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Es war ein ruhiger Montagmorgen.

Die Dunkelheit der Nacht verzog sich langsam und ließ die Sonne aufgehen, die mit ihrem orangerotem Licht die Stadt glänzen ließ. Einige Menschen spazierten schon durch die Straßen und genossen den Morgen.

So aber nicht ein Junge namens Charlie, der sich noch in seinem Bett räkelte. Aber wie jeder andere auch musste er aufstehen.

Da er das nicht von allein tun konnte, hat er sich einen Wecker gestellt, der leider die Angewohnheit hatte, immer zum falschen Zeitpunkt zu klingeln.

Deswegen ist es auch nicht sehr verwunderlich, dass Charlie fast sein Handy gegen die Wand geworfen hätte, wenn ihn nicht jemand daran ,,gehindert" hätte.

,,Wirf das Handy lieber nicht gegen die Wand. Weißt du noch, was letztes Mal passiert...okay, es war meine Idee, aber trotzdem war es lustig, oder ? Egal, ich komm vom Thema ab. Du willst doch nicht wieder den alten Wecker von Oma haben, oder? Also ich mochte den. Der war immer so schön laut und hat gescheppert wie sonst was. Aber dir hat er, glaub ich, nicht gefallen. Und außerdem war das Handy auch ganz schön teuer.....wir bekommen auf die Schnelle garantiert nicht soviel Geld, wie viel das gekostet hat. Also, wirf einfach nicht", ratterte Pinkie Pie, während sie durchs Zimmer hüpfte.

Ihr müsst wissen, dass Charlie ein kleines bisschen bekloppt ist.

Da er ein Brony (Bronie) ist, sieht er nicht nur irgendeine Person, sondern Pinkie Pie. Sie ist aus medizinischer Sicht eine mit Charlie kommunizierende Halluzination. Er antwortet ihr über seine Gedanken und kann somit Gespräche mit ihr führen. Außer ihm selbst weiß niemand über sie Bescheid, aber das ist auch nicht so schlimm.

Weiter im Text:

Charlie legte das Handy wieder hin und antwortete:,, Ich pass schon auf, Pinkie"

,,Du solltest dich lieber mal umziehen. Das Frühstück wartet nicht", lachte sie und hoppelte die Treppe herunter.

Einige Minuten später kam auch Charlie die Treppe herunter, um zu frühstücken. Pinkie saß schon vor einer Schüssel Cornflakes, die zur Hälfte aus Zucker bestanden und rief Charlie zu:

"Da liegt auch ein Zettel von deinem Vater auf dem Tisch!"

Sein Vater war alleinerziehend, nachdem er sich von seiner Frau getrennt hatte. Er musste immer sehr früh zur Arbeit und kam meistens auch sehr spät zurück, weshalb er Charlie immer etwas Geld für sein Mittagessen hinlegte.

Auf dem Zettel stand, dass er für einige Tage für Konferenzen nach Frankfurt musste und Charlie daher allein zuhause war.

"Sturmfrei! Das heißt Zeit für Party!", quietschte Pinkie mit noch halbvollem Mund und hopste fröhlich durchs Zimmer.

"Ganz ruhig Pinkie, erstmal müssen wir oder besser, ich zur Schule...", winkte Charlie ab.

Sie seufzte und aß auf.

Als sie mit dem Frühstück fertig waren, gingen sie nach draußen, woraufhin Pinkies Blick sofort zur Konditorei schweifte.

"Gehen wir ins Nascheck...ich meine in die Konditorei? Die machen immer so superduperhammertolle MEGATÖRTCHEN!", gluckste Pinkie und steuerte zielsicher auf die Konditorei zu.

,,Halt!", rief ihr Charlie (mental) nach ,,Dafür haben wir jetzt keine Zeit..."

Pinkie seufzte wieder und kam zurückgetrottet. Und so erreichten sie schlussendlich die Schule.

"Ich mag Mathe nicht. Es ist so langweilig und....eintönig!", jammerte Pinkie als sie den Klassenraum betraten.

Kurz später kam schon Herr Dr. Patana herein und begrüßte die Klasse mit einem müden "Guten Morgen, Kinders".

Er hat wohl wenig geschlafen oder keinen Kafee mehr im Haus gehabt. Na, das kann ja heiter werden...

,,Wir fangen... gäähn... mit den Hausaufgaben an", gähnte er der Klasse zu und zeigte auf Trixie.

Sie sollte wohl als erste die Aufgaben vortragen, aber... lest selbst.

"Die große und mächtige Trixie soll die Hausaufgaben vortragen? Sie? Also wirklich, nehmen sie doch besser jemand anders als Trixie dran, okay?", säuselte sie und zupfte ihren Rock richtig.

,,Dein Stolz wird noch dein Untergang sein!", donnerte der Lehrer Trixie ins Gesicht. Ihm wurde inzwischen ein Kaffee gebracht, was hieß, er wurde jetzt noch unausstehlicher.

"Warum sollte er? Trixie mag ihren Stolz und er mag sie. Das ist so ein Geben und Nehmen-Spiel. Verstehen Sie? Und außerdem hat Trixie die Hausaufgaben nicht mal", erwiderte Trixie gelassen.

Herr Pantana erkannte, dass er keine Chance hatte und gab ihr einen Strich sowie einen Eintrag ins Klassenbuch wegen "Lehrerverhöhnung".

Danach rief er Charlie zum Vortragen auf, der aber auch keine Hausaufgaben gemacht hatte. Er wollte aber nicht als totaler Idiot dastehen, also ging er nach vorn und setzte eine gelassene Miene auf.

,,Okay Charlie, da du kein Heft in der Hand hast, nehme ich an, dass du die Lösungen auswendig kannst. Da ich aber nicht glaube, dass du auch noch die dazugehörigen Aufgaben kannst, werde ich dir die erste ansagen...", sprach Herr Patana, "(a-b)(10-a)..."

Charlie dachte kurz nach, bis ihm Pinkie ,,a³-6" ins Ohr flüsterte.

"a³-6", antwortete Charlie.

,,Sehr gut Charlie", bemerkte Herr Patana sarkastisch, "Du kannst ja so...wenig. Nichts kannst du auswendig lernen und von der Mathematik schweigen wir mal lieber". Er verpasste Charlie auch einen Strich und wies ihn an, sich zu setzen.

Charlie ließ sich auf seinen Platz neben Trixie fallen. Ups, hab ich vergessen zu erwähnen, dass sie seine Freundin ist?

Sorry. Weiter im Text:

"Wie soll man denn auch so viele Aufgaben schaffen?", ärgerte sich Charlie.

"Weißt du, wie Trixie sich dagegen wehrt?", warf Trixie ein und zupfte wieder an ihrem Rock herum ,,Einfach ruhigbleiben. Trixie macht das auch und es funktioniert! Probiers mal aus!"

Plötzlich schaltete sich Pinkie Pie ein: "Tut mir leid, dass ich dir die falsche Lösung vorgesagt habe..."

"Warum sagst du es dann überhaupt?", hinterfragte Charlie.

"Hätte ja richtig sein können", konterte Pinkie und widmete sich nun einem Cupcake, den sie gerade aus Charlies Tasche geholt hatte.

Nach einer Mathestunde voller Sarkasmus und genervten Blicken bewegten sich Charlie, Trixie und Pinkie in Richtung Mensa.

,,Hurra, Hauswirtschaftslehre! Endlich mal was Nützliches! Aber ich hoffe, wir machen nicht schon wieder Salat...", quietschte Pinkie herunter und sprang durch die Gänge. Schlussendlich erreichten sie die Mensa. Herr Muudi, auch bekannt als Udo, war schon dort.

,,Hallo Kinder, ich bins der Udo und heute machen wir Chilli con Carne!", sagte er heiser. Pinkie freute sich schon und hoppelte aufgeregt auf der Stelle.

Udo ging herum und verteilte die Zutaten und erklärte das Rezept.

Er drückte Charlie eine Dose Kidney-Bohnen in die Hand und bat ihn, nicht zu viele Bohnen reinzutun, weil Albert gegen Bohnen allergisch reagiert und dann dauernd furzen musste. Dann ging er weiter und erklärte den anderen das Rezept.

,,Denkt ihr dasselbe, was ich denke?", fragte er Trixie und Pinkie. Beide setzten ein verschlagenes Lächeln auf und nickten. Dann fingen sie an zu kochen.

,,Erst das Fleisch braten, dann kommt da das und das und das rein und dann nochmal braten...", las Charlie vor.

Trixie hackte währenddessen das Gemüse klein, bis sie bemerkte, dass Udo kurz mal auf dem Klo war. Sie fing wieder damit an, verschlagen zu lächeln und bewegte sich in Richtung Kühlkammer und kam mit mindestens fünf Dosen Bohnen wieder und kippte sie in den Topf.

,,Das dürfte für ein gehöriges Trompetenkonzert reichen!", lachte Charlie und gab dem Chilli mit Gewürzen den letzten ,,Feinschliff".

Währenddessen war auch Udo wieder angetreten und begutachtete die Resultate.

,,Was ist das denn?", fragte er Charlie grob, als er ihr Chilli ansah.

"Das muss so sein. Die große und mächtige Trixie hat auch Ahnung vom Kochen", warf Trixie ein.

Udo war es wohl egal, dass der Eintopf fast nur aus Bohnen bestand, denn er trottete weiter.

Und als Albert schlussendlich zu ihrem Chilli kam, konnten sie sich das Lächeln kaum verkneifen, hielten aber stand.

"Was ist das denn? Zuviel Mett? Egal ich mag Mett!", sagte Albert. Er hatte mal wieder seine Brille nicht dabei und erkannte kaum etwas, stattdessen trug er eine glaslose Nerdbrille, weil er dachte, dass er damit cool aussieht.

Es dauerte nicht lange und die Mensa stank schlimmer als drei Jahre alter Käse. Die einzigen, die nicht sofort flohen, waren Trixie, Pinkie und Charlie, die vor Lachen den Gestank noch nicht bemerkt haben. Aber als sie ihn bemerkten, rannten auch sie auf den Schulhof.

Udo musste den Unterricht abbrechen und schickte daher die Kinder in den Computerraum, damit sie sich etwas beschäftigten. Er gab ihnen den Auftrag, ein schönes Rezept für Cupcakes aus dem Internet zu suchen.

Charlie passte das ganz gut ins Konzept, weil er auf dem Hinweg ein Schild mit der Aufschrift ,,Pinkie Cupcakes" gelesen hat. ,,Trixie weiß keine Cupcakerezepte. Google das mal, ja.", säuselte sie Charlie zu. ,,Am besten Pinkie Pie Cupcakes! Das sind die suuuuupertollsten auf der Welt!", warf Pinkie ein und hopste durch den Raum, auf der Suche nach etwas zu Essen.

Währenddessen hatte Charlie schon ,,Pinkie Pie Cupcakes" gegoogelt und stieß auf etwas, was Pinkie lieber nicht lesen sollte. Doch sie kam schon von hinten an und las. Ihre Kinnlade klappte runter und ihre Augen weiteten sich.

RTC.jpg

Pinkies Reaktion

Sie las "Cupcakes", die wohl grausamste Pasta über sie. Charlie versuchte, sie vom Bildschirm wegzubewegen, was ihm leider nicht gelang. So las Pinkie die ganze Pasta bis zum letzten Wort. Als sie fertig war, füllten sich ihre Augen mit Tränen und sie sank am Boden zusammen.

,,So etwas habe ich......nie getan und werde es.....auch nie", schluchzte Pinkie leise und weinte weiter. Jegliche Versuche von Charlie, sie aufzumuntern, scheiterten. Sie stand wohl unter Schock oder so etwas.

Er wusste nicht mehr, was er jetzt tun sollte.

Fortsetzung folgt....

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