell mehrmals hintereinander und die Insekten vor Ferdi traten willig zu Seite, während durch den entstandenen Gang jemand auf den jungen Ziegengeneral zu geschritten kam.

Mit großer Verwunderung musste er feststellen, dass sein Gegenüber ein Pony war - ein Pony, dem mehrere lange Tentakeln links und rechts aus dem Bauchraum wuchsen und dessen Fell komplett weiß war - so weiß wie der Tod.

"Wer... bist du?!", fragte er erstaunt und lockerte seinen Griff um den Hals des Dorfältesten etwas.

"Mein Name ist Black Snow...", antwortete das Pony knapp, "und wie du siehst bin ich einer wie ihr... mit dem Unterschied, dass ich ein Slender-Pony und gleichzeitig Anführerin der Yamne´es bin..."

"Ein Slender-Pony?", kam es nun verwundert von Luna, deren Kopf bereits einen unguten Rotton angenommen hatte, "und wenn Ihr so eines seid, hättet Ihr dann die Freundlichkeit mich loszubinden?!"

"Ich werde auf eure Fragen antworten, Prinzessin...", nickte Black Snow bedächtig, "nur befreien kann ich euch nicht, weil ihr Gefangene dieses Dorfes seid - selbst wenn ich ihnen befehlen würde Euch loszumachen, wärt Ihr immer noch eine Gefangene und damit nicht berechtigt, das Dorf zu verlassen..."

"ICH SCHEIß AUF EURE GESETZE, IHR WILDEN!!!", krakelte Ferdi kampflustig in die Menge, "NA LOS DOCH, HOLT EUCH EUREN LIEBEN ANFÜHRER DOCH, WENN IHR ES SCHAFFT!!!"

"Ziege, wisse eines... lass ihn los, oder du wirst es teuer bezahlen!", sprach das Slender-Pony ganz ruhig, "denn ich garantiere dir und deinen Freunden ab dann für nichts mehr!"

Ferdi schnaube und drehte seinen Kopf zu Luna um: "Königin, was soll ich tun?!"

"Lass ihn gehen...", gab sie kraftlos zurück, "bitte, tu es einfach... ich will nicht, dass sie dir etwas tun..."

"DAS IST DOCH BLANKER WAHNSINN!!!", schrie er sie an, "DIE WOLLEN...!!!"

"ICH WEIß WAS DIE WOLLEN!!!", donnerte sie wütend zurück, "UND DESWEGEN BEFOLGST DU JETZT DIESEN BEFEHL VON DEINER KÖNIGIN UNVERZÜGLICH, ODER DU BIST DIE LÄNGSTE ZEIT DEINES LEBENS GENERAL GEWESEN!!!"

Der junge Ziegenbock musste zweimal heftig schlucken, bevor er den Dorfältesten von sich stieß und dieser zu Boden ging. Noch bevor eines der anderen Insekten oder das Pony hatte ihn erreichen können, richtete er seine Pistole auf sein Opfer und knurrte als vollem Hals:

"SO, ENTWEDER IHR LASST UNS FREI, ODER ER IST TOT!!!"

"NARR DU!!!", schrie Black Snow und warf ihre Mähne nach hinten, ehe sie ihre Tentakeln nach vorne auf Ferdi zu schießen ließ, "SPÜRE DIE MACHT VON SLENDERM...!!!"

Nur wenige Zentimeter vor seinem Kopf bremste sie haarscharf und zog sich bedächtig zurück, der Schweiß trat ihr ins Gesicht und auch die anderen Yamne´es traten erschrocken mindestens einen Schritt zurück.

---

Hinter Ferdi stand Mellis Marlin, der Ghost Rider mit dem rötlichen Fell und Shadow, die knapp über ihm schwebte - er hatte einen Raketenwerfer vor seinem rechten Auge, sie ihre dämonische Gestalt angenommen und grinste teuflisch böse - keiner der Yamne´es hatte so etwas jemals in seinem Leben gesehen geschweige denn den Feuerball, der nur knapp über ihrer wehenden Mähne kreiste und regelmäßig Blitze in alle Richtungen schleuderte.

"LEGT EURE WAFFEN WEG!!!", lachte der Dämon schallend aus vollem Hals, "UND ICH WERDE EUCH NICHTS TUN, ANSONSTEN FRESSE ICH EUCH ALLE!!!"

Ein entsetzter Schwall von Klick-Lauten raste wie ein Lauffeuer durch die Insekten und ließ sie weiter zurückweichen, die ersten begannen sich in ihren Häusern zu verbarrikadieren, andere öffneten ihre Flügel und verließen fluchtartig das Dorf.

Black Snow verzog das Gesicht zu einer verkniffenen Fratze und zischte wütend:

"Gut, ihr mögt gewonnen haben, aber weit werdet ihr nicht kommen... wir kriegen euch noch, und dann gnade euch niemand mehr!"

Ferdi hatte unterdessen Luna befreit und die Ziegenkönigin trat neben Mellis, der mit seinem Huf nervös am Abzug herumspielte.

"Marlin, nehmen Sie die Waffe runter!", befahl sie ihm und wandte sich dann an Black Snow, "hört Slender-Pony, ich habe euch etwas zu sagen, aber ich möchte nicht, dass Ihr und euer Volk uns weiterhin feindlich gesonnen seid... wir alle sind denkende fähige Kreaturen, wenn auch unterschiedliche - aber ich bin mir sicher, dass es dabei nicht auf das Äußere ankommt, sondern viel mehr auf das Innere... bitte, ruft Eure Leute zur Ruhe und lasst uns in Frieden nebeneinander sitzen und reden!"

Ihr Gegenüber dachte einen Augenblick nach und nickte dann knapp.

"In Ordnung... ich bin bereit, mit Euch zu verhandeln, Prinzessin... solange soll ein Waffenstillstand beiderseits gelten, und ich garantiere euch freies Geleit zurück zur Grenze, sollten die Verhandlungen, worüber auch immer, scheitern... könnt Ihr mir das eurerseits garantieren?"

"Das kann und werde ich... jedoch nur unter der Voraussetzung, dass alle meine Leute befreit werden und den Verhandlungen bei vollem Bewusstsein bewohnen dürfen... und ja, ich bin inzwischen Ziegenkönigin, also benutzt bitte diesen Titel, wenn Ihr mich höflich anredet."

"Gut, so sei es... Ziegenkönigin Luna."

Mit einer Reihe von Klickgeräuschen brachte sie die aufgebrachte Meute der Yamne´es zur Ruhe und ließ sie sich auf der einen Seite des Feuers positionieren, während einige von ihnen die Gefangenen von den Stöcken los schnitten und ihnen jeweils kurz ein Kraut unter die Nase hielten, das sie innerhalb von fünf Minuten vollständig wieder erwachen ließ.

Nachdem Ferdi kurz und bündig Safira, Eross und Celestia vom Stand der Dinge unterrichtete hatte und Black Snow einen Kessel mit einer komisch riechenden Flüssigkeit darin von zwei ihrer Leute hatte daher bringen und über einem kleinen Feuer erhitzen lassen, setzten sich alle um das große Feuer herum und eröffneten so die Verhandlungen.

---

Sunset lief alleine durch eine Höhle und rief immer wieder nach dem Ziegenbock.

Keine Chance, er würde sie nicht hören, dazu waren er und Aurora schon viel zu weit weg von ihr.

Hilflos irrte sie durch dieses gigantische unterirdische Labyrinth, bis ihre Helmlampe irgendwann den Dienst aufgab und sie sich nur noch durch die Dunkelheit tasten konnte...

Plötzlich verlor sie den Halt unter den Hufen und stürzte... stürzte in ein schwarzes bodenloses Loch...

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Mit einem erstickten Schrei fuhr Atlanas aus seinem Traum und hätte vermutlich auch senkrecht in seinem Bett gestanden, hätte er die nötige Kraft dazu gehabt.

So zappelte er nur ein wenig mit seinen Armen und Beinen unter der Decke, bis er bemerkte, dass er in einem warmen Krankenzimmer lag und es draußen Nacht war... puh, er hatte alles nur geträumt... aber waren Träume nicht Visionen der Realität?! - Und wenn dem so war, dann...

"Sunset...", flehte er und kam sich dabei wie ein hilfloses Fohlen vor, "bitte... lass es dir... gut gehen... bitte..."

