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Ravenblack

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Deckung, KRIEEECH!!!

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Die folgende Ponypasta enthält Abschnitte mit kriegerischen Auseinandersetzungen, massiver Gewalt und viel Blut; lies sie dir also nur durch, wenn du dir der Inhalte bewusst bist und nicht gleich in Ohnmacht fällst, wenn du dir das Knie aufschlägst!

Ravenblack ist mehrteilig! Der vorherige Teil der Reihe ist Capital of the Shadows, und der Nachfolger wurde (noch) nicht veröffentlicht.

Die Rebellen feierten den Tod des Schattenlords wie einen Feiertag. Safira betrachtete zufrieden die Leichen ihrer Feinde, als Eross neben sie trat.

"Damit wäre der erste Schrit getan. Wir haben den Lords den Krieg erklärt.", sagte er zu ihr.

"Ja das haben wir und uns damit zu Staatsfeinden gemacht." sie lächelte: "Wollte schon immer mal wissen wie sich das anfühlt zu gewinnen und die Angst in den Augen eines Schattelords zu sehen." lachte sie fast schon sadistisch.

"Du kannst einem fast Angst machen." entgegnete Eross.

Safira redete mit dem Hauptmann und kurz darauf versammelten sich rund hundert Rebellen am Hafen von Kelut. Sie brachten Waffen und Fracht auf das Schiff und verabchiedeten sich von ihren Frauen und Kindern bevor das Schiff auslief.

Im Konferenzraum an Deck versammlten sich die Safira, Eross, Atlanas, Taladon, der Hauptmann und drei weitere Befehlshaber der Rebellen. Einer der Rebellen ergriff das Wort.

"Was meintet ihr heute Mittag, als ihr sagtet das die Lords ein andere Volk angreifen wollen? Welches Volk meintet ihr? fragte er.

"Sie meinte unser Volk." sagte Atlanas und wischte sich das Ruß aus dem Gesischt.

Eross tat es ihm gleich. Den Rebellen klappte die Kinnlade runter und sie bekammen sie nicht mehr zu. Ungläubig starten sie Eross und Atlanas an.

"Equestriaponys im Schattereich! Das gab es noch nie! Wie seid ihr hierher gekommen?" stammelte der erste, der sich wieder gefangen hatte.

"Also ich bin geschwommen.... in gewisser Weise." antworete Eross.

"Geschwommen?"

"Naja ich war bewusstlos....und wäre fast ersoffen."

"Du wurdest also im Schattenreich angespült."

"Genau."

"Haben wir nichts wichtigeres zu besprechen?", mischtek sich Atlanas ein.

"Sorry." entschuldigte sich der Rebell.

"So wir haben einen der Lords getötet und somit werden sie jetzt Jagd auf uns machen. Daeron wird toben wenn er es erfährt." meinte der Hauptmann.

"Ich würde gern sein Gesicht sehen wenn der Bote ihm davon berichtet." lachte Atlanas.

"Der Bote wird das nicht überleben. Er tut mir leid." erwiderte Safira.

"Wir können ihm aber nicht helfen. Wie denn auch?" entgegnete einer der Rebellen.

"Der Arme wird seinen Kopf verlieren. Und wir können nichts dagegen tun." warf Safira ein.

Die Besprechung dauerte noch ein paar stunden. Das nächste Ziel war Duhrag. Der Weg würde Tage dauern und die Zeit nutzten die Rebellen zum trainieren. Eross und Atlanas zogen, egal wo sie waren, die Blicke der Rebellen auf sich. Am Abend ruhte Eross sich in seinem Zimmer aus, als es an der Tür klopfte. Eross verdrehte die Augen, denn er wollte schlafen. Wiederwilig stand er auf und öffnete die Tür. Vor der Tür stand Safira.

"Hi Eross."

"Hi. Was gibts?"

"Ähm... die Rohre die an der Decke meies Zimmers verlaufen sind undicht. Ich wollte fragen ob ich bei dir schlafen kann?" fragte Safira.

