Fandom

PonyPasta Wiki

Die Rückkehr des Niben

384Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Kommentare13 Teilen

Die Rückkehr und Blutrache des Niben, nacherzählt von Atlanas und Magus Vithûrm, niedergeschrieben von Daevul dem Schreiber in der Bibliothek der Schwarzfeste Oblivions am 19.04.10027 (SZ).

Kapitel I: Leben und Verrat Bearbeiten

Wisst ihr, Equestria war nicht schon immer da, sondern ist entstanden. Oder besser gesagt, es wurde erschaffen. Und das nicht von Celestia und Luna, nein, von Niben, dem Herrn des Lichts und Schöpfer der Welt. Aber ich möchte euch - jedenfalls nicht jetzt - die anaristische Mythologie erläutern, sondern mich auf die Schöpfung der uns bekannten Wirklichkeit, im Anarismus Herian genannt, beschränken.

Und am Anfang gab es nichts. Nur die Trümmer Arana's flogen ziellos durch den Raum, angetrieben durch ihre eigene Energie. Ebenso taten es die Sûlarin: Sie irrten in einem Zustand tiefster Meditation umher und suchten nach der Vorstellung einer perfekten Welt. Doch für die Perfektion blieb keine Zeit: Denn sie alle wussten, dass derjenige, der zuerst eine konkrete Vorstellung einer eigenen Welt haben würde, die einzige Welt erschaffen würde, da die Energie aus den Trümmern nur für eine Welt ausreichte. An andere Dimensionen war gar nicht zu denken, alles war ein reiner Wettkampf.

Und schlussendlich wurde Niben, der erhobene Gott des Lichts und Anführer der Göttlichen Revolution, zum Schöpfer. Denn im Gegensatz zu den anderen Sûlarin, deren Ideen auf einer reinen Kontrolle der Welt durch sie beruhten, erkannte er, dass sich die Wesen und auch die Welt allein entwickeln musste, um wirklich aufblühen zu können. Daher erschuf er die Welt und die Wesen so, dass sie sich weiterentwickeln konnten und schenkte einigen überdies noch die heilige Kraft des Verstandes.

Diese Kraft wurde den Equira (varan. Pferde) geschenkt, da er sie als die Elite seiner Welt, die er selbst Gondol (varan. Brücke) nannte, sah. Für jede einzelne Rasse hatte er spezielle Pläne.       

Er teilte sie in drei Unterrassen ein: Den geflügelten Pegasus, der den Himmel instand hielt, das besonders physisch und psychisch starke Terrus (später Erdpony) zur Erhaltung des Bodens und das gehörnte Magus (später Einhörner), die durch Magie den Himmel und den Boden zusammenhielten. Im Großen und Ganzen jedenfalls, untereinander entwickelten sie schnell eigene Techniken zum Überleben und schritten sehr schnell voran.       

Doch der Sûlarin Diaron, erhobener Gott der Dunkelheit und des Todes, der soeben aus seiner gelungenen Meditation erwacht war, erzürnte bei dem Anblick von Nibens Welt und wurde neidisch. Daher erschuf er selbst die Umbra (varan. Schatten) , die das Ziel hatten, Nibens Wesen aus dem Weg zu räumen und die Welt zu dominieren. Niben reagierte jedoch mit der Erschaffung der Protektra (varan. Beschützer) in Gestalt von robusten Ziegen, die die zu Anfang schutzlosen Equira so lange schützten, bis Niben die Schatten in ein seperates Reich verbannte und den Zugang zwischen ihm und dem Reich der Equira zerstörte. Und nach einem langen Kampf schaffte er es auch, Diaron zu besiegen und in die Unterwelt (genannt Knirmūn) als Herrscher der Toten zu verbannen.       

Und so verging die Zeit, bis eines Tages zwei Stuten, die von den Equira zu ihren Herrscherinnen gewählt worden waren, um Unsterblichkeit und größere Macht als alle anderen Equira baten, um ewig gut regieren zu können. Niben kam ihrem Wunsch unter der Bedingung nach, dafür die Tag-Nacht-Zyklen zu übernehmen. Beide willigten ein und Niben rief die ewige Herrschaft von Tag und Nacht, von Celestia und Luna aus.        

---

Zuerst lief alles gut, doch irgendwann erkannten die Prinzessinnen, dass sie ohne Niben wesentlich stärker sein würden. Zuerst versuchten sie, diese verräterischen Gedanken loszuwerden, jedoch übernahm ihr Größenwahn schlussendlich ihren Verstand und sie begannen, gegen Niben zu intrigieren.

Unter dem Vorwand der Alihörner, eine stationäre Unterwelt für Schwerverbecher zu benötigen, erschuf Niben diese in Form des Tartaros, einem großen, höhlenartigen Gebilde, das dem Knirmūn nachempfunden war und auch von Lebenden betreten werden konnte. Doch nachdem er ihn fertiggestellt hatte, hintergangen ihn die Prinzessinnen und sperrten ihn selbst dort ein. Durch die absorbierende Magie des Tartaros wurden Niben augenblicklich seine Kräfte entzogen und auf Celestia überschrieben, da sie das Tor Tor zu seinem Gefängis schloss.

Celestia und Luna konnten jedoch - auch nicht geteilt - langfristig die Macht behalten, ohne dabei selbst zu sterben. Demzufolge begannen sie damit, sich eine Art "Machtlager" anzuschaffen. Da sie beide jedoch nicht über das Wissen verfügten, wie man aus dem Nichts Dinge erschaffen konnte, setzten sie einfach wahllos frankensteinähnlich Teile zusammen und erweckten ihn mit der Überschreibung eines Großteils von Nibens Macht zum Leben. Wegen seines Aussehens gaben sie ihm den Beinamen "Avatar des Chaos", benannten ihn Discord und ließen ihn in die Welt hinaus.

Er begann dann jedoch, seine Macht dafür einzusetzen, seinem Namen entsprechend Chaos zu verbreiten und die ganze Welt zu terrorisieren. Um diesem Wahnsinn entgegenzuwirken, machten sich die zwei Schwestern die innere Magie des Herzens von Niben zunutze, indem sie es ihm herausschnitten, es zynisch "Element der Harmonie" nannten und durch die gebündelte Macht darin Discord zu einer Statue aus unzerstörbarem Stein verwandelten.

---

Daraufhin starteten sie einen zweiten Versuch, einen Diener zu erschaffen, da die Macht Discords wieder auf Celestia übergegangen war. Um nun aber einem "Machtmissbrauch" wie bei Discord vorzubeugen, entführten sie ein gewöhnliches Einhorn und überschrieben ihm erst die Macht, nachdem sie dessen Verstand entsprechend manipuliert hatten. Und als sich die Marionette durch unglaubliche Fertigkeiten im Bereich der Destruktionsmagie bewiesen hatte und den Alihörnern Treue geschworen hatte, setzten ihn die beiden als König des neu erschlossenen Kristallkönigreichs, eines Experiments Nibens, ein und tauften ihn König Sombra.

Anfangs lief es gut, jedoch brach durch die unheimliche Macht langsam die mentale Manipulation und Sombra sinnte immer mehr auf Vergeltung gegen die Prinzessinnen. Diese jedoch bemerkten es schnell und verbannten ihn mit dem Element der Harmonie zu Niben in den Tartaros. Und da Sombra noch lebte, wurde die Macht nicht auf Celestia überschrieben, sondern verstärkte nur die Kraft des Tartaros.

---

Luna und Celestia haben ihn schon längst vergessen. Niben aber jedoch schwor ihnen Blutrache für jeden einzelnen Tag, den er im Tartaros verbringen musste. Und er würde nicht zögern, eine ganze Rasse auszurotten.

Kapitel II: Royale Naivität Bearbeiten

Zurück in der Gegenwart saßen gerade die Alihörner in ihrem Schloss in Canterlot und berieten sich darüber, den Tartaros abreißen zu lassen. Die Motive und Ambitionen hinter diesem Vorhaben blieben im Dunkeln verborgen, jedoch ist es sehr wahrscheinlich, dass ihr ohnehin schon nibenfreier Verstand durch Diaron manipuliert wurde, um Niben de facto freizulassen, damit er selbst seine eigene Schöpfung vernichten und Diaron die Welt übernehmen können würde. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine anaristische Theorie.

Für den Abriss des Tartaros wurde Atlanas, der Kommandant der Pegasi-Garde Canterlots, und ein ihm unterstelltes Sprengteam beauftragt. Dieser war schon von Anfang an skeptisch, jedoch wollte er seine hohe Stellung und Gunst bei den Prinzessinnen nicht durch Widerworte auf's Spiel setzen und spielte mit. Als dann jedoch alles gesprengt war, donnerte eine zusätzliche weiße Explosion aus den Trümmern heraus und färbte die umliegenden Felsen mit dem Blut der Sprengmeister. Atlanas überlebte als Einziger, da er hoch in der Luft geschwebt hatte, um die Explosion von oben zu betrachten.

Niben.png

Niben

Erschrocken flog er näher an den Krater heran, um zu erkennen, was der Auslöser dafür war und erkannte verschwommen ein Einhorn, dass ihn lächelnd mit düsteren weißen Augen ansah. Augenblicklich versagten jegliche körperliche Funktionen von Atlanas und er fiel dem mysteriösen Einhorn direkt vor die Hufe. "Sag deiner Herrin", dröhnte eine verzerrte Stimme in Atlanas Kopf, während sich die weißen Augen wie glühende Nägel immer tiefer in seinen Verstand bohrten, "dass ich endlich zurück bin und Canterlot in blauem Blut ertrinken wird". Daraufhin schleuderte er Atlanas bis zu dessen Ohnmacht gegen einen kleinen Felsen und verschwand unter dämonischem Lachen in einer Wolke aus weißem Feuer.

---

Nachdem Atlanas wieder erwacht war, flog er so schnell es ging nach Canterlot, um den Prinzessinnen über die Vorkommnisse Bericht zu erstatten. Dort angekommen hechtete er schnell in den Thronsaal, keuchte "Eure Hoheit! Scheinbar ist Sombra ist aus dem Tartaros ausgebrochen....aber es ist nicht Sombra, es ist etwas Anderes!" und sackte in sich zusammen. Sofort fiel es Celestia wie Schuppen von den Augen:" Das ist Niben...wie konnte ich das nur vergessen?!", schluchzte sie herum und erntete verwirrte Blicke der anderen Anwesenden. Verständlich, niemand außer ihr und Luna hatte schließlich von ihm gehört, sodass die beiden den anderen erst einmal die ganze Geschichte erzählen mussten. Wobei, eigentlich logen sie und diffamierten Niben aufs Derbste als Untäter und Tyrannen, der seine göttliche Macht missbraucht hätte und dafür von ihnen beiden besiegt und weggesperrt werden musste. Und in ihrem Unwissen glaubten die anderen natürlich an diese Propaganda und erklärten sich bereit zu helfen.

Prinzessin Luna führte an, dass Niben zurzeit noch relativ schwach sein müsste und daher gerade jetzt die Zeit zum Eliminieren von Niben das einzige Zeitfenster sei, was ihnen noch bliebe und sie alle schnell handeln müssten. Daher benachrichtigte sie alle weiteren Mane Six-Mitglieder über ihre Magie und drängte zur Eile.

---

Einige Zeit später war die Mane Six vollständig angetreten und Luna begann sofort, die Situation auch für die Neuankömmlinge "aufzuklären". "...und unter Garantie wird er auf Rache sinnen und jedes einzelne Lebewesen dieser Welt umbringen, falls wir ihn nicht aufhalten! Also auf geht's erledigen wir ihn, solange er noch nicht sein volles Potential erreicht hat!", beendete Luna ihren Vortrag.

Im Angesicht dieser Gefahr rollte sich Flutterhsy augenblicklich verängstigt auf dem Boden zusammen und wollte nicht mehr mitkommen. Dadurch entrüstet brüllte sie Rainbow solange an, bis Atlanas einschritt und Rainbow mit einem Schlag seines metallenen Hufs in die Schranken wies und Fluttershy hochhalf.

"Das ist Nibens dunkle Macht! Er ernährt sich vom Zorn und wird dadurch immer stärker! Wir müssen jetzt sofort handeln, wenn wir nicht alle sterben wollen!", schnitt Celestia hastig ein und motivierte die Truppe durch die Aussicht des Todes. "Er befindet sich bestimmt noch am Tartaros und sammelt dort seine ersten Kräfte! Dort können wir ihn direkt erwischen, wenn wir schnell genug sind!"

"Dann folgt mir, ich zeige euch den Weg!", rief Atlanas und galoppierte los.

Kapitel III: Blutrache Bearbeiten

Schließlich erreichten sie den großen Krater, der bis vor Kurzem noch das sicherste Gefängnis Equestrias gewesen war. Dort fanden sie auf den ersten Blick keine Spur von Sombra, sondern nur alte Trümmer. "Moment mal, wir haben die Elemente der Harmonie vergessen!", stieß Twilight verzweifelt aus. "Ohne die werden wir Niben nicht besiegen können!"

Lund und Celestia schauten sich nur designiert an und sahen ein, dass es jetzt Zeit für die Wahrheit war. "Die funktionieren bei ihm nicht. Die Macht dieser Artefakte kommt nämlich daher, dass sie alle Stücke von Nibens Herz sind, dass wir ihm vor langer Zeit zwangsweise entfernt haben, um Discord Einhalt zu gebieten. Später haben wir es in sechs verschiedene Teile gespalten, um die Macht darin aufzuteilen", erklärte Luna trocken.

"Also habt ihr Discord und Sombra erschaffen?", fragte Twilight entsetzt und erntete ein langsam zusatimmendes Nicken der Alihörner. "Wir sollten weiterziehen, unser Feind wartet schließlich nicht auf uns!", bemerkte Lunas Freund lautstark.

"Das müsst ihr aber nicht. Ich bin schon hier!", lachte Niben und landete direkt vor Celestia.

---

"Ich hoffe doch, du liebst Geschwindigkeit so sehr wie ich!", lachte Niben und ließ mit einem bloßen Aufblitzen seiner Augen ihren Kopf ohne eine Chance zur Gegenwehr zerplatzen. "Lasst uns anfangen!"

Augenblicklich donnerte er einen Energiestrahl aus seinem Horn heraus und schälte Rarity flugs zum Skelett, dass binnen Sekunden zu Staub zerfiel. Wutentbrannt über den Tod ihrer Freundin raste Applejack auf ihn zu und trennte ihm mit einem gezielten Tritt das Horn ab. Er lächelte. "Ihr alle seid erbärmlich", und rammte ihr das abgetrennte Horn in den Kopf, sodass sie augenblicklich hirntot umfiel.

Die Übrigen standen, paralysiert durch die plötzlichen Tode, einfach nur da, bis sich schließlich Twilight besann und voller Zorn und Trauer Niben einige Kinnhaken verpasste. Doch ihre Ihre Schläge wurden aber jäh durch einem Schwertstreich unterbrochen, der ihr diagonal durch ihre Brust ging und sie mit klaffender Wunde zu Boden gehen ließ.

Niben lächelte diabolisch und versetzte ihr den Todesstoß.

Verzweifelt versuchte Pinkie noch, ihn mit einem scharfen Messer umzubringen und hoffte einfach darauf, schnell zu ihren Freundinnen zu kommen. Doch entgegen allen Erwartungen sackte er blutend und lachend in sich zusammen und schloss die Augen.

---

Der Feind war besiegt, aber um welchen Preis?

Niemand war glücklich an diesem Tag, niemand feierte in dieser Nacht den Sieg.

Trauer lag über Equestria.

Auch in Canterlot trauerte man der verstorbenen Prinzessin nach.

Der Thronsaal hing voll schwarzer Banner und die Wache hielt eine Trauerminute.

Luna war nicht erschienen, und ihr Freund ging zu ihrem Zimmer, um sie zu trösten.

"Luna?", flüsterte er, "kommst du? Wir wollen uns..."

Keine Antwort.

Er stieß die Tür auf.

Luna hing mitten im Raum.

Tot.

Ihr Freund fiel um.

---

Und so bemerkte auch niemand, dass sich am Tartaros langsam weißer Rauch aus Sombras Leiche bahnte und in Applejacks Körper überging, die kurz darauf aufstand und jegliche Wunden regenerierte. Niben lächelte.

"Es zählt nicht die Blutlust. Nicht die eiserne Wut. Es zählt nur Vergeltung und Gleichheit. Das Schicksal der treulosen Hunde ist besiegelt!", lachte er und ging davon.

Kapitel IV: Annäherung und Erkenntnis Bearbeiten

In Canterlot regnete es währenddessen stürmisch. Alle Ponys schliefen in ihren Häusern oder hielten sich in Lokalen auf, um dem Regen zu entgehen. Sie alle ahnten noch nichts vom kommenden Feind.

Aber es gab jemanden, der noch wach war und durch die Gegend streifte. Es war Fluttershy, die bedrückt durch den Schlossgarten trottete und im Stillen um ihre Freundinnen trauerte.

"Warum habe ich nicht geholfen? Warum bin nicht ich statt Applejack gestorben? Es ist alles meine Schuld. Ich hätte mich opfern müssen", schoss es ihr durch den Kopf, bis sie plötzlich keinen Regen mehr spürte. Denn hinter ihr stand Atlanas, der ihr einen großen Regenschirm über den Kopf hielt.

Auf einmal spürte sie nicht mehr die Regentropfen.Sie drehte sich um. Atlanas war hinter ihr aufgetaucht. Er hielt einen Regenschirm über ihren Kopf. "Na, komm wieder rein. Du holst dir noch eine Erkältung", sprach er freundlich zu ihr.

Fluttershy ignorierte ihn in ihrer Paralyse und ließ sich auch nicht durch weitere Äußerungen von Atlanas beirren, bis er selbst bemerkte, worauf Fluttershys Augen gerichtet waren. Auf die Grabsteine und schon ausgeschaufelten Gräber ihrer Freundinnen. Sie gab sich dafür stetig leise selbst die Schuld dafür und murmelte immer wieder: "Ich hätte mich stellen müssen. Dann wären die anderen nicht gestorben".

Atlanas versuchte daraufhin, sie von diesen Gedanken abzubringen. "Nein, das ist es nicht. Du kannst nichts für ihren Tod. Dafür trägt allein Niben die Schuld. Und auch dein Tod hätte nichts daran verändert, außer dass wir noch jemand Tolles verloren hätten. Equestria will dich nicht verlieren, deine restlichen Freundinnen wollen dich nicht verlieren...und ich genausowenig."

Fluttershy sah ihm nun tief in die Augen und fiel ihm leise wimmernd um den Hals. Sofort nahm er sie in den Arm, setzte sich mit ihr auf eine Bank und holte eine kleine Spieluhr aus seiner Tasche. Als er sie aufdrehte, erklang eine schöne Melodie.Fluttershy erhob ihren Kopf von Atlanas Schulter und hörte nun ganz der Musik zu.

Die Tränen verschwanden langsam aus ihrem Gesicht, ihre Augen wurden klarer und sie begann zu lächeln. Und als die Musik verstummte, war sie schon eingeschlafen.

Atlanas lächelte, bevor auch er einschlief.

---

Atlanas fuhr augenblicklich durch den schrillen Aufschrei "AUFWACHEN!" hoch, der direkt aus dem schmutzigen Mund einer vor ihm stehenden Palastwache kam. "Im Schlossgarten übernachten ist nicht erlaubt!", raunzte die Wache.

"Ja, ich geh ja schon", erwiderte er müde und trug Fluttershy zurück ins Schloss, wo er bereits von Rainbow und Pinkie erwartet wurde. Sie wiesen ihn leicht angespannt darauf hin, dass sie beim Abholen der Leichen vom Tartaros Applejack nicht mehr vorfinden konnten.

Atlanas stockte: "Das bedeutet doch, dass...."

"Ja. Niben lebt noch.", beendete Rainbow resigniert.

Kapitel V: Vollkommenheit Bearbeiten

Währenddessen durchstreifte Niben in der Gestalt von Applejack den Wald der ewigen Magie. Durch Celestias und Lunas Tod hat er viel Macht zurückerhalten. Aber um wieder seine vollkomme Macht als Gott zun erhalten, benötigte er noch die Macht Discords. Dieses Vorhaben wurde allerdings dadurch erschwert, dass Rainbow und Pinkie Discord in einem von mit Schutzzaubern versehenen Mauern Bunker untergebracht wurde, die er momentan noch nicht selbst zerstören konnte.

Aber er hatte schon einen Plan, diese Mauern zu umgehen. Dazu müsste er aber erst mal einen anderen Körper finden. Einen Lebendigen. Und er hatte schon ein Opfer in Sicht.

Es war Zecora, die gerade in der Nähe Kräuter sammelte und dabei ein Lied summte. Niben lächelte und sprang auf sie los. Er rammte sie schnell zu Boden, packte ihren Kopf und legte seinen Huf darauf. Seine Augen glühten in höllischem Weiß.

"GIB DEINEN VERSTAND AUF!", schrie er mit seiner durch Dunkelheit verzerrten Stimme Zecora an. So drang er in ihren Geist vor und ergriff Besitz von ihr. Augenblicklich fiel Applejacks Leiche um und Niben streckte sich in seinem neuem Körper. "Schreiten wir zur Tat", lachte er und spähte rachsüchtig nach Norden.

Und rannte nach Canterlot.

---

Währendessen wurde im Thronsaal Canterlots über Maßnahmen zur Bekämpfung Nibens diskutiert.

"Wir müssen so schnell wie möglich Applejack, oder auch Niben, finden.", kommandierte Rainbow " Celestia und Luna sind tot, was heißt, er ist jetzt hinter uns her! Wir müssen handeln!"

"Und weißt du noch, was beim letzten Handeln passiert ist? Celestia wurde enthauptet, Rarity geröstet, Applejack wurde der Kopf durchstoßen, Twilight wurde exekutiert und Luna hat sich umgebracht! Wollt ihr wirklich, das dasselbe mit euch passiert? Wollt ihr, dass jedes Pony den Zorn des Niben zu spüren bekommt? WOLLT IHR DAS?", brüllte Atlanas Rainbow Dash an.

"Sollen wir etwa einfach nichts tun?"

"Nein, aber wir sollten uns nicht gleich ausliefern. Niben wird garantiert schon eine andere Gestalt als Applejack angenommen haben. Er würde es geradezu begrüßen, dass wir ihn auf offener Fläche attackieren. Sagt Shining Armor, er soll die Bevölkerung bewaffnen, falls er mit einem Heer angreift"

---

Währenddessen näherte sich Niben den Stadttoren.

"Lasst mich durch, ich habe etwas zu verkünden", zischte er zum Wachposten.

"Zecora? Du sprichst doch nur in Reimen? Was ist hier los?", hinterfragte der Wachposten.

"Blut", lachte Niben, saugte dem Wächtert die Lebenskraft aus und galoppierte zum Schloss. Dort angekommen, wurde er direkt von Pinkie empfangen. "Zecora? Was tust du hier?"

"Ich muss Shining Armor eine Botschaft über...hust...", röchelte er gekünstelt, um nicht extra reimen zu müssen.

"Na dann schnell! Nur die Treppe rauf und dann links", informierte ihn Pinkie. Niben bedankte sich mit einem diabolischen Lächeln, hechtete die Stufen hoch und trat in Shining Armors Zimmer ein.

"Sire, ich muss sie auf den Fluch Nibens prüfen", log er ihn an. Im Angesicht der Gefahr fügte sich Shining Armor derLüge und beugte seinen Kopf vor. Niben lachte und legte seinen Huf auf Shining Armors Stirn und schrie ihn verzerrt an: "DU BIST MEIN!"

Wie Zecora kontrollierte er Shining Armor innerhalb von wenigen Sekunden. Und als er dann Zecoras Leiche so da liegen sah, kam ihm eine Idee. Er schnappte sich ein festes Seil und ein Schwert aus der Ausrüstungskiste und ritzte Zecora seinen Schönheitsfleck in den Bauch und band sie mit dem Seil am Dach des Turms fest. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die massakrierte Leiche für Terror sorgen würde.

Danach schritt er langsam die Treppe runter und wurde schon von Atlanas angesprochen. "Wir brauchen mehr Einheiten gegen Niben. Die Ziegen unterstützen uns auf jeden Fall, aber auch Zebras und Giraffen könnten uns unterstützen. Kannst du nicht ein paar Boten senden?"

Bei dem Gedanken an die mögliche Ausweitung seiner Zerstörungswut und Mordlust lächelte er, besann sich dann jedoch wieder auf diejenigen, die er hasste. "Bei den Ziegen weiß ich nicht so, ob sie mitmachen. Seit Lunas Selbstmord ist ihr Anführer total depressiv und wird wohl nichts anführen können. Und warum sollten uns die Zebras und Giraffen helfen? Niben ist nur hinter uns her. Sie wird er in Ruhe lassen. Das ist unser Krieg. Und nur unserer."

Doch dann gewann sein Zorn die Oberhand.

"Aber Robert könnte seine Trauer vielleicht in Zorn verwandeln und ihn gegen den Feind richten"

"Ich rede mal mit ihm. Wir werden Niben zerstören!", rief Atlanas voller Enthusiasmus und rannte zu Roberts Gemächern.

Niben lächelte. "Blut und Hörner werden eure Hauptstadt zieren."

---

Einige Minuten später kam Atlanas erschöpft bei den Gemächern von Lunas Freund an."Dieses Schloss ist eindeutig zu groß", keuchte er und klopfte an.

