FANDOM


Die Donnerbüchse ist eine uralte Ziegenwaffe aus der Anfangszeit der ersten Feuerwaffenkostruktion. Sie entspricht der menschenweltlichen Espingole, ist also eine kurze Flinte mit breiter Krempenmündung. Gegenüber der herkömmlichen Muskete ist sie huflicher und mobiler, den großen Trichter muss ziege beim Nachladen erstmal verfehlen können!

Geschichtlicher Abriss

Anfänge

Die ersten Donnerbüchsen entstanden aus der Not heraus zum Ende des Ziegen-Hunde-Krieges, da sie einfacher als normale Büchsen zu fertigen, dazu ohne große Genauigkeit bzw. Treffsicherheit beim Einfüllen des Pulvers zu bedienen waren und obendrein mordsmäßigen Schaden verursachten. Mit einem guten Batzen davon ausgerüstet verarbeitetn die mutigen Zicken, Zicklein und Greise als Unterstützer/innen der rettenden Maschinengewehre so den übermächtigen Gegner zu Hackfleisch, und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Königin Zerka und ihr Gemahl König Heinrich erhoben die Donnerbüchse später in den Rang einer Ordonnanzwaffe der neuen Ziegenarmee[1], welche sie in den folgenden Jahrhunderten auch weiterhin nutzte, im Laufe der Zeit allerdings immer weniger darauf zurückgegriffen wurde. Es waren die Rebellen unter Prinz Heinrich XI., dem späteren stählernen König Edwart I., die einerseits aus Mangel an Alternativen auf den alten Knallspaten zurückgriffen, andererseits aber auch das Potenzial der sonst jeglichem Gewehr unterlegenen Nahkampfwaffe im engen Häuserkampf erkannten - dank ihres hoch verehrten Blasrohres konnten sie sich so in den verwinkelten Straßen der Hauptstadt überlegen behaupten und siegten über das Alte Regime.

Spätestens mit dem Aufkommen der ersten Hinterlader und somit auch Schrotpatronen wurde die gute alte Donnerbüchse aber doch größtenteils arbeitslos, aber doch nicht ganz: Während der Grundausbildung muss jede/r Kadett/in mindestens einmal damit umgehen lernen und eine Übungszielscheibe in Stücke häckseln!

Lilienblütenpulver

...

Funktionsweise

Die Donnerbüchse wird in drei Schritten geladen:


Portion Pulver - mehrere Kugeln, Schrot, Schrott, Metallteile, was-auch-immer - Stopfen bzw. Verdichten


Gezündet wurde früher mit einem Feuersteinschloss, modernere Donnerbüchsen hatten dies teils schon im Lauf verbaut. Im Vergleich zu anderen damaligen Waffen ging das Nachladen verhältnismäßig schnell vonstatten und erhöhte die Schussrate um 200%[2].

Modernisierungen - Die Donnerbüchse heute

Nachdem die Donnerbüchse wieder in Mode gekommen war und die Frage nach einem zeitgemäßen Upgrade im Raum stand begannen die Waffenkostrukteure Marlin mit ihrem Projekt Donnerbüchse MOD, aus welchem eine wahlweise Pumpgun- bzw. halb-/ vollautomatische modernisierte Donnerbüchse hervor ging.

Der allerneuste Schrei heutzutage (1020 n. NM.) ist die halb- bzw. vollautomatische Variante mit zwanziger Magazin.

Bekannte Träger



  1. Erlass zur Neuen Donnerbüchse, Standardwaffe der Stadtwache; Down Under, den 25. Juni 385 n.Z.R.
  2. Laut dem Königlich-Edwardschen-Waffenhufbuch, erschienen 804 n. NM.