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The Pegasus Device Bearbeiten

Cloudsdale Weather Company.jpg

Von Aurora Dawn

Übersetzt ins Deutsche von Sandro11290

Anmerkungen: Ich habe versucht mich so gut wie möglich ans Original zu halten, dennoch kann es kleinere Unterschiede zur englischen Version geben. Kritik und Verbesserungsvorschläge sind gerne gesehen.

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Irgendwelche letzten Worte, du miserables Stück Scheiße von Pony?

...Du hast... wunderschöne Augen.

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Schafft alle raus aus diesem Raum. Macht alles dicht. Keiner geht hier rein bevor ich es sage. 

Aber Mrs. Dash-

Tut was ich sage! Benutzt die Backup-Geräte fürs Erste. Der Haupt Theaterraum ist Sperrgebiet für jeden!

Mrs. Dash, was sollen wir mit dem Fohlen machen?

RAUS! Lasst mich alleine. Ich kümmere mich persönlich um diesen Fleischsack.

Ja, Mrs. Dash.

...

Oh, Scootaloo... Warum? Wie konntest du mich so im Stich lassen?

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“Wenn ich es ihnen doch sage, Rainbow, Ich brauche mehr Ingenieure. Wir können diese Fabrik nicht länger mit der Minimalbesatzung im Betrieb halten die sie uns zur Verfügung stellen! Es wäre eine Schande die neue Fabrik zusammenstürzen zu sehen, nur weil sie es sich nicht leisten können ein oder zwei Arbeiter mehr anzustelllen.”

“Kommen sie schon, Hide. Was erwarten sie von mir? Soll ich eine Anzeige in die Cloudsdaler Tageszeitung setzen? ‘Gesucht: Ingenieur zur Instandhaltung einer Fohlen schlachtenden Maschine und anderen Geräten für Massenmord gesucht. Gute Bezahlung. Nur ernsthafte Bewerbungen.’ Wir können nicht einfach jemanden einstellen.”

“Bei Celestia, Rainbow! Haben sie sich dieses Gebäude mal angesehen? Zehn Ingenieure sind einfach nicht genug um 6 verschiedene Etagen voll mit höchsteffizienten Wettermaschinen instand zu halten. Ganz zu schweigen davon, dass uns die Alte Fabrik nicht auseinander fallen darf, damit das alles hier funktioniert... ”

“Hide. Kommen sie mal mit.”

Rainbow Dash stand von ihrem Sitz auf und seufzte leise. Die letzten zwei Jahrzehnte als Manager der Cloudsdale Weather Company waren sehr stressig für sie gewesen. Die Firma erreichte dank ihr neue Höhepunkte, größtenteils wegen ihrer unsterblichen Loyalität gegenüber der Cloudsdale Weather Company. Sie hatte es geschafft Pegasus kontrolliertes Wetter weit über die Grenzen von Equestria hinaus zu verbreiten; für sie zu arbeiten war der beste Weg um die Welt zu bereisen.

Hide folgte seinem Chef, tief ausatmend als sie ihn zur Tür hinaus lies. Sie schritten aus ihrem Büro in einen engen, schlecht bleuchteten Gang. Die Wände waren glatte, oberflächenlose Wolken, die nur durch die eine Tür durchbrochen wurden. Dash’s Versuche ihre Stimme zu kontrolieren fielen dem Hengst sofort auf, dennoch sprach sie im ruhigen Ton weiter. 

“Vor zwanzig Jahren lief diese Fabrik reibungslos, Hide. Was bei Tartarus ist passiert? Warum können sie nicht mehr den Job machen für den wir sie bezahlen? Würde es ihnen etwas ausmachen mir das zu erklären?”

“Weil wir vor zwanzig Jahren noch drei mal so viele Arbeiter hatten wie heute und eine Fabrik die nur halb so komplex war. Ignorieren wir mal die Backup-Maschinen, dann hatten wir nur ein Pegasus Gerät welches wir aufrecht erhalten mussten. Seitdem ist der großteil meiner Angestellten Industrieunfällen zum Opfer gefallen, haben "Erziehungsmaßnahmen" erhalten, oder sind einfach verrückt geworden.”

“Sie sind verrückt, Hide. Ich bin verrückt.”

“Ja, aber wir haben uns damit abgefunden. Abgesehen davon das nur noch die glücklichsten Arbeiter übrig sind, haben wir nicht nur eins, sondern 6 Pegasus Geräte die wir betreiben müssen. Diese allein benötigen unsere gesamten Arbeitsstunden um funktional zu bleiben!”

“Hide, sehen sie sich um. Sehen sie was ich aufgebaut habe. Was sehen sie in diesem Raum?”

“Ich sehe die Kevlar und Stahlwolle Mixer.”

“Genau. Wir haben diese Maschinen entwickelt um Wolken mit Fremdstoffen anzureichern, diese machen sie fest und leichter als Luft. Baufirmen aus jeder Ecke der Welt kaufen sie von uns. Der gesamte Cloudsdale Weather Komplex besteht aus diesen Wolken!”

“Worauf wollen sie hinaus, Rainbow?”

Die Stute ignorierte den Hengst, und bat ihm ihr zu folgen. Hide seufzte nochmals und rückte seinen Laborkittel zurecht bevor er seinem Vorgestztem folgte.

“Schauen sie da rüber,” sagte Dash und zeigte mit einem ihrer Staub-Blauen Flügel auf einen modern aussehenden Würfel, welcher im Vergleich zu den Arbitern die drumherum standen riesig war. Ihr Fell war über die Jahre ausgeblichen und wenn es auch kein Anzeichen von Grau in ihrer Mähne gab, waren die Farben nur noch matt und glanzlos.

“Eines der Pegasus Geräte? Was ist so besonders daran?”

“Lange vor dem Zwischenfall bedurfte es vieler Ponys um genug Spektra für einen einzigen Regenbogen zu extrahieren. Mit der Arbeit ihrer Forschungsteams, ist es uns gelungen die benötigte Menge auf durchschnittlich 2 Ausfälle zu reduzieren. Fortschritt, Hide. Fortschritt.”

“Wo wir schon von Fortschritt sprechen, das erinnert mich-”

“Später. Fortschritt wird erzielt in dem man die Effektivität steigert und die Kosten senkt. Nicht indem wir uns verhalten als hätten wir unendlich viel Geld. Glauben sie diese ganzen nutzlosen Ausfälle erhalten wir umsonst?”

“Ich wusste nicht das wir den Flugschulen Bestelllisten für unfunktionelle Idioten senden.”

“Halten sie die Zunge still, Hide. Bestechungen, Auszahlungen, es wird eine große Menge Bits benötigt um die ganze Sache hier geheim zu halten. Also was wollen sie von mir?”

“Nur... einen Angestellten, Rainbow. Das ist alles was ich verlange. Einen verdammten Ingenieur.”

“Ich denke ich könnte einen aus der Unteren Fabrik "befördern".”

“Oh, danke Luna. Das wäre großartig!”

“Also dann, folgen sie mir. Wenn sie wirklich so dringend einen Ingenieur benötigen, dann ist es ihre Entscheidung wer seine Familie nie wieder sieht.”

“Klingt fair.”

Die Stute schritt voran und öffnete ihr Auge weit, als sie an einer Tür mit Retina-Scan ankamen. Eine Reihe elektronischer Pfeiftöne war zu hören als die Tür sich zischend öffnete und Eintritt und den dunklen Gang dahinter gewährte. Im direkten Kontrast zu dem hell erleuchteten Raum den sie gerade verlassen hatten wurden die beiden Ponys von Dunkelheit umhüllt.

“Wir gehen also den langen Weg?”

Sie seufzte und wurde nervös. “Ich bin noch nicht fertig. Ich glaube sie versthen nicht mehr wie wichtig Cloudsdale ist. Ich habe mir gedacht bevor ich sie zu irgendwelchen Erziehungsmaßnahmen schicke versuche ich ihnen selbst zu helfen.”

Hide kniff seine Lippen zusammen. Sie stellt meine Loyalität zu dieser Fabrik in Frage? Ich habe sie praktisch von Grund auf gebaut! Aber Dash tut was Dash tun will... Ich sag am besten nichts. Wer weiß, Hide. Vielleicht kannst du bald in den Ruhestand gehen....

“Und der einfachste Weg zu helfen, ist ihnen zu zeigen wie wichtig wir für Cloudsdale sind. Liege ich da falsch?”

“Natürlich nicht, Rainbow.”

“Nennen sie mich bitte Mrs. Dash. Ich stehe über ihnen, ob es ihnen gefällt oder nicht.”

“Aber nätürlich, Mrs. Dash.”

Sie griff zu einer Wand und öffnete eine verborgene Tür. Der Raum dahinter war nur schwach beleuchtet, gerade genug um zu sehen wo man hinläuft. Die zwei schritten hinein und verschlossen die Tür hinter sich.

“Sie sollten in der Lage sein mir zu sagen was sich in diesem Raum befindet.”

“Ein Klasse II Pegasus Gerät, Zweite Edition, Serien Nummer Acht Acht Alpha Tango-”

“Gut, gut. Was tut es, Hide?”

“Es ist im Moment im Betrieb und läuft mit einer Kerntemperatur von 70°C. Es zerlegt Input-Resourcen bei einer Effektivität von 3 Einheiten Spektra pro Ausfall.”

“Langweilen sie mich nicht mit den Einzelheiten, Hide.”

“Es produziert Regenbögen.”

“Genau! Aber da sie ja offensichtlich dem Thema ausweichen, lassen sie mich beschreiben was die Maschine tut. Gutes Timing, es ist gerade mit der Verarbeitung des letzten Ausfalls fertig.” Dash räusperte sich und beobachtete die brummende Maschine als sie langsam zur Ruhe kam. Nach einem Moment began sie dem Hengst zu zuflüstern und grinste dabei hinterhältig.

“Der Prozess beginnt wie die meisten Arbeitsgänge in jeder anderen Fabrik. Das Rohmaterial wird der Maschine zugeführt.”

Zwei Hengste, deren Muskeln fast aus ihren Anzügen platzten, fixierten einen schwach aussehenden, blauen Colt auf einem Förderband. Der Colt war entsetzt, und seine Hufe bogen und wendeten sich unter ihm. Er war gezwungen auf die Machine vor ihm zu starren und konnte seinen Blick nicht vom Schlund des Pegasus Geräts abwenden.

“Die Maschine lädt die Resource in die primäre Verarbeitungseinheit, und zerlegt das Material in verarbeitbare Teile.”

“Nein... Nein! Hilfe! Luna! Celestia! Oh, hilfe, hilfe, irgendwer hil-AAAUGH!”

Hide passte genau auf, beobachtete die Szene ungerührt als eine Reihe von Haken und Klingen den Colt in die Maschine zogen. Laser scannten den blauen Pegasus und bestimmten die Postitionen seiner Gliedmaßen. Mit einem surren justierten sich einige Klingen und rasten nieder auf das Fohlen. Mit einem unschönen Geräusch trenneten sie alle Gliedmaßen sauber ab.

“Nachdem das Rohmaterial verarbeitet wurde, wird es and die sekundäre Verarbeitungseinheit weitergegeben, wo unsere geheime Technologie das Fleisch desintegriert und das Spektra extrahiert.”

Hide nickte, und tat sich schwer Rainbaow Dash über das Summen des Gerätes zu verstehen. Das Summen wurde konstant, bis es in ein blubbern überging und schließlich verstummte.

“Das Spektra wird dann in unsere Mixabteilung unter uns gepumpt, von da an wissen sie ja wie es weitergeht.”

“Ja, Ja,” drängte Hide. “Das ist alles wunderschön und ich verstehe den Prozess. Können wir jetzt bitte meinen Ingenieur abholen, Mrs. Dash?” 

“Na gut,” Rainbow seufzte und kratzte ihr Genick mit einem Huf. “Ich wünschte wirklich sie würden mehr Aufwand in die Sache stecken, Hide. Sie sind ein guter Freund von mir und ich würde es hassen sie zu verlieren.”

Hide betätigte einen Schalter an der Wand und die Wolken gaben den Blick auf einen kleinen Fahrstuhl frei. Sie lifen hinein und positionierten sich an beiden Seiten der Fahrstuhltür. Nach einem kurzem Retina-Scan schloss sich dir Tür und der Fahrstuhl setzte sich ruckartig in bewegungund begann seinen Abstieg in die Tiefen der Rainbow Factory.

“Sie sind mir auch ein guter Freund, Dash. Und glauben sie mir, ich liebe diesen Job. Ich liebe meine Arbeit seit diesem wundervollen ersten Tag, als ich die Ergebnisse meiner harten Arbeit sah. Dieser erste Regenbogen, hergestellt aus der ersten Lieferung Ausfälle. Damals war ich schockiert von dem was wir taten, aber zu wissen wie glücklich wir Equestria machten und wie wir Cloudsdales Sicherheit garantierten... da wurde mir klar wie wichtig unsere Arbeit ist.”

Dash’s Augen füllten ich mit einem Hauch von Nostalgie und sie sah dem Hengst sanft in die Augen. “Sie verlieren also nicht ihren Verstand?”

“Bei Celestia, nein! Es ist einfach nur frustrierend, Dash. Schauen sie sich mal da draußen um. Die Dinge haben sich seit den Renovierungsarbeiten geändert. Ihre Obere Fabrik, die Alte und die Neue, ist dauerhaft von Gewitterwolken umgeben. ‘Betriebsgeheimnis-Schutz’, ich glaube so haben sie es der Prinzessin erklärt. Statt zwei Etagen, mit nur einer Maschine zum Instandhalten, haben sie mir sechs verschiedene Etagen mit einem Pegasus Gerät, Wolkenverdichtern, hochenergetischen Eis-Kristallisierern und nicht zu vergessen die Aufbewahrungsräume für die Ausfälle die den größten Teil der Maschinen antreiben, überlassen. Ich wünschte,das wir eines Tages wieder in den einen Haupt-Theater Raum gehen können und-”

Dash's freundlicher Gesichtsausdruck verschwand als Angst ihr Gesicht erfüllte. “Nein. Stopp. Niemand geht in diesen Raum, es sei denn ich verlange es! Warum wollen sie dort hinein?”

“Dash, Dash, beruhigen sie sich! So meinte ich das nicht! Ich wollte nur... Dash!”

Hide stieß die Stute mit der Regenbogenmähne und brachte sie zum stolpern. Ihre angespannten Augen entspannten sich und konzentrierten sich auf den Hengst über ihr. Sie richtete sich auf und Hide half ihr zurück auf die Hufen.

“Ich... danke. Tut mir leid Hide.”

“Schon in Ordnung.”

“Oh, wo wir gerade eine Minute für uns haben, sie sagten, dass sie sich an etwas über die Pegasus Geräte erinnern.”

“Einer meiner Wissenschaftler gab mir diesen Brief und bestand darauf das sie ihn lesen. So eine ‘Top Secret’ Sache.” Hide griff in die Tasche seines Anzugs und zog eine geknickte Notiz heraus. Er warf sie zu Dash, welche sie mit neugier in ihren Augen auffing. Sie war still als sie den Brief las und Hide achtete auf ihren Gesichtsausdruck.

Dash’s  Augen drohten erneut zu platzen und ihre Beine begannen zu zittern als sie weiterlies.

“...Wie... wie lange? Wie lange hat sich das in Entwicklung befunden?”

“Was meinen sie?”

“Spielen sie jetzt nicht den Dummen, Hide! Sie haben diesen Brief schon gelesen! Wie lange hat ihr Team schon daran gearbeitet?!”

Hide war für einen Moment still und überlegte sich wie er seinen nächsten Satz am besten formulierte.

“Dr. Test Tube arbeitete an einem komplett anderem Projekt- das welches sie in Auftrag gaben um herauszufinden ob es möglich wäre noch andere Komponenten der Test-Ausfällen zu verwenden. Er versuchte herauszufinden ob man die Haut in den Wolkenverdichtern verwenden kann oder organisches Gewebe anstatt von Kevlar. Erst letzte Nacht entdeckte er eine Methode um das Spektra ohne Schaden an der Resource zu extrahieren.”

Dash starrte auf den Boden und flüsterte. “Für mehr als zwanzig Jahre habe ich diese Firma geleitet. Ich habe Freunde und Familien durch diese Tür und auf dieses Förderband gehen sehen. Und... sie wollen mir sagen das war alles umsonst?” Ihre Stimme stieg zu einem Schrei an. “Der... der gesamte Zwischenfall hätte komplett vermieden werden können? Wollen sie mich eigentlich verarschen!?”

“Dash, diese Technologie gibt es erst seit diesem Jahr! Es ist sinnlos die Vergangenheit zu bedauern. Denken sie an die Zukunft. Wir müssen nie wieder Fohlen ermorden! Wir könnten es wie eine Blutspende ablaufen lassen-- ‘Für ein besseres Cloudsdale!’ stellen sie sich das mal vor Hengste, Stuten und alle anderen werden uns hochpreisen. Praktisch gesehen unendlich Resourcen und wir könnten uns noch dafür bezahlen lassen. Wer würde denn nicht dafür bezahlen Teil eines Regenbogens zu sein? Stellen sie es sich einfach mal vor, Dash.”

“Einfach... vorstellen. Wohl eher nicht. Beenden sie das Projekt sofort. Schicken sie Dr. Test Tube zu den Testmammern. Ich würde gerne persönlich herausfinden wollen wie viele Federn er einzeln ausgerupft bekommen kann bevor er ohnmächtig wird. Und-- und dann würde mich noch interessieren wie gut er ohne seine Vorderhufe arbeiten kann. Und bitte nur die Hufe. Ich kann ,es mir nicht leisten diese Fabrik mit Rampen auszustatten.”

“Dash, das ist übertrieben! Was ist los mit ihnen? Das ist ein legitimer Weg um das Ansehen von Cloudsdale und des gesamten Flocks zu erhöhen. Zudem würde es den Wert der gesamten Firma steigern und wir könnten endlich das sinnlose Töten beenden, welches wir über Milennias betrieben haben!”

“Sinnlos. Sehen sie, das ist worüber ich mir bei ihnen Sorgen mache. Es ist nicht sinnlos. Wir tun Cloudsdale einen Gefallen, indem wir die beseitigen die es nicht wert sind diesen Namen zu tragen. Das ist was sie anscheinend vergessen haben, Hide! Außerdem, wie stellen sie es sich vor? Wir müssten die gesamte Welt wissen lassen was wir getan haben. Die Firma wäre ruiniert! Celestia würde uns alle töten.”

“Also... vielleicht müssen wir uns reinwaschen. Nochmal ganz von vorne anfangen.”

“Seit wann denken sie denn so bewusst? Nein, Hide. Mein Entschluss ist endgültig. Haben sie das verstanden?”

Der Fahrstuhl kam langsam zum stehen und die Türen öffneten sich. Der Raum vorraus war der gigantische Regenbogen-Mischraum. Rainbow atmete tief und genoss die erste frische Luft seit Monaten, während sie die verdutzten Arbeiter ignorierte. Die meisten hatten noch nie die Managerin der Cloudsdale Weather Corporation gesehen-- oder auch nur erwartet sie zu sehen. 

Eine Aura der Furcht umschloss den Raum. Ein Pony von der Oberen Fabrik zu sehen bedeutete normalerweise das jemand im Leichensack herunter gebracht wird oder das einer von ihnen hinter den Türen verschwindet bis Er oder Sie mit den Toten wieder nach unten kommt.

Atmosphere zeigte auf eine Gruppe ähnlich gekleideter Arbeiter und rief. “Ihr da! Wer von euch ist Single und nicht auf Partnersuche?”

Vier Pegasi schritten zurück und ließen zwei Stuten zurück, welche sich verzweifelt nach Hilfe umsahen.

“Also gut. Du!” Dr. Atmosphere zeigte mit einem dunkelroten Huf auf die erste: eine große, hellgrüne Stute. "Wie lange arbeiten sie schon für Cloudsdale Weather?”

“V-vier J-J-Jahre, S-Sir.”

“Sie.” Atmosphere zeigte auf die zweite Stute. Sie schluckte und ihr hellblauer Körper versuchte ich zurückzuziehen. 

“Sechs Monate, Sir.”

“Exzellent. Du. Grüni. Kommen sie mit mir mit. Sie wurden gerade befördert. Sagen sie Tschüss und wie ging doch das alte Sprichwort...” Atmosphere schritt auf die Stute zu, verbarg seinen Zorn auf Dash und legt einen Huf um die grüne Stute.

“S... Sprichwort?”

“Willkommen Esel! Willkommen... in der Rainbow Factory!” 

Atmosphere kicherte, und zog die verängstigte Stute mit sich zum Fahrstuhl. Dash konnte ihr unvergessliches Grinsen nicht zurückhalten und behielt alle Arbeiter im Blick bis die Fahrstuhltüren sich geschlossen hatten.


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Kalte Winde stießen gegen die Kutsche und brachten sie zum wackeln. Cloud Cover sah nach oben und betrachtete ihre Umgebung.

Sie war sich nicht ganz sicher wie sie die Flugprüfung vermasselt hatte . Sie musste irgendwie ihre Flügel zu früh geschlossen haben. Es war jetzt egal. Alles was Cloud verstand war das sie aus Cloudsdale, aus Equestria, und aus dem Leben ihrer Freunde und ihrer Familie gebracht wurde. Es war nicht fair.

“Aber was ist schon ‘fair’?” das verstaubte, lila Filly seufzte und suchte nach irgendetwas um den Flug weniger schmerzvoll zu gestalten. Alles was sie sah waren vier andere Fohlen, alle einzeln und still. Cloud versuchte es erst garnicht mit einer Konversation. Zuerst wollten alle miteinander reden, um den Flug zu überbrücken, doch schon bald hatten sie keine Gesprächsthemen mehr, außer wie sie ihre Flugprüfung versagt htten.. 

Cloud fuhr mit einem Huf durch ihre kurze Mähne und seufzte. Sie ließ sich gegen die kalte Holzwand des Wagens fallen und starrte geradeaus ins Leere. 

“Wer braucht schon Cloudsdale?” log sie zu sich selbst. Wen versuch ich hier zu täuschen, dachte sie sich. Wir alle brauchen Cloudsdale... Oh, Celestia, wer verdient so etwas? Was haben wir falsch gemacht? Nein, beruhig dich, Cloud... jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt um sich selbst verrückt zu machen. Man könnte ja... den Flug genießen, denke ich. Mist.

Sie rieb sich mit ihren Hufen die leuchtenden, gelben Augen um die Müdigkeit los zu werden. Sie bemerkte einen kleinen Lichtblitz als ein Gewitter um sie herum losbrach. Sie sprang auf und nach einem Moment der Furcht wendete  sie sich der Lichtquelle zu und bemerkte eine offene Stelle im Holz. Nach einem kurzem Check das keiner sie bemerkte legte sie sich und drückte ihr Gesicht gegen die Wand.

Der Himmel draußen war ein Sturm aus wirbelnden Wolken und Blitzen. Der Donner durchrüttelte ihre Innereien und es fühlte sich an als würde er die Luft aus ihren Lungen drücken.

Das ist seltsam. Sollten wir den Sturm nicht schon lange hinter uns gelassen haben? Es kommt mir so vor als ob wir schon Stunden durch diesen Sturm fliegen... Vielleicht haben wir schon Equestria verlassen. Vielleicht befinden wir uns an einem Ort an dem Cloudsdale Weather nicht das Wetter kontrolliert? Das würde keinen Sinn machen. Sendet die Ausfälle in die Länder die nicht kaufen wollen, das klingt nicht logisch.

Ein Blitz zuckte nur Zentimeter vor ihrer Schnauze vorbei und die Druckwelle ließ Cloud zurückschrecken. 

“Aiieeeee! Aiieeeeee! Aaaugh!”

“Cloud! Cloud! Bei Luna, hör auf zu schreien!”

Ein hell orangener Colt schlug das lilane Pony und drückte es auf den Wagenboden. 

“...Du hast mich geschlagen, Corona,” stammelte Cloud Cover, während sie sich einen Huf auf die getroffene Stelle hielt.

“Es... Es tut mir leid, Cloud. Du kennst mich, ich handle immer zuerst und denke dann.”

“D-Danke. Ih habe das gebraucht. Hör zu, Corona, ich weiß das keiner mehr Lust hat darüber zu reden, aber ich wurde vor dir zur Kutsche geschickt... Wie bist du durchgefallen? Was ist passiert?”

Der Colt kratzte sein Genick wobei er auf sein Cutie Mark schaute. Es war ein goldenes Hufeisen mit Flügeln, so ähnlich wie das des Gottes der Geschwindigkeit aus der Equestrianischen Mythologie. 

“Ich hab alles zu schnell gemacht, wie sonst auch. Heh, und die anderen meinten ich würde dem Flock mit meiner Geschwindigkeit helfen. Wer hätte gedacht das ich nicht in der Lage sein würde scharfe Kurven zu ziehen und durch die Ringe zu fliegen? Ich verstehe es nicht, Cloud. Warum müssen wir weg geschafft werden? Du bist die Kluge von uns, was ist mit diesen ganzen Berichten die du geschrieben hast.”

“Ich weiß nicht... nur weil ich Redakteurin bei der Schülerzeitung war heißt das nicht, dass ich alles weiß, Corona.”

“Dann sag mir was du vermutest.”

“Es ist immerhin Cloudsdale, oder? Hast du jemals ein Pegasus im Wetterteam gesehen das in irgendeiner Weiße beeinträchtigt war?”

“Nicht das ich wüsste.”

“Genau. Ich denke das ist der Grund warum wir weg gebracht werden, um den Schein des Perfektionismus aufrecht zu erhalten. Irgendwie verständlich... Ich wäre ungern ein Einhorn oder Erdpony. Fehler... wir dürfen keine Fehler haben.”

“Warum nicht?”

“Wie bitte?”

“Was ist falsch daran besonders zu sein? Ponys machen Fehler, Cloud, alle Ponys machen Fehler. Warum hat Cloudsdale das Recht solche Fehler als nicht tolerierbare Zeichen der Schwäche festzulegen?”

“Ich weiß es nicht, Corona. Ehrlich gesagt ist es mir auch egal.”

“Du hast dazu nicht den kleinsten Gedanken? Das wage ich zu bezweifeln. Du denkst viel zu viel um keine eigene Meinung zu haben.”

“Meinungen sind überflüssig in dem Konzept des-”

“Kannst du über nichts anderes diskutieren als den Flock.”

“... Na gut. ‘Mit allen großen Dingen kommt eine große Verantwortung’, richtig? Du hast diesen Satz schon einmal gehört, oder?”

“Natürlich” bejahte Corona und legte sich neben Cloud Cover. Ein weiterer Donner ließ sie zusammenzucken und der Regen schien noch stärker auf die Kutsche zu prasseln als vorher. Eiskaltes Wasser tropfte durch die Löcher im Holz auf sie und sie kuschelten sich aneinander um Warm zu bleiben.

“Gut,” das lilane Filly seufzte und dachte an die Artikel der Schülerzeitung zurück, die sie zu diesem Thema verfasst hatte. Geistesabwesend starrte sie auf ihr Cutie Mark: Ein Stift und ein Notizblock. “Cloudsdale nennt sich selbst das größte aller Dinge und damit verbunden hat es auch die größte Verantwortung: Die Kontrolle über das Wetter, aber nicht nur in Equestria, sondern fast der gesamten Welt. Das Wetter wiederum beeinflusst die Ökosysteme, welche die Ökonomie beeinflussen und diese wiederum regelt unser gesammtes Sozialsystem auf welches wir alle bauen. Kurz gesagt es ist eine ziemlich große Sache. Mit so einer großen Last die es für Equestria trägt muss Cloudsadale alles tun was es kann. Die Folgen die es hätte wenn Cloudsdale diese riesige Aufgabe nicht meistert wären viel schlimmer als die Konsequenzen die es bringt diese Aufgabe zu erfüllen. Im Vergleich zu einem globalen Zusammenbruch ist unser Exil doch garnichts, oder?”

“Du scheinst große Wörter zu lieben.”

“...Wir müssen weg geschickt werden, damit Cloudsdale seine Verantwortung erfüllen kann.”

“Klingt fair,” seufzte Corona und legte seinen Kopf auf den Boden. Nach einm Moment der Stille drehte er seine Augen in Richtung des Spaltes in der Wand und sah nach draußen.

Es hilft dem Flock, also warum sollten wir uns beschweren? Cloud Cover rollte ihre Augen nach hinten und versuchte die Welt um sie herum so gut wie möglich zu ignorieren. Worüber sollten wir uns Gedanken machen?

“Hey, sollten wir nicht Equestria verlassen?”

“Tun wir doch.”

“Ich bin mir aber ziemlich sicher das dort unten die Cloudsdale Weather Corporation ist.”

“Das ist unmöglich, lass mich mal sehen.” Die Journalistin schob ihren Freund beiseite und spähte durch das Loch.

Das kann nicht sein, dachte sie sich, als sie den unverwechselbaren Komplex sah. Was bei Tartarus ist hier los?

“Hey, Cloud, sind wir hier nicht in der Flugverbotszone?”

Er hat recht... aber nie zuvor durfte sich jemand der Corporation auf diese Distanz nähern.

Corona hatte einen weiteren Spalt gefunden und beobachtete das Geschehen mit Cloud. “Wow, sieh dir das mal an! Über der Alten Fabrik. Die neue Ergänzung, die ist ja riesig!”

Cloud Cover konnte sich nicht von dem Bild abwenden welches sie sah. In der Sturmfreien Zone konnte man die Alte Fabrik sehen, das Gebäude, dass schon seit Jahrhunderten Cloudsdale’s Skyline ziert. Aber darüber lagen jetzt sechs neue Etagen, die nach einer schweren Fehlfunktion der geheimen Maschinerie in der Oberen Fabrik gebaut wurden. Der gesamte neue Aufbau war dauerhaft von einem Schleier aus Gewitterwolken umgeben, der so dunkel war, als würde er das gesamte Licht absorbieren.

Die zwei Fohlen sahen besorgt zu, als die Kutsche sie zum hinteren Teil des Komplexes flog. Es war selten das irgendein Pony dass nicht für Cloudsdale Weather arbeitete sich der Fabrik näherte, oder gar drumherum ging.

Soetwas gab es noch nie. Was machen wir hier?

Plötzlich drehte sich die Kutsche--Was die zwei noch mehr verwirrte--und schob sich direkt durch den schwarzen Smog, welcher jegliches Licht verdunkelte. Jetzt gab es bloß noch sie und ihre Gedanken. Die Fohlen entfernten sich von der Wand und setzten sich zu ihren verängstigten Begleitern.

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Dr. Atmosphere zog sich einen Stuhl heran und positionierte sich darin. “So,” sagte er an die hellgrüne Stute gerichtet, die auf der anderen Seite des kalten Metalltisches saß. Die Stute saß schwitzend in dem hellen, künstlichen Licht des winzigen Besprechungsraums. Es gab nichts womit sie sich hätte ablenken können; nur glatte Wolkenwände, den Tisch, und den bedrohlich lächelnden Hengst, der zwischen ihr und der Tür war.

“...So?” Fragte sie mit unsicherer Stimme.

“So.”

“...Do- Doktor Atmosphere?”

“Ja! Genau der bin ich. Aber da wir ab jetzt sehr viel Zeit miteinander verbringen werden nennen sie mich bitte Hide. Nun, Mrs...” Er begann in seinem Kittel zu graben. Er zog ein Klemmbrett hervor und legte es auf den Tisch. In einer flüssigen Bewegung zog er eine Brille hervor, entfaltete sie mit einem präzisen Flügelschlag und setzte sie auf. “Mrs... Butterwing?” Hide blickte auf und verzog eine Augenbraue. “Was für ein ungewöhnlicher Name.”

“Gentle! Gentle Butterwing. Bitte nennen sie mich einfach Gentle... Ich hasse meinen Nachnamen.”

“Gentle. Wie schön. Nun, Gentle, was waren ihre Aufgaben in der unteren Fabrik?”

“Mechanische Instandhaltung, Dr. Atmos-”

“Nennen sie mich noch einmal Atmosphere, dann nenne ich sie auf ewig Butterwing. Ich würde die Verwendung meines formellen Titels gerne auf das Arbeiten mit lächerlichen Prüfungs Ausfällen beschränken.”

“Prüfungs Ausfälle? Ich kann dem nicht ganz folgen.”

“Ihre Aufgaben, Gentle. In der Unteren Fabrik.”

“Richtig... Tut mir leid.” Gentle rieb sich das Genick und fühlte wie ihre Kopfschmerzen wiederkehrten. Sie nahm sich einen Moment um ihre Flügel zu strecken. Was hab ich mit meinem Leben gemacht... Wo bin ich? Wie bin ich hier überhaupt reingeraten? Das grüne Pegasus seufzte tief, setzte sich aufrecht und versuchte dem Hengst in die Augen zu sehen.

Angst raste durch Gentle's Körper. Sie konnte die Quelle dieser plötzlichen Furcht nicht ausmachen, doch als sie nochmals in Atmosphere’s Pupillen sah überkam sie erneut dieses Gefühl. Sie hatten etwas besonderes an sich, dieses tiefe Schwarz, dass Hass und Verachtung auszustrahlen schien. Gentle zitterte und sah hinunter auf den Tisch.

“Ich war in die Mechanische Instandhaltung eingeteilt. Ich habe unter anderem die Atomisierer und deren Leitungen zu den Regenbogentanks gewartet. Zudem wurde ich letztes Jahr damit beauftragt ein effizienteres Wolken Herstellungsverfahren zu entwickeln, aber meinen Bericht darüber habe ich vor ein paar Monaten abgeschlossen.”

Hide lehnte sich pfeifend zurück. “Ich wusste das ich ihren Namen schonmal gelesen habe. Ich habe ihren Bericht gelesen, Gentle. Exzellente Logik die Verdichter direkt neben den Kühleinheiten zu platzieren. Sie werden glücklich sein, ihr Bericht wurde erst vor kurzem von Mrs. Dash akzeptiert und ihr Plan wird nächsten Monat umgesetzt.” Hide hob sein Klemmbrett, kritzelte eine kleine Notiz darauf und erlaubte es sich zu grinsen.

Gentle hielt ihre Freude über die Neuigkeit zurück, da sie nicht wusste ob und wie sich ein emotionaler Ausbruch irgendeiner Art auf das Gespräch auswirken würde. Sie richtete sich wieder in eine aufrechte Position und blickte auf, vermied aber immer noch Augenkontakt mit Hide.

“Sagen sie, Gentle...” Hide stand auf, lief um den Tisch und stellte sich hinter die grüne Stute. “Wissen sie irgendetwas über die Obere Fabrik?”

“Ich weiß das es zwei Sektionen gibt, die Alte und die Neue Fabrik.”

“Gut, sehr gut. Was wissen sie sonst noch?”

“Die Alte Fabrik ist größtenteils ein Platzhalter für die Materialtransportsysteme von der Oberen zur Unteren Fabrik. Die Neue Fabrik ist für die Spektraherstellung zuständig, außerdem befinden sich dort Forschung und Entwicklung.”

“Fantastisch!” Hide lachte und klopfte Gentle auf den Rücken bevor er sich wieder auf den Weg zu seinem Stuhl machte. Er stellte sich daneben auf und konzentrierte sich auf die Stute. “Aber wissen sie auch was sich eigentlich in Spektra befindet, Gentle?”

“Nein, sir.”

“Sie werden es jetzt erfahren, also meine Glückwünsche! Sie werden eine der wenigen sein die den Hauptbestandteil von Spektra kennen lernen wird. Sehen sie mich an, Gentle.”

Es bruchte jedes bisschen ihrer Willenskraft um ihre Augen auf die Höhe von Hide's zu bringen, doch Gentle tat wie ihr gesagt wurde. In dem Moment wo sie das tat überkam sie wieder dieses Gefühl der Angst, als ob ihr gesamtes Selbst von diesen Seelenlosen Kugeln aufgesaugt werden würde.

“Spektra ist ein Pigment in Ponykörpern, es ist verantwortlich für die Farbe des Fells und der Mähne. Es ist durch Magie gebunden, welche dem Spektra erlaubt sich zu verändern und durch ein Pony zu fließen. Durch diese Bindung kommen auch die Cutie Marks zustande, wussten sie das? Ohne es wären wir für immer Blank Flanks.”

“D-Das ist... interessant.”

“Nun, inzwischen sollten sie in etwa eine Idee haben was unsere Resourcen sind, oder?”

“I-Ich habe e-e-eine Vorstellung...”

“Verraten sie es mir doch Gentle. Ich frage mich was sie zu sagen haben.”

Gentle schüttelte es in ihrem Sitz und sie fuhr sich mit einem Huf durch ihre pinke Mähne, als sie es nicht schaffte das gerade Gelernte zu verarbeiten. Schweiß tropfte von ihrem Gesicht und sie wagte es den Hengst vor sich anzusehen. Da saß er, kalt, unbeweglich, mit seinen berechnenden Augen, die abwesend, aber zur selben Zeit konzentriert wirkten. Er tippte rythmisch auf den Stahltisch und das Geräusch drang langsam in ihren Kopf ein.

Tipp. Tipp. Tipp. TIPP. TIPP. TIPP. TIPP! TIPP! TIPP!

“Das ist unmöglich!” Gentle sprang auf und schob sich vom Tisch weg. Sie blieb mit einem Huf am Stuhl hängen und fiel auf den Wolkenboden. “Das... Nein das kann nicht sein! Cloudsdale würde so etwas nicht zulassen! Celestia würden die fehlenden Ponys auffallen!”

Hide stand über Gentle und bot ihr ruhig einen Flügel an um ihr hochzuhelfen. Die Stute betrachtete den Flügel als ob er aus purem Gift bestehen würde und kroch zurück als Hide zu sprechen begann. “Nun, Mrs. Butterwing,” kicherte er, sein Flügel immer noch ausgebreitet. “wer hat den gesagt das wir unschuldige Ponys fangen? Bei Celestia wir würden nie auf so eine Idee kommen! Offensichtlich denken sie zu viel was diese Sache angeht.”

Gentle’s Ohren klappten beschämt nach unten als sie den helfenden Flügel akzeptierte und sich wieder in ihren Sitz setzte. Der Doktor tat es ihr gleich. “Tut mir leid,” sagte sie kleinlaut. “Verwirrend, oder? Was hat es mit der ganzen Geheimhaltung auf sich? Viele Arbeiter denken sogar das der ganze Ort verflucht ist. Also wenn es keine unschuldigen Ponys sind,” sie wagte es zu lachen und war beruhigt als Hide mit einem Lachen antwortete. “Also wenn es keine unschuldigen Ponys sind, woraus besteht dann Spektra?”

“Schuldige Fohlen,”  sagte Hide und schlug einen Huf auf den Tisch. 

Gentle zuckte zusammen.

“Gentle? Hallo?”

“S-schuldig für was?”

“Natürlich dafür das sie ihre Flugtests versagt haben.” 

Das kann nicht sein ernst sein. Er... sagt es als wäre es das natürlichste der Welt.

“Ihr... ihr Monster!”

“Oh, also wir sind die Monster? Lassen sie mich etwas erklären, Gentle, ich hoffe sie hören mir gut zu. Diese armseligen möchtegern Pegasi sind der wahre Feind. Sie sind eine Bedrohung für ganz Cloudsdale. Mit Ansehen kommt Macht, Gentle! Und macht bringt Unbesiegbarkeit. Aber es kann kein Ansehen geben, wenn es Idioten mit lahmen Flügeln gibt die zu nichts taugen und Ambosse auf Erdponys fallen lassen. Daraus schlussfolgert sich, dass wir unser Ansehen aufrechterhalten müssen um unsere Unbesiegbarkeit nicht zu verlieren!”

“Aber das sind doch nur Kinder, bei allem was dem Flock heilig ist! Ich kann da unmöglich mithelfen... das ist verrückt!”

Hide stand auf und schüttelte den Kopf. “Ach, Gentle, Gentle, Gentle... Ich habe geahnt das sie die Sache nicht aus der Sicht der Cloudsdale Weather Company sehen würden. Keiner der neuen Arbeiter hat das je getan. Und genau deswegen haben wir offizielle Firmenregeln für genau dieses Thema!”

“Ich weigere mich.”

“So einfach ist das nicht, Schätzchen. Ich hoffe sie passen jetzt gut auf.” Der Hengst schritt wieder hinter Gentle und lehnte sich in Richtung ihres Nackens, sodass sie seinen warmen Atem in ihrem Fell spürte. “Alle neuen Arbeiter der Oberen Fabrik haben eine Wahl”

“...”

“Wenn sie sich dazu entscheiden sich als Freiwillige für dir Spektraproduktion zu opfern, schenken wir einem Ausfall die Freiheit. Es wird nie wissen das es durchgefallen ist. Es wird ein erfülltes Leben führen, auf Kosten Ihrers. Das wäre doch Schwachsinn, oder? Werden sie einfach sterben und einen dieser ekelergegenden Ausfälle womöglich unser Ansehen ruinieren lassen?” Hide lachte laut und klatschte Gentle auf den Rücken. “Das würden sie nicht wollen, oder?”

“Das... wie können sie jemanden so eine Entscheidung treffen lassen? Ihr herzlosen Schweine!”

“Wenn sie sich weigern zu wählen, werden wir sie beide töten. Fühlen sich jetzt bitte nicht schlecht! Nur sehr, sehr wenige haben dieses Angebot angenommen. So weit wie ich mich erinnern kann, haben seit ich bei Cloudsdale Weather arbeite nicht mehr als eine Handvoll dise Option gewählt. Es ist ziemlich sinnlos, wissen sie? Wir haben vor einigen Jahrzehnten ein gelbes Filly gehen lassen und nicht einmal zwei Tage nachdem sie ihren Flugtest ‘bestanden’ hatte, fiel sie Richtung Erde und wurde nie mehr gesehen.” Er grinste als er sich daran erinnerte wie das nutzlose Pony wie ein Hufeisen vom Himmel fiel. “Etwas eher haben wir irgendein schielendes Pegasus mit einer ungesunden Liebe für Seifenblasen verschont. Ein Jahr später wurde sie von einer Königlichen Wache niedergeschlagen und wurde ihrem Schicksal auf dem Boden überlassen.”

“Warum erzählen sie mir das?” Gentle weinte und verbarg ihr Gesicht hinter ihren Hufen.

“Weil ich es hassen würde einen so fantastischen Ingenieur wie sie zu verlieren, nur damit so ein nutzloser Sack Pferdemist ein freies Leben verschwenden kann.”

“A-Also... wenn sie das so sagen...”

“Ziemlich überzeugend, nicht wahr?”

Eine Träne floss an ihrem Huf vorbei und fiel auf den Tisch, Gentle nickte.

“Ich... Ich lehne das Angebot ab. Ich werde... Ich werde meine Position akzeptieren.”

“Exzellent!” Dr. Atmosphere schloss seine Akten und schob sie in seinen Kittel zurück. “Mein Büro ist den Gang runter, rechts. Bitte suchen sie mich dort auf wenn sie bereit sind. Wilkommen in Cloudsdale Weather’s Oberer Fabrik, Gentle Butterwing! Ich bin mir sicher sie werden von unserer Arbeit und unserem Fortschritt begeistert sein.” Der Hengst hatte sein breitestes Grinsen aufgesetzt als er den Raum verließ und die Tür schloss.

Gentle konnte nur schluchzen.

---


“Erinnert ihr euch an die eine mit der Wachstumsstörung?”

“J-Ja, die blau-pinke von vor... drei Jahren?”

“Das  war'se, genau die wars. Junge, war dat nich ne Scheenheit?”

“Wie sie rumgetanzt hat, so a- ahahaha! Hahahahah! Hehehehahahahahah!”

“Zieht ma eener Contrail eene drüber? Der dreht scho wieder ab.”

Einer der zwei anderen Pegasi auf der feuchten, kaputten Couch schlug den Himmelblauen Pegasus namens Contrail. Die anderen brachen in Gelächter aus, als Contrail auf den Boden fiel und sein hysteriches Lachen langsam zu einem Kichern wurde. Er zuckte auf dem Boden rum und hielt sich die Seiten.

“Ich schwör bei Luna, Ich bin der eenzische nich verrüchte in der Druppe hier.” 

“Nicht verrückt, Pipe Wrench? Was bei Tartarus soll das heißen?” Ein dunkelorangenes Pegasus mit einer unnatürlich langen, blonden Mähne drehte sich und fragte seinen Vorgesetzten. 

Pipe Wrench war grau wie ein Kriegsschiff und sein Cutie Mark zeigte einen verrosteten Bolzen mitsamt Mutter. Sein bereits dünnes Fell war ausgewaschen und vernarbt und die Streifen in seinem Gesicht zeugten von einem langen und stressigen Leben. Pipe Wrench schien dauerhaft zu versuchen den Schlaf aus seinen Augen zu blinzeln, doch scheiterte er jedes mal. Seufzend antwortete er dem anderen Arbeiter.

“Des heißt, Gauge, des wir alle uns ma an unsren Geist jeklammert ham. So wir ihr och an eurem Schwa-”

“Oh, beruhig di- dich, Pipe! Kein Grund sich gleich aufzuregen... Haha... haltet eure.. hehehe! Ahahahahahah!”

Die zwei Hengste um Contrail beachteten kaum wie er wider hysterisch begann zu lachen. Nach einer Minute blinzelte Pipe Wrench und sah nach oben.

“Alles was ich sachen will is des der Witz das ihr eure geistische Jesundheit verliert keen Witz is.”

“WITZ?! AHAHAHAHAHAHAH!”

Gauge trat Contrail in den Magen, was ihn verstummen ließ.

“Schade das sein Sinn für Humor durchgebrannt ist,” meinte das orangene Pegasus. “Er ist der einzige von uns der in der Lage ist die Kaffeemaschine zu reparieren.”

“Ich würd der Maschine nich ma im jeringsten vertraun. Läuft bestimm mit de Blut von de Ausfällen, wa? Verdammde Fabrik, irchendwann nehm ich die Stüch für Stüch ausenander.”

Gauge verdrehte leicht den Kopf und klopfte unterbewusst mit seinem Huf auf den Tisch. Pipe Wrench und Gauge starrten sich gegenseitig in die Augen. Sie wussten nicht für wie lange, sie hatten jegliches Zeitgefühl verloren. Wie Gauge gerne sagte, hatten sie soviel Zeit und Mühe investiert um die Sonne scheinen zu lassen, das sie keine Lust mehr hatten sie je wiederzusehen. Irgendwann durchbrach der Ingenieur die Stille.

“Wie meinst du das.”

“De Fabrik. Bringd dich um wennde ne uffpasst.”

“Oh, ja sicher Pipe. Das weiß ich schon seit Jahren. Jeder hier weiß das. Was willst du damit sagen?”

“...Weiß nich. Ich könnt nen Kaffee vertragen.”

Die Tür zu dem abgelegenen Pausenraum flog auf und flutete den düsteren Raum mit blendenden, künstlichen Licht aus dem Gang dahinter.

“Beim Flock, was ist nur los mit euch lichtscheuen Idioten? Macht das verdammte Licht an!”

“Verdammt, tut uns leid Dr. Atmosphere! Wir haben sie so schnell nicht erwartet! Contrail wollte eigentlich aufräumen, aber...” Gauge deutete auf den blauen Hengst der sich über den Boden rollte. “Er ist ein wenig beschäftigt.”

“Hat er die verschriebenen Medikamente genommen?”

“Natürlich nicht.”

“Gut. Das einzige was noch schlimmer ist als ein psychotisches Pony mit einer Rohrzange, ist ein mental eingeschränktes. Ihr drei seid da schon schlimm genug.”

“Wir möchen sie och Dochtor. Wiedermal ne gaputte Rohleetung? Sprühen die Rechenböchen ma wieder durch de Gegend?”

“Es werden bald Regenbögen aus ihnen sprühen, wenn sie nicht bald lernen ordentlich zu sprechen, Pipe Wrench. Und nein, es ist alles in Ordnung. Ich würde euch gerne den neusten Mitarbeiter der Oberen Fabrik der Cloudsdale Weather Company vorstellen. Ihr Name ist Gentle.”

Die hellgrüne Stute versteckte sich hinter Dr. Atmosphere. Sie schüttelte ihren Kopf und verbarg ihr Gesicht hinter ihrer pinken Mähne.

“Ach komnen sie schon, Gentle! Es gibt keinen Grund Angst vor diesen Drei zu haben. Außer vielleicht...” der Doktor schritt vorwärts und stupste das blaue Pony vor sich auf dem Boden an, “...Contrail. Aber keine Sorge, was ihm an rationalen Denken fehlt macht er durch effiziente Arbeit wieder wett.”

Gauge legte einen Huf um Gentles Schulter und führte sie in den Pausenraum. “Bitte, Gentle, entspann dich! Nimm doch auf der Couch platz. Pass auf die Federn auf. Kann ich dir irgendetwas bringen? Wasser? Kaffeebohnen in Wasser?”

“W-Was ist mit der Kaffeemaschine los?”

“Es ist das verdammteste Ding das es gibt,” Unterbrach Atmosphere als er sich auf einen kaputten Campingstuhl setzte. “Eines Tages hat es einfach den Geist aufgegeben. Jeder einzelne von uns ist dafür ausgebildet mechanische und elektronische Probleme ohne großen Aufwand zu beheben, aber dennoch bekommen wir dese verflockte Kaffeemaschine nicht zum kochen.”

“Es blinkt eine zwölf auf,” bemerkte Gentle.

“Danke, aber soweet warn wa och schon.”

“Nun, ist das die Uhr oder der Timer?”

“...Was,” hustete Gauge.

“Ich... habe das selbe Modell zuhause. Es gibt dort einen Koch-Countdown. Jemand hat eingestellt das der Automat in zwölf Stunden kocht, hat aber nicht Start gedrückt.”

Gauge, Pipe Wrench, und Hide drehten sich alle um und starrten auf das winzige, weiße Stück Kunststoff und Metal, auf welches sie ihre gesamten Kenntnisse angewandt hatten um es zum laufen zu bringen. In der Stille der frustrierten Realisierung, begann Contrail wieder mit seiner hysterischen Lache.

“Ahahaha! Aheeheeheeh! Ihr dummen Fillys! Ich war das! Ich habe darauf gewartet das ihr es herausfindet! Uwhahahahahahah! Ahahahaaaaaaa!”

Dr. Atmosphere zuckte. “Zwei Jahre, Contrail. Zwei Jahre. Zwei Jahre ohne Kaffee... Ich sollte dir das Fleisch vom Körper reißen und es an die Timberwolves verfüttern!”

“Aber... heheh.... das werden sie nicht, denn ich bin der einzige der weiß wie-HAHAHAH-weiß wie... ähh... was war nochmal das was nur ich kann und kein anderer?”

“Die Wolken-Kevlar Mixer zu warten ohne sie herunterzufahren.”

“HAHAHA! Gauge hat recht! Gebt diesem Hengst eine Gehaltserhöhung!”

“Also, wie funktioniert das hier mit den Arbeitstunden? Gibt es hier einen Platz wo ich schlafen kann?” Gentle machte es sich auf der Couch bequem. Sie konnte nicht aufhören über Contrail zu lachen. Diese Freaks hatten jeden Funken Verstand verloren... Aber sie schienen nett zu sein. Das ist lustig. “Wie funktioniert das ganze hier?”

Pipe Wrench begann zu reden, doch Gauge unterbrach ihn sofort indem er ihm einen Huf vor sein vernarbtes Gesicht hielt. “Spars dir, Pipe. Überlass die Sache jemanden der sprechen kann, ansonsten sagst du es eine Million mal und es würde trotzdem niemand verstehen.”

Gentle kicherte und entspannte sich. Sie fühlte sich wohl in diesem winzigen Raum. Oh, Celestia, was passiert hier? Es sollte nicht so einfach sein.

"Nun die Geschichte hinter dem Regenbogen ist nicht so nett und schön, wie einst erlogen-"

“Sie weiß bereits über das Spektra bescheid, Gauge. Überspringen sie das.”

“Richtig, tut mir leid, ich musste mich nur gerade an das Einführungsvideo erinnern welches der letzte Manager benutzt hatte. Wie auch immer. So gesehen, Gentle, arbeiten wir auf Abruf. Zumindest ist es jetzt schon eine Weile so. Essen wird zur Verfügung gestellt--es schmeckt ausgezeichnt--genauso wie geregelte Pausenzeiten, welche von der selben Institution überwacht werden, die auch sicherstellt, dass Cloudsdale Weather keine flugunfähigen Baby-Ponys ermordet. A.K.A, von niemanden. Also stell dich darauf ein gelangweilt zu sein. Dank Luna, und dir, haben wir nun wieder Kaffee, was dich zugleich zum besten Arbeiter hier macht .”

“‘Jop.”

“Ich bin ja selten mit euch Dreien einer Meinung, aber ja. Glückwunsch, Gentle, du hast dich hier bewiesen indem du uns wie Dummköpfe hast aussehen lassen.”

“Es tut mir leid, das wollte ich nicht!”

Hide brach in Gelächter aus und rutschte in den Campingstuhl. Die Rückenlehne des Stuhls brach weg und der rote Ingenieur segelte beinahe zu Boden.

“Es ist... Oh, Gentle, machen sie sich keine Sorgen. Ich werde vielleicht mal Ein oder Zwei unschöne Kommentare los, aber ich könnte niemals einen Mitarbeiter los werden. Nur Dash würde so etwas tun,” er schniefte und drehte sich sofort nach Beendigung seines Satzes weg. Die anderen Hengste sanken zusammen und vermieden jeglichen Augenkontakt. 

Oh.. okay. Lektion Eins, nicht den Manager erwähnen. Genauso wie in der unteren Fabrik. Macht Sinn. Oh Colt, sie schweigen immer noch. Das ist schmerzhaft.

“Schlafquatiere?” warf Gentle in den Raum und täuschte ein Lächeln vor.

“Genau! Sorry. Es gibt nicht genug private Räume für alle Angestellten, aber da du ein Ingenieur bist hast du Glück. Du bekommst dein eigenes Zimmer. Die Wachen und Arbeiter müssen sich eine Art Barracke teilen.”

“Wie ist das Zimmer so? Kalte, leere Wände wie der Rest hier, oder gibt es irgendwelche Besonderheiten?”

“De Bedden sin nich schlecht,” murmelte Pipe.

“Exzellente Schalldämmung,” fügte Hide hinzu.

“Um ehrlich zu sein, Gentle.... Keiner von uns benutzt wirklich seinen Raum. Wir sind viel zu beschäftigt. Wenn wir nicht mehr können setzen wir uns meistens hier auf die Couch, erzählen schmutzige Witze und treten Contrail.”

“Das könnte der Grund sein warum er nicht mehr aufhören kann zu lachen.”

“Das Lachen ist um einiges besser als die Zeit wo er nur geheult hat.”

“HAH! Das war ein Spaß. Hehehe! Ich war die gaaaanze Nacht wach und hab geschrien, geschluchzt, geweint und-”

“Wir hatten alle unseren Spaß, Contrail. Wir sind sehr froh das es eine tolle Zeit für dich war.”

“Das beste waren die Alpträume. Wie der eine wo-”

“Contrail.”

“Tut mir leid Dr. Atmosphere.” Für eine Sekunde verstummte des Kichern des blauen Pegasus und er erlaubte sich zu zittern.

“Hey ‘Trail?”

“Ja Pipe?”

“Wie viele Ausfälle braucht man für nen Rechenbochen?”

“W-Wie viele?”

“Alle.”

“BA-HAH! DER IST GUT, WEIL ES DIE WAHRHEIT IST, PIPE!”

Gentle drückte sich gegen die Couch und ignorierte wie sich die Federn beschwerten. “W-Was ist überhaupt mit Contrail passiert?”

Hide stand von dem kaputten Campingstuhl auf und lief zur Kaffeemaschine. Er sprach sanft als er mit der Maschine hantierte, seinen Rücken der neuen Mitarbeiterim zugedreht.

“Das selbe was mit uns allen pssieren wird, nur viel früher. Der arme Kerl hatte einfach nicht das Zeug dazu den Stress der Fabrik zu überstehen.”

“Mach dir keine Sorgen, Schätzchen,” Gauge saß neben Gentle, legte einen Huf hinter Gentle und drückte sie aus der Couch. “Hier besteht nicht alles nur aus Tod und Maschinerie! Wir bekommen hier auch unseren Spaß.”

“Wie das?” fragte Gentle und schob sich die pinke Mähne aus dem Gesicht. “Wie in Lunas Namen schafft ihr es hier Spaß zu haben?”

“Na mit der Verarbeitung der Resourcen.”

“Fahrt fort.”

“Vorn paar Jahrzehnten gabs hier nen riesen ‘Zwischenfall’. Seitdem müssn wir uns drum kümmern das de Ausfälle ne die Fabrik ausenandernehmen. Also beobachten wir se, hörn den zu beim reden und so Zeugs. Wie so ne Reality TV show, ne?”

“...Arbeitet ihr eigentlich auch irgendwann mal?”

“Exzellente Frage!” bellte Hide und trank seinen gerade gekochten Kaffee in einem Zug. “Mädels, zeigt diesem Hengst hier mal was wir so machen. Fangt an mit der grundlegenden Wartung. Dann zeigt ihr wie man die Ausfälle begutachtet nd zu guter Letzt zeigt ihr wie man die Pegasus Geräte am laufen hält.”

“Aye aye, Cap’n.”

“Hör auf, Pipe. Davon bekommt man ja Kopfschmerzen.”

Contrail stieg von seinem Sitz auf und drehte noch ein paar Kreise um seine Kollegen bevor er durch die Tür nach draußen schoss. Gentle konnte sein Lachen noch hören, als er schon lange in dem langen Korridor verschwunden war. 

“Er ist schon etwas Besonderes.”

“Ich glaube er tut nur so,” flüsterte das orangene Pegasus, während es seine Mähne nach hinten warf. “Hey, würde es dir etwas ausmachen mir dieses Haarnetz aufzusetzen? Sicherheitsmaßnahmen und so. Ich könnte es auch selber machen, aber es ist ziemlich nervig mich erst gegen eine Wand zu lehnen um meine Mähne an Ort und Stelle zu halten.” Er verdrehte seine Augen und hielt  Gentle ein Haarnetz hin.

“Das könnte ich tun. Brauche ich auch eins?”

“Wäre nicht falsch,” murmelte er als die Stute seine Haare unter das Netz schob. “Aber es sollte auch ohne gehen, deine Haare sind schließlich nicht allzu lang. Erst wenn ein Filly danach greifen kann solltest du sie zusammenbinden.”

“Was ist das denn für eine komische Voraussetzung,”        amüsierte sich Gentle und folgte Gauge aus dem Pausenraum.

“Lustige Geschichte...”

---


“...Haben die Alte Fabrik dicht gemacht, ein Backup Gerät laufen gelassen und sofort den Bau der neuen Erweiterung in Auftrag gegeben. In dem Moment wo wir etwas Ruhe vor den Arbeitern hatten, begannen wir wieder mit der Produktion von Regenbögen.”

Gauge führte Gentle durch mehrere kurze Gänge. Die hellen Lichter und weißen Wolkenwände lagen weit hinter ihnen. Sie erkundeten jetzt eine Reihe von Wartungsgängen, die Dr. Atmosphere und seiner Mannschaft halfen die neue Fabrik instand zu halten. Gentle schaffte es gerade so mit dem kupferfarbenen Pony vor ihr mitzuhalten und stolperte über verschiedene Röhren und Ventile. Die Metallröhren zogen sich ins Endlose und verliefen ineinander in einer chaotischen Art die--selbst für die erfahrene Stute--keinen Sinn ergab. Die Schilder voller Warnungen und Sicherheitshinweisen beunruhigten sie.

Welche Art der Wetterherstellung benötigt biologische Gefahrenstoffe? ‘Warnung: Stark ätzend’. Produzieren wir hier Säureregen?

Sie behielt ihre Gedanken für sich und konzentrierte sich lieber darauf Gauge zu folgen. Der Hengst sprach immer noch laut und schaffte es sich perfekt durch die engen Gänge zu bewegen, seine Bewegung wie einstudiert. Gentle stieß sich einen Huf an einem weiteren Ventil und fiel auf den kalten Boden. Eine mysteriöse, blaue Flüssigkeit begann mit hohem Druck aus einem Druckentlastungsventil nur wenige Meter vor ihrem Gesicht zu schießen. Gauge drehte sich sofort um und rechnete mit dem schlimmsten, nur um sich wieder zu beruhigen, als er sah das es Gentle gut ging.

“Pass auf wo du hier hinläufst. Flüssiges Gewitter ist höchst gefährlich,” kommentierte er und legte mit seinem Hinterhuf einen anderen Hebel um. Die Neonblaue Flüssigkeit hörte auf zu fließen und die Überreste flossen in ein uneinsehbares Gebiet unter ihnen. “Eine Berührung und dein gesamtes Nervensystem ist permanent geröstet. Ich hab viele der besten Arbeiter auf diese Weise gehen sehen.”

“Ist es tödlich? Und es gibt hier Leitungen die das Zeug einfach so durch die Gegend sprühen?”

“Es ist nicht tödlich. Es paralysiert dich. Hast du schon mal gesehen was mit einem gelähmten Pegasus passiert, dass auf einer Wolke landet?”

“Nein, was passiert?”

“Es landet nicht.”

Der Hengst lehnte sich nach vorne und bot Gentle einen Huf an.

“Was ist eigentlich dort unten?” Gentle wechselte das Thema als der Hengst ihr aufhalf. “Ich habe noch nie eine Mülldeponie unter Cloudsdale Weather gesehen.”

“Hast du denn nicht zugehört? Ach, vergiss es, es ist schon eine ganze Menge Informationen die du verarbeiten musst. Ausgelaufene Flüssigkeiten werden in die untere Fabrik geleitet, wo sie verarbeitet werden. Einige Flüssigkeiten, zum Beispiel die wertvollen oder trennbaren, werden wieder hier hoch gesendet um verwendet zu werden. Der Rest wird normalerweise in den Energie Raum oder in die tieferliegende Forschung und Entwicklung gesendet.”

“Wartemal, du meinst das Zeug was bei uns gelandet ist und woraus wir etwas sinnvolles machen sollten? Das kam von euren Unfällen hier oben?”

“Oh, stimmt. Du warst ja in dieser Abteilung. Habt ihr damit irgendetwas anfangen können?”

“Ja. Wir haben es letztendlich an Saddle Arabia verkauft. Anscheinend hatte es isolierende Eigenschaften. Nichts neues, wir haben schon vor Jahren effektivere Alternativen entwickelt, aber hey, es war günstig weißt du?”

“Macht Sinn. Des einen Landes Abfall ist des anderen ökonomische Rettung.”

Gentle überprüfte ihren Körper und als sie überzeugt war das sich kein Teil von ihr auflöste, lief sie weiter. “Also, was ist deine Geschichte, Gauge? Wie behält ein intelligenter Hengst wie du hier seine geistige Gesundheit?”

“Indem ich mich nicht daran klammere. Wir sind alle verrückt, wirklich. Und ich meine nicht nur uns Arbeiter. Alle! Der Status des Normal-Seins existiert nicht. Kurz gesagt...” Er seufzte und senkte, in Gedanken verloren, den Kopf. “Ich denke, solange du dich auf den Tod deines Geistes vorbereitest, wird er nie wirklich sterben. Genieße die Fahrt nach Tartarus; es hat seine Gründe das sie angenehm ist.”

“Das... ist ziemlich philosophisch, würde ich sagen.”

"Ich hab mir schon lange darüber Gedanken gemacht. Es ist schön endlich mal die Chance zu haben darüberzu reden. Pass auf deine Mähne auf, tief hängende Leitungen.”

Die zwei zogen die Köpfe ein und beobachteten aufmerksam die Decke, als ob jeden Moment eine Leitung nach ihnen greifen könnte. Gauge machte eine scharfe Kurve, tanzte praktisch die Treppe hoch und lehnte sich in den Türrahmen der Tür, zu welcher die Treppe führte. 

Seine Bewegungen sahen so natürlich aus, elegant, fast schon künstlerich. Jeder seiner kalkulierten Schritte landete an einem Punkt an dem er nicht stolpern oder sich anderweitig verletzen konnte. Er war mit seinem Kopf und den Gedanken darin woanders, aber sein Körper funktionierte auch ohne ihn tadellos. 

“Bedrückt dich irgendetwas?” das kupferne Pony hielt Gentle die Tür offen und wartete auf sie, damit sie den hinteren Teil der Wartungsgänge verlassen konnten.

“Ach, nichts. Nur die Corporation.”

“Die bringt meine Gedanken auch manchmal durcheinander. Nach dir.”

Die grüne Stute sprang in den großen Raum und sah sich um. Mehrere Dutzend Säulen aus komplexer Maschinerie füllten den Raum. Sie alle waren über summende Stahlrohre mit dem Boden verbunden.  Gentle nahm sich die Zeit um die Säulen vorsichtig zu untersuchen.

Drucktanks erhielten Substanzen von dem Rohrsystem am Boden und erhitzen und konzntr- warte, nein, das sind Verdichter. Also wird das Gas aus den Röhren verdichtet und die Flüssigkeit die dadurch entsteht wird...

Sie blickte nach oben und folgte mit ihren Augen dem Chaos aus Rohren. 

...zu einer Turbine geschick, zusammen mit dem was aus diesen Schläuchen an der Decke kommt. Wahrscheinlich werden sie gemischt bevor sie in... was? Das sieht aus wie einer der Atomisierer aus der Unteren Fabrik, nur um einiges größer. Bei Tartarus, dieses Ding könnte ein gesamtes Theater mit Nebel füllen.

“Gefällt es dir?”

“Was ist das?”

“Contrail’s ganzer Stolz, wenn er sich noch daran erinnern könnte. Das ist was ihn zum Fall gebracht hat, seinen Kampf gegen den Wahnsinn gegen ihn gewendet hat und ihm jeden klaren Gedanken geraubt hat den er je hatte. Aber er hat es dennoch von Grund auf durchgezogen. Der klügste Hengst der mich je ausgelacht hat.”

“Das... ist nicht unbedingt beruhigend.”

“Stimmt, tut mir leid. Weißt du was- wir haben noch anderthalb Stunden Zeit bevor die Verarbeitung beginnt. Was willst du zuerst wissen?”

Gentle bastelte sich einen kleinen Stuhl aus dem Wolkenboden. Sie lies sich hinein fallen und rieb sich die Augen mit ihren Hufen.

“Ich möchte mehr über euch wissen. Dich, Pipe Wrench und Contrail. Wie habt ihr diesen Job bekommen? Wie fühlt es sich an was ihr- wir, jeden Tag tun? Und, zu guter Letzt, was sind diese Säulen?”

Gauge kletterte auf einen großen Aufbewahrungstank neben der Schalttafel. Er legte sich hin, streckte alle Hufe von sich und gähnte. Er blickte sich einen Moment lang in dem dunklen Raum um, welcher fast Hundert Meter lang war, und beobachtete wie sich jede Säule mit der mysteriösen Substanz füllte.

“Contrail und ich haben einige Monate vor dem Zwischenfall hier angefangen. Pipe Wrench und Atmosphere sind schon einige Zeit länger dabei. Ich weiß, um ehrlich zu sein, nicht viel über Dr. Atmosphere. Er hat ein weiches Herz, verborgen in einem Tresor aus Blutlust.”

Gentle nickte und stellte sich den dunkelroten Hengst vor. Seine ernsten und unbeweglichen Gesichtszüge füllten ihren Geist, bis ins kleinste Detail. Schon nach einer so kurzen Zeit mit dem Doktor konnte Gentle sich seine spitze, weiße Mähne in höchster Auflösung vorstellen, genauso wie die grauen Stoppeln an seinem Kinn. Doch selbst bei dem soliden Eindruck den Hide Atmosphere machte, wusste Gentle das mehr dahinter steckte.

Er kümmert sich um... irgendetwas oder irgendjemanden. Es ist so als hätte er einfach vergessen wie er es ausdrücken soll.

“Pipe Wrench... Oh, Colt, er hat eine faszinierende Vorgeschichte. Ich bezweifle das es sein richtiger Name ist, es ist einfach die Art wie er redet. Es gibt zwei verschiedene Geschichten die die alten Sicherheitsbeamten erzählt haben. Die erste ist, das er es sich selbst angetan hat, was aber ziemlich schwer vorzustellen ist. Es ist verdammt schwer dir mit einer Zange den Mund zu zerschlagen, während du sie mit deinen Zähnen hältst. Die zweite Geschichte ist, das einer der alten Arbeiter angefangen hat Dinge zu sehen. Geister oder irgendwelchen anderen Mist. Hat den Dünger aus dem guten, alten Pipe Wrench geprügelt, bevor die Wachen ihn wegzerren konnten.”

“Was ist mit dem anderen Arbeiter passiert?”

“Das selbe was mit den anderen auch passiert, wenn sie nicht mehr Arbeiten können. Er wurde in die Alte Fabrik geschickt um des automatisierte Flüssigkeitverteilungs Netzwerk am laufen zu halten. Und ja,” Gauge fuhr mit seinem Satz fort und unterbrach Gentle bevor sie überhaupt ihre Frage stellen konnte. “Ja, das ist eine komplett nutzlose Verwendung von Resourcen. Die, denen man vertraut das sie nichts zerstören, werden meistens in die Energierzeugungsabteilung geschickt.”

“Warte, das Kraftwerk ist in det Alten Fabrik? Das ist ein komischer Ort.”

“Es heißt dort unten gehen noch verrücktere Dinge vor als hier oben. Aber das glaube ich nicht.” Gauge lachte herzlich, drehte sich auf den Rücken und starrte an die weiße Decke. “Das Problem ist, das viele Ponys sich ihre Verschwörungstheorien zurechtlegen, denn wir sind die Verkörperung des Bösen und haben unendlich Geld, oder? Falsch. Völlig Falsch. Cloudsdale Weather Corporation ist ein Geschäft, auch wenn es eins ist, welches ein ganzes Kollektiv antreibt, aber es ist immer noch ein Geschäft. Firmen haben ein Budget und ein begrenztes Einkommen, da ist C.W.C. keine Ausnahme. Brechen wir das Gesetz? Well, duh. Begehen wir Verbrechen gegen die Ponylichkeit? Worauf du wetten kannst. Aber das ist niemals pure Bosheit. Cloudsdale Weather Corp tut es als Dienstleistung, nicht aus Spaß! Discord hat einiges mehr an Chaos und Zerstörung angerichtet als wir jemals könnten. Chrysalis’s Angriff hat mehrere Millionen Bits an Schaden verursacht, und das in wenigen Stunden. Und was ist mit uns? Das Leben geht weiter, Tag für Tag. Aufgrund unserer Arbeit fallen keine Städte auseinander! Cloudsdale existiert nur für und wegen der Corporation.”

“Äh, Gauge? Die klingst ein wenig verbittert.”

“Oh, sorry. Das bin ich nicht wirklich. Ich hasse es nur wenn sich Leute über ihren Job aufregen und es tut gut sich bei jemanden darüber auszulassen. Ich bin nur hier um zu arbeiten, weißt du? Ich hab mich nicht dafür gemeldet um dem System zu helfen Ausfälle zu ermorden. Ich habe mich gemeldet, weil es meine Pflicht dem Flock gegenüber ist, das Geschäft am laufen zu halten, welches uns am laufen hält.”

“So war es bei mir auch.”

“Fühle dich nicht schuldig, Gentle. In dieser Welt heißt es Arbeite oder Stirb, wie auch immer...”

Gentle nickte nochmals und verfiel zusammen mit Gauge ins Schweigen. 

“Erzähl mir etwas darüber,” fuhr sie fort und stand von ihrem Sitz auf. Sie begann ziellos herum zu wandern und inspizierte grob die einzelnen Schläuche und Röhren.

“Worüber?”

“Erzähl mir von Contrail. Erzähl mir hiervon,” sie hob einen Huf und deutete auf das Gewirr um sie herum. “Wie hat es ihn zermürbt? Was ist es?”

“Damals während der Renovierungsarbeiten stellte Rainbow Dash eine Spezialeinheit zusammen, um Präventivmaßnahmen zu entwickeln, die einen weiteren Zwischenfall verhindern sollten. Einen Aufstand unmöglich zu machen ist einfacher als einen bereits laufenden Aufstand niederzuschlagen.”

Gentle erzitterte.

“Gehts dir Gut?”

“Es ist... merkwürdig darüber zu diskutieren wie man Kinder davon abhält gegen ihren bevorstehenden Tod anzukämpfen.”

“Kinder?” Gauge kicherte und rutschte von seinem Tank um neben Gentle zu laufen. “Ausfälle. Ausfälle. Nutzlos für Cloudsdale, die Corporation und den Flock. Der Flugtest ist so einfach! Du hast ihn bestanden, du solltest es wissen!”

Er hat recht. Der Test ist unglaublich einfach. Die Flugprüfung zu vermasseln braucht schon eine ganze Menge Inkompetenz.

“Ich weiß das du auch so denkst. Also komm mir nicht mit diesem ‘denkt doch an die Fohlen!’. Das sind keine Ponys, das sind Resourcen.” Gauge spuckte auf den Boden und verdrehte seine Augen. “Irgendwelche andren Einwände gegen deinen Job? Wo wir schon dabei sind könnten wir gleich alle klären.”

Das grüne Pegasus verfiel in Schweigen und dachte über die Wörter ihres kupfernen Vorgesetzten nach. 

“Also?”

“... Nein, nein, Ich habe keine weiteren Einwände. Es ist so seltsam, ich kann nicht aufhören darüber nachzudenken. Aber du hast recht. Wenigstens können sie noch Regenbögen produzieren, nicht wahr?”

Das Gesicht des Hengstes leuchtete auf und ein kindliches Lächeln zeichnete sich ab. “Oh Junge, mehr als nur Regenbögen! Wir sind hier oben kreativ geworden. Rainbow Dash hat sich viel Mühe gemacht die Effektivität dieser Fabrik zu erhöhen. Jeder Tag bringt Änderungen die uns Geld sparen, den Output erhöhen ohne den Input zu erhöhen und die Qualität unserer Waren erhöhen.”

“Wie stellt sie das an?”

“Einfach gesagt, sie liebt ihren Job. Ich habe noch nie, nie,” Gauge verstärkte seine Worte indem er auf den Boden stampfte, “ein Pony gesehen, welches so hingebungsvoll und loyal gegenüber der Corporation ist wie sie. Alles was sie von uns verlangt ist die selbe Loyalität. Wenn du bereit bist so viel wie sie für Cloudsdale Weather Corp. zu opfern, hast du sie immer auf deiner Seite.”

“Gut zu wissen. Jetzt zu Contrail,” Sie blieb neben einer der Säulen stehen und folgte einem der Verdichter mit einem Huf.

“Setz dich hin und hör auf Fragen zu stellen. Uns läuft die Zeit davon, also müssen wir die Sache ein wenig kurz fassen.”

Gentle tat wie befohlen und lehnte sich an eine der Säulen. Sie war warm und vibrierte gerade genug um ihren Rücken zu kitzeln. Entspannt durch die Massage hob sie einen Huf und deutete an das ihr Mund geschlossen war. Befriedigt fuhr Gauge fort.

“Dash’s Spezialeinheit, bestehend aus Contrail, Atmosphere und drei anderen Ingenieuren die während des Baus durchdrehten, hatte drei Schritte festgelegt um einen Zwischenfall zu vermeiden. Der erste war ein Handbuch, welches detailliert den Umgang mit Ausfällen beschrieb und wie man schnellstmöglich potenzielle Unruhestifter ausfindig macht.”

“Ist es das, welches mir Dr. Atmosphere ausgehändigt hat?”

Gauge warf Gentle einen bösen Blick zu.

“Tut mir leid. Fahr fort.”

“Ja das ist es. Grundlegende, logische Vorgehensweisen, aber einige der alten Sicherheitskräfte waren zu beschränkt um diese selber anzuwenden. Aber dank Dash besagt die erste Firmenregel, das der Aufseher der Verarbeitung nicht anwesend sein darf, wenn Er oder Sie in irgendeiner Weise eine Beziehung zu einer zu verarbeitenden Resource hat. In diesem Falle muss der Aufseher von dem nächstrangigen Aufseher abgelöst werden, der keinerlei Beziehung zu der Resource hat. Der zweite Schritt war ein Notfallplan falls es doch zu einer Revolution kommt. Der Notfallplan der Fabrik läuft wie folgt ab: Tötet den Anführer der Rebellierenden und jeden nachfolgenden Anführer, nachdem sich um den ersten gekümmert wurde.”

“Das ist ziemlich... einfallslos. Wenn es einen Aufstand gibt wie mit dem einen Filly, wie stellt ihr sicher das ihr die Verantwortlichen.. ‘sichert’?”

“Dazu komme ich gleich. Schritt Drei war die Sicherstellung das jede Resource neutralisiert werden kann, erst dann dürfen sie die Fabrik betreten. Contrail war damit beauftragt, mit allem was das Budget hergab, ein System zu entwickeln, welches ‘Todschalter’, oder wie auch immer du sie nennen willst, in allen neuen Ausfällen installiert. Es musste etwas sein das man auf ein einzelnes Pony oder eine ganze Gruppe von ihnen anwenden kann, aber es musste auch etwas sein das man nicht vor dem Verladen ins Pegasus Gerät entfernen muss. Nun, Contrail ist sehr intelligent. Sehr, sehr intelligent. Kein Pony könnte es mit ihm aufnehmen, wenn es um Wissen über Flüssigkeits-Mechanik und Mechanische Instandhaltung geht. Nicht mal Dr. Atmosphere. Ehrlich gesagt denke ich das Atmosphere Angst hat, das Contrail seine Position einnehmen könnte. Nicht das es irgendetwas ändern würde... Sorry. Ich komme vom Thema ab. Dash hat Contrail mit... irgendetwas gedroht. Ich weiß nicht womit, aber es muss etwas schlimmes gewesen sein. Contrail hat sich mit einer Kiste Papier und Werkzeug in seinem Zimmer eingeschlossen und für eine ganze Weile hat niemand etwas von ihm gehört. Dann, eines Tages, fast zwei Wochen nachdem er in seinem Zimmer verschwunden war, hörte man Gelächter. Unvorstellbar lautes Gelächter. Es schallte durch die Gänge, Lüftungsschächte und irgendwann sogar im Zyklonen Raum.”

“Was ist der-”

“Später. Contrail’s Tür wurde aufgebrochen und die Wachen fanden ihn zitternd auf seinem Bett. Über seine gesamten Vorderbeine waren Bissspuren verteilt. Das Sicherheitsteam schaffte es ihm Beruhigungsmittel zu verabreichen, von da an heulte er nur noch. Aber das ist eine ganz andere Geschichte, eine über die ich nicht gern rede und eine die du im Moment nicht kennen musst. Du hast gesehen wie er jetzt ist, also weist du wie es geendet hat. Auf dem Tisch in seinem Zimmer lag eine einzige Blaupause. Darauf waren zwei Räume. Einer oben, mit der Empfangsstelle für Resourcen am einen Ende und der Regenbogen Produktion am anderen. Unten drunter befand sich ein weiterer riesiger Raum.”

Gauge schüttelte lächelnd seinen Kopf.

“Dieser Bastard, dieser brilliante, brilliante Bastard. Er hat alles richtig gemacht, er hat Dash’s Problem gelöst und seinen Geist für die Corporation geopfert. Sie verzeiht ihm jetzt fast alles, aber ich kann es ihr nicht verübeln. Es war fantastisch, etwas das so brilliant war wie die Pegasus Geräte selbst. Eine Kombination aus Schlafgas und einer komischen Mischung aus Zyanid und Tetrodotoxin. Diese Säulen stellen sicher das es immer im perfekten Verhältnis gemischt ist. Wenn ein Fohlen das Gas einatmet, welches durch die Säulen in den Raum über uns gepumpt wird, verliert es vorübergehend das Bewusstsein. Das Toxin setzt sich zur selben Zeit in den Blutbahnen ab, ist aber im Moment noch nicht tödlich. Wie eine Zeitbombe. Die Ausfälle werden dann einzeln wieder aufgeweckt und auf mögliche rebellische Persönlichkeitsmerkmale überprüft.”

“Warum weckt man sie wieder auf? Warum lässt man sie nicht einfach bewusstlos?”

“Angst fördert Magie, welche wiederum das Spektra stimuliert. Man erhält bessere Farben, wenn sie sich ihres Schicksals bewusst sind.”

“Ah. Das ist also wieder so eine Sache wegen Effizienz und Qualität?”

“Exakt, langsam hast du den Dreh raus! Also, wenn nun eine Resource versucht während der Verarbeitung zu fliehen, muss sie durch eine Maschine, welche die Resource mit dem Katalysator für das Toxin besprüht und die Resource somit fast augenblicklich ausschaltet. Diese Maschinen sind in der gesamten Fabrik verteilt, damit selbst wenn es eine Resource schafft aus dem Verarbeitungsraum zu fliehen, wir sie immer noch mit dem Computer neutralisieren können.”

“Wie lange hält es?”

“Wie bitte?”

“Das Toxin. Wie lange bleibt es im Blut? Wenn es sie nicht sofort tötet, dann nehme ich an das der Körper einen Weg hat es abzubauen.”

“Oh, Tartarus, keine Ahnung. Vielleicht ein paar Tage? Nicht das es irgendetwas ändern würde. Ein Ausfall müsste zwischen zwei der Katalysator-Verteiler verharren, was ihn in einen beengten Raum bringt, in welchem er uns ausgeliefert ist. Die Konstruktion ist Idiotensicher.”

“Ich würde niemals einen Idioten unterschätzen, man weiß nie was für idiotische Ideen er hat.”

“Zwanzig Jahre erfolgreiche Regenbogenproduktion sprechen da gegen dich. Jetz aber los wir müssen uns an die Arbeit machen.” Gauge bot ihr einen Huf an und half der grünen Stute auf. Er führte sie zu den Computern an der Stirnseite des Raumes. “Mach dir keine Sorgen um die ganzen Knöpfe und Hebel. Die sind größtenteils für die Wartung, welche nun schon seit einem Jahrzehnt nicht mehr durchgeführt wurde. Es hat sich herausgestellt das Contrail’s Design auch noch selbstreinigend ist.”

“Zehn Jahre dauerhafte Benutzung und du willst mir sagen die Maschine ist immer noch im perfekten Zustand?”

“Wenn du unbedingt in einen kompletten Schutzanzug steigen und jede einzelne Säule auseinander nehmen und mit einer übergroßen Zahnbürste säubern willst, dann sag mir Bescheid und ich zeig dir wie man das System herunter fährt.”

“... Vielleicht nächste Woche.”

“Hab ich mir gedacht. Jetzt pass auf. Siehst du diesen Hebel hier? Wenn dieses Licht,” Gauge zeigte auf die Kontrolltafel voller Hebel und Leuchten, “anfängt zu blinken musst du...”

---


Corona stolperte gegen Cloud Cover und drückte sie leicht zur Seite. Sofort richtete einer der muskulösen Hengste seinen bedrohlich aussehenden Elektroschocker in Richtung der Beiden.

“Pass auf,”  zischte Cloud Cover. 

“Bleibt in der Linie, ihr nutzlosen Idioten! Oder braucht ihr noch mehr "Ermutigung"?” Die Wache kicherte zu sich selbst und schwang den Elektroschocker der an seinem Huf befestigt war. Cloud und Corona blickten nach hinten, nur um zugleich auf das Filly hinter ihnen zu starren, einer ihrer Vorderhufe schleifte auf dem Boden.

“Und du hast mir gesagt ich soll mir keine Sorgen machen,” antwortete der hellorangene Colt. “Es ist bestimmt bloß eine Sicherheitsmaßnahme um sicherzustellen, das wir nicht zurück können."

"Vielleicht sollen wir auch als Sklaven arbeiten, aber die eigenen Sklaven mit Elektrizität zu bedrohen klingt für mich nicht nach einem guten Geschäftsmodell! Wir werden sterben!”

“Corona, bitte. Ich versuche mich zu konzentrieren.”

Die Gruppe Fohlen wurde in einem ziemlich großen, offenen und sauberen Raum zusammengetrieben. Die Wolkenwände waren kahl, bis auf eine Plattform an der hintersten Wand und den Überresten eines alten, verrosteten Lüftungsschachtes. Cloud Cover machte ein besorgtes Gesicht als sie den Schacht von weitem untersuchte; dutzende Kratzer und Dellen befanden sich in der Metallabdeckung.

“Können wir nicht einfach rennen? Warum rennen wir nicht einfach? Ich denke rennen wäre eine schöne Idee. Sieh mal da ist eine riesige Tür am anderen Ende des Raumes. Wir könnten dorthin rennen! Es ist nicht mal bewacht. Genauso wie die Tür durch die wir hinein gekommen sind. Die sind ja anscheinend ziemlich schlecht in dieser ganzen Kidnapping Sache!”

“Corona.”

“Ich bin dafür wir heben einfach ab. Nicht fliegen, darauf sind sie wahrscheinlich vorbereitet. Aber wenn wir einfach nur lossprinten, dann können wir vielleicht durch die Hintertür verschwinden bevor sie eine Chance haben uns zu fangen.”

“Corona.”

“Verdammt, vielleicht können wir sie so täuschen, das sie denken wir wären abgehauen und dann kommen wir zurück und retten all die anderen Ponys hier.” Der Colt wischte sich mit dem Huf durchs Gesicht und sah sich jedes der anderen Fohlen in dem Raum an. “Wenn ich nochmal darüber nachdenke, die meisten von ihnen sehen so aus als wollten sie sterben, also streich das. Ich frage mich wie wir sons-”

“Corona!”

“Haltet die Schnauzen und steht still!”

“... Tut mir leid, Cloud. Also? Was ist dein Plan? Rennen?”

“Oh, bei allem was dem... Nein. Ich finde wir sollten warten und sehen was passiert. Du musst aufhören dir über ausgedachte Szenarien Sorgen zu machen! Wenn wir einfach abwarten, bis sich die Sache von selbst aufklärt, müssen wir uns keine dummen Fluchtpläne zurechtlegen. Ist die Situation schlecht? Offensichtlich ja, aber sie werden uns sicherlich nicht umbringen. Du bist ein Dummkopf.”

Ihre gesamte Aufmerksamkeit richtete sich plötzlich in Richtung der Plattform, als zwei Hengste auf ihr auftauchten. Der eine war ein sehr ernst aussehendes Pony. Sein Laborkittel war faltig und schmutzig und seine spitze, graue Mähne kam den Fohlen merkwürdig bekannt vor. Der zweite Hengst war Himmelblau und kreiselte durch die Luft. Er hielt kopfüber an und schwebte neben dem roten Hengst.

“Oooh, darf ich dieses mal, Hide? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Bittebittebittebitte. Ich hab das jetzt schon so lange nicht mehr gemacht! HAH!”

Hide betrachtete den blauen Pegasus von oben bis unten und verdrehte die Augen. “Wir warten noch auf Pipe Wrench, Contrail.”

Als ob er auf diesen Satz gewartet hatte, kam der graue Mitarbeiter keuchend durch die Tür gerannt. 

“‘Ferdisch, Hide. Is alles jeöffnet.”

“Exzellent. Und jetzt höre bitte auf deinen Mund zu öffnen.”

Pipe Wrench grunzte und stellte sich neben Hide auf. Dr. Atmosphere räusperte sich und alle Fohlen im Zentrum des Raumes sahen auf das Furcht einflösende Trio aus Arbeitern.

Cloud Cover rutschte auf dem Boden hin und her, um so komfortabel wie möglich zuzusehen. Aber egal wie sie sich hinsetzte, der vibrierende Boden lies sie nicht zur Ruhe kommen.

Moment mal, seit wann vibriert der Boden?

“Mach los, Contrail.”

Contrail zuckte und landete an der Kante der Plattform und sein kichern hallte durch den ganzen Raum.

“Willkommen! WILLKOMMEN! Willkommen, Esel, in der RAINBOW FACTORY! Ahahahah! Ah, hahahahah!” Immernoch lachend hob er wieder ab. Die Fohlen kreischten und schrien und versuchten vor dem Pegasus Deckung zu suchen. 

“Wir sollten rennen. Das ist, finde ich, im Moment eine exzellente Idee.”

“Sie spielen nur mit uns! Wir sind für sie wertlos, schon vergessen? Wir sind Spielzeuge. Das ist alles. Klar ist es erniedrigend, aber lass sie ihren Spaß haben und wir können dannach sicher gehen.”

“Contrail, bitte,” Hide tippte mit einem Huf auf die Plattform. Der verrückte Pegasus seufzte tief, landete und schloss seine Schnauze. Es schien als ob diese Tat seinen gesamten Körper erzittern lies. Das rote Pony richtete seinen Kittel und schritt vorwärts. “Willkommen, wie ihr bereits gehört habt, in der Rainbow Factory. Ich bin mir sicher ihr seid alle schon neugie-”

“Was wollt ihr von uns? Was habt ihr Monster mit ,uns vor?” schrie ein Colt neben Cloud Cover. Sie rutschte immer noch hin und her und die Vibrationen unter ihren Hufen wurden von Minute zu Minute stärker.

“Wie ich bereits sagte,” begann Hide, “Fragt ihr euch sicher aus welchem Grund ihr hier seid. Ich würde es euch ja liebend gerne sagen, aber leider ist mir das aufgrund der Firmenpolitik untersagt. Also stattdessen atmet bitte tief durch. Oh und wo wir schon dabei sind,mein Name ist Dr. Atmosphere. Erinnert euch an den der euch das angetan hat! Ich weiß das ich mich erinnern werde.” Er beendete seinen Satz mit einem kindlichen Grinsen und verschwand durch eine nicht einsehbare Tür, gefolgt Pipe Wrench und Contrail.

“... Atmet tief durch?” Corona sah sich um und suchte nach einem Hinweis, was die kryptischen Wörter des Doktors bedeuteten. Unglücklicherweise fand er keinen. Der Wolkenboden wechselte seine Farbe von seinem makellosen Weiß in ein dreckiges Lila und nicht viel später stieg Nebel in der selben Farbe auf. In Richtung Eingang kollabierte ein kleineres Fohlen, ein leises weinen war zu hören als sie fiel.

“Corona?”

“Cloud wenn du irgendeine Idee hast, dann Raus damit!”

“Renn!”

Die zwei täuschten einen Start vor und rannten in Richtung Tür, doch sie stoppten als ihnen eine Wache den Weg versperrte. Sie drehten um und rannten in Richtung Eingang. Doch dieser war auch von einer Wache versperrt, dessen Gesicht von einer komischen Maske verdeckt war, die seinen Atem filterte.

“Was jetzt?”

“Der Lüftungsschacht!”

Der orangene Colt schoss in die angegebene Richtung, bevor Cloud Cover überhaupt starten konnte. 

“Corona, warte! Es ist...” Cloud pausierte ihren Satz, ihr Kopf drehte sich durch das mysteriöse Gas. Sie hustete, was ihre Schwindelgefühle nur verschlimmerte. “Es ist... sinnlos! Siehst du nicht wie viele schon daran gescheitert sind?”

Corona taumelte und versuchte die Dunkelheit vor seinen Augen los zu werden. “Ich denke sie haben nicht versucht...” Er fiel nach vorn und lehnte sich gegen das Gitter. Er schaffte es kaum seine Augen offen zu halten und reichte mit einem zitternden Huf nach oben. “... es auszuhängen.” Er legte einen kleinen Haken um und das Gitter gab unter seinem Gewicht nach. Er wurde in die tiefen des dunklen Lüftungsschachtes gesogen. 

“Corona!” Cloud Cover sprang in den einzigen Ausweg, ihre Augen versagten als sie mit ihrem Kopf gegen das kalte Metall stieß. Das letzte was sie fühlte war das Metall und die eisige Luft die an ihren Hufen vorbeizog und dann nichts mehr.

---


“Dr. Atmosphere!”

Eine der Wachen keuchte, schwitzend unter ihrem Anzug und der Maske. Ihre Schnauze war vor Anspannung eingefroren, als Hide sie anstarrte. Obwohl Hide kleiner war als die Wache, fühlte sie sich doch winzig, als er sie mit seinen schwarzen und seelenlosen Augen ansah.

“... Ja?”

“Zwei der Fohlen sind entkommen. Sie haben es geschafft durch einen der Lüftungsschächte zur unteren Fabrik zu fliehen. Es gibt dort unten keine Katalysator-Verteiler, deshalb konnten wir die Resourcen noch nicht eliminieren. Was... was schlagen sie vor?”

Dr. Atmosphere schwieg. Er drehte sich mit dem Rücken zur Wache und,erlaubte sich ein winziges Lächeln. “Exzellent,” murmelte er.

“Wie bitte?”

“Informieren sie Mrs. Dash. Das ist das Szenario, dass sie am meisten gefürchtet hat, also bin ich mir sicher das sie bereits einen Plan hat. Wenn sie mich nun entschuldigen würden, ich denke ich werde mich in mein Quartier zurückziehen und einen alten Klassiker auflegen. Vielleicht ein wenig Tchaitrotsky.”

“D-D-D-Dash? Ist das ihr Ernst?”

“Ja. Jetzt beeilen sie sich schon! Es ist ihre Truppe die für diesen Ausbruch verantwortlich ist und ich bezweifle  das es Rainbow gefällt, wenn sie sie warten lassen. Wenn sie sich beeilen bleibt ihnen vielleicht die Disziplinierung erspart. Aber das bezweifle ich.”

‘... Ja Sir, Doktor Atmosphere!”

Als die rote Wache davon galoppierte erlaubte sich Hide ein weiteres Lächeln. 

Das wird dieser verrückten Stute ein oder zwei Dinge über meine Loyalität zu dieser Firma zeigen, für die ich bereits seit drei Jahrzehnten arbeite....

Rainbow Factory (Übersicht)

Das Original
Rainbow FactoryRainbow Factory - The End
Sequel
Pegasus Device (Kapitel 1) (unvollendet)
Die Neue Reihe (Teil I)
Rainbow Factory - ErwachtRainbow Factory 2 - Die Schlacht
Die Neue Reihe (Teil II)
Rainbow Factory III - Die RückkehrRainbow Factory IV - New TechnologyRainbow Factory V - The EmpireRainbow Factory VI - The Fall
Weiteres
AuroraRainbow Factory - MemoriesZimtschneckenRegret

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