Niemand öffnete.

Er klopfte nochmal.

Keine Reaktion.

"Hey, mach auf! Es ist wichtig", rief Atlanas.

Wieder keine Reaktion.

Atlanas wurde das zu bunt und er trat die Tür ein. Lunas Freund stand ausdruckslos vor dem Fenster und starrte ins Leere.

"Hey, hörst du mich?"

Jetzt drehte er sich um und sah Atlanas an."Was ist denn so wichtig?"

"Die Ziegen müssen uns im Kampf helfen! Aber ohne Anführer wird das nichts. Du musst deine Trauer überwinden!", erklärte ihm Atlanas.

"Wieso sollten wir?! Das ist nicht unser Krieg! Ganz allein eurer!"

"Die Rainbow Factory war eigentlich auch nicht eure Baustelle! Aber ihr habt uns trotzdem geholfen! Aus Mitgefühl und nicht aus Eigennutzen!"

"Ach was", winkte Robert ab.

"Du bist nicht der Kämpfer, den ich damals gesehen habe. Der, der sein Leben aufs Spiel setzte, um seine Freundin zu retten. Der, der den Ziegen Mut gab. Der König!", zischte Atlanas und wandte sich zum Gehen.

"Nenn mir einen Grund, euch zu helfen!", fragte er.

"Mit der Macht des Niben könntest du Luna ins Leben zurückrufen!", lockte ihn Atlanas.

Bei diesen Worten entzündete sich ein kleiner Funken Hoffnung in den Augen Roberts. Aber groß genug, ihn aus seiner Depression zu befreien."Nun gut, ich werde dir helfen, aber wo muss ich hin?"

"Geh am besten zu Shining Armor. Er wird dir alles erklären", antwortete Atlanas. Robert lächelte und begab sich in Richtung Thronsaal.

---

Niben wandelte unterdessen durch das Schloss und suchte nach Discord.

"WO BIST DU?", schrie er durch das Gewölbe, dass sich durch Zecoras Leiche wie von selbst geleert hatte. Dann hatte er eine Idee. Er konzentrierte sich, bis sich alles in eine wärmebildartige Fläche verwandelt hatte. Er fand Wachen, Ziegen, Ponys und Discord. Er saß tief unter der Erde, versteckt von Mauern und Zaubern. Doch Niben blieb nichts verborgen. "So mein Sohn. Es wird Zeit für dich zu sterben!", freute sich Niben.

Und so machte er sich auf den Weg, bis ihm eine Wache den Weg versperrte.

"HALT! Niemand darf hier rein!", raunzte die Wache.

Niben lächelte und hielt seinen Huf vor das Gesicht der Wache.

"Du wirst mich durchlassen", sprach er.

"Ich werde dich durchlassen"

"Du wirst nun verschwinden"

"Ich werde nun verschwinden", sprach die hypnotisierte Wache, schloss die Tür auf und trottete davon. Niben lächelte über die mentale Schwäche des Wachpostens und ging hinein. Discord lag dort auf einer Liege, trank einen Früchtecocktail. und keifte: "Was gibt´s denn?"

Niben sprach jetzt mit seiner wahren und verzerrten Stimme."Du hast etwas, das mir gehört. Und ich bin hier, um es einzufordern", grinste er und bevor Discord merkte, was passierte, lag er schon und ausgelaugt auf dem Boden. Nun fehlte Niben nur noch sein Herz, um die Macht zusammenzuführen und ihr volles Potential nutzen zu können.

"So mein Herz, wo bist du denn?", fragte er sich, bis sein Blick auf eine Kiste fiel, die sich neben Discords Liege stand. Sie war verschlossen, aber das störte ihn nicht weiter. Mit einem simplen Augenzwinkern ließ er das Schloss explodieren und nahm sich die Elemente freudig heraus.

Er lächelte und verwandelte sich in einen weißen Pegasus, auf dessen Flanke ein Horusauge, das Symbol Nibens, prangte. Daraufhin verband er die Elemente zu einer kleinen roten Kugel, packte sie in die Wunde auf seiner Brust und spürte seine Kräfte aufwallen, nachdem sich die Wunde in Sekundenschnelle selbst geheilt hatte.

"Diaron selbst wird auf dieses Blutbad neidisch sein!", lachte er euphorisch, verwandelte sich in einen kleinen Vogel und flog aus dem Fenster davon.

---

Im Thronsaal unterhielten sich gerade Atlanas und Rainbow weiter über die Situation, bis bis die Duskussion durch eine keuchende Wache unterbrochen wurde."Sir, wir haben die Leiche Shining Armors im Keller gefunden. Aber das Schlimmste ist, dass Discord und die Elemente der Harmonie weg sind...!", ächzte er und sank in einer Lache seines Blutes zusammen.

Atlanas und Rainbow drehten sich schlagartig zum Fenster.

Ein weißer Drache mit blutroten Augen flog über die Stadt, zündete alles an, zerriss die Bewohner bei lebendigem Leib und schuf unaufhörlich geisterartige Wesen, die mit Magie Niben darin unterstützten, Canterlot zum Sinnbild des Leids zu machen.

Der Kampf hatte begonnen.

Kapitel VI: Zerstörung Bearbeiten

Atlanas, Rainbow, Fluttershy und Pinkie rannten so schnell es ging in die Stadt und der Anblick dort versetzte ihnen einen Schock. Die Straßen und zerstörten Häuser waren angefüllt von massakrierten Zivilisten und Soldaten, die ohnehin schon alle eliminiert worden waren. Zäune waren mit gepfählten Köpfen verziert, abgetrennte Gliedmaßen rollten durch die Gegend und alles wurde umrahmt von einer lückenlosen Lache warmen Blutes, das auf dem Asphalt gerann.

Man spürte den Zorn des Schöpfers.

"Gegen den kommen wir doch nie an", kreischte Rainbow panisch und rannte davon und ließ sich auch nicht durch Zurufe von Pinkie zum Dableiben irritieren. Atlanas stimmte ihr wortlos zu und forderte durch ein gebrülltes "Verstärkung wird benötigt! Das ist ein Befehl!" Verstärkung an.

Kurz darauf kamen einige Panzer aus den Toren des Schlosses hervorgerollt. Sie waren Canterlots letzte militärische Einheit und sahen dem Tod ängstlich ins Tode. Doch trotzdem eröffneten sie ein Sperrfeuer und trafen Niben am Rücken. Er drehte sich nur mitleidig lächelnd um und zerquetschte die Panzer mitsamt Insassen durch ein paar gezielte Tritte und hörte erst auf, nachdem das Blut aus den Luken floss. Lächelnd stapfte Niben weiter und begann, das Schloss zu demolieren, während die drei Ponys nur irritiert dastanden und langsam Verzweiflung in sich aufkommen ließen.

Doch sie wurde durch das plötzliche Erscheinen Roberts erschlagen, der eine ganze Ziegenarmee im Rücken hatte. Er zählte laut von drei runter und eröffnete ein Kreufeuer von Raketen, die zielsicher auf Niben zuflogen. Er jedoch ließ sie verächtlich in seiner Faust explodieren und trug nicht einmal einen Kratzer davon.

Dann riss er einen Schlossturm ab und warf ihn auf die Armee. Fast alle wurden dabei zermatscht, nur einige Ziegen an den Geschützen lebten noch."ZIELT AUF SEINE AUGEN!", schrie Robert in voller Verzweiflung. Und die Schützen schossen wieder und trafen das Auge, woraufhin Niben kurz zurücktaumelte und auf einige Häuser fiel.

Er hielt sichkurz das Auge, stand wieder auf und rammte wutentbrannt die Geschütze in die Erde, sodass auch die letzten Soldaten bis auf Robert starben, der sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. "Wir können.....ihn nicht besiegen. Er ist....unverwundbar", röchelte er und fiel in Ohnmacht.

Atlanas hob ihn hoch. "RAUS HIER! ER IST NICHT AUFZUHALTEN!", schrie er, schwang sich in die Luft und flog mit Robert davon. Fluttershy ließ Pinkie aufsitzen und flitzte hinter Atlanas her.

---

Kurze Zeit später hatten sie Canterlot hinter sich gelassen, wenn man es überhaupt noch so nennen konnte. Es glich mehr einer brennenden Ruine als einer Hauptstadt. Und Niben thronte wie der Kaiser des Todes über seiner Zerstörung.

Es war gefallen.

---

Niben streifte unterdessen durch das zerstörte Canterlot.

Er hatte sich gerächt. An Luna, an Celestia und an vielen Ponys. Doch es existierten noch drei Ponys, die die Elemente der Harmonie benutzen konnten. Sie würden als Nächstes sterben.

"Ponyville wird die zweite und letzte Anlaufstelle meines Zorns sein. Sie alle werden auf ewig brennen!", lachte er verzerrt und flog nach Süden.

Kapitel VII: Hoffnung Bearbeiten

Bedrückt trotteten die Ponys durch den Wald der ewigen Magie und Pinkie schluchzte leise vor sich hin.

"Sollen wir jetzt wirklich nach Ponyville zurück? Er ist bestimmt schon dort und hackt da auch alles kurz und klein", flüsterte Fluttershy und brach das Band des Schweigens. Immer noch stark resigniert starrten sie alle bloß seltsam an, bis Pinkie sich einschaltete: "Er ist auf jeden Fall dort, wenn wir dort sind. Er ist hinter uns her. Wir müssen uns ihm stellen und dabei sterben. Dann hat er seine Rache!", schluchzte Pinkie.

"Nein, das hier wird keine Selbstmordmission. Obwohl, solange wir ihn nicht schwächen können, werden wir wohl alle draufgehen", stellte Atlanas fest. "Womit haben ihn denn damals Luna und Celestia besiegt?", ergänzte Fluttershy tonlos.

"Mit dem Tartaros, weil der ihm alle Kraft entzieht....Auegnblick! Wenn der Tartaros Macht entzieht, muss es doch was mit dem Gestein zu tun haben, aus dem er gebaut ist!" stieß Atlanas aus.

"Das stimmt", sagte Fluttershy. "Aber wie können wir uns die Magie der Steine zunutze machen? Schließlich haben wirt niemanden mehr, der sich mit Magie auskennt oder sowas!"

"Vielleicht.....indem wir ein Schwert daraus schmieden!", sinnierte Atlanas, "Und ich weiß auch schon genau, wie wir das anstellen. Wir müssen schnell zum Tartaros und dann nach Ponyville!", kommandierte Atlanas und setzte sich in Bewegung.

---

Ungefähr auf halber Strecke wachte Robert wieder auf. "Mir tut alles weh. Haben wir gewonnen?"

"Nein, Canterlot ist mit seinen Einwohnern niedergemetzelt worden. Und Rainbow rennt da höchstwahrscheinlich noch rum und krepiert an ihren Wunden...", antwortete Atlanas gelangweilt.

"Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber ich renne nicht durch Canterlot und krepiere!", lachte Rainbow und landete vor der überraschten Pinkie "Nach meinem Panikanfall bin ich euch hinterhergeflogen und hielt es für angebracht, euch zu zeigen, dass ich noch lebe!", lachte sie und ging hinter den anderen her.

Als sie dann schlussendlich am Krater ankamen, der einmal der Tartaros gewesen war, stoppten sie. "Also, hier liegen verdammt viele Steine rum. Woher weiß ich, welcher der Richtige ist?", fragte Pinkie.

"Das merkst du", antwortete Atlanas trocken.

Circa zehn Minuten später kam Pinkie mit einem ganzen Haufen Steinen wieder zurück. "So, dieser Stein ist nicht so steinig wie der hier...", plapperte sie und hob die Steine nacheinander hoch.

"Nein, Pinkie, damit hat es nichts zu tun... du musst irgendwie spüren, dass er dich schwächt, wenn du ihn in der Hand hältst", informierte Atlanas.

"Du meinst so einen?", fragte sie und hob einen leicht bläulichen Stein hoch, der ihr sofort von Atlanas aus dem Huf gerissen wurde. Und als er bemerkte, dass er ihn kaum halten konnte uhnd mit jeder Sekunde müder wurde, schrie er freudig "Das ist er! Beeilung, wir müssen es zeitig schaffen!" und setzte sich in Bewegung. Pinkie, Robert, Rainbow und Fluttershy trabten hinterher.

Kapitel VIII: Liebende Invasion Bearbeiten

Später kamen sie nach Ponyville und alles schein ganz normal zu sein. Nichts war zerstört, nirgendwo waren Leichen alles wirkte friedlich. "Seltsam. Scheint, als ob Niben noch nicht hiergewesen wäre", stellte Rainbow fest.

"Gut für uns!", lachte Atlanas und lief zur Stadtmitte. Er suchte nach der verlassenen Werkstatt seines Vaters, um aus seinen alten Gussformen das Schwert gegen Niben herzustellen. Als er sie gefunden hatte, öffnete er die Tür und rief: "Hallo, jemand zu Hause?"

