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Moonlight ist mehrteilig! Der vorherige Teil der Reihe ist Nightmare Night, und der nächste Teil der Reihe ist Moonlight Shadow.

Tiefe Nacht.

Robert, Atlanas und die Ziegen hatten ihr Lager in einer Höhle aufgebaut und schwiegen sich an.

Atlanas war der Erste, der das Wort ergriff.

"Also Leute....wer von euch hat einen Plan Nightmare Moons Schreckensherrschaft zu beenden?"

"Wir können sie nicht schlagen...", antwortete Robert tonlos, "... und ich will es auch nicht tun..."

"Warum willst du.... ach ja, stimmt. Aber trotz allem, du musst deine Liebe überwinden und Luna... wie sag ich das jetzt am besten... besiegen! Genau!"

"Das sagst du so leicht.... ich will und werde es nicht tun!", donnerte Robert zurück.

Atlanas Augen begannen schon, weiß zu glitzern.

"Hör zu...", versuchte er Robert zu überzeugen, "ich weiß, dass es für dich schwer ist, aber du musst es für unser Volk tun! Für deine Ziegen! Für Equestria!"

"LUNA IST MIR MEHR WERT ALS ALLE MEINE UNTERTANEN! ICH WERDE SIE NICHT TÖTEN!", brüllte er.

"Reg dich jetzt nicht auf. Du wirst es bereuen!", zischte Atlanas und schaute ihn mit seinen weißglitzernden Augen an.

"DU WILLST MIR DROHEN? MIR? HA, DEIN HOCHMUT WIRD NOCH DEIN UNTERGANG SEIN!", grölte Robert.

Atlanas fasste sich schlagartig an den Kopf. Niben durfte nicht entkommen, doch Robert schimpfte immer weiter.

"Hör... auf...", keuchte Atlanas angestrengt.

"ICH SOLL AUFHÖREN? ZWING MICH DOCH!"

Dann lachte Atlanas. Seine Augen leuchteten jetzt komplett weiß.

Niben hatte es geschafft zu entkommen.

Dann schlug Niben Robert aus der Höhle hinaus auf einen Felsvorsprung und teleportierte sich zu ihm. Der eiserne Huf knallte Robert ins Gesicht. An seinem Kopf und an seiner Brust befanden sich schon stark blutende Platzwunden. Er sank auf den Boden und keuchte nur. Er erwartete den Todesstoß, doch Niben stand nur da und schrie:

"NEIN! NICHT JETZT..."

Danach verzog sich das Weiß aus Atlanas Augen und er schwebte langsam nach unten.

Atlanas hatte wieder die Kontrolle über sich.

Robert bekam nur noch mit, wie Atlanas und die Ziegen zu ihm kamen, ehe ihm schwarz vor Augen wurde.

---

"Wo... wo bin ich ?"

Er schaute sich um und erkannte, dass er wieder in der Höhle war. Ein Ziegenbock beugte sich gerade über ihn und verband einige Wunden.

"Du hast gerade noch mal Glück gehabt. Hätten wir mich nicht, wärst du jetzt tot!", prahlte der Ziegenbock und klebte den Verband fest.

Dann kam Atlanas ins Licht. "Du lebst? Das... das... tut mir leid, verdammt leid!"

Er hatte Tränen in den Augen und schaute Robert an.

Robert erkannte die Lage und lachte ihn an.

"Weinst du etwa?"

"Nein, dass... ist nur... ach egal, ja, ich weine. Aber erzähl es nicht Rainbow!", bat er Robert.

"Meine Lippen sind versiegelt...", lachte er und setzte sich auf.

Er fühlte jeden einzelnen Knochen in seinem Leib schmerzen und ächzte.

"Bleib lieber liegen, sonst gehen deine Knochen gleich wieder kaputt", ermahnte der Ziegendoktor.

"Ach was...", entgegnete Robert, "das wird schon wieder... ich bin ja nicht aus Pappe..."

"Ruh dich einfach aus, dann wird's schon besser...", rat ihm Atlanas, der inzwischen wieder eine ernste Miene aufgesetzt hatte.

Plötzlich rumpelte der Boden unter ihnen.

"Was zum... ", keuchte Atlanas erschrocken.

Der Boden bekam Risse, die immer größer und dicker wurden, bis nur noch ein Loch übrig blieb.

Atlanas hob vom Boden ab und hielt den Ziegendoktor fest, während Robert sich selbst nur mit Mühe in der Luft halten konnte.

"Alter, lange halt ich das nicht durch!", keuchte er und ging in einen Sinkflug über.

Nach der Landung setzte er den Doc vorsichtig ab.

"Wo ist Robert?", fragte er.

Er suchte die Umgebung ab.

Nichts.

"Hallo?", rief er, "Wo bist du?"

"Ähm, Leute, schaut mal nach vorne... das sieht nicht nach einer normalen Höhle aus...", hauchte der Ziegendoktor und zeigte nach vorn.

Atlanas Pupillen weiteten sich und er bemerkte Robert vor ihm in der Dunkelheit stehen.

Vor ihnen lag ein riesiger Raum, der mit Brücken und Säulen bis tief unter die Erde führte. Es war vollkommen beleuchtet und wies viele Details wie Verzierungen oder Initialen auf. Es war einfach nur pompös und überall standen Geschütze und Munitionskisten herum.

"Was ist das hier?", fragte Atlanas erstaunt.

"Das...", lachte Robert, "ist Capra, die erste Ziegenstadt. Die Legenden sind also doch wahr..."

Und so schritten sie durch das riesige Gemäuer und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Sie sahen Häuser, riesige Denkmäler in Form von Waffen, Ziegenkönigen und eine Statue stellte Niben dar.

Er hielt eine Weltkugel in seinem Huf und auf dem Podest stand "Niben, der Schöpfer der Welt".

Atlanas starrte einfach nur und war fasziniert von der Architektur und der Gestaltung dieses Ortes. Er war erstaunt. Konnten die kriegerischen Ziegen wirklich so etwas Schönes schaffen? Er begriff es nicht. Aber er sah es.

"Okay Leute, laut der Legende liegen hier Waffen, die Götter töten könnten. Aber ob's stimmt weiß ich nicht, ist ja auch nur eine Legende...", erklärte Robert und führte die Gruppe weiter in den Berg hinein, bis sie zu einem Palast kamen.

"Der Margaritturrem. Die Heimat des Königs...", schwärmte Robert und schwebte nach vorn.

"DA willst du rein? Also wenn da Göttermörder drin sind, man die gute Waffenkenntnis der Ziegen in Betracht zieht und mal kurz nachdenkt, stellt sich raus, dass da ein Haufen tödlicher Fallen drin sein könnte. Also... wäre es klüger zu... ach was, gegen Nightmare Moon verlieren wir eh, also was haben wir zu verlieren?", stellte Atlanas fest und rannte gegen die Eingangstür.

"Das bringt nichts, die ist magisch verstärkt. Da kommt man nicht mal mit nem K5-Eisenbahngeschütz durch...", erklärte Robert.

"Wie kriegen wir sie sonst auf?", zischte Atlanas verärgert.

"Da könnte ich euch helfen!", lachte eine Stimme und Atlanas wurde schwarz vor Augen.

Als er aufwachte, fand er sich gefesselt an einer Wand wieder.

Neben ihm hingen Robert, der Ziegendoktor und die zweite Ziege. Sie waren auch gefesselt.

"Na wenn das nicht der König der Ziegen ist!", krächzte eine Stimme.

"Wer bist du?!", brüllte Robert.

"Meinen Namen kennst du sicher nicht, aber... ich zeige mich dir mal..."

Ein kleines, buckliges Wesen kam herein. Sein Gesicht war stark entstellt. Überall Schwellungen und Narben, die sich über den ganzen Körper zogen. Es war extrem dürr und hatte einen Lendenschurz umgebunden.

"Mein Name... ist Ephialtates", sprach es und verbeugte sich spöttisch", und du bist Robert I., Herrscher der Ziegen, der Bezwinger der Schatten und König....unter dem Berge. Oh, ich vergaß, ihr habt ja gar keinen Berg mehr!"

"Natürlich haben wir einen! Kennst du nicht Down Under?!", fragte Robert energisch.

"Natürlich tue ich das. Doch deine über alles geliebte Freundin hat es zerstört. Ohh, bist du jetzt traurig? Das solltest du auch sein!", lachte er hämisch,"und Atlanas, der Schöpferschlachter. Du willst gar nicht wissen, was gerade mit deiner ach so schönen Fluttershy gemacht wird..."

Er legte Atlanas seine klumpige Hand auf die Stirn und übertrug eine Vision.

Fluttershy lag dort wehrlos am Boden und wurde von den Schatten gefoltert, vergewaltigt, je nachdem wozu die Schatten gerade Lust hatten. Er kniff krampfhaft die Augen zusammen, doch Ephialtates hörte nicht auf, bis die Vision vorbei war.

Atlanas schreckte hoch und atmete schwer, als Ephialtates seine Hand von seiner Stirn nahm. "Diese... MONSTER!", brüllte er.

"Ganz ruhig, du bist nicht der, der gefoltert wird...", lachte Ephialtates noch lauter als zuvor.

"Warte, ich kenne dich!", warf Robert ein, "du hast den Schatten Equestrias größte Geheimnisse verraten, sodass sie Burning Sun erwecken konnten. Das war dein Teufelswerk!"

"Ja, ich bin ein Verräter und habe mich den Schatten unterworfen, das stimmt. Aber jetzt herrschen Sie über Equestria und haben mir diesen Berg als mein eigenes Königreich anvertraut", lachte er weiter.

Plötzlich hörte Atlanas sie wieder, die Stimme in sich.

Lass mich raus!

Niben drückte wieder gegen die Gedankenmauer von Atlanas. Er versuchte krampfhaft, Niben fernzuhalten, doch der Zorn auf die Schatten war zu groß. Seine Augen begannen wieder weiß zu glühen und er sprengte seine Fesseln mit bloßen Hufen auf. Ephialtates Lachen verstummte sofort und verwandelte sich in pure Panik. Er rannte auf allen Vieren davon, doch Niben war zu schnell. Er drückte mentale Nägel in Ephialtates Geist, der sich vor Schmerzen krümmte und am Boden wand. Doch Niben ließ nicht nach und drückte die Nägel tiefer in Ephialtates Geist hinein. Dieser flehte schon um Gnade, doch Niben war es egal. Er drehte seinen Huf nach rechts und brachte so Ephialtates Kopf zum Platzen.

Kurz darauf hatte Atlanas wieder die Kontrolle über sich und löste mit Ephialtates Schlüsseln die Fesseln der anderen.

"Was hat er dir gezeigt?!", wollte der Ziegendoktor wissen.

"Das willst du gar nicht wissen...", winkte Atlanas ab, "nein, das willst du nicht..."

---

Dann traten sie aus dem Berg heraus und fanden sich mitten im zerstörten Ponyville wieder.

"DAS war Luna?! Also, das glaub' ich nicht... aber es ist ja da. Ich kann es nicht glauben. Ich kann es einfach nicht...", stotterte Atlanas.

"Ich auch nicht...", sprach Robert und schaute auf das zerstörte Ponyville.

"Bauen wir am besten hier unser Lager auf, bevor es Nacht wird!", schlug der Ziegendoktor vor und packte die Schlafsäcke aus.

"Jo, das ist ne gute Idee...", sagte Atlanas und ließ sich auf den Boden sinken, "aber was machen wir, wenn wir von Schatten angegriffen werden? Robert kann nicht kämpfen und die sind gerade hinter ihm her. Also... wer will freiwillig die erste Wache übernehmen?"

Keine Reaktion.

"Ey hallo, das ist verdammt wichtig!"

Wieder keine Reaktion.

"Na gut, ich übernehm' die erste Wache. Aber ihr bleibt gefälligst in Alarmbereitschaft!", zischte er die beiden Ziegen an.

Sie nickten und nahmen ihre Waffen in die Hand.

---

Einige Minuten später.

"Hat zufällig einer von euch Karten mit?", gähnte Atlanas.

"Wenn du pokern kannst...", antwortete der Ziegendoktor grinsend.

"Ja, das kann ich aber... worum spielen wir denn?", fragte Atlanas.

"Um Geld natürlich! Oder um was denn sonst?!"

"Soooo viel hab' ich nicht dabei, aber... wird schon reichen...", seufzte Atlanas und setzte sich zu den Ziegen. Und so vergingen Minuten und Stunden, bis das letzte Geld im Pott lag.

"The Flop", sprach der Doc und deckte die ersten drei Karten auf.

Atlanas schaute entschlossen den anderen Ziegenbock an und erhöhte um zwei Münzen. Der Ziegenbock zögerte kurz, legte dann aber auch zwei Münzen auf den Boden.

"The Turn", sagte der Doc und deckte die nächste Karte auf.

Atlanas schaute skeptisch auf seine Karten, blieb aber standhaft und setzte wieder ein Pokerface auf. Der Ziegenbock schwitzte schon, aber wollte nicht schwach wirken und konzentrierte sich wieder auf sein Blatt.

"The River", sagte der Doc und deckte die letzte Karte auf.

"High Card mit Karo-König und Herz-Vier", hauchte der Ziegenbock und legte seine Karten auf den Boden.

Atlanas lachte. "Full House, mein Freund. Ich glaube, dass gehört jetzt mir", lachte er und grabschte nach dem Pott.

"Na toll, und was spielen wir jetzt?", fragte der Doc gelangweilt.

"Wie wärs mit einer Ru... Moment mal, was war das ?", fragte Atlanas angespannt und drehte sich um.

Der Doc legte den Huf auf den Mund und zückte seine MG. Atlanas und der andere Ziegenbock taten es ihm gleich und duckten sich.

Eine Truppe Schatten trabte den Weg entlang und stoppte abrupt ab. Der Anführer drehte sich zum schlafenden Robert und hob ihn auf einen schwarzen Karren.

Doc hob die Hand und wies Atlanas an, die Hinteren zu erstechen. Atlanas stand auf und schlich sich an die beiden hintersten an, legte ihnen sein Schwert an die Kehle und zog es zu sich heran.

Blut spritzte auf ihn.

Ein Schatten drehte sich um und brüllte:

"Alarm! Hier sind Feinde!"

"JETZT", brüllte der Doc und eröffnete das Feuer. Der andere Ziegenbock kam von der anderen Seite und schoss auch auf die Schatten.

Plötzlich kam ein kleiner Blitz auf ihn zugeschossen und er konnte sich nicht mehr bewegen. Atlanas und der Doc wurden auch abgeschossen und fielen auf die Erde.

Die Schatten hoben sie in eine aufrechte Position und lehnten sie und Robert an eine Wand. Robert war inzwischen aufgewacht und versuchte sich zu befreien, aber vergebens. Was auch immer diese Blitze waren, sie erfüllten ihren Zweck.

Der Anführer stellte sich jetzt vor Robert und setzte seine Kapuze ab. Robert schaute nun in die selben kalten blauen Augen, die er nur zu gut kannte.

"Atmosphäre!", schrie Robert, "du müsstest tot sein!"

"Nein, müsste ich nicht.... ihr dummen Ziegen habt nur auf die explodierende Fabrik geachtet, sodass ich problemlos entkommen konnte. Und als ich von Luna's neuer Gestalt hörte, habe ich mich ihr angeschlossen. Sie will euch gern sehen, also kommt mit. Falls es euch interessiert, diese Lähmungsblitze sind meine Erfindung. Toll, oder?", lachte Dr. Atmosphäre und wies die Schatten an, die Gefangenen mitzuschleifen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie am zerstörten Canterlot-Schloss an.

Nightmare Moon erwartete sie bereits.

"WO BIST DU GEWESEN, ATMOSPHÄRE?!", brüllte sie Atmosphäre wütend an.

"Auf der Suche, und ich bin fündig geworden. Da!", sprach er und warf ihr Robert vor die Hufe.

---

(Ende des dritten Teils)

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