FANDOM


Deckung, KRIEEECH!!!

Panzerschild.png
Panzerschild.png

Die folgende Ponypasta enthält Abschnitte mit kriegerischen Auseinandersetzungen, massiver Gewalt und viel Blut; lies sie dir also nur durch, wenn du dir der Inhalte bewusst bist und nicht gleich in Ohnmacht fällst, wenn du dir das Knie aufschlägst!

Rainbow Factory VI - The Fall ist mehrteilig! Der vorherige Teil der Reihe ist Rainbow Factory V - The Empire, und der Nachfolger wurde (noch) nicht veröffentlicht.

Robert drehte sich grinsend zu Atlanas und dem Ziegenbock um und fragte:

"Was´n mit euch los, ihr glotzt mich ja wie zwei Fische an..."

"D... du... lebst... aber...", stotterte Atlanas.

"Tja, offenbar schon... nur wie kann ich mir selbst nicht erklären... ich denke, Dr. Atmosphäre hat auf mich geschossen..."

Der Ziegenbock trat einen Schritt näher an seinen König heran.

"Hast du dich mal im Spiegel angeschaut?!"

Robert drehte sich um 90° und blickte in einen der großen Wandspiegel.

"Oh...", war alles, was er herausbrachte.

Er war total dreckig, an ihm klebten Schlamm und Algen, seine Mähne war zerrissen und an seinem Kopf war eine riesige Wunde, die jedoch nicht mehr blutete.

Kurz gesagt, er sah aus wie ein Zombie.

"Ach deswegen seid ihr so verstört...", lachte er, "ich dachte schon, es wäre was Ernstes..."

"Ähh Robert, ich will ja nix sagen, aber wenn dich Dr. Atmosphäre in den Kopf geschossen hat, WIESO LEBST DU DANN NOCH?!"

"Gute Frage... das weiß ich selber nicht..."

"Dann sollten mal schnell die Fachmänner ran, also ab mit dir ins Krankenzimmer!", befahl der Ziegenbock energisch, "wenn du kämpfen willst, sollten die Ärzte dich wenigstens mal durchchecken..."

"Na gut, dann sag den Ziegen, dass es noch etwas dauert... aber wir müssen uns beeilen... die Zeppeline wollen ins Gebirge... da werden sie zwar noch etwas Zeit brauchen, aber nicht ewig... also los!"

Während der Ziegenbock der Menge befahl, sich für den Angriff vorzubereiten, brachte Atlanas Robert ins Krankenzimmer und fragte sich dabei immer wieder, wie sein Freund überlebt hatte.

Aber glücklich, DASS er überlebt hatte, war er trotzdem.

---

Keine zehn Minuten später beugten sich vier Ärzte über Robert und untersuchten die Wunde an seinem Kopf.

Auch der Arzt, den Atlanas im Kampf gegen Nightmare Moon kennengelernt hatte, war dabei und kam schließlich zu Atlanas ins Vorzimmer.

"Und?", fragte er besorgt.

"Du glaubst es nicht, aber Robert hat wirklich einen Dickschädel... und der hat ihm das Leben gerettet!"

"Wie bitte?!"

"Das was jetzt kommt klingt so bescheuert, dass es fast schon unmöglich ist... aber pass auf: Die Kugel ist in den Kopf eingedrungen, aber bevor sie das Gehirn treffen konnte IST SIE STECKENGEBLIEBEN!!!"

"WAS?!"

"Ja... das... das ist unglaublich... sie ist einfach stecken geblieben... im Knochen. Und deswegen hat er überlebt..."

"Das glaube ich einfach nicht... so viel Glück ist doch nicht zu fassen!"

"Anscheinend schon... jedenfalls ziehen meine Kollegen die Kugel grade raus... ansonsten hat Robert nix, mal von den Prellungen und Kratzern abgesehen, aber die werden ihn nicht aufhalten... ist auch gar nicht nötig..."

Atlanas schüttelte nur den Kopf.

Robert, wie zum Henker hast du das fertiggebracht, erschossen zu werden und doch weiterzuleben?!

Er konnte es nicht fassen.

So wie niemand es fassen konnte.

Doch Robert war wieder da.

---

Eine knappe halbe Stunde später öffneten sich endlich die Türen und Robert schritt heraus.

Atlanas fiel ihm um den Hals.

"Oh man, ich dachte schon, ich sehe dich nie wieder...!"

"Tja, Zufälle gibt´s... aber ich bin auch froh, dich wiederzusehen... man, du hättest dabei sein müssen, als Atmospähre..."

"Den hätte ich fast vergessen!"

Atlanas schlug sich mit seinem Huf auf die Stirn.

Dann sah er Robert ernst an:

"Wir müssen ihn stoppen, sofort!"

"Habe nix dagegen... mit dem wollte ich sowieso noch abrechnen..."

"Aber WIE sollen wir die Zeppeline stoppen?!"

"Wieso?"

"Die können FLIEGEN!!!"

"Ja und?"

"Die Pegasi schaffen das alleine nicht...!"

"Wer hat denn was von Pegasi gesagt?!"

"Aber wie...?!"

"Komm mal mit...", lachte Robert und ging auf den Palasteingang zu.

Verwirrt folgte Atlanas ihm.

---

Die beiden Freunde kamen in Begleitung des Ziegen-Docs an ein Tor.

"So, wir wollen rein!", rief Robert.

Plötzlich schwang das Tor auf und sie betraten eine Halle - voller Flugzeuge.

Ziegen rannten herum, betankten die Flugzeuge, luden Munitionskisten ein oder besprachen sich ein letztes Mal.

"Heilige Celestia..."

Mehr fiel Atlanas zu diesem unbeschreiblichen Anblick nicht ein.

"Gut, ne?", fragte der Ziegen-Doc grinsend.

"Aber wie... wie habt ihr...?!"

"Ganz einfach... wir haben Fokker und Co. die Baupläne geklaut..."

"Wer ist Fokker?!"

"Ach, nicht so wichtig... und jetzt komm! Der Kampf wartet nicht!"

"ICH SOLL DA MITFLIEGEN?!"

"Jo... was dagegen?"

"Aber ich kann kein Flugzeug fliegen...!"

"Als Schütze du Knallkopp!"

"Ach so... na gut..."

Für Robert schien jetzt alles klar zu sein. Er ging zu einem weißen Doppeldecker, auf dessen Tragflächen Kreuze gemalt waren.

"Darf ich vorstellen? Das ist meins... damt werden wir fliegen...!", präsentierte Robert Atlanas sein Flugzeug.

"Geil..."

"Und jetzt steig ein! Setz dich und nimm die MG in die Hufe!"

Atlanas kletterte auf den Rücksitz und griff sich die Abzüge.

"Geiles Ding, die MG..."

"Nicht wahr? Das Teil hat mächtig Wumms, du darfst bloß nicht auf unser Heck ballern... sonst gehen wir runter... im Sturzflug!"

Atlanas hatte keine Zeit mehr, groß über Roberts Worte nachzudenken, denn Robert erhob seine Stimme und brüllte über die Köpfe aller Ziegen hinweg:

"ALLE MANN BEREITMACHEN! WIR HEBEN IN EINER MINUTE AB!"

Die letzten Ziegen hasteten umher und die Mechaniker begannen, die Bremsklötze vor den Reifen wegzuziehen.

"ALLES BEREIT!", schrie der Ziegenbock herüber, "WIR KÖNNEN STARTEN!"

"DANN LOS! ABFLUG!"

Robert schmiss den Motor an und der Propeller begann sich zu drehen, dann raste er und Atlanas spürte den Wind.

Ihr Flugzeug begann zu rollen, begab sich dann auf die Startbahn, beschleunigte und hob dann ab.

Verfolgt von der anderen raste der weiße Doppeldecker durch einen riesigen Tunnel hinaus ins Freie.

Immer höher stiegen sie in den Himmel empor, und Atlanas fand es ein sehr angenehmes Fliegen, mal einfach nichts tun zu müssen und sich einfach nur den Wind um die Nase wehen zu lassen.

Den bevorstehenden Kampf hatte er schon wieder vergessen.

---

Die acht Zeppeline schoben sich langsam durch die dichten Wolkenfelder auf die Berge zu.

In Dr. Atmosphäres Zeppelin herrschte ausgelassene Stimmung trotz der Schweinekälte in dieser Höhe.

Die Fabrikarbeiter köpften einen Sekt nach dem anderen und auch ihr Anführer genehmigte sich ein Schlückchen auf den Sieg und die bevorstehende endgültige Erfüllung seiner Träume:

Chef der Regenbogenfabrik.

Das war etwas, was er sich schon so lange gewünscht hatte und nun endlich würde es geschehen, ER würde der neue Herrscher über Leben und Tot sein, nein, besser, der Herrscher über ganz Equestria!

Als er sich gerade vorstellte, wie es wäre, dann über alles regieren zu können und alles zu besitzen, riss ihn eine Stimme wieder in sein Luftschiff zurück.

"Alarm!", brüllte ein Wachposten, "wir werden angegriffen!"

Atmosphäre glaubte, sich verhört zu haben, doch der Pegasus schrie immer noch "Da kommen feindliche Flugobjekte!", und so rannte er zum Fenster und sah auf die schwarzen Punkte, die von Osten her immer näher kamen.

Von einer Wache ließ er sich ein Fernrohr geben und blickte hindurch.

Tatsache!

Da kamen ganz offensichtlich Flugzeuge angeflogen, mit dem Wappen der Ziegen drauf...

Augenblick mal, ihr König ist tot... sie haben ihn also gefunden und wollen nun Rache... aber sie haben keinen Anführer mehr...

Atmosphäre begann zu grinsen.

"Die können uns gar nichts... ohne ihren König sind sie führungslos... richtet die Waffen auf sie und dann holt sie vom Himmel!"

Seine Kämpfer kamen dem Befehl nach und machten die MGs und Bomben bereit.

Sollen sie nur kommen... , dachte Atmosphäre siegessicher, die haben keine Chance gegen uns...

Wie er sich täuschen sollte...

---

Die Flugzeuge kamen ihrem Ziel immer näher.

Robert griff vor sich und zog eine Fahne aus seinem Handschuhfach.

Er hielt sie hoch und die Doppeldecker hinter ihm gingen in Angriffsposition.

Der Ziegenbock und eine andere Ziege, die Atlanas noch nie gesehen hatte, taten es ihrem Anführer gleich und auch hinter ihnen bildeten sich Formationen.

Die Luftschiffe kamen immer näher, wie gigantische Wolken wirkten sie auf die kleinen Flugzeuge, doch die Ziegen wichen nicht von ihrem Kurz ab.

Dann war es soweit, Robert brüllte das Wort, auf das alle sehnsüchtig gewartet hatten:

"ATTACKE! MACHT SIE PLATT!"

Das Gefecht begann.

---

Luftschlacht.jpg

Die Zeppelinbesatzungen zielten auf die Flugzeuge, doch sie feuerten noch nicht, sie waren einfach noch zu weit weg.

Atmosphäre schwitze.

Hektisch blickte er immer wieder durch sein Fernrohr.

Gleich ist es soweit!, schoss es ihm durch den Kopf, gleich!

Als er den Angriffsbefehl erteilen wollte, passierte etwas Unerwartetes:

Die Ziegen rissen ihre Steuer herum und brachen in alle Himmelsrichtungen auseinander.

Die Fabrikarbeiter rissen ihre Gewehre herum, doch den Ziegen gelang es durch ein erneutes Manöver in Sturzflügen nach oben und unter den Feind so zu verwirren, dass sie erstmal ein freies Angriffsfeld hatten.

Sofort stürzten sie sich wie ein Schwarm angriffslustige Wespen von oben und unten auf ihren Feind.

Die MGs ratterten und unzählige Geschosse durchbohrten die Hülle der Luftschiffe und Wasserstoffgas begann auszutreten.

Dann hatten die Pegasi auch ihre Gewehre schussbereit und feuerten auf die kleinen Flugzeuge, doch diese waren so schnell, dass kaum eine Kugel traf, und wenn doch, machte das den Ziegen gar nichts.

Dr. Atmosphäre schäumte vor Wut.

"Trefft sie endlich, verdammt... so schwer kann das doch nicht sein!"

Dann schickte er einen Boten los, der den anderen Luftschiffkapitänen mitteilen sollte, dass sie näher aneinander fliegen sollten, um den Ziegen weniger Angriffsfläche zu bieten.

Unterdessen rasten zwei Ziegen-Doppeldecker an Z-5 und Z-3 vorbei, feuerten auf ihre Spitzen und lenkten dann ihre Flugzeuge nach links, um den Trommelfeuer aus Z-1 zu entgehen, dass gefährlich stark wurde.

Dafür kamen sie nun überraschend nahe an Z-2 heran, der sich von unten näherte und versuchte, zu seinen Kameraden aufzuschließen.

Die Ziege im ersten Doppeldecker zögerte nicht lange, drückte den Steuerknüppel nach unten und raste im 30°-Winkel auf den übergroßen Feind zu, während sie gleichzeitig mit aller Kraft auf die riesige Konstruktion schoss.

Die Schüsse durchschlugen die Stoffschicht, richteten jedoch nichts an, was den Zeppelin gebremst hätte.

Das zweite Flugzeug schoss seinem Kameraden hinterher, feuerte jedoch zu schwach, um dem Zeppelin zu schaden.

Der Pilot war ein junger Ziegenbock, der erst seit neustem in der Fliegerstaffel war und heute seinen ersten Einsatz flog.

Er kam dem Luftschiff immer näher und wollte schon abdrehen, als ihn das Feuer von Z-1 irritierte, der versuchte Z-2 zu schützen.

Der Ziegenbock packte panisch das Steuer und riss es hoch - dabei stieß er aus Versehen gegen einen Knopf.

Der Doppeldecker klinkte eine Bombe aus, die geradewegs auf Z-2 zuschoss.

Ehe die Besatzung reagieren konnte, gab es einen gewaltigen Knall.

Die Detonation entzündete den mit Wasserstoff gefüllten Zeppelin und das Feuer breitete sich rasend schnell aus.

Dann stand das ganze Luftschiff in Flammen, ehe es zu sinken begann und schließlich abstürzte.

Der junge Ziegenbock erwartete schon die Mecker von seinem Offizier, als sein Heckschütze meinte:

"Boar ey, getroffen und versenkt... sau geil!"

Er drehte sich um und sah, wie der Zeppelin rot aufleuchtete und dann abstürzte.

In diesem Moment wusste er nicht so recht, was er glauben sollte.

---

In Z-1 kippte die Stimmung schlagartig.

Entsetzt mussten Dr. Atmosphäre und seine Crew mit ansehen, wie Z-2 in Flammen aufging und dann lichterloh brannte.

Niemand sprach ein Wort, während sich Z-2 in Richtung Erde neigte und schließlich abstürzte.

Damit hatte niemand nicht gerechnet.