"Ja klar wieso nicht." antwortete Eross, obwohl er in ihren Augen sehen konnte das sie log. Er wusste nur nicht wieso.


Am Abend mussten sich Eross und Safira ein Zimmer und somit auch ein Bett  teilen.


"Sorry wenn ich dich damit etwas bedränge. Mein Bruder wollte sein Zimmer nicht teilen und Atlanas kenne ich noch nicht gut genug." entschuldigte sich Safira.


"Ach das macht nix. Ist doch irgendwie lustig." lachte Eross.


Eigentlich war Eross sogar froh das Safira bei ihm war, denn er liebte sie, auch wenn er es ihr noch nicht gesagt hatte. Eross wusste allerdings nicht, dass Safira das Gleiche für ihn empfand. Sie sahen sich schweigend an und keiner sagte was. Keinem fiel etwas ein was er sagen könnte. Eross sah ihr direkt in die Augen und Safira errötete. Sie rückten immer näher aneinander.


"Eross ich... also ich..ich glaube ich." fing Safira an und Eross schmunzelte.


"Ich habe mich auch in dich verliebt." flüsterte er ihr zu.


"Wirklich? Das ist ja..." weiter kam sie nicht weil Eross sie küsste.


Safira war zuerst überacht aber dann schloss sie die Augen und genoss den Kuss und das was danach kam. Als sie zum Höhepunkt kam glitt ein silberner Schimmer über ihr Fell und Eross war sichtlich überacht.


"Ist das normal?" fragte Eross.


"Ja." lachte Safira.

Das Schiff lief zwei Tage später im Hafen von Duhrag ein.

"Hier müssen wir wesentlich vorsichtiger sein. In Duhrag hatt die Schatten Armee die oberhand." mahnte Safira welche neben Eross her trottete.

Atlanas und Taladon schauten sich schmunzelt an.

"Der Plan is wohl aufgegangen." kicherte Taladon.

und Atlanas musste sich das lachen verkneifen.

"Geile Idee mit den Rohren. Das hat die beiden zusammen gebracht." antwortete Atlanas.

"Sie sehen so glücklich aus. Jetzt brauchen wir noch die eine fürs Leben." entgegnete Taladon.

Sie durchquerten die Stadt auf der Suche nach anhägern doch die Stadt war leer von Rebellen. Safira war das nicht geheuer. Und Eross hatte ein ungutes Gefühl bei der Sache. Schließlich kamen sie zu den Ruinen der alten Festung welche den Rebellen als Unterschlupf diente. Aber dort bot sich ihnen nun ein grausamer Anblick. Die Befehlshaber der Rebellen in Duhrag  waren im Hof der Ruine an Pfähle gekettet und schlimm entstellt worden. Scheinbar hatte man den einen als Übungsziel missbraucht. Der daneben hatte aufgeschlitzte Arme und Beine und ihm fehlten die Augen. Der letzte war nur noch ein verkohltes Skelett. Um die drei Pfahle herum lagen unzählige Leichen. Der Hof der Ruine war ein Massengrab.

Safira biss wütend die Zähne zusammen: "Deswegen war in der Stadt kein einziger Rebell. Sie haben sie alle getötet."

"Das werden sie bitter bereuen." sagte Taladon.

Ein lautes hämisches lachen halte hinter ihnen.

"Dafür musstet ihr hier erst mal Lebend weg kommen."

Hinter ihnen war ein großer Trupp Schattensoldaten. Allen voran ein Hengst mit Orangeroter Mähne vor dem die Soldaten scheinbar großen Respekt hatten.

"Ihr vier habt mir in Kelut genug angerichtet . Der Bote der mir die Nachricht überbracht hat hat leider den Kopf verloren. Aber ein bisschen Schwund ist immer." lachte er belustigt.

"Daeron du mieses Schwein dafür wirst du bezahlen." rief Safira dem Hengst entgegen.

"Das glaube ich nicht denn ihr werdet diesen Ort nie wieder verlassen. Jungs macht sie fertig. Ich mache mich wieder auf den Weg nach Oblivion. Meine Arbeit hier ist getan." