FANDOM


Deckung, KRIEEECH!!!

Panzerschild
Panzerschild

Die folgende Ponypasta enthält Abschnitte mit kriegerischen Auseinandersetzungen, massiver Gewalt und viel Blut; lies sie dir also nur durch, wenn du dir der Inhalte bewusst bist und nicht gleich in Ohnmacht fällst, wenn du dir das Knie aufschlägst!

Die Schlacht um Ponyville ist mehrteilig! Der vorherige Teil der Reihe ist Return of the Shadows, und der nächste Teil der Reihe ist Die Schlacht um Canterlot.

Notiz des Autors: Ich habe die Reihe mal überarbeitet, weil sie es dringend nötig hatte, dabei aber versucht so viel alte Struktur wie möglich zu behalten - ist also kein klassisches Remake, aber eben ne feine Überarbeitung!


---

Die drei Schattenponys gammelten am Fuß des Berges in ihrem Wachhäuschen und bewachten den Weg ins Wechselreich sowie die Bahnstrecke dorthin, dass auch ja keiner auf dumme Ideen kommen konnte! Um nicht von der glühend heißen Sonne gebraten zu werden wagten sie keinen Huf vor die Türe - es war schon schlimm genug sich nicht zu kratzen, obwohl ihr Fell wie Feuer brannte - diese scheißheiße Sonne aber auch!

Eigentlich hatten sie ja den Auftrag die Grenze zu bewachen und nach Rebellen Ausschau zu halten, aber sie hatten sich gestern schon teuflisch verbrannt und waren durch das Jucken so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie die Ponys nicht bemerkten, die sie von zwei Felsen aus beobachteten.

Eines von ihnen war Applebloom.

---

Sie legte ihr Fernglas zur Seite und stupste ihre Freundin Scootaloo an: "Hey, Scoo, sag ma bitte dem Ziegenbock Bescheid, dass die Schatten alles tun - bis auf das was sie eigentlich sollen!"

"OK, mache ich - bis gleich, pass auf dich auf!"

"Danke danke, mach ich!", Scootaloo schwang sich vom Felsen und flog im Sichtschatten der Grenzer hinter den Bäumen zu den wartenden Truppen, die im Schutz eines Tals auf den Angriffsbefehl warteten. Über die Köpfe der Ponys, Pegasi, Einhörner und Ziegen hinweg segelte sie und bog nach links in ein kleines Seitental ab, dann nochmal, und landete schließlich an einem versteckten Stollenausgang in einem dichten Tannenwäldchen. Die Ziegen begrüßten sie schon, als sie neben dem Midloch landete: "Kann ich rein?"

"Klar, is doch offen!"

"Alles klar, danke!", kicherte sie sich und folgte dem schmalen Gang, rechts-links-links-links-rechts-links-links-rechts-rechts, bis sie mitten in einem riesigen unterirdischen Hohlraum stand - Ziegen und Ponys liefen geschäftig herum, trafen die letzten Vorbereitungen, checkten ein letztes Mal ihre Gewehre oder wünschten sich Glück für die Schlacht.

Und über allem thronte, alle Ruhe der Welt habend, ihr König, Lunas Freund. Er bemerkte Scootaloo sofort und fragte erwartungsvoll: "Was machen die Grenzer?"

"Die sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt - der Angriff kann eigentlich beginnen!"

"Gut! Dann gib DU der Armee mal den Befehl, und zwar genau in zwei Minuten - das schaffst du doch?"

"ICH?! Aber... ich?!"

"Na aber sicher doch, wenn nicht du wer dann?! - Beeil dich, das Gefecht wartet nicht!"

"Zu Befehl!", rief Scootaloo überglücklich und flitzte zurück hinauf, schwang sich in die Luft und zischte zur Armee. Über ihnen angekommen brüllte sie, so laut sie konnte:

"ES GEHT LOS - ATTACKE!!!"

---

Die Armee stürmte los.