"Ein Hengst sollte seine Stute immer beschützen... immer...", hörte er plötzlich eine ihm wohl bekannte Stimme aus der Dunkelheit und zuckte vor Schreck und blanker Angst gleichermaßen zusammen, weil er sie sofort Niben zugeordnet hatte und nur zu gut wusste, was ihm der gebrochene und hintergangene Gott bei ihrer letzten Begegnung versprochen hatte, "er muss für sie da sein und sie lieben... und sie um jeden Preis schützen..."

"Bitte...", hauchte Atlanas und begann zu weinen, "verletz mich nicht zu sehr, schlag mich meinetwegen, aber bitte lass mich leben... es... es tut mir so leid..."

"Warum sollte ich dir etwas tun?", fragte sein ehemaliger Freund von irgendwo zurück, "das bringt es auch nicht mehr... ich habe eingesehen, dass ich es war, der ein schlechter Freund für Sunset war... und dass ich eigentlich sogar für all ihre Sorgen und schlimmen Erlebnisse war..."

"Nein, das warst du nicht... das war ich... wenn dann ich... ich..."

"Atlanas...", flüsterte der Gott zurück, "hast du nie gemerkt, wie sie sich gefreut hat, wenn du zu ihr gekommen bist? Weißt du auch, warum das so war? - Nun, ich war nicht genug für sie da... ich habe meine Pflicht nicht erfüllt..."

"Das wage ich zu bezweifeln...", jammerte Atlanas, "nein... ich habe sie dir weggenommen... ich war blind vor Liebe... ich habe alles aufs Spiel gesetzt... und so viel verloren..."

"Du hast noch nichts verloren...", hörte er seinen ehemaligen Freund glucksen, "nein, das hast du wahrhaftig nicht..."

"Aber das habe ich doch... meine Freunde, Fluttershy, Schneemond, dich..."

"Du hast sie nicht verloren... niemanden von denen, die du genannt hast hast du verloren..."

"Du..."

"Nein, mich auch nicht...", lächelte Niben, "denn du hast mir etwas vor Augen geführt, was ich nicht gesehen habe, etwas, das ich in naher Zukunft besser machen werde... und ich habe soeben etwas gemerkt..."

"W... was denn?"

"Nun ja... du hast eingesehen, dass du einen Fehler begangen hast, aber du bist dabei ihn wieder auszubügeln..."

"Ich kann gar nichts wieder gut machen, ich..."

"Du kannst, und du bist auf dem besten Wege dahin!", gab Niben Atlanas zu verstehen, "denn du hast Sunset noch immer nicht losgelassen – du sorgst dich um sie, du möchtest für sie da sein, für sie kämpfen, ihr ein gutes sicheres Leben machen! - Du bist ihr Hengst, auch wenn du eigentlich zu Fluttershy gehörst, aber du opferst dich für sie beide auf – was ich nie wirklich gemacht habe... ich habe nie auf ihre Bitten nach einer heißen Nacht reagiert, mal hier ein bisschen Sex, mal da... aber es hat ihr nie wirklich gefallen, auch wenn sie es mir nicht gesagt hat – verstehst du jetzt was ich meine?!"

"Du bist ihr wahrer Freund, Niben, du..."

"Ich mag ihr Freund sein, aber nicht ihr bester...", seufzte er doch etwas traurig, "das muss ich auch nicht mehr sein, weil sie dich dazu hat... und deswegen solltest du stolz auf dich sein!"

"Du machst wohl Witze!", lachte Atlanas bitter, "ich bin überhaupt nicht stolz auf mich – ich verfluche mich sogar, dass ich Robert nicht daran gehindert habe, die Blutprobe zu nehmen und damit das Unheil heraufzubeschwören – nein, wirklich nicht..."

"Denkst du, ich kann stolz auf mich sein?! - Ich bin ja wohl der, der sich hier Vorwürfe machen muss, weil er ein Massenmörder von unschuldigen Kreaturen ist und nicht mal gegen seinen eigenen Bruder kämpfen kann, ohne dass der ihn gleich tötet! - Und war ich da für Sunset da?! - Nein, nicht im Geringsten! – Aber du hast sie in der ganzen Zeit beschützt und sie glücklich gemacht, während ich ihr nur Kummer gemacht habe!"

"Hm...", machte Atlanas unsicher, "na gut, wenn du das sagst..."

"Ich sage das nicht nur so, ich meine das ernst! - Und deswegen möchte ich, dass du dich noch heute auf die Suche nach ihr machst und mir versprichst sie sicher hierher zurückzubringen und an dieses Bett zu kommen, um einmal mit mir zu sprechen... solange werde ich noch krank sein und hier herumliegen..."

“Ja aber... ich habe überhaupt keine Kraft mehr!", warf der Pegasus ein, "der Ziegenbock hat mich wie-auch-immer völlig außer Gefecht gesetzt, ich kann nicht mal..."

In diesem Moment begann es vor Atlanas Augen hell zu leuchten und er sah blaue Lichter, die kreuz und quer durch das Zimmer tanzten. Überwältigt von dieser Schönheit nahm er nicht wahr, wie sie auch ihn umkreisten und sich den Weg durch sein Fell in die Blutbahnen bahnten, wo sie binnen einer Minute sämtliche inneren und äußeren nicht sichtbaren Wunden heilten und ihm die Kraft gaben sich aufzusetzen.

Ungläubig fasste er sich an den Kopf, bis er verstand und Niben mit festem Blick anguckte:

"Ich werde deinen Auftrag erfüllen und dir Sunset wiederbringen, das schwöre ich dir!"

"Gut... danke...", hauchte der Gott müde und rieb sich unter der Nase, "und ich werde wieder schlafen... auch ein Gott braucht den mal... ach ja, und noch etwas... deine Waffen liegen im Putzraum um die Ecke – auf dem Weg dorthin guck mal in Zimmer 44 – und nimm den darin liegenden Patienten mit... er wird dir von großem Nutzen sein..."

"Gut, dann werde ich das... nur, wer ist es?"

"Das werde ich dir nicht verraten... sei einfach mal ganz ungestraft neugierig..."

Ein leises Schnarchen verriet Atlanas, dass Niben wieder eingeschlafen war.

Auf Hufspitzen schlich er zur Tür und blieb im Rahmen stehen.

"Niben...", begann er zögernd, “auch wenn ich nicht denke, dass dir das als Entschuldigung reicht... es tut mir leid, dass ich dir die Freundin ausgespannt und dich hintergangen habe!"

Damit sei deine Schuld bei mir begleichen, hörte er plötzlich eine Stimme in seinem Kopf, nun musst du nur noch Sunset finden und zu mir bringen, und du wirst wieder mein Freund sein...

Dann werde ich das..., murmelte Atlanas stumm vor sich hin, ich werde diese Freundschaft nicht noch einmal zerstören...

---

Ziegenkönigin Luna saß flankiert von Schattenkönigin Safira und Shadow der Anführerin der Yamne´es Black Snow, dem Dorfältesten und der Dorfältesten gegenüber, die besonders den Ziegen hinter ihren Gesprächspartnern vernichtende Blicke zuwarfen.

"Also...", eröffnete das Slender-Pony, “wer ihr seid wissen wir ja schon... was wir noch nicht wissen ist warum ihr in das Gebiet des Over-Clans eingedrungen seid und was hier hier wollt.“

"Nun...", übernahm Luna das Wort (Celestia hatten sie besser gleich betäubt und an die Stange gefesselt gelassen), "wir sind in friedlicher Absicht hierher gekommen, und das auch nur, weil einer unserer Freunde verschwunden ist und hier zuletzt gesichtet wurde."

"Von wem gesichtet?", kam es scharf zurück.

"Durch eine Vision.", ließ sich Shadow von der Drohgebärde nicht im Geringsten beeindrucken, "diese Vision hat ihn über die Donner-Berge fliegen gezeigt, direkt in dieses Gebiet hinein."

Black Snow und ihre zwei Untertanen waren sichtlich überrascht.

"Das heißt, ihr habt absolut nichts mit den Milizen zu tun?!"

"Milizen?", fragte Safira interessiert, "was für Milizen?"

"Nun... sagen wir es mal so: Dieses Land war einst ein Land, regiert durch mich. Ihr müsst wissen, dass das Volk der Yamne´es sehr traditionell nach strengen alten Regeln lebt – eine von ihnen besagt zum Beispiel, dass Eindringlinge ohne Berechtigung in fremden Terretorium kein Recht auf Schutz geschweige denn Freiheit besitzen... wie auch immer, mein Volk lebte schon immer in Clans mit eigenen Gebieten zusammen, auf denen meist mehrere Dörfer zu finden sind, die allesamt strickt geordnet sind und einem Ältesten unterstehen, in unserem Falle ist dies Raz´zak hier neben mir..."

Sie deutete auf den Clanältesten rechts neben sich, übersetzte ihm und seiner Frau kurz und fuhr dann fort:

"Aber eines Tages war es aus mit dieser Harmonie, weil ein junger Yamne´e gegen das System protestierte. Er glaubte, dass jeder von uns frei und unabhängig sein und sein Leben genießen solle... er verschaffte sich Zutritt zu einem Volksfest und trug seine Rede allen Anwesenden vor. Viele gerieten in große Wut und wollten ihn auf der Stelle töten, andere fanden Klang in seinen Worten und wollten sich ihm anschließen – doch es kam zu einem Gemenge und er starb dabei. Doch die, denen seine Worte die Maden bereits ins Hirn gesetzt hatten, schworen weiterhin auf seine Ideen und sich zusammen – es entstand eine Gruppe, die Freien – sie wollten so leben, wie sie es für gut hielten. Doch damit gefährdeten sie andere, die sonst keinen Gedanken an so etwas Absurdes verschwendet hätten und zogen diese zu sich. Eines Tages wurde diese Gruppe so groß, dass meine Berater und ich beschlossen sie zu verbieten – dass dies scheitern würde war von vorne herein klar, sodass wir gleich bewaffnet kamen... tja, nur sie waren auch bereits bewaffnet... so begann dieser schreckliche Bürgerkrieg, der bis heute andauert. Längst ist es nicht mehr nur ein Krieg gegen die andere Seite, es ist ein Krieg gegen uns selbst, und er muss so schnell wie möglich beendet werden!"

"Nun, ich verstehe Eurer Problem nur zu gut...", lächelte Luna schwach, "auch wir hatten bereits etliche Kriege, die allesamt schwer an uns gezehrt haben – aber ich bin mir sicher, dass Ihr das schaffen werdet und eine neue Ordnung hergestellt wird..."

"Das freut mich zu hören...", war nun wieder Black Snow an der Reihe, "ich dachte nur anfangs, dass ihr Spione oder etwas dergleichen seid... meine Ängste blieben unergründet, und ich bin froh darüber... aber jetzt erklärt mir bitte das mit eurem Freund noch einmal..."

Shadow beschrieb alles langsam und ausführlich, während das Slender-Pony stumm zuhörte und dabei leise für die Yamne´es übersetzte. Nachdem sie geendet hatte, räusperte sich Black Snow nach einer kurzen Besprechung mit ihren Begleitern geräuschvoll und nickte bedächtig:

"Ich verstehe... also ist euer Freund in Richtung von Bergen geflogen?"

"Genau so ist es!", bestätigte Luna, "so hat meine Schwester es gesehen... und sie beschrieb Blitze über dem Horizont..."

"Ich kenne diese Blitze...", meinte Black Snow, "und ich möchte euch nicht beunruhigen, aber diese Blitze sind die Blitze des Krieges... Explosionen, Feuer... und diese Berge, zu denen euer Freund geflogen ist... sind die Beshee-Berge... übersetzen kann man dies mit "Berge ohne Wiederkehr" oder "Berge am Ende der Welt"... am besten passt vermutlich "Berge jenseits dieser Welt"..."

"Sind diese Berge... die Grenze Eures Landes?"

"Ja, die einzige Land-Grenze... abgesehen von den Donner-Bergen, wie ihr sie nennt... und gleichzeitig die Grenze, die noch keiner von uns länger als einen Tag übertreten hat..."

"Warum?"

"Nun, jenseits dieser Berge besteht der Boden aus nacktem Fels und grauem Sand... dort ist nichts, kein Wasser, keine Pflanzen, kein Leben... schon viele Abenteuerlustige haben dort gesucht, sind aber nie weiter als einen Kilometer in dieses tote Land hineingegangen... weil es dort laut alten Legenden spuken soll..."

"Alte Legenden!", kicherte Ferdi von hinten, "pfff..."

"Nimm das nicht so leicht auf deine Schultern, junger Ziegenbock!", drohte ihm das Slender-Pony mit erhobenem Huf, "sie kommen nur bei Nacht... man sieht sie nicht, man hört sie nur... wenn ein leichter Wind geht und der Mond scheint, dann rennst du schneller wieder nach Hause als dir lieb ist!"

"Ich glaube trotzdem nicht an Geister..."

"Spätestens wenn ihr diese Welt gefunden habt und sie durchquert, wirst du sie hören..."

"Heißt das, dass ihr uns gehen lasst?", erkundigte sich Luna erfreut und Black Snow rückte sich ihre Mähne zurecht.

"Ja, wir haben beschlossen, euch ziehen zu lassen... aber nicht alleine, denn ihr stellt noch immer eine Gefahr für mein Volk da... solange ihr auf Yamne´e-Gebiet seid, werden ich und ein paar meiner treuesten Krieger euch begleiten..."

"Wenn das Eure Forderungen sind, dann werden wir ihnen nachkommen...", signalisierte Safira ihr mit nach vorne gestrecktem rechten Huf, "wir werden uns von Euch führen lassen – aber bitte erst morgen, es war ein langer Tag für uns."

"Das sowieso...", lächelte das Slender-Pony schon eine Spur freundlicher, "und lasst euch gesagt sein, dass ihr heute Abend herzlich zum traditionellen Monatsfest eingeladen seid... nur Essen wird es nicht viel geben, da unsere Jäger da an euch dachten..."

"Wenn ihr erlaubt...", verschaffte sich Ferdi Gehör, "dann werden vier meiner Männer und ich uns etwas Fleisch zum Abend besorgen..."

"Meinetwegen...", brummte Black Snow, "aber passt auf, die Tiere hier sind sehr groß und wild!"

"Das schaffen wir schon, danke vielmals!", lachte der junge Ziegenbock und verschwand zu seinen Ghost Ridern.

"Und wir?", fragte Shadow nun.

"Wir werden jetzt tanzen..."

---

Atlanas hatte sich die Waffen aus der Putzkammer geholt und dabei festgestellt, dass auch gleich welche für das Pony, welches er mitnehmen würde, dabei waren.

Gespannt flitzte er zu Zimmer 44, schob die Tür auf und – wurde gleich zu Boden gerissen und halb tot geknuddelt.

"Oh Atlanas!", freute sich Sonata Dusk, "mensch bin ich froh, dass mein Retter jetzt auch mal höchstpersönlich vorbeikommt und nach mir sieht!"

"Freut-mich-Sonata-aber-bitte-geh-jetzt-von-mir-runter!", keuchte der überrumpelte Pegasus atemlos und sie rollte sich rechts von ihm ab, dabei grinsend: "Bin ich wirklich ein so schweres Mädchen?!"

"Nein, das warst du mal!", lachte er jetzt und sog erleichtert die Krankenhausluft ein, "und ein schweres Mädchen brauche ich jetzt auch nicht..."

"Sondern?"

"Ein Pony, das mir bei der Suche nach Sunset hilft..."

"Sunset ist verschwunden?!", riss sie ihre Augen vor Entsetzen auf, "das ist ja schrecklich!"

"Ja, das ist es, und deswegen müssen wir sie so schnell wie möglich finden..."

"Dann los, lass uns keine Zeit verlieren!", rief sie und schnappte sich die Waffen, die Atlanas ihr reichte, "Sunset, wir kommen!"

Als sie zusammen die Treppe hinunter und aus dem Krankenhaus flitzten war Atlanas mal wieder von Nibens Kraft, einfach alles und jeden kontrollieren und umstimmen zu können begeistert – nur hoffentlich würde sie der Gott nie wieder negativ einsetzen... vor allem nicht bei ihm...

---

Celestia schlug die Augen auf und erblickte zuerst nur etwas Helles ein Stüchchen vor sich, dann kamen ihr die herumtanzenden Schatten in den Sinn... SCHATTEN!!!

Mit einem Ruck hatte sich alle Nachwirkungen der Ohnmacht hinter sich gelassen und stand auf allen vier Hufen – nur um vor Erstaunen erneut fast das Bewusstsein zu verlieren:

Um ein großes Feuer tanzten Kreaturen herum, die wie riesengroße Insekten aussahen, und mit ihnen ihre Schwester Luna, Shadow, Safira, Eross und die anderen Schatten... Ziegen konnte sie keine entdecken, dafür aber ein ihr unbekanntes Pony, das irgendwie komische Flügel besaß... oder was sollten die langen Dinger da an seinen Seiten sonst sein?

Schwerfällig und langsam torkelte sie auf die Feiernden zu und wurde schon von Shadow empfangen.

"Ach Prinzessin, endlich seid Ihr auch wach... na los, kommt mit und tanzt mit mir den traditionellen Schnarr-Tanz!"

"Den... WAS?!"

"Das erkläre ich euch am besten gleich mit!", lachte das Schattenmädchen und ehe die Ponyprinzessin hatte etwas erwidern können, wurde sie auf den Tanzboden direkt vor dem Feuer gerissen und ließ sich wie die anderen Freunde (nach einer halben Ewigkeit hatte sie den Tanz geschnallt) von der Musik und der gleichen Bewegung aller treiben.

---

Nach einer halben Ewigkeit kamen die Ghost Rider endlich von ihrer Jagd zurück, aber was sie erbeutet hatten, brachte jeden hungrigen Yamne´e sofort wieder zum Verstummen und Staunen: Die Ziegen hatten einen Mesgo, ein großes Landsäugetier (etwa 7m Schulterhöhe und knappe 5-10 Tonnen schwer) erlegt und es mit einer klapprigen Konstruktion aus Baumstämmen und diversen Explosionen bis vor das Dorf gewälzt.

Bewundernd standen alle Dorfbewohner um das gewaltige Tier herum, bevor sie es zu zerlegen begannen und anschließend einen kleinen Teil des Fleisches über dem Feuer grillten.

Es schmeckte hervorragend und selbst Celestia, die sich sonst immer davor geekelt hatte langte tüchtig zu und versuchte sich immer mal wieder in den Mittelpunkt zu drängen, aber sie war nur eine Ske´go, eine Seherin – Luna hingegen war eine Schiggen´ka, einen Ziegenkönigin (die Yamne´es kannten noch kein Wort für Ziege) und wurde von allen hoch gefeiert und geehrt – man hatte ihr sogar eine Krone aus verschiedenen Naturstoffen gebastelt - , ebenso wie die Ham´ha-ho, die Großwildjäger (die ihre riesige Beute übrigens einfach mit einer Panzerfaust abgeknallt hatten), wie sich die Bezeichnung für die Ghost Riders schnell verbreitet hatte, sie trugen mittlerweile eine wilde alte Gesichtsbemalung aus weißen Streifen und ließen sich immer wieder auf kleine Kämpfereien mit den Yamne´es ein, die so den Stärksten und somit Rudelsführer für die nächste Jagd bestimmen wollten. Die anderen erfreuten sich daran, standen um den Kampfkreis herum und feuerten ihre Favoriten an.

Und während sie da tanzten und feierten, zog Luna Ferdi an sich und flüsterte ihm ins Ohr:

"Du, es ist zwar echt klasse hier, aber ich vermisse Robert so sehr..."

"Ja, ich auch...", gestand er ein, "aber ich weiß, dass der Ziegenbock auf der Suche nach ihm ist und ihn sicher schon gefunden hat oder bald finden wird..."

"Na dann... ich hoffe es auch..."

"Das wird schon!", munterte er sie auf, "und jetzt genießt lieber das Fest als euch weiter unbegründete Sorgen zu machen, Königin!"

"Ja, ich werd´s versuchen...", rang sie sich zu einem Lächeln durch und der Ham´ha-hom verschwand wieder in der Menge der fröhlichen Yamne´es und anderen... ja, vielleicht hatte er ja recht, aber... Robert fehlt mir noch so...

Und so schwang auch sie sich wieder auf und tauchte in die Feier mit vollen Zügen ein.

---

(Ende des fünften Kapitels)

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