Keine Antwort. Vorerst war niemand war im Haus. "Seltsam. Wo sind denn alle?", bemerkte Atlanas.

"Nicht so wichtig, ich hab´ ein bisschen Erfahrung mit Gussformen!", lachte Pinkie und hopste auf den Ofen zu.

"Ich hoffe, du hast Recht", seufzte Atlanas.

-----

Pinkie schaffte es tatsächlich, den Stein einzuschmelzen und hopste deswegen ganz freudig durch den Raum. "Hurra! Es funktioniert!", quietschte sie voller Freude.

"Nun mal langsam. Erstmal müssen wir die Brühe zu einem Schwert werden lassen", erwiderte Atlanas ,"Und besonders viel Zeit haben wir auch nicht. Wir müssen uns beeilen!", hetzte Atlanas und schnappte eine Schwertgussform aus einem anliegenden Regal.

"Moment mal, was war das?", schreckte Fluttershy auf.

"Was war was?"

Die Tür wurde eingetreten und untote Ponys strömten in den Raum. Hinter ihnen schwebte eine Gestalt, die aus rotem Nebel bestand, glühende Augen besaß und die Untoten zu kontrollieren schien.

"Scheiße, wir sind unbewaffnet! RENNT!", schrie Atlanas, packte die geschockte Fluttershy und rannte nach draußen. Als er dort jedoch noch viel mehr Horden von Untoten und ihren Führern aus Nebel antraf, flüchtete er schnell durch einen Bruch in das Dachgeschoss eines nahegelegenen Hauses.

Fluttershy knallte voll auf ihn drauf.

"Scheiße, das hat wehgetan....egal, ich muss schnell die Tür verriegeln", ächzte er und schob eine Kommode vor die Tür. "So, das sollte sie kurz aufhalten", sprach er und fiel kurz in Ohnmacht.

Kurz darauf wurde er von ständigem Rammen an die Tür geweckt.

"Die Tür wird nicht mehr lange standhalten!", rief er Fluttershy zu, "Ich glaube fast, wir werden hier drinnen sterben!"

Die Untoten rammten wieder gegen die Tür.

Erster Kuss Atlanas Fluttershy.png

"Fluttershy", begann Atlanas, "Bevor wir sterben, muss ich dir noch etwas sagen. Ich li..."

Fluttershy küsste ihn, bevor er den Satz beenden konnte."Ich dich auch", flüsterte sie und schmiegte sich an ihn.

"Ich unterbreche eure Turteleien zwar nur ungern, aber....ich könnte euch helfen", lachte eine Stimme aus der Ecke. Und ein uns wohlbekannter Ziegenbock sprang von der Decke.

"Was machst du denn hier?", fragte Atlanas verdutzt.

"Euch zweien den Arsch retten", lachte er und ballerte die Tür auf.

Die Zombieponys wackelten in das Haus herein, doch der Ziegenbock lachte und streckte sie mit einem Trommelfeuer aus Blei und Gelächter alle nieder. Zurück blieben nur noch zerschossene Kadaver, Blutflecken auf dem Boden und sich lichtender Nebel, da durch den Tod ihrer Untoten die geisterhaften Anführer keine eigene Kraft mehr besaßen.

Atlanas überlegte nicht lange und flitzte mit Fluttershy im Schlepptau zurück zur Schmelze, wo bereits schon einige Ziegen herumstanden und Wache schoben. "Woher kommt ihr denn?", fragte Atlanas den Ziegenbock.

"Wir sind die letzten Überlebenden aus Canterlot und sind danach so schnell wie möglich hierhergekommen", antwortete er stolz.

"Steht hier noch irgendwo ein Eimer mit geschmolzenem Gestein rum?", fragte Atlanas.

"Ja, da hinten", erklärte der Ziegenbock und Atlanas zögerte keine Sekunde und goss die Lava vorsichtig in die Form hinein und freute sich, wenigstens den Hauch einer Chance gegen Niben zu haben."Und wie lange dauert das jetzt", fragte Atlanas ungeduldig.

"Ich glaube...so ein paar Stunden", antwortete Pinkie gelassen.

"STUNDEN?! Wir haben nicht mal eine! Das muss jetzt fertig werden!", brüllte er angespannt."Ähhmmm...ich glaube wir sollten...", begann Fluttershy leise, "einen Eimer Wasser drüberkippen..."

"Stimmt... warum bin ich da nicht drauf gekommen ?", fragte er sich und begann zu lächeln.

"Sir!", brüllte ein gelber Pegasus "Sir! Etwas kommt auf uns zu! Etwas GROSSES !"

"Was ist es, Eross?!", hakte Atlanas nach.

"Ein...ein riesiger schlangenartiger Drache!", keuchte Eross.

"Scheiße!", brüllte Atlanas " Macht schneller, Niben kommt !", woraufhin Rainbow schnell mit dem Wassereimer angerauscht kam, direkt auf die Lava draufkippte und eine riesige Qualmwolke heraufbeschwor. Als diese sich jedoch verzogen hatte, lag ein grobes Schwert in der Form. "So,das dürfte funktionieren", hoffte Atlanas, wog das "Schwert" in seinem Huf und ging in Richtung Ausgang. Doch Fluttershy stellte sich ihm in den Weg."Geh nicht, du wirst da draußen sterben..", schluchzte sie.

"Ich weiß...aber ich muss es tun!", sprach Atlanas mit Tränen in den Augen.

"Wir kommen natürlich mit!", protestierten Robert und Rainbow.

"Na gut, dann kommt", antwortete Atlanas tonlos.

Er wandte sich zu Eross. "Falls wir hier draußen sterben sollten...kümmer dich gut um Fluttershy. Außer dir und Pinkie hätte sie niemanden mehr..", woraufhin dieser salutierte und sich zu Fluttershy wandte.

"Atlanas warte! Ich will auch mit!", brüllte Pinkie. Doch sie hörten sie nicht mehr.

Unterdessen flog Niben lachend über das Land und steuerte zielsicher auf das am Horizont liegende Ponyville zu. "Ich bin mir sicher, dass diese Hunde einen guten Kampf abgeben werden. Wenn ich, wäre ich von meiner eigenen Schöpfung bitter enttäuscht", spottete er und suchte den Boden ab, bis er schließlich die drei Kämpfer erblickte.

"Nun denn", lachte er, "Möge auch diese Stadt im Blute seiner Kinder untergehen!"

Und schwang sich nach unten.

Kapitel IX: Bedingter Sieg Bearbeiten

Niben begrüßte sie mit einer Salve Feuer und entzündete damit die nahegelegen Häuser in einer Kreisform, um jegliche Fluchtwege zu zerstören. Er sinnte auf schnelle und baldige Vollendung seines Feldzugs. "Fürchtet euch nicht! Sondern STERBT!", lachte er schallend und spie einen Feuerstrahl auf Pinkie, dem sie knapp mit einem Hechtsprung zur Seite entgangen war. Und als sie bemerkte, dass er ihr damit fast den ganzen Schweif abgebrannt hatte, schaute sie wütend zu Niben empor und fauchte in seine Richtung.

Niben lächelte nur. "Ihr törichten Kinder! Ihr werdet alle in den Feuern meines Zorns versinken!", kreischte er und ließ die Häuserfront hinter Atlanas explodieren, sodass dieser gegen die nächste Hauswand krachte und sich eine blutende Wunde am Kopf zuzog. Doch in diesem Moment witterte Atlanas seine Chance, und nahm das Schwert fest in die Hand. "Komm zu mir!", schrie er und versuchte, Niben zu provozieren. Dieser jedoch ließ sich nicht von seiner Mission ablenken und schoss Rainbow aus dem Himmel Blitze hinterher.

Sie selbst war schon ausgezehrt von den Ereignissen und Canterlot und wurde jetzt auch noch durch dieses schnelle Fliegen und die dahinterstehende Todesangst immer weiter geschwächt und ihr Adrenalin war das Einzige, was sie noch am Leben hielt. "Er jagt dich...", schoss es ihr durch den Kopf "...er wird dich erst töten, wenn du keine Kraft mehr hast...nutze es!" Schlagartig drehte sie sich um und schlug einen Haken über Nibens Kopf hinweg, sodass sie nun direkt auf Atlanas zusteuern und Niben in die richtige Richtung lenken konnte. "Atlanas, mach dich bereit!", schrie sie ihn aus der Ferne an.

Niben ignorierte es einfach und zischte weiter auf Rainbow zu, die Atlanas und seinem rettenden Schwert immer näher kam. Hoffnung keimte in ihr auf: "Gleich...ist es geschafft...du wirst es schaffen!", tönte es euphorisch in ihrem Kopf. Sie musste nur im passenden Moment hochziehen, damit Niben verwirrt ist und Atlanas ihn mit dem Schwert in Stücke schlagen konnte. "Da vorne ist er schon....jetzt hast.."

Sie klatschte gegen Nibens ausgefahrene Faust, der sich flugs vor sie teleportiert hatte, fiel auf den Boden und vernahm nur noch Atlanas, der angelauffen kam, bevor sie in Ohnmacht fiel. "Ihr dämlichen Hunde glaubt, ihr könnt mich überlisten? Euren Schöpfer? Mit einem so billigen Trick? Ich werde euch leiden lassen!", schrie Niben und donnerte im Sturzflug in Rainbows Richtung, um sie durch den Aufprall umzubringen.

Gleich hast du deine Rache. Nach ihr nur noch die schwachen zwei Anderen und alles ist perfekt", schallte es durch Nibens Kopf. Doch kurz bevor er aufschlagen konnte, spürte er eine Klinge in seinem Auge und bemerkte, dass er immer langsamer wurde. "Nein!", schrie er. "Was passiert mit mir?"

"Deine Schöpfung wird dich umbringen", sprach Atlanas kalt und drückte die Tartarosklinge noch tiefer in Nibens Auge und sah zu, wie er allmählich schrumpfte und seine Kraft verlor. "Du wirst niemanden mehr verletzen"

Und trotz seiner Niederlage sah Niben eine Möglichkeit. "Oh doch. Alle, die du liebst!", lachte er verzerrt und drang in Atlanas Kopf ein. Er wand sich augenblicklich auf dem Boden, bis der Schmerz auf einmal abrupt aufhörte und er in Ohnmacht fiel.

---

Er erwachte später tief in der Nacht in einem Bett im Krankenhaus von Ponyville, allein auf einer Station für sich. "Hallo?", rief er merhmals, bis eine Nachtschwester hereinkam. "Was ist passiert?"

"Oh, du hast Niben getötet. Mit diesem Schwert hier. Große Leistung!", lobte sie und deutete auf das von Blut beschmierte Tartarosschwert. Perplex schaute Atlanas es sich nochmal an und konnte es immer noch nicht glauben. Er soll ihn getötet haben? Mit diesem Himmelfahrtsplan?

"Ruh dich weiter aus, morgen ist noch genug Zeit zum Reden", lächelte die Schwester und ging davon. Kurz darauf schlief auch Atlanas wieder ein.

---

"Hallo mein Freund"

Atlanas schaute sich um und sah nichts außer einer leeren, gigantischen Fläche, über der oben Niben schwebte. "Aber du bist doch tot! Ich habe dich erledigt!"

"Hättest du, ja. Aber ich bin rechtzeitig in deinen eigenen Körper eingedrungen, um vorerst hier zu überleben und irgendwann in deinem Körper als Gefäß meiner Macht meine Rache vollenden kann.", lächelte Niben teuflisch.

"Du kommst hier nicht raus! Dafür sorge ich persönlich!", drohte Atlanas und erntete ein noch schwärzeres Grinsen von Niben, als es ohnehin schon war. "Nein, das werde ich auch nicht. Vorerst nicht. Aber ich gebe dir einen Rat: Zügle deine Wut wenn du überleben willst!", lachte ihn Niben böse an.

"Was soll das heißen?"

"Du hast schon genug gehört. Wir sehen uns bei Tod und Verdammnis wieder", verabschiedete sich Niben und schenkte Atlanas ein düsteres Aufglühen seiner Augen, bis alles schwarz wurde und die Geräusche verstummten.

---

Atlanas wachte schreiend in seinem Bett im Krankenhaus auf und untersuchte sich schnell auf irgendwelche Schwachstellen, durch die Niben möglicherweise ausbrechen könnte. Dabei bemerkte er, dass sein Schönheitsfleck, ein goldener Lorbeerkranz, nun in der Mitte mit dem Horusauge von Niben verziert war.

Und dann wurde ihm klar, dass das alles ein Teil von Nibens Racheplan war und wussste nun, dass die wahre Gefahr in ihm lauerte. Ein Fehler, und alles wird in Flammen untergehen.

ENDE

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki