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Nightmare Night

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Nightmare Night ist mehrteilig! Der vorherige Teil der Reihe ist Daylight's End, und der nächste Teil der Reihe ist Moonlight.

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"Prinzessin Luna, wo seid ihr? - Wir haben eine Überraschung für euch...", rief die Ziege immer wieder durch das Schloss.

Doch niemand antwortete ihr.

Sie ging in jedes Zimmer, in jedes Bad, sah in jeden Schrank, in den Schlosshof, sie suchte einfach alles ab.

Doch sie fand keine Prinzessin Luna.

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Die Wachstube lag an der Schlosspforte und die Wächter, zwei Ziegen und ein Pegasus spielten Skat.

"18?", fragte die eine Ziege.

"Jo.", kam es von der zweiten zurück.

"20?"

"Jo."

"Zwo?"

"Jo."

"Drei?"

"Und wech..."

"Ich bin auch weg...", meinte der Pegasus, "na dann sag an!"

"Ok, wir spielen Pik..." Weiter kam er nicht, denn die Ziege stürmte durch die offene Tür und keuchte atemlos:

"Prin... zessin Luna... ich kann sie nirgends finden... bitte, ich brauche Hilfe..."

Der Pegasus legte seine Karten auf den Tisch.

"Ist das wahr?!"

"Glaubst du, ich lüge, Atlanas?!", schnaubte die Ziege, "ich bin doch selbst ganz verwirrt..."

"Tschuldige, war nicht bös´ gemeint...", entschuldigte er sich, "das heißt, sie ist weg?!"

"JA!"

"Oh verdammt... dann müssen wir sie suchen... schnell! Robert hat uns eingebläut, sie hier nicht rauszulassen... der flippt sonst völlig aus...!", rief eine der Ziegenwächter.

"Dann mal los!", kommandierte Atlanas.

Gemeinsam stürzten die vier auf das Schloss zu.

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In Canterlot waren die Vorbereitungen für die Party abgeschlossen.

Die Gäste waren schon da, nur die Hauptperson fehlte noch.

Luna.

Robert sah auf die große Uhr und sprach Celestia an:

"Gut, es ist so weit... ich mach mich auf und hole Luna."

"Alles klar, wir stehen hier bereit... danke, dass du ein..."

"Dankt mir später, ich muss mich beeilen!"

Ach, du Held..., dachte sie, immer ein Gentleman...

Sie sah ihm nach, wie er durch das Haupttor in Richtung des Ziegenreichs flog.

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"Nein, die ist auch leer...", meinte Atlanas resigniert in Richtung der Ziegen und schloss die Truhe.

"Verdammt, hör auf zu Suchen... das bringt nix... wir finden sie hier sowieso nicht... mist!", fluchte einer der Ziegenwächter.

"Was sollen wir denn jetzt machen?!", fragte die Ziege, "wir können doch jetzt nicht hier tatenlos rumsitzen..."

Weiter kam sie nicht, denn plötzlich schwang das Tor auf und der König der Ziegen trat ein.

"Hallo!", grüßte er, "habt ihr zufällig Prinzessin Luna gesehen? Wir wollten..."

"Ähhmm, also...", stotterte einer der Wachen, doch die Ziege unterbrach ihn.

"Sie ist verschwunden! Und wir wissen nicht, wo wir sie noch suchen sollen...!"

Robert sagte nichts und sah die vier an.

Die Ziege biss sich auf die Zunge.

Verdammt! Warum musstest du das sagen?!, fluchte sie innerlich, warum kannst du nicht mal deine Klappe halten?!

Dann brach Atlanas die Stille.

"Es tut mir leid, König... wir wollten nicht, dass..."

"Schon gut, ist ja jetzt auch nicht so schlimm... aber wir müssen sie finden! Schließlich wartet ganz Equestria in Canterlot, und die will ich nicht enttäuschen..."

"Und wie können wir euch helfen?", fragte Atlanas.

"Indem wir sie jetzt gemeinsam suchen... und sie so schnell wie möglich finden..."

"Gut, dann los!", riefen die Ziegenwachen und liefen zusammen mit der Ziege, Atlanas und Robert aus dem Palast und rannten in Richtung Down Under, der Ziegenstadt.

Hätten sie den zerbrochenen Spiegel im königlichen Bad bemerkt, hätten sie gewusst, dass sie Luna nicht in Down Under finden würden...

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In Canterlot wurde es unruhig.

Celestia sah immer wieder auf die große Uhr.

Wo bleiben Robert und Luna?!, fragte sie sich, warum verspäten sie sich?

Gemurmel ging durch die Menge, und Celestia merkte, dass es nun an ihr lag, die Wogen zu glätten.

"Bewohner von Equestria!", sprach sie, "ich weiß, dass ihr jetzt eigentlich feiern wollt... aber ihr müsst euch leider noch etwas gedulden... so leid es mir tut, aber ich glaube, dass sie bald ankommen werden..."

Die Ponys grummelten, blieben jedoch standhaft und starrten weiter sehnsüchtig auf die Köstlichkeiten, die nur darauf warteten, von ihnen gegessen zu werden.

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Nach einer Stunde trafen sich Atlanas, die drei Ziegen und Robert wieder.

"Und?", fragte Robert, obwohl er genau wusste, dass sie nichts gefunden haben würden.

"Nichts... tut mir leid...", keuchte Atlanas.

"Bei uns auch nicht...", verneinten die Ziegen im Chor.

"Tja, dann sollten wir nach Canterlot zurückkehren... und dort Bescheid sagen, dass wir sie nicht gefunden haben..."

Die Ziegen nickten.

Atlanas fragte:

"Seid Ihr sicher? Und wenn wir..."

"Das bringt alles nix mehr... also los..."

Die Ziegen folgten ihrem geknickten König, und auch Atlanas wandte sich ebenfalls der Straße nach Canterlot zu.

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Celestia war kurz davor, die Nerven zu verlieren, als eine Wache rief:

"Da kommt jemand!"

Ihr fiel ein Stein vom Herzen.

"Endlich!", rief sie euphorisch, "öffnet das Tor!"

Gespannt blickte das Ponyvolk zum Schlosstor.

Es wurde ganz still.

Plötzlich waberte blauer Nebel durch das Tor und die fordersten Ponys wichen zurück.

Dann stand sie unter dem Torbogen.

Nightmare Moon.

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"N.. nightmare M... moon?!", schrien die Ponys.

"ICH BIN WIEDER DA! UND ICH WERDE EUCH ALLE VERSKLAVEN!!!", lachte sie schallend und feuerte einen Blitz an die Decke.

Der große Kronenleuchter riss aus seiner Verankerung und die darunter stehende Cadance konnte nicht mehr ausweichen.

Ihr Blut spritzte durch den Saal und Nightmare Moon lachte diabolisch.

Dann krachten große Steinbrocken von der Decke und zerquetschten Ponys, andere lagen halb begraben unter den tonnenschweren Brocken und schrien.

Celestia brüllte:

"LASS MEIN VOLK IN RUHE! ICH WERDE DICH WIEDER AUF DEN MOND VERBANNEN..."

Weiter kam sie nicht, denn plötzlich brachen Schattenponys durch die Fenster hinein und stürzten sich auf die Ponys.

Celestia feuerte Blitze auf die Schattenponys.

Plötzlich traf sie ein Blitz von Nightmare Moon.

Ihr wurde schwarz vor Augen und sie stürzte zu Boden.

Bevor sie ohnmächtig wurde, sah sie Nightmare Moon über ihr stehen und hämisch lachen.

"Du konntest mir noch nie was, du Närrin..."

Dann sackte ihr Kopf auf den Boden.

Sie war bewusstlos.

Nightmare Moon blickte sich schallend lachend um.

Die Schatten zerfetzten Ponys in der Luft, erstachen sie und rissen ihre Eingeweide heraus.

Die Leibwache kämpfte verbissen gegen die schier unendliche Masse an Feinden.

Nightmare Moon ging das zu langsam und sie grillte die Wache mit einem Blitz.

Dann hatten die Schattenponys freie Bahn.

Die Ponys sprangen aus den Fenstern und rannten davon, weg von Canterlot, in die Berge.

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Währenddessen liefen Atlanas, Robert und die drei Ziegen betrübt auf Canterlot zu.

Plötzlich stand ein Pony vor ihnen, das wie am Spieß schrie.

"Was hast du denn...", wollte die Ziege noch sagen, als es sich umdrehte und man die seitlich aufgeschlitzte Bauchdecke sah, aus der Blut und Gedärme quollen.

Entsetzt rannten die fünf zu ihm hing, während es zu Boden sackte.

"Helige Celestia, was ist denn mit dir passiert?!", quiekte Atlanas.

"D... das w... war... N... nightmare M... moon wütet in C... canterlot...", keuchte das Pony mit letzter Kraft.

Dann drehten sich seine Augen nach hinten und es sackte in Atlanas Armen zusammen

Es war tot.

Robert stand wie in Trance auf und ging um den Felsen herum.

Er sah ein brennendes Ponyville und ein brennendes Canterlot.

Verwirrt drehte er sich zu den Ziegen und Atlanas um.

"Ja, Canterlot brennt, und Luna..."

Dann traf ihn die Erkenntnis wie ein Keulenschlag.

"NEIIIN...!", schrie er, "LUNA...!"

Dann sackte er auf den Boden und begann hemmungslos zu weinen.

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Atlanas und die drei Ziegen kamen zu ihm.

Der Pegasus versuchte die Wogen zu glätten.

"Robert, das ist vielleicht jetzt in Anbetracht deines Geisteszustandes etwas schwer zu verstehen, aber..."

"WAS ABER?! WAS WÜRDEST DU TUN WENN DEINE FREUNDIN..."

Dann begann er wieder zu heulen.

"Ich weiß, aber wir müssen jetzt hier weg! Schnell, bevor die Schatten kommen...!"

Lunas Freund sagte nichts, erhob sich und sah die Ziegen und den Pegasus traurig an.

Plötzlich veränderte sich seine Miene total, und er brüllte:

"NA GUT, DANN SCHNELL WEG HIER, ABER VERLASST EUCH DRAUF, WIR KOMMEN WIEDER!!!"

Dann galoppierte er davon.

Atlanas und die Ziegen folgten ihm.

Und einige hundert Meter entfernt die flüchtenden Ponys.

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In Canterlot brannten die letzten Feuer.

Der Boden des Thronsaal war übersät mit zerfetzten Ponyleichen.

Die Schattenponys hatten ihre Arbeit getan und waren nach Ponyville geflogen, um da noch weiter zu morden.

Und auf Celestias Thron saß Nightmare Moon.

Sie lächelte diabolisch.

Und mampfte zufrieden ein Stück Torte.

Das war der beste Geburtstag aller Zeiten!, freute sie sich, mit dem besten Geschenk aller Zeiten:

Ein dunkles Reich, in dem SIE regieren konnte.

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(Ende des zweiten Teils)

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