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Rückkehr Kapitel 2 ist mehrteilig! Der nächste Teil der Reihe ist Rückkehr Kapitel 3.

Kapitel 2

„Und du bist sicher, dass dir das nichts ausmacht?“, fragte Fluttershy Atlanas besorgt als er seine Frau gerade zudeckte. „Überhaupt nicht“, antwortete er sanft. „Dieses Mal wirst du daheim bleiben“, versprach der der blaue Pegasus-Hengst Futtershy. Seit einigen Wochen hatte Fluttershy, die seltsame Gewohnheit entwickelt, Schlaf zu wandeln. Anfangs war es noch sehr harmlos; Fluttershy ist durch das gemeinsame Schlafzimmer gelaufen oder geflogen, jedoch hat sich seit Kurzen, ihr Radius etwas erweitert. So ist sie gestern Morgens von zwei Ziegen beim Morgenspaziergang völlig verdreckt und mit Federn im Fell, in einen Baum schlafend gefunden worden.

„Ich werde hier neben dir liegen“, sagte Atlanas als er sich zu Fluttershy ins Bett legte. „Und dich ganz fest, halten“, erklärte er wobei er sie ganz nah zu ihr legte „Und falls du aufstehst; Werde ich dich um so fester halten“, versprach Atlanas wobei er sich zu Flutttershy noch näher legte. Lächelnd kuschelte sich Fluttershy zu Atlanas. „Ich bin so froh, dass ich dich habe“, sagte die Stute zu ihm worauf sie ihn küsste. „Ich bin es auch“, sagte Atlanas ruhig, während er Fluttershys Wange mit seinen Eisenhuf streichelte.

„Mama?“, hörten Fluttershy und Atlanas plötzlich hinter sich und drehten sich zur Tür. „Schnee, was machst du denn hier?“, sagte Atlanas überrascht als sein kleiner Sohn verschlafen und mit seinem Teddybär in Huf, verängstigt vor der offenen Tür stand. „Ich hatte einen Alptraum“, sagte der kleine hellblaue Pegasus-Hengst ängstlich während er in das Bett seiner Eltern kletterte. „Was hattest du für einen Alptraum, Schnee?“, fragte Fluttershy besorgt während sich das Fohlen zwischen seinen Eltern bequem machte.

Ängstlich kuschelte er sich zu seiner Mutter. „Ich....ich habe geträumt dass du rote Augen hast und Ponys angegriffen hast“, erklärte Schneemond verängstigt, wobei er sich immer näher kuschelte. „Shhh, ganz ruhig“, sagte Fluttershy tröstend während sie ihren Sohn in den Huf nahm. „Ja, dass war nur ein Alptraum, Champ“, argumentierte Atlanas lächelnd. „Versprichst du mir das Papa?“, fragte Schneemond traurig. „Natürlich, ich passe auf dich auf“, versprach Atlanas lächelnd während er durch de Haare seines Sohne strich.

„Darf ich heute Nacht, bei euch schlafen?“, Unbemerkt blickte Atlanas zu Fluttershy. Schneemond, war wie seine Mutter ein empfindliches Fohlen. Ein Alptraum konnte er nicht gerade einfach wegstecken; Besonders nicht so einen. Fluttershy blickte kurz zu ihrem verängstigten Sohn. Er sah so hilflos aus, wie er sich zu ihr in Fötushaltung kuschelte und dabei seinen Teddy festhielt. „Ja, du darfst hierbleiben“, verkündete Fluttershy worauf ihr Sohn ein lautes Yay rief.

Es dauerte nicht lange und Schneemond sowie Fluttershy schliefen Huf und Huf miteinander ein. Lächelnd betrachtete Atlanas das Bild. „Du hast verdammtes Glück“, hörte plötzlich Atlanas eine vertraute Stimme sagen und sein Lächeln wandelte sich in eine enttäuschte Miene. „Was willst du?“, flüsterte Atlanas seufzend.

Es war Niben, seines Zeichens Schöpfer des Lebens, Zerstörer aller und dazu Atlanas unfreiwilliger nerviger Mitbewohner in seinem Kopf. „Was wohl die Stute im Nachts wenn du schläfst machst. Vielleicht tötet sie heimlich Ponys oder betrügt dich“, Atlanas versuchte Niben zu ignorieren. Er wusste dass der gefallene Gott, ihn nur deswegen provozieren wollte damit er wütend wird und Niben die Kontrolle über seinen Körper erhält. „Jetzt komm, tu nicht so als ob du dir Gedanken machst“, flüsterte Niben zynisch. „Sei still!“, fuhr Atlanas leise den Gott an.

Es war nicht gerade leicht, für Atlanas, Niben ruhig zu halten. Mit Meditationen und Entspannungsübungen seitens Twilight wurde es zwar einfacher; Aber dennoch ein Fulltimejob. Ein kurzer Moment der Schwäche und Niben würde innerhalb von Sekunden alles um ihn zerstören was dem Hengst so wichtig war.

Ohne es zu bemerken war Fluttershy aus dem Bett geklettert. Völlig im Schlaf versunken wanderte das Pony aus der Tür was Atlanas aus seinen Gedanken riss. „Fluttershy!“, flüsterte der blaue Pegasus-Hengst schockiert als er den rosafarbigen Schweif seiner Liebsten aus dem Zimmer verschwinden sah. „Jetzt wird es Interessant“, flüsterte Niben gespannt worauf Atlanas ebenfalls leise aus dem Bett stieg. Er schlich leise Fluttershy nach. Er war etwas überrascht wie schnell sie war.

Als Atlanas bei der Treppe in Richtung Haupttür angekommen war, stellte er Edward sei Dank; Fest dass Fluttershy noch nicht weg war. Den Schlüssel hatte Atlanas zuvor dort versteckt, wo Fluttershy nie drauf kommen würde. Zudem war die Tür aus festen Eichenholz und Stahl gebaut gewesen, was es als schwer erwies einzubrechen beziehungsweise rauskommen. Vorsichtig näherte sich Atlanas seiner schlafenden Frau, die soeben versuchte mit festen ziehen die Türe zu öffnen. „Schatz, darf ich fragen wo du hin willst?“, fragte Atlanas skeptisch, wobei er versucht Abstand zu halten. Er wusste er durfte auf keinen Fall Fluttershy berühren oder gar erschrecken. „Er ruft nach mir“, sagte Flutterhsy wobei sie einen ungewohnt kalten Unterton mit sich zog. „Wer ruft nach dir?“, fragte Atlanas besorgt.

„Der Blutkönig. Er will dass ich ihn erwecke“ „Blutkönig...klingt doch sehr düster oder?“, sagte Niben zynisch, wobei Atlanas genervt ein und aus atmete. „Schätzchen, wie wäre es wenn ich....“, weiter kam Atlanas nicht. Noch bevor Atlanas begriff was passiert, packte ihn Fluttershy und warf ihn mit voller Wucht, gegen ein Fenster.

Der Krach weckte, Schneemond und das kleine Fohlen sah mit Schrecken wie seine Mutter weg flog; Während sein Vater in einer Pfütze aus Scherben und Blut lag. „PAPA!“, schrie Schneemond panisch wobei er das Fenster öffnete. Die kalte Nachtluft erfüllte, das Gesicht des Fohlens als es panisch herunter flog. „Papa, Papa!“, schrie Schneemond verängstigt; Während er Atlanas mit Schütteln aufweckte. „Schnee...“, keuchte Atlanas schwer, während er nach seinem Sohn verzweifelt griff.

„Was....soll ich tun?“, flehe das Fohlen ängstlich unter Tränen seinen Vater an, der spürte wie er immer mehr das Bewusstsein verliert. „La...uf!“, kam von Atlanas besorgt worauf Schneemond panisch weglief und um den blauen Hengst alles schwarz wurde.

Währenddessen war Fluttershy in eine der abgelegensten Orte von Down Under. Die Straße war sowohl Pony als auch Ziegeleer. Nur ein paar Obdachlose oder Junkies; Schliefen in Straßenseiten oder hinter Mülltonnen, während das flackernde Licht der alten Straßenlaternen etwas Licht spendete. Kaum einer ihrer Freunde oder Bekannten würde hier her kommen. Denn diese Straße war dafür bekannt, dass man hier Dingen erwerben konnte, die an der Grenze des Verbotenen kratzten. Verfluchte Gegenstände, Drogen, Gifte oder Waffen; Alles was einen vergessen ließ oder in den falschen Hufen gefährlich werden konnte, war hier zu erwerben.

Vor ihr erstreckte sich ein Laden namens Fenelis Laden des Alten. „Geh da rein!“, befahl eine Stimme in Fluttershys Kopf als sie darin noch Licht brennen sah. Ein lautes Klingel ertönte als das Pegasuspony hineinging worauf sie die Aufmerksamkeit einer weiß-braunen Ziege mit Brille auf sich lenkte, dass soeben ein Buch gelesen hatte.

„Huch, Kundschaft“, sagte der Ziegenbock erstaunt wobei es auf seine alte Standuhr blickte die hinter seinen Schreibtisch stand. „Bei meinen Hörner“, sagte der Bock als er bemerkte dass es bereits zehn Uhr abends war. „Tut mir Leid, wir haben geschlossen“, sagte der Bock beschämt. „Typisch Feneli; Du und deine Leserei“ „Haben sie einen schwarzen Seelenstein?“, fragte Fluttershy spontan worauf sie der Ziegenbock verwundert ansah. „Bitte was?“, „Einen schwarzen Seelenstein“, sagte Fluttershy nun in einen deutlich ernsteren Ton.

„Ahm gutes Pony. Ich weiß nicht woher sie das wissen; Aber schwarze Seelensteine gehen in Richtung Nekromantie und steht unter schwerer Strafe in Down Under“, erklärte Feneli. „Ich bin Antiquantor, meine Liebe kein Schwarzmagier“ „Er lügt“, flüsterte die Stimme Fluttershy zu. „Sie lügen“, sagte Fluttershy kalt als Feneli gerade nach einen Schlüsselbund auf seinem Schreibtisch greifen wollte.

Diese Antwort schien den Ziegenbock zu verunsichern. „Gute Dame, bitte gehen sie jetzt!“, sagte Feneli nun in einen ersteren Ton. „Ich weiß nicht, woher sie sich diese Frechheit nehmen....“, sagte der Ziegenbock wütend. „Aber ich Johann Feneli, bin ein gesetzestreuer Ziegenbock und...“ RATSCH.

Ohne es zu wissen, hatte Fluttershy nach einem Messer aus einem Regal gegriffen und zielgenau in Fenelis Kehle geworfen. Das Blut spritze aus der Kehle des Ziegenbocks und verteilte sich auf den gesamten Boden, während Feneli hilflos zu Boden fiel. Röchelnd nach Luft griff er nach oben; Während Fluttershy völlig kalt und ohne ein Fünkchen Reue den Ziegenbock mit roten Augen ansah.

„Trink sein Blut!“, befahl die Stimme in Fluttershys Kopf, worauf aus dem Maul des Ponys zwei Fangzähne hervorblitzen. Mit einen lauten Fauchen stürzte sich das Pony auf den hilflosen Antiquantor. Panisch versuchte sich Feneli zu verteidigen aber Fluttershy war stärker. Wie ein wildes Tier riss die Stute den Ziegenbock auseinander. Blut und Eingeweide fielen durch den Raum wie Konfetti an einen Geburtstag, während Schreie und das Brechen von Knochen den Raum erfüllten. Nachdem Fluttershy den letzten Tropfen Blut, aus dem Herz Fenelis getrunken hatte; Fiel ihr Blick auf ein Bild in einen kleinen Rau neben sich.

Das Bild zeigte die Luftschlacht zwischen Könich Robert und Doktor Atmosphäre. Ohne großen Aufwand riss Fluttershy das Bild von der Wand; Worauf sich ein Wandtresor offenbarte. Durch das trinken von Fenels Blut, wusste das Pegasuspony die Kombination des Tresors. Rasch nahm sie sich einen Stoff von einem Tisch und verwendete diesen um, nicht ihre Hufspuren darauf zurück zu lassen.

Nachdem sie den Tresor geöffnet hatte; Griff nach einem pechschwarzen Kristall darin. Der Kristall war in drei Spitzen geschliffen gewesen und obwohl noch die Lampen an waren, schien der Kristall das Licht nicht wiederzuspiegeln. Eine dunkle Aura umgab ihn. Rasch griff Fluttershy nach einer Tasche, packte den Stein mit dem Stoff den sie noch hatte ein mit dem Messer das noch im zerfetzten Leichnam von Feneli steckte ein und machte sich auf den Weg Richtung Ponyville.