Die versammelten Ponys und Ziegen stimmten ein Schlachtgeheul an und rannten das Tal hinunter, auf die völlig überraschten Grenzer zu, die verdutzt die riesige Masse anglotzten und erst im letzten Moment kapierten, dass die ja auf SIE zukam... da waren sie schon von der wütenden Meute auch schon überrannt und gelyncht worden. Allen voraus marschierten die Ziegen auf die provisorische Kaserne der Schatten zu, die viel zu spät bemerkten, dass sie völlig in der Unterzahl waren... jeder einzelne von ihnen wurde erledigt, sei es erschossen, erstochen oder einfach auseinander gerissen. Nach nicht einmal fünf Minuten brannten das Gebäude, die Wachhäuschen und die Fahnen des Schattenimperiums.

Seine Soldaten lagen in Fetzen daneben.

---

Danach wandte sich die Armee auf Ponyville zu, ein weiter Marsch stand den Hengsten und Böcken bevor, immer neben den Bahngleisen her - zuerst noch durch Detrott, wo sie wenig Widerstand erwartete. Die Wonderbolts und ihre Leute verabschiedeten sich kurz vor Cloudsdale und entschwanden durch die Lüfte, ihre Stadt zu befreien, der Rest kam schon bald vor den Toren Down Unders an und wurde von einem überglücklichen Widerstand empfangen, der bislang alle Angriffe der Schatten erfolgreich abgewehrt hatte. Von hier an wurden sie von zwei Zügen weitergebracht, die letzten Kilometer der Schlacht entgegen. Nur vereinzelt griffen kleine Schattengarnisionen an, und wenn dem so war ging es entspannt fünf Minuten später weiter... zurück blieben mal ein paar gepfählte Leichen, mal einfach Hackfleisch, je nach Blutrausch.

Die Strecke wurde zweigleisig - der Bahnhof von Ponyville war nun nicht mehr weit entfernt!

Aber voller Schattenponys...

---

Die Armee stoppte, Lunas Freund ergriff das Wort: "So dann, wir sind am Ziel, gleich geht es los! Wir bleiben den Umständen nach beim Plan - ihr tapferen Infanfanteristen rennt auf den Feind zu und macht ihn platt, und die Artillerie geben euch Feuerschutz!"

"Das ist verrückt!", meldete sich Crankey Doodle Donkey, der alte Esel, zu Wort, "wir sind ganz klar in der Unterzahl, so wie damals auf Sour... ja!"

"Crankey, ich weiß das, aber wir haben nicht umsonst eine kleine Überraschung für die Schatten parat - ich garantiere dir, euch allen, die noch Zweifel an meiner Taktik hegen, dass, bevor ihr die feindlichen Linien erreicht habt, diese bereits um die Hälfte - wahrscheinlich noch stärker - dezimiert sein werden!"

Stimmen wurden laut, Staunen machte sich breit: "Wie soll das möglich sein, bei Celestia?!"

"Lasst das meine Sorge sein - ich verspreche es euch!"

"Na gut, ich vertraue Euch... IHR ZIEGEN UND PONYS, BEFREIEN WIR PONYVILLE!!!", brüllte Crankey kampflustig, zog sein Schwert und stürmte, verfolgt von der ganzen Armee, auf die Stadt zu, dem Tod mutig seine Stirn bietend: "FÜR DIE FREIHEIT EQUESTRIAS, FÜR MATHILDA!!!"

Mit Karacho rauschten sie auf die Schatten zu, die verschanzt in Schützengräben oder aus Waggons hervor leichtes Spiel haben würden - zu leichtes! Die Artilleristen warteten noch, bis der Ziegenbock ruhig befahl: "Geschütze bereit machen!“

Die Planen der vordersten Waggons wurden herunter gezogen und da standen sie, der ganze Stolz der Ziegenarmee:

Zwei K5-Eisenbahngeschütze.

K5-Eisenbahngeschütz

---

Gut gelaunt schaute der Ziegengeneral auf seine Uhr - noch zwanzig Sekunden! "Alles bereit?!"

"Jawohl!"

Zehn Sekunden: "Zielen..."

Fünf.

Vier.

Drei.

Zwei.

Eins.

"FEUER FREI!!!"

KA-BUMM - KA-WUMM!!!

---

Die equestrianische Armee bremste ab, viele Ponys drehten sich herum und starrten ungläubig auf zwei fliegenden glühenden Kugeln, die über ihre Köpfe hinweg zischten wie zwei der besten Flieger Equestrias, ihr Nasen immer tiefer neigten und sich langsam aber sich dem Boden näherten...

KA-MEGABUMM - KA-MEGAWUMM!!!!!!

---

Es knallte so laut, dass die Fensterscheiben an den abgestellten Personenwaggons zerplatzten und die meisten Ponys sich die Ohren zuhalten mussten. Dann raste eine Feuerwolke in den Himmel und zu den Seiten und schleuderte Eisenbahnfahrzeuge, Schienen und Schatten durch die Luft, Trümmer prasselten als Feuerbomben auf die Überlebenden hernieder, von denen es noch einmal sehr viele erwischte... irre!

Die Ponys folgten dem Schauspiel gebannt, die Ziegen näherten sich der immensen Staubwolke - da stürzten die Überlebenden auch schon auf sie zu.

Die Schlacht hatte begonnen!

---

"NACH LINKS!!! LAUFT ALLE NACH LINKS!!!", brüllte Lunas Freund, "NACH LINKS!!!"

Keinen Augenblick zu früh, es donnerte wieder zweimal - KA-MEGAWUMM!!!

"DAS IST ALSO EURE GEHEIMWAFFE!!!", lachte ein blauer Hengst laut, "OH MAN, DAS IST JA IRRE!!!"

Wie recht er damit hatte!

---

Die ersten waren schon an dem zum Teil brennenden Blechberg angelangt und kletterten über ihn hindurch. Auf dem Bahnhof tobten sich Feuer und Wind aus, die meisten Verteidiger waren noch gar nicht in der Lage an einen Defensivschlag zu denken - die Schützen legten an und feuerten los, während sich die Nahkämpfer auf sie stürzten.

Nach kürzester Zeit flogen die ersten Innereien und Köpfe über Schienen und Schwellen.

---

Applebloom und Sweetie Belle waren mit ihrer Truppe in ein schweres Gefecht geraten, ihr Anführer war getötet worden, und sie hatten den Großteil ihrer Leute verloren. Jetzt versteckten sich unter einem Güterwagen: "Du, Applebloom... wenn ich das hier nicht überleben sollte und du Rarity siehst, sagst du ihr dann, dass ich sie immer geliebt habe und stolz war ihre kleine Schwester gewesen zu sein?"

"Wir stehen das hier zusammen durch!", munterte Applebloom sie auf, als plötzlich vier Schattenp unter den Waggon rutschten, "RAUS HIER, SWEETIE, SCHNELL!!!"

Durch eine dichte Reihe Wagen flitzten die beiden Freundinnen, bis sie einer glatten Rückwand eines Kühlwaggons gegenüberstanden: "Ohoh, mist!"

Ihre Verfolger stoppten, ihre Waffen gesenkt: "Sieht ganz nach zwei Babys aus... hahaha!", lachte eines von ihnen, "und das sollen die Rebellen sein?! Das ist erbärmlich, die haben ja noch nicht mal Cutiemarks!"

"WIR SIND NICHT SO ERBÄRMLICH WIE IHR, DIE UNSCHULDIGE TÖTEN, NUR ZUM SPAß!!!"

"Wie gut, dass ihr nicht unschuldig seid!", wiehernd legten sie an, "Pech für eu..."

"DUCKT EUCH IHR ZWEI!!!", brüllte es plötzlich und die Schattenponys wurden hinterrücks von vielen Schüssen unglaublich schnell hintereinander durchlöchert. Leblos sackten ihre Leichen zu Boden, die beiden Cutiemark Crusaders riskierten einen Blick nach oben, sie waren rechtzeitig runter gegangen... aber das, das war ja nicht zu glauben!

Ein Flachwagen, der hinter den toten Gegnern angerollt kam, mit zwei grinsenden Zicklein und einem großen Gewehr darauf - das gab's doch gar nicht!

---

"Los kommt, steigt auf! Ich schiebe an!" , lachte eines der Zicklein und sprang ab.

"J...ja, ok...", stotterte Sweetie Belle, "w-was habt ihr denn da für ein Gewehr?! Das kann ja..."

"... richtig schnell Schießen? - Ja, das kann es, das ist ein sogenanntes Schnellfeuergewehr!", erklärte das andere, "und jetzt kommt, wir müssen weiter, den anderen helfen!"

Die beiden Freundinnen stiegen auf: "Kann losgehen!"

Die beiden Ponys sagten nichts, so verblüfft waren sie: "Alles klar bei euch?!",

"Ähhh... ja... und danke für die Rettung...", stotterte Applebloom.

"Keine Ursache! Ich bin übrigens Ferdi und der uns da grade schiebt ist Hannes!", begann das Zicklein grinsend und lehnte sich lässig an die Mordswaffe, "und ja, das hinter mir ist ein Retter, ein Maschinengewehr 08/15 - es verschießt fünfhundert Kugeln die Minute, das macht jeden Schatten platt!"

"Irre... und... und ich bin Sweetie Belle und das ist Applebloom..."

"Freut mich... und jetzt lasst uns den Schatten mal so richtig Blei in den Hintern pumpen, meint ihr nicht auch?"

"Na... na ja... ja, ja doch!"

"Na dann ist's ja jut - Hannes, gib alles!"

"Jo, zu Befehl!"

Kichernd rollten sie davon.

---

"AHHH!!!", gellte ein Schrei durch den Schlachtlärm und der blauer Pegasus stürzte zu Boden, wohl im Bewusstsein, dass er keine Gnade von seinem Gegner erwarten brauchte, der Schatten würde ihn töten, so oder so. Einen letzten Blick warf er auf seinen Kontrahent, der ihm den rechten Vorderhuf mit einem geschickten Schwerthieb abgetrennt hatte und jetzt zum finalen Schlag ausholte... und plötzlich von einer Salve Kugeln abgefeuert aus einer Maschinenpistole zurückgerissen wurde, in den Staub stürzte und nicht wieder aufstand. Trotz der gewaltigen Schmerzen und des irren Blutverlustes schaffte er es noch, seinen Kopf in Richtung seines Retters zu drehen, der jetzt über ihn trat und mit "FRESST ZIEGENSTAHL IHR VERFLUCHTEN DRECKSSCHATTEN!!!" weitere Angreifer zurückschmetterte.

Als die Welle abgeklungen war, packte der Ziegenkönig den Pegasus vorsichtig auf seine Schultern, keuchte beruhigend "Alles wird gut!" und preschte los, seinen Soldaten entgegen: "Ihr... ihr habt mir das Leben gerettet... danke... danke!"

"Och nicht dafür - und Robert ist mein Name!"

"Atlanas... Atlanas."

---

Die Eisenbahngeschütze feuerten eine Ladung nach der anderen ab und legten den Bahnhof von Ponyville in Schutt und Asche. Längst hatte sich der Boden von schottergrau in blutrot gefärbt, und auf den Waggons lagen Teile von toten Ponys, Blut klebte an Signalen, Stellwerken, Waggons, Loks und den Kämpfenden. Die Ziegen rückten immer weiter und ließen nur noch Fetzen von ihren Feinden übrig. Lunas Freund schwang sein Schwert über seinen Kopf und schlug einem Schattenpony den Kopf ab. Der nächste Hieb schlitze die Bauchwand eines anderen auf, die Gedärme quollen heraus. Links von ihm rammten zwei Ziegen einem Schattenpony gerade ihre Lanzen durch den Körper und bewarfen dann die anderen nachrückenden Feinde mit allem, was grade in ihre Hufe kam, rechts davon schlitzten drei Ponys einen anderen Schatten bei lebendigem Leibe auf - aua!

Dann donnerte es wieder, zwei neue Granaten sausten durch den Himmel.

Dieses Mal trafen sie einen abgestellten Kesselwagenzug.

---

Die Detonation war mörderisch. Sie zerlegte den kompletten Zug und alles, was ihr im Weg stand. Schatten wurden schreiend durch die Gegend geschleudert, fingen Feuer oder rannten als lebendige Fackeln umher, bis sie umkippten und vollendens verbrannten. Eisenbahnwaggons im Umkreis entgleisten, kippten um, gingen ebenfalls in Flammen auf oder wurden in ihre Einzelteile deformiert, während sich die glühende Wolke immer weiter ausbreitete. Dazu flogen Metallteile durch die Luft und bohrten sich in alles ihnen in der Flugbahn befindliche.

Die Ponys und Ziegen gingen oder waren schon in Deckung gegangen, sodass ihnen nicht viel passierte.

---

Nach einer Minute war das Inferno vorbei.

Die meisten Ponys kamen hinter ihren Deckungen und nahmen ihre Waffen zu Hufe.

Ihre Gegner taten es ihnen gleich.

Die Ponys standen den Schattenponys Auge in Auge gegenüber.

Man hätte eine Feder fallen gehört, so leise war es.

Von Nichts und Niemandem ging ein Geräusch aus.

Und plötzlich brach das Feuer los, aber von... der Seite!?!

---

"YEAH!!!", brüllte Ferdi das Zicklein und ballerte eine Salve nach der anderen aus seinem fetten Stand-MG. Die Schatten waren so überrascht, dass die meisten komplett zu spät reagierten, Blut und zerrissenes Fleisch flogen durch die Luft und der Retter säbelte ihnen - einen nach dem anderen - die Köpfe ab. Dann brüllte Crankey: "ATTACKE!!! MACHEN SIE FERTIG!!!", und so stürzten die Ziegen und Ponys wieder vereint auf die noch lebenden Feinde los. Man stach und prügelte auf alles ein, was schwarzes Fell hatte, schlitzte sie auf, riss ihm Gedärme und Herzen heraus und spießte sie auf Lanzen, Schwerte und Stäbe. Ein letztes Widerstandsnest der Verteidiger hielt sich noch eine Zeit im Stellwerk P1 - bis es ein letztes Mal mörderisch donnerte.

KA-EINLETZTESMALBUMM!!!

---

Die Schlacht war geschlagen, der Sieg Equestrias.

Der Bahnhof war übersät mit Toten, überall klebten Fleisch- und Organfetzten, die brennende Waggonreste und blutbespritzte Loks säumten. Dazu Bombentrichter, alles lag in Schutt und Asche - kein Gleis war mehr benutzbar!

Die Armee machte sich zum letzten Gefecht auf und stürmte die Innenstadt.

Aber kein Schatten stand ihnen mehr im Weg!

---

Bis spät in die Nacht feierte man den großen Sieg. Ein großes Feuer war entzündet worden, es wurde getanzt und gelacht, gegessen - die Ziegen und einige mutige Ponys wohlgemerkt Fleisch - frisch vom Güterbahnhof! Auch Lunas Freund saß neben Donkey und Applebloom und ließ sich ein Stück Rippen schmecken: "Hmmm... das schmeckt verdammt gut!", schmatzte er, und an Donkey gewandt, "auch ein Stück?"

"Nee... lass mal stecken... was ich von Natur aus nicht fressen sollte, tue ich auch lieber nicht."

Applebloom fragte: "Glaubst du Luna geht es gut? Und Applejack auch?"

Der Ziegenkönig guckte sie an und brummte: "Also bei Luna habe ich keine Bedenken... sonst würde der Mond jetzt nicht aufgehen... aber die anderen? - Schwer zu sagen, kleine Applebloom... du kannst nur hoffen, dass es ihnen gut geht - ich hoffe es auch."

"Noch gut geht...", schniefte Donkey, "ich hoffe Mathilda geht es auch gut!"

"Ich denke schon!", beruhigte ihn das kleine Erdpony und umhufte den alten Esel fest, "und morgen werden wir sie alle befreien, versprochen!"

"Oh ja, das werden wir!"

---

Vlcsnap-2014-10-07-19h39m46s112

Unterdessen kam ein Bote in Schloss von Burning Sun an.

"Meine Königin...", schnaufte er, "die Ponys haben Ponyville zurückerobert... wir konnten...", weiter kam er nicht, denn seine Gebietern röstete ihn ohne mit der Wimper zu zucken - Idiot, das hatte sie auch schon von ihrem Balkon aus mit ansehen müssen!

Vor Wut schnaubend wandte sie sich ab und ging in den Keller des Schlosses. Die überfüllten Verliese für die normalen Gefangenen gingen ihr am Hintern vorbei, überall massakrierten Schatten ihre hilflosen Opfer, krasse Todesschreie hallten durch die muffigen Gewölbe, es stank nach Fäkalien und verbranntem Fleisch. In der Folterkammer verschmolz der Ekel zum ulimativen Wahnsinn - wer hier noch lebte wollte am liebsten sofort krepieren, der Boden war vor lauter klebrigen Organen und Fleischfetzen kaum noch als solcher auszumachen, Leichenteile säumten Mauern und Halbtote, manche von ihnen waren kaum noch als Ponys zu erkennen.

(...)

Vor den vier noch lebenden Elemente-der-Harmonie-Ponys blieb die Herrscherin der dunklen Sonne stehen. Applejack hing in Ketten an der Wand, Pinkie war ein zusammengeschlagenes Häufchen Elend, Rainbow Dash lag mit einem gebrochenen Flügel auf einem Tisch und Fluttershy kauerte in einer Ecke, über und über mit Tierblut beschmiert. Burning Sun hob das Partypony mit ihrer Magie an und schüttelte sie, doch sie bewegte sich nicht. Dann griff sie sich mit ihrer Magie Pinkies Herz, riss es heraus und hielt es Applejack vor die Nase: "IHR WART SO DUMM, MICH BESIEGEN ZU WOLLEN, UND JETZT WERDE ICH EUCH ALLE NACHEINANDER ZERQUETSCHEN, SO...", schrie sie und zerquetschte das Herz vor AJs Gesicht, die kotzen musste, "JA, GENAU SO, MUHAHAHAHA!!!"

"OH DU BIST HUNGRIG?!", fragte Burning Sun Fluttershy voller Hohn, nahm Pinkies Nieren und stopfte sie ihr in den Mund.

(...)

Burning Sun lachte schallend und wandte sich der Mitte des Raumes zu, wo sich ein mit einer Decke verhüllter Tisch befand.

Sie zog die Stoffbahn weg.

Luna starrte sie angstvoll an.

---

Die Mondprinzessin versuchte zu schreien, konnte aber nicht, ihr Knebel saß zu fest.

"DU WILLST MIR ETWAS SAGEN?! DU WAGST ES MIT MIR ZU SPRECHEN?!", dröhnte das Monster, was einmal ihre geliebte große Schwester gewesen war, "ABER DU BRAUCHST MIR NICHTS ZU SAGEN, ES WÜRDE JA EH NUR DAS GLEICHE SEIN! ABER SPAR DIR DIE WORTE... GLEICH WIRST DU MIR GEHORCHEN, UND DU WIRST MIT MIR DIESES REICH REGIEREN! MUHAHAHA!!!"

Schaurig spie sie Magie aus. Lunas ganzer Körper wand sich dagegen, aber es nutzte nichts, sie versuchte ihr zu entrinnen, mit aller Kraft, sie konnte nicht. Vor ihren Augen preschte ihr Leben vorbei, schnell und immer schneller, alles drehte sich - und mittendrin schwebte sie.

Nein... NEIN, NEIIIN!!!

---

Burning Sun trat einen Schritt zurück, die Fesseln sprangen auf, das Pony erhob sich vom Tisch und sah sie schweigend an. Es hatte geklappt!

Nightmare Moon stand vor ihr: "ES IST ZEIT, SCHWESTER, DEM HANDELN DER REBELLEN EIN ENDE ZU SETZEN UND DANACH ZUSAMMEN SEITE AN SEITE DAS NEUE REICH DER SCHATTEN UND DES SCHRECKENS ZU REGIEREN!"

"Ja, Schwester!", lachte die dunkle Prinzessin des Mondes.

---

ENDE

---

Noch mehr?!

Zur Fortsetzung...

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki