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Nibenay

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Die drei Ponys trotteten bedrückt durch den Wald der ewigen Magie.

Pinkie schluchzte leise vor sich.

"Ja, ich weiß. Canterlot ist gefallen und Rainbow ist immer noch dort", antwortete Atlanas traurig.

"Sollen wir jetzt wirklich nach Ponyville zurück? Er ist bestimmt schon dort und hackt da auch alles kurz und klein", flüsterte Fluttershy.

"Er ist auf jeden Fall dort, wenn wir dort sind. Er ist hinter uns her. Wir müssen uns ihm stellen und dabei sterben. Dann hat er seine Rache!", schluchzte Pinkie.

"Nein, das hier wird keine Selbstmordmission. Obwohl, solange wir ihn nicht schwächen können, werden wir wohl alle draufgehen", stellte Atlanas fest.

"Womit haben ihn denn damals Luna und Celestia besiegt?", fragte Fluttershy tonlos.

"Mit dem Tartaros, weil der ihm die.....Hey Moment mal! Wenn der Tartaros Macht entzieht, muss es doch was mit den Steinen zu tun haben!" stieß Atlanas aus.

"Moment mal, das stimmt!", rief Pinkie und begann wieder zu lachen.

"Aber wie sollten wir die Steine nutzen?", fragte Fluttershy.

"Vielleicht.....indem wir ein Schwert daraus schmieden oder sowas", sinnierte Atlanas.

"Aber wer sollte denn sowas schmieden?", fragte Pinkie lachend. "Wir müssen schnell zum Tartaros und dann nach Ponyville!", kommandierte Atlanas und setzte sich in Bewegung.

---

Ungefähr auf halber Strecke wachte Robert wieder auf. "Aua, mein Kopf......was ist passiert? Haben wir gewonnen?", fragte er bedröppelt.

"Nein, Canterlot ist mit seinen Einwohnern niedergemetzelt worden. Und Rainbow rennt da höchstwahrscheinlich noch rum und krepiert an ihren Wunden...", antwortete Atlanas gelangweilt.

"Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber ich renne nicht durch Canterlot und krepiere!", lachte Rainbow und landete vor Pinkie.

"Wo kommst du denn her?", fragte Pinkie verblüfft.

"Nach meinem Panikanfall bin ich euch hinterhergeflogen und hielt es für angebracht, euch zu zeigen, dass ich noch lebe!", lachte Rainbow und trottete neben den anderen her.

Als sie dann schlussendlich am Krater ankamen, der einmal der Tartaros gewesen war, stoppten sie.

"Also, hier liegen verdammt viele Steine rum. Woher weiß ich, welcher der richtige ist?", beschwerte sich Pinkie.

"Das merkst du", antwortete Atlanas trocken.


Circa zehn Minuten später kam Pinkie mit einem ganzen Haufen von Steinen wieder zurück.

"So, dieser Stein ist nicht so steinig wie der hier...", plapperte sie und hob die Steine nacheinander hoch.

"Nein, Pinkie, damit hat es nichts zu tun... du musst irgendwie spüren, dass er dich schwächt, wenn du ihn in der Hand hältst", informierte Atlanas.

"Du meinst so einen?", fragte sie und hob einen leicht bläulichen Stein hoch.

"Schwächt er dich denn?", fragte Atlanas.

"Na ja, nicht direkt, aber.....er schwächt mich...", antwortete Pinkie leicht verwirrt.

"Dann nimm ihn und komm mit!", rief Atlanas und setzte sich in Bewegung. Pinkie, Robert, Rainbow und Fluttershy trabten hinterher.


Später kamen sie nach Ponyville. Alles war ganz normal.

Nichts war zerstört und nirgendwo waren Leichen.

"Seltsam. Scheint, als ob Niben noch nicht hiergewesen wäre", stellte Rainbow fest.

"Gut für uns!", lachte Atlanas und lief zur Stadtmitte.

"Warte mal, wo wollen wir denn eigentlich hin?", fragte Pinkie.

"Zu Otto, dem Schmelzer. Der hat garantiert auch eine Schwertgussform!", rief Atlanas und rannte geradewegs auf ein großes Gebäude zu.

Er öffnete und rief: "Hallo, jemand zu Hause?"

Keine Antwort.

Die Gruppe trat ein.

Niemand war im Haus.

"Seltsam. Wo sind denn alle?", fragte Atlanas.

"Nicht so wichtig, ich hab´ ein bisschen Erfahrung mit Gussformen!", lachte Pinkie und hopste auf den Ofen zu.

"Ich hoffe, du hast Recht", seufzte Atlanas.


Pinkie schaffte es tatsächlich, den Stein einzuschmelzen und hopste deswegen ganz freudig durch den Raum.

"Hurra! Es funktioniert!", quietschte Pinkie voller Freude.

"Nun mal langsam. Erstmal müssen wir die Brühe zu einem Schwert werden lassen", erwiderte Atlanas ,"Und besonders viel Zeit haben wir auch nicht. Wir müssen uns beeilen!"

"Wo sind denn diese Gussdinger überhaupt?", fragte Rainbow.

"Die liegen hier bestimmt irgen... ah da sind sie ja", antwortete Atlanas und zeigte auf einen Stapel Gussformen.

"Moment mal, was war das?", schreckte Fluttershy auf.

"Was war was?"

Die Tür wurde eingetreten und "Zombieponys" liefen in den Raum.

"Scheiße, wir sind unbewaffnet! RENNT!", schrie Atlanas, packte die geschockte Fluttershy und rannte nach draußen.

"Hier sind ja noch mehry!", brüllte er und schwang sich in die Luft.

Dann hatte er eine Idee. Er flog geradewegs auf ein Haus zu, trat das Dach ein und fiel hart auf den Boden.

Fluttershy knallte voll auf ihn drauf.

"Ahhh.... scheiße, das hat wehgetan... egal, ich muss schnell die Tür verriegeln", ächzte er und schob eine Kommode vor die Tür.

"So, das sollte sie kurz aufhalten", sprach er und fiel kurz in Ohnmacht.

Kurz darauf wurde er von ständigem Rammen an die Tür geweckt.

"Die Tür wird nicht mehr lange standhalten!", rief er Fluttershy zu, "Ich glaube fast, wir werden hier drinnen sterben!"

Die Ponys rammten wieder gegen die Tür.

Erster Kuss Atlanas Fluttershy.png

"Fluttershy", begann Atlanas, "Bevor wir sterben, muss ich dir noch etwas sagen. Ich li..."

Fluttershy küsste ihn, bevor er den Satz beenden konnte.

"Ich dich auch", flüsterte sie und schmiegte sich an ihn.

"Ich unterbreche eure Turteleien zwar nur ungern, aber....ich könnte euch helfen", lachte eine Stimme.

Und ein uns wohlbekannter Ziegenbock sprang von der Decke.

"Was machst du denn hier?", fragte Atlanas verdutzt.

"Euch zwein den Arsch retten", lachte er und ballerte die Tür auf.

Die Zombieponys wackelten in das Haus herein.

Der Ziegenbock lachte und streckte sie alle nieder.

Zurück blieben nur noch zerschossene Kadaver und Blutflecken auf dem Boden.

Atlanas überlegte nicht lange und flitzte mit Fluttershy im Schlepptau zurück zur Schmelze.

Dort standen auch schon einige Ziegen herum und schoben Wache.

"Woher kommt ihr denn?", fragte Atlanas den Ziegenbock.

"Wir sind die letzten Überlebenden aus Canterlot und sind danach so schnell wie möglich hierhergekommen", antwortete er stolz.

"Steht hier noch irgendwo ein Eimer mit geschmolzenem Gestein rum?", fragte Atlanas.

"Ja, da hinten"

Atlanas sprintete schnell zum Eimer und kippte die Lava (Lava ist geschmolzenes Gestein) in eine Gussform.

"Und wie lange dauert das jetzt", fragte Atlanas ungeduldig.

"Ich glaube...so ein paar Stunden", antwortete Pinkie gelassen.

"STUNDEN?! Wir haben nicht mal eine! Das muss jetzt fertig werden!", brüllte er angespannt. "Ähhmmm...ich glaube wir sollten...", begann Fluttershy leise, "einen Eimer Wasser drüberkippen..."

"Stimmt... warum bin ich da nicht drauf gekommen ?", fragte er sich und begann zu lächeln.

"Sir!", brüllte ein grüner Pegasus "Sir! Etwas kommt auf uns zu! Etwas GROSSES !"

"Was ist es, Eross?!", hakte Atlanas nach.

"Ein...ein riesiger schlangenartiger Drache!", keuchte Eross.

"Scheiße!", brüllte Atlanas " Macht hinne, Niben kommt !"

Rainbow kam mit einem Eimer Wasser an.

"Kipp drauf da!" , zischte Atlanas.

Rainbow rollte mit den Augen und goss das Wasser auf die Lava. Es dampfte furchtbar.

"Alter...hust...geht das auch ohne Rauch ?!", hustete Robert mit tränenden Augen.

"Wohl nicht..", ächzte Atlanas zurück.

Als sich der Rauch verzogen hatte, lag ein grobes Schwert in der Gussform.

"Soo...das dürfte funktionieren..", hoffte Atlanas und wog das "Schwert" in seinem Huf.

"Mit dem Ding kann man doch nicht mal Käse schneiden!", spottete Eross.

"Ruhe da hinten, Rekrut!", zischte er und wandte sich zum Gehen.

Fluttershy stellte sich Atlanas in den Weg."Geh nicht, du wirst da draußen sterben..", schluchzte sie.

"Ich weiß...aber ich muss es tun!", sprach Atlanas mit Tränen in den Augen.

"Wir kommen natürlich mit!", protestierten Robert und Rainbow.

"Na gut, dann kommt", antwortete Atlanas tonlos.

Er wandte sich zu Eross. "Falls wir hier draußen sterben sollten...kümmer dich gut um Fluttershy. Außer dir und Pinkie hätte sie niemanden mehr.."

Eross salutierte  und wandte sich zu Fluttershy.

"Atlanas warte! Ich will auch mit!", brüllte Pinkie. Doch sie hörten sie nicht mehr.

Unterdessen flog Niben lachend über das Land und steuerte zielsicher auf das am Horizont liegende Ponyville zu.

"Ich bin für euch Feuer und Flamme", lachte er diabolisch. "Ich bin..."

Dann sah er unter sich drei Ponys.

"...der Tod", beendete er lachend und griff an.

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Da das hier wohl nie mehr fertig wird, es aber für die Chronik unerlässlig ist, mal eine kurze Zusammenfassung:

Niben hatte Ponyville schon ziemlich hart lädiert, als Atlanas und die anderen ankamen. Robert hat (vermutlich) RPGs auf ihn geballert, er hat ihn verfolgt, und da hat Atlanas irgendwo gewartet und Niben mit seinem Schwert umgelegt. Irgendwie hat aber die Seele Nibens überlebt und sich in ihm eingenistet, was fortan zu schlimmen Wutausbrüchen führen sollte...

Aber dazu lest ihr am besten einfach mal weiter!

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ENDE

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