---

Bei den Ziegen hingegen brach Jubel aus.

Der erste Zeppelin war erledigt, und das ohne Verluste.

Doch lange Zeit zum Verschnaufen blieb ihnen nicht, der Kampf ging weiter, während die brennenden Reste von Z-2 abstürzten und schließlich mit einem gewaltigen Knall auf dem Boden aufschlugen.

Das Gefecht wartete nicht.

---

Robert riss sein Flugzeug herum und raste vom Ziegenbock begleitet wieder mitten ins Kampfgetümmel.

Atlanas war unwohl, denn nun wusste er, was so ein Luftschiff konnte... in die Luft fliegen, und zwar gewaltig.

Doch Robert schien das nicht zu stören, er jagte geradewegs auf Z-6 und Z-4 zu, die nebeneinander flogen.

"Robert, nicht so nah ran...", warnte Atlanas.

"Pappalapapp! Zu weit weit und du triffst nicht...!"

"Wie ICH treff nicht?!"

"DU bist hier der Schütze... also nimm die die MG in die Hand und ziel auf die Führergondel... oder die Propeller!"

"Und warum machst du das nicht?!"

"Weil ich sonst Gefahr laufe, dass sie uns abschießen... das sollten wir nicht ausprobieren...!"

"Gut, verstanden... aber ICH habe noch nie geschossen...!"

"Das geht von ganz alleine... du musst nur halbwegs zielen und dann den Abzug gedrückt halten... den Rest erledigt die MG...!"

Atlanas sagte nichts mehr und machte sich bereit.

Robert zog seinen Doppeldecker parallel zu Z-4.

Dann gab er Gas.

"Mach dich bereit!", hörte Atlanas ihn rufen.

In diesem Moment brach das Feuer aus der Führergondel los.

Atlanas zögerte und duckte sich.

"WAS IST?!", brüllte Robert, "SCHIESS VERDAMMT!!!"

Atlanas tastete nach der MG, bekam sie zu fassen und zog den Abzug durch.

Mit einem ohrenbetäubenden Rattern schoss das doppelläufige Gewehr los.

Er sah nicht hin, zitternd kauerte er auf seinem Sitz und hielt den Abzug fest durchgedrückt.

Robert riskierte einen Blick zur Führergondel von Z-4.

Er sah die Lichtblitze der feindlichen MG-Nester und das splitternde Holz, dass Atlanas gerade mit seiner MG zerfetzte.

Plötzlich war es ihm, als würde die Gondel aufleuchten, doch er glaubte an Einbildung.

Bis der Schein immer heller wurde.

Dann gab es eine Explosion.

Flammen schossen aus den zerstörten Wänden und durch die geplatzten Fensterscheiben.

Die MG-Nester waren von einem Moment auf den anderen still, und Robert sah, wie die Schützen aus dem Feuer gerannt kamen - um gleich darauf aus dem Luftschiff zu fallen.

Das war der Moment, wo er Gewissheit hatte:

Die Besatzung von Z-4 war besiegt.

---

Unterdessen rasten drei Doppeldecker auf Z-3, Z-6 und Z-7 zu, die im Verband flogen, um den Ziegen die geringste Angriffsfläche zu bieten.

Doch gerade diese Taktik ermutigte die Ziegen umso mehr, die Luftschiffe abzuschießen, denn wenn eins explodierte, dann bekamen die anderen zwei auch was ab.

Das erste Flugzeug sauste um Z-6 herum, während sich die anderen beiden Z-3 ausgesucht hatten und im Sturzflug auf den Zeppelin zuschossen.

Das MG-Feuer peitschte ihnen entgegen und das erste Flugzeuge wich sofort nach rechts aus, doch Nummer zwei stand nun die voller Schusslinie.

Die MG-Schützen an Bord von Z-3 nutzen die Verwirrung ihrer Gegner und schossen mit geballter Feuerkraft zurück.

Dann trafen einige Kugeln den Motor des Doppeldeckers, der augenblicklich zu stottern und qualmen begann.

Doch der Pilot registrierte die Lage und reagierte sofort.

Er klemmte seine Fahne zwischen den Steuerknüppel, machte sich bereit und sprang dann mit seinem Kanonier aus dem brennenden Flugzeug.

Sie rasten im Sturzflug zur Erde, bis sich ihre Fallschirme öffneten und sie sicher nach unten trugen.

Erst jetzt erkannten die MG-Schützen, dass das brennende Flugzeug auf SIE zuraste.

Mit aller Feuerkraft versuchten sie es aufzuhalten.

Doch es war zu spät.

In einem gewaltigen Feuerball zerbarst das Flugzeug in der Führergondel von Z-3.

Die Flammen erfassen die Wasserstoffzellen und kurz darauf stand das ganze Luftschiff in Flammen.

Das Metallgerippe schmolz und schließlich stürzte Z-3 unter lautem Jubel der Ziegen ab.

---

Der junge Ziegenbock raste unterdessen an Z-6 vorbei und feuerte immer wieder auf dessen Flanken.

Dann war die Munition alle.

Fluchend drehte er ab, während sein Kanonier noch einmal mit seiner MG auf das Luftschiff schoss.

"Warum drehst du ab?!", fragte er.

"Muni alle...!"

"Wie Muni alle, du hast doch noch ein Zweitmagazin...!"

Der Pilot schlug sich mit dem Huf auf die Stirn.

"Ja klar... wie konnte ich das vergessen?! - Danke!"

"Keine Ursache...", lachte der Kanonier, "jeder fliegt mal seine erste Schlacht...!"

Der junge Ziegenbock lud das Zweitmagazin durch, dann vollzog er eine 180°-Wendung und jagte wieder auf Z-6 zu.

Er feuerte los.

Die Kugeln zerfetzten die Stoffbahnen der Wasserstoffzellen und Gas trat aus.

Aber es entzündete sich nicht.

"Verdammt!", fluchte er, "das brennt nicht!"

"Lass mich mal machen...", grinste der Kanonier, griff zwischen seine Füße und zog eine Schnapsflasche und den Polierlappen heraus, träufelte ein bisschen Flüssigkeit auf das fransige Stofftuch, steckte es in den Flaschenhals und zog dann sein Feuerzeug aus der Tasche.

Sein Pilot schaute ihn verwirrt an.

"Noch nie was vom Wie-bastle-ich-eine-Bombe-Kurs gehört?!"

Er schüttelte den Kopf.

"Na denn...", kicherte der Kanonier und zündete den Lappen an.

Dann warf er die Flasche über Bord.

Sie fiel auf Z-6 und verschwand in einem Einschussloch, das eine Kugel in den Stoff gerissen hatte.

Plötzlich schoss eine Stichflamme aus dem Zeppelin und griff um sich.

Binnen Sekunden stand das ganze Luftschiff in Flammen.

---

Dr. Atmosphäre sah emotionslos zu, wie auch Z-6 erst aufleuchtete und dann abstürzte.

Er schwieg.

Sein Brückenoffizier kam angerannt.

"Dr. Atmosphäre, was sollen wir tun?!"

"Befehlen Sie Z-4, Z-5 und Z-7, dass sie aufschließen sollen und dass wir den Berg so schnell wie möglich erreichen müssen... und dass sie mit allen verfügbaren Mitteln weiterfeuern sollen!"

"Jawohl!"

Der Offizier salutierte, drehte sich um und begann zu rennen.

Sein Befehlshaber drehte sich wieder zum Fenster um.

---

Währenddessen riss es auch den abgesprungenen Piloten und seinen Kanonier wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, oder besser, auf einen sehr weichen Boden.

Sie waren auf Z-4 gelandet.

"Hey, wir sind auf einem Zeppelin gelandet!", bemerkte der Kanonier.

"Ach nee, was du nicht sagst...", lachte er Pilot, "und wir sollten schnellstmöglich hier wieder runter, bevor das Ding noch jemand abschießt!"

"Glaube ich nicht..."

"Wieso?"

"Das hier ist Z-4..."

Der Kanonier deutete auf die riesige Nummer.

"Haben sie den nicht schon erledigt?!"

"Ja... aber nur die Besatzung..."

"Perfekt!"

Der Kanonier wickelte seinen Fallschirm auf und packte ihn in den Rucksack.

"Ich verstehe nicht so ganz... wieso perfekt?!"

"Komm einfach mit..."

Zögernd folgte der Pilot seinem Freund bis zu einem Seil, dass normalerweise die Führergondel hätte sichern sollen und nun in der Gegend herumhing.

Der Kanonier begann sich am Seil nach unten zu hangeln, und da der Pilot einen Fallschirm dabei hatte, kletterte er seinem Kamerad ohne zu zögern hinterher.

Schließlich erreichten sie das Ende des Seils und damit die Führergondel, aus der es immer noch qualmte.

"Los rein da!", meinte der Kanonier.

Der Pilot zögerte.

"Und wenn datt Ding jetzt abfackelt?!"

Er erntete einen schiefen Blick von seinem Partner.

"Wir haben Fallschirme dabei, schon vergessen?!"

"Oh ja... na gut, überredet..."

Er stieg die letzten Meter hinab und verschwand dann in der zerschossenen Brücke.

Im Inneren rauchte es, Tote lagen überall herum, zerfetzte Holz- und Metallteile bedeckten den ganzen Boden.

Doch es brannte nichts.

Der Kanonier zögerte nicht lange, stieg über einen Toten und die Reste eines Tisches hinweg zur Steuereinheit.

Er ließ sich auf einen noch heilen Stuhl sinken und sah sich die Armaturen an.

"Sag mal, kannst du damit was anfangen?!", fragte er seinen Piloten.

Der kam näher und begutachtete erst die Hebel, dann den Schaden.

"Hmmm... ich bin kein Fachmann, aber ich kann sagen, dass die Motoren noch funktionieren sollten..."

Er legte einen Hebel nach vorne um und der Zeppelin machte einen kleinen Satz nach vorne.

"Na geht doch... und das Steuer?"

Er drehte das Rad nach links und rechts und schüttelte dann den Kopf.

"Vergiss es, nach rechts geht es nicht mehr... das scheint ein schwerer Defekt zu sein..."

"Schade...", murmelte der Kanonier, "ich hätte so gern einen Zeppelin erobert..."

"Hast du doch...", meinte der Pilot, "die Frage ist jetzt, was wir mit dem Ding machen sollen..."

"Ich bin für Anzünden!"

"Nee, lass mal... wenn wir hier nicht schnell genug raus kommen, bekommen wir Brandblasen am Hintern..."

"Aber was dann?!"

Der Pilot blickte nach links - und hatte einen Plan!

"Ich hab´s!", rief er, "wir RAMMEN damit einen anderen... da kommen wir schnell genug raus und richten einen Riesenschaden an... nebenbei zerlegen wir zwei Zeppeline!"

"Geil! Genau so machen wir´s!", freute sich der Kanonier, "was soll ich machen?"

"Stell alle Motoren auf volle Fahrt... ich übernehme das Steuer, fixiere es und dann raus hier!"

Gesagt getan.

Als die zwei Ziegen keine Minute später aus der qualmenden Führergondel von Z-4 sprangen, begann sich das Luftschiff schon nach links zu neigen.

Doch noch niemand ahnte etwas.

---

An Bord von Z-7 hatte man derweil mit ganz anderen Problemen zu tun, nämlich den Feind mit seinen Bomben nicht zu nah an das Luftschiff herankommen zu lassen, um einen Supergau zu vermeiden.

Der Kommandant an Bord war der neue Partner von Atmosphäre, Jason Sky, oder auch Dr. Sky.

Ungeduldig brüllte er immer wieder Befehle durch die Brücke, während seine Männer versuchten, wenigstens EIN Flugzeug der Ziegen zu treffen, die wie die Fliegen um ihr Luftschiff schwirrten.

"Kapitän, Z-4 schließt zu uns auf!", meldete ein Arbeiter.

"Oh, sie haben´s überstanden... sehr gut, Dr. Atmosphäre wird sich freuen..."

Er blickte zu Z-4 herüber.

Doch anstatt parallel zu ihnen zu stoßen, änderte das Luftschiff seinen Kurs nicht und kam immer näher.

"Was soll das?!", schrie Dr. Sky panisch, "schießt auf sie! Wir müssen sie stoppen, bevor sie uns rammen!"

Die Schützen drehten sich nun alle nach rechts und feuerten mit allem was sie hatten auf Z-4.

Aber es half nichts.

Der Zeppelin kam immer näher und näher.

Die ersten sprangen auf und versuchten zu entkommen, doch wohin?

Dann krachte Z-4 in Z-7.

Es kreischte hässlich, als das Metallgerippe von Z-7 zerbarst und in Flammen aufging.

Die Pegasi in der Führergondel versuchten dem Inferno zu entkommen, doch die Flammen beendeten diese Flucht oft nach Verlassen ihres abstürzenden Luftschiffes.

Dr. Sky stand unbeweglich in der panischen Menge und konnte nicht fassen, was soeben passiert war.

Dann röstete ihn eine Stichflamme.

---

Der Jubel der Ziegen war unbeschreiblich, als Z-4 und Z-7 sich in einen gemeinsamen Feuerball verwandelten und schließlich in Richtung Erdboden sanken.

---

Dr. Atmosphäre tobte.

"Haltet sie mir ja vom Leib! Beschützt dieses Luftschiff mit allem, was ihr habt! Und sagt Z-3, die sollen sich um sie kümmern!"

Dann wandte er sich ab und ging wutschnaubend in Richtung der Zellen.

Vor Nummer 5 bleib er stehen.

"Aufmachen!", befahl er energisch.

Die Wache gehorchte und Atmosphäre betrat den dunklen kargen Raum.

Prinzessin Luna lehnte gefesselt an der Wand und starrte ins Leere.

"Nehmt sie mit!", befahl er den Wachen, die Lunas Ketten von der Wand lösten und dann ihre Gefangene vorwärts stießen.

Doch Luna wehrte sich nicht, sie war mit den Nerven am Ende.

Am Ende.

---

Atlanas und Robert schossen in ihrem Doppeldecker auf Z-1 zu.

"Eine Frage...", rief Atlanas gegen den Wind, "ich denke Luna ist da drinnen... wieso willst du ihn dann abschießen?!"

"Das habe ich nie gesagt... schau mal nach rechts..."

Atlanas erkannte zwei Flugzeuge, doch es waren keine Doppeldecker, es waren Truppentransporter.

"Du willst ihn entern lassen?"

"Nö, ich gehe mit..."

"Wie willst du das denn bitte anstellen, ich mein..."

"Weißt du, ich habe da was..."

In diesem Moment kam ein weiterer Doppeldecker an sie heran geflogen, und eine Ziege sprang von dessen Tragfläche auf ihre.

Atlanas sah staunend zu, wie sich Robert und die Ziege begrüßten und dann die Plätze tauschten.

Robert kletterte auf die Tragfläche und machte sich kampfbereit.

In diesem Moment schob sich etwas zwischen die Flugzeuge und Z-1:

Z-3.

Ein Bollwerk an Luftschiff, bewaffnet bis zum letzten Gramm feuerte dieser Gigant ihnen eine riesige Menge an Kugeln entgegen.

Doch zur Defensive war nun keine Zeit mehr, jetzt hieß es, alle Feuerkraft zu nutzen und den Feind abzuschießen.

Auch wenn das unmöglich schien.

Das war den Ziegen bewusst, aber sie drehten nicht ab und schossen mit aller Gewalt auf das riesige Ungetüm.

Doch es tat sich nichts.

Verbissen ratterten die MGs weiter, doch ein Erfolg blieb aus.

Und sie kamen dem Zeppelin immer näher.

Abdrehen wurde unausweichlich, und Robert machte sich bereit, seinen Soldaten den Befehl zur Umkehr zu erteilen.

In diesem Moment machte es KA-WUMM!

---

Die Explosion an der Unterseite des Zeppelins war schon gigantisch, aber die nächsten beiden Treffer sprengten alles:

Das ganze Luftschiff leuchtete hellrot auf und explodierte dann in einem riesigen Feuerball.

"Wahnsinn!", war alles, was der staunende Atlanas herausbringen konnte.

Dann brach ein lauter Jubel los.

---

Auch am Boden jubelten die Kanoniere der drei K5-Eisenbahngeschütze.

---

Dr. Atmosphäre knallte Luna auf den Boden.

Dann sah er die Explosion von Z-3.

Er erstarrte, so wie jeder in seinem Luftschiff.

Niemand vermochte ein Wort zu sagen.

Sie waren schockiert, die ganze Crew.

Sie sahen die Jagdflieger auf sich zu kommen.

Doch niemand tat etwas.

Erst Dr. Atmoshäre brachte wieder Bewegung in die Führergondel.

Er zog seine Pistole aus der Tasche und richtete sie auf Lunas Kopf.

"Sagt tschüss Prinzessin...", lachte er, "und grüßt euren Freund von mir!"

Sie schloss nicht einmal ihre Augen, sie sah ihrem Tod direkt ins Gesicht.

In diesem Moment zersplitterte die Scheibe.

---

Robert krachte direkt auf Dr. Atmosphäre und schlug ihm ins Gesicht.

Er wurde nach hinten geschleudert und bekam sofort wieder einen Kinnhaken, der ihm fast die Sinne raubte.

Seine Pegasi griffen trotz ihres Erstaunens zu ihren Waffen und luden sie durch.

Doch da zersplitterten auch schon die restlichen Scheiben und die Ziegen landeten in der Gondel.

Kampfbereit, mit ihren Waffen im Anschlag.

Überrascht, wie die Fabrikarbeiter waren hatten sie nicht die geringste Chance gegen ihren Feind und so flogen schon bald die ersten Organe und Innereien durch die Gondel, während die noch lebenden Körper aus den zerstörten Fenstern geschmissen wurden.

Robert war unterdessen bei Luna angelangt und sah sie besorgt an.

Sie blickte ihn wie versteinert an.

Er blinzelte und sie sah die Narbe über seinem linken Auge.

Da, wo ihn die Kugel getroffen hatte.

"Luna?", hauchte er, "ich bin es wirklich..."

Er war es wirklich.

Er war es wirklich!

Sie versuchte aufzustehen und laut vor Freude los zu schreien, doch die Ketten hielten sie am Boden.

"Warte kurz...", beruhigte Robert sie und öffnete ein Schoss nach dem anderen.

Als letztes nahm er ihr den Knebel ab.

Sie sah ihn an.

"D... du lebst noch?! - Oh man, ich bin ja so froh..."

Sie warf sich in seine Arme und begann, loszuheulen.

"... ich dachte schon, ich sehe dich nie wieder...!", schluchzte sie, "... wie...?!"

"Erzähle ich dir später... du musst erstmal hier raus!"

"Aber Celestia...!"

Dann sah sie, wie drei Ziegen ihre Schwester über ihren Köpfen zu einer der zersplitterten Scheiben trugen und dann mit ihr hinaussprangen.

Sie wollte schreien, doch Robert meinte nur:

"Das sind Sanitäter, die wissen, wie sie mit einem bewusstlosen Verletzten und einem Fallschirm ungehen müssen... mach dir keine Sorgen mehr, du und Celestia, ihr seid in Sicherheit..."

Sie sah in an.

Sie wollte ihm so vieles sagen, ihn so vieles fragen, doch sie merkte, dass für Worte später noch Zeit war.

Also beugte sie seinen Kopf zu sich herunter.

"Danke!", flüsterte sie, "danke für alles!"

Dann küsste sie ihn.

---

"Hey, ihr zwei Turteltäubchen!", riss die Stimme des Ziegenbockes sie aus allen Wolken, "ist ja schön, dass ihr rumknutscht, aber wir sollten hier so langsam raus... das Ding bricht bald zusammen!"

Robert stand auf und sah ihn an.

"Wo ist Atmosphäre?"

"Ich habe ihn nicht mehr gesehen... sorry..."

"Nicht schlimm... ich muss ihn finden! Er darf nicht entkommen!"

Luna meldete sich zu Wort:

"Robert, ich lasse dich nicht gegen diesen Verrückten kämpfen... er hat dich fast umgebracht!"

"Aber auch nur fast...!", wiegelte ihr Freund ab, "ich muss das tun, es ist meine Pflicht als König der Ziegen...!"

"Aber ich will nicht...!"

"Ich weiß das, und ich werde zurückkommen... siegreich!"

Sie erwiderte nichts, denn sie merkte, dass er sich nicht umstimmen ließ.

"Gut, dann geh und besiege ihn, aber versprich mir, dass du zurückkommst!"

"Danke Luna... das werde ich! Der Ziegenbock wird dich sicher hier rausbringen..."

Und bevor er die Treppen zum eigentlichen Luftschiff hinauf rannte, rief sie ihm nach:

"Pass auf dich auf!"

Dann war er verschwunden.

---

Robert hetzte die Treppen hinauf, immer höher und höher.

Er rannte zwischen den Wasserstoffzellen hindurch und erreichte schließlich den "Notausgang", eine Art Reißverschluss oben auf dem Zeppelin, der schon geöffnet war.

Er kletterte hinaus und stand auf den Zeltbahnen, seinem Feind Auge in Auge.

Doch der zitterte bei seinem Anblick.

"W... wie hast du... das überlebt?!"

Robert kam näher, doch Atmosphäre wich nicht zurück.

Er war am Ende des Zeppelins angelangt, und entkam dem König der Ziegen nicht mehr.

"Es gibt Zufälle...", lachte Robert, "und das war einer... ein sehr glücklicher."

Atmosphäre schwieg.

"Weißt du was, ich freue mich schon darauf, wenn ich dich im Kerker von Down Under habe... endlich ist mal jemand drin, den man nach Herzenslust ärgern kann... aber du verdienst auch nichts besseres, für die Verbrechen, die du begangen hast...!"

Immer noch Schweigen.

"Aber ich rede zu viel...", meinte Robert, und ganz plötzlich: "Leb wohl!"

Dann breitete er seine Flügel aus und erhob sich in den Himmel.

Atmosphäre konnte sein Glück kaum fassen.

Er war frei und er konnte entkommen.

"Mach´s auch gut, du Schwächling! Du konntest wohl noch nie jemanden töten, der dir Auge in Auge gegenüberstand..."

Doch Robert schwieg, beobachtete ihn und grinste diabolisch.

Er deutete mit seinem Huf hinter ihn.

Dann drehte sich Atmosphäre um.

Und sah die Bergspitze, auf die der Zeppelin zuflog.

Er schwang sich von der tickenden Zeitbombe von Z-1 weg, doch dann traf ihn ein Schuss in seinen linken Flügel.

So stürzte er wieder auf den Zeppelin und verzog vor Schmerz sein Gesicht.

Und das letzte, was er hörte, war wie Robert lachte.

---

Die Z-1 zerschellte am Berghang und seine Trümmer ergossen sich ins Tal.

Man fand Dr. Atmosphäre inmitten dieses Trümmerhaufens.

Tot, zermatscht.

Er würde nie wieder einem Pony schaden.

Nie wieder.

---

Das Fest, dass die Ziegen schmissen, war so gigantisch wie kein anderes, was man bis jetzt in Equestria gefeiert hatte.

Man war ausgelassen, tanzte, sang und freute sich, dass nun nie wieder ein Pony für einen Regenbogen sterben musste.

Auch dass ihre Prinzessinnen wieder da waren, stimmte das Ponyvolk glücklich.

Schließlich stand Celestia aus und verkündete:

"Ich wollte mich noch einmal für meine Rettung bedanken... bei allen. Ohne euch hätte ich jetzt nicht das Vergnügen, bei dieser Party dabei sein zu dürfen... und ganz besonders möchte ich dem König der Ziegen danken, der..."

Doch sein und Lunas Platz waren leer.

---

Unter der Eiche am Flussufer summten die Glühwürmchen.

Luna war glücklich, so glücklich wie lange nicht mehr.

Robert war zurückgekommen und sie hatte ihn wieder.

Es war so wunderbar.

Sie lehnte sich an seine Seite.

"Danke...", hauchte sie, "danke für alles! Ich..."

Doch dann merkte sie, dass er schlief.

Und sie schwieg.

Denn sie war glücklich.

---

ENDE

Rainbow Factory (Übersicht)

Das Original
Rainbow FactoryRainbow Factory - The End
Sequel
Pegasus Device (Kapitel 1) (unvollendet)
Die Neue Reihe (Teil I)
Rainbow Factory - ErwachtRainbow Factory 2 - Die Schlacht
Die Neue Reihe (Teil II)
Rainbow Factory III - Die RückkehrRainbow Factory IV - New TechnologyRainbow Factory V - The EmpireRainbow Factory VI - The Fall
Weiteres
AuroraRainbow Factory - MemoriesZimtschneckenRegret

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki