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Eqatrox-Prolog "Schatten"

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Diese PonyPasta ist Frei zur Übernahme, das heißt der Autor hat sie seit längerer Zeit (länger als sechs Monate) nicht mehr bearbeitet und dies anscheinend auch nicht mehr vor - trotzdem solltest du fragen, bevor du das hier beendest wie es sich gehört!



(KANN IM LAUFE DER ZEIT KLEINEN ÄNDERUNGEN UNTERLAUFEN!)

Eqatrox. Sektor 5. Siedlung 21: "Tardux"

Mit einem leisem Surren aktivierten sich die alten, verrosteten Straßenlampen und warfen ihren ungesund aussehenden, grünen Schein auf den nassen Asphalt einer kleinen Seitenstraße, links und rechts daneben die kleinen Behausungen der Einwohner,  welche sich im Inneren ihrer verwahrlosten Hütten vor der Dunkelheit versteckten. Über das dauerhafte Prasseln der Regentropfen auf die vielen Blechdächer, war nur das entfernte Hämmern und stampfen der Fabriken zu hören, in einem gleichmäßigen Rhythmus, stetig weiter laufend, niemals stoppend. Die Bewohner von Eqatrox nahmen dieses Geräusch schon gar nicht mehr wahr. Waren Sie doch mit diesem stetigen Knallen von Metall auf Metall aufgewachsen, waren es gewohnt dazu einzuschlafen und morgens durch das laute Schellen der Sirenen, die an jeder Straßenecke standen, aufgeweckt zu werden, aufzustehen, sich noch schnell ein altes Stück Brot in das Maul zu stopfen und dann eilig das Haus zu verlassen, um pünktlich zur Arbeit in den erwähnten Fabriken zu erscheinen, wo sie dann ihren kompletten Tag verbringen, um abends wieder erschöpft nach Hause zu kommen, ihren Fohlen einen liebevollen Kuss zu geben und so schnell wie möglich wieder einschlafen, um so viel Schlaf wie möglich aus den acht Stunden freie Zeit zu holen. Nur um am nächsten Tag wieder durch das laute Schallen der Sirenen geweckt zu werden um den selben Tagesablauf zu wiederholen. So war es schon seit unzähligen Generationen, und so wird es weiter gehen, in ein paar Jahren dann auch ihre Kinder in den Fabriken arbeiten. Und deren Kinder. Und deren Kinder. Und deren Kinder.

Inmitten dieser Kulisse huscht eine Gestalt durch die Schatten, stetig bedacht nicht in die Lichtkegel der Lampen zu treten um nicht bemerkt zu werden. Ihre Vorsicht war unnötig. Zu dieser Zeit befand sich niemand mehr auf den Straßen, und von Truppen der Regierung war in dem kleinen Ort schon lange nichts mehr gesehen worden. Tatsächlich war die einzige Sache die auf die stetige Präsenz des Staates in Tardux hinwies, der, im Vergleich zum Rest des Ortes, riesig erscheinende Wachturm im Stadtzentrum. Ein kahles Konstrukt aus Beton und Stahl, auf der Spitze ein kleiner Anlegeplatz für Zeppeline, beleuchtet von ein paar Scheinwerfern. An den Seiten waren in gleichmäßigen Abständen kleine Fenster in den Beton eingebaut,  aus denen ein helles Licht schien. Hier und dort könnte man die Umrisse eines Pony's erkennen, meist aber nur für ein paar Sekunden. Es gab immer etwas zu tun wenn man bei der Regierung arbeitet.

Die vermumte Gestalt schien besonders darauf zu achten nicht in die Nähe des Turmes zu kommen und nahm auf ihrem Ausflug durch die Stadt nur die kleinsten Straßen und dunkelsten Gassen, bis sie schließlich um eine Ecke zwischen zwei kleinen Häusern bog und

-Verschwunden war. Dort, zwischen den beiden marodierten Hütten aus Blech und morschen Holz, befanden sich nur ein umgekipptes, rostiges Ölfass, vollgestopft mit Zusammengeknüllten Verpackungen und anderem Müll. Für das bloße Auge nichts verdächtiges, kein Hinweis darauf, wie die Gestalt hier so plötzlich verschwinden konnte ohne ein Geräusch oder die kleinste Spur zu hinterlassen. Aber wenn man etwas Können im Bereich Magie hat, kann man leicht die Spuren eines hastig gewirkten Teleportationsspruches entdecken, die wie Staubpartikel in der Luft hängen. Man könnte dann auch herraus finden wohin sich die Gestalt so eilig teleportiert hat, und ihr -natürlich heimlich - dorthin folgen. 

Die Gestalt entpuppte sich wie erwartet als ein Pony, einem Einhorn um genauer gesagt, bedeckt von einem großen, schweren Regenmantel, auf dessen schwarzem Stoff sich viele, einzelne Regentropfen verfangen hatten und wie kleine Perlen daran hingen. Das Pony trottete,  immernoch so wenige Geräusche wie nur möglich verursachend, durch den düsteren Raum der Wohnung in ein etwas größeres Zimmer, welches zentral im Gebäude lag, wahrscheinlich das Wohnzimmer. Dort angekommen klopfte es sechs mal auf den Boden, immer in verschiedenen Zeitabständen. 

Lang -lang- kurz-kurz-lang-kurz.

Daraufhin regte sich etwas im hinterem Teil des Raumes, und hinter einem alten Sofa in der Ecke sprang ein anderes Pony hervor. Der Gestalt nach zu Urteilen war dies ein männliches Einhorn mit dunkelblauem Fell und grauer, ungepflegter Mähne. Selbst in der Dunkelheit des Raumes konnte man seine tiefen Augenringe klar erkennen und aus seinen müden blutunterlaufenen Augen starrte er die vermumte Gestalt misstrauisch an. So vergingen ein paar Sekunden, bis die Gestalt im Mantel diesen dann wie auf einen unausgesprochem Befehl hin, ab nahm und mit Schwung auf das alte Sofa warf. Sie war ein weibliches Einhorn mit weißem Fell und lila Mähne und Schweif, wie zu erwarten ohne Cutie-Mark und auf der Flanke nur einen mit schwarzer Farbe aufgestempelter fünf zackiger Stern, darunter ein etwas kleinerer. Das Symbol der Aufseherinnen in den schweren Rüstungsfabriken, in ihren Fall jedoch nur das eines untergeordneten Aufsehers. Ein hoch angesehener Beruf in Eqatrox, war es doch hauptsächlich für seine technisch allem überlegenen Armee bekannt. Doch Amitrix lag nichts an der stolzen Armee Eqatrox's, sie benutzte ihren Beruf hauptsächlich dafür um an geheime Dokumente der Regierung zu kommen, um eines Tages die Bürger die komplette Wahrheit über ihren Staat zu zeigen, eine Revolution zu starten um die Unterdrückung zu beenden und Eqatrox zu einem besseren Ort zu machen. So stand sie jetzt also inmitten der alten Blechhütte und grinste triumphierend, als sie ihrem Mitstreiter einen großen schwarzen Ordner zeigte. Er überflog kurz den kleinen Text an der Vorderseite und seine Augen leuchteten auf, und in seinem müden Gesicht formte sich ein kleines lächeln. Dieser Ordner.... Besser gesagt sein Inhalt....  Wenn der an die Öffentlichkeit käme....

Es war zwar ganz lustig den beiden dabei zu zu schauen wie sie sich über den vermeintlichen Sieg freuten, aber ich wollte wenigstens noch etwas Schlaf nach der ganzen Sache hier haben und die Aufseherin wird immer so wütend, wenn ich zu spät komme und dann schlägt sie mich nur wieder.... Also entschied ich mich es auf die kurze und.... Weniger schmerzvolle Art zu machen (und ich hatte extra für diesen Anlass eine kleine rede vorbereitet.... Naja ein anderes mal), legte mein freundlichstes Lächeln an und teleportierte mich einfach direkt zu Ihnen in den Raum.

Amitrix wollte gerade damit anfangen zu erzählen was sie machen würden falls die Regierung endlich gestürzt würde, als plötzlich aus dem Nichts, mitten im Raum ein drittes Pony erschien. Es hatte ein komplett graues Fell und eine pechschwarze Mähne und seine blutroten Augen starrten sie direkt an. Sie wollte gerade fragen wer er denn sei, als sie das Symbol auf seiner Flanke entdeckte. Ein kalter Schauer lief ihr den Rücken hinunter und sie konnte nichts tun, als ihn fassungslos und angsterfüllt an zu starren. Ihr Freund stand einfach nur da und Tat nichts.  Der Fremde lächelte sie breit an und ein greller Lichtblitz erhellte den Raum. Amitrix schloss reflexartig ihre Augen und schrie laut auf als der Blitz sie dennoch stark blendete. Das letzte das sie hörte, bevor sie in Ohnmacht fiel, war ein belustigtes Lachen und ein leises flüstern nah an ihrem linken Ohr:

"Dachtest du wirklich, du könntest uns entkommen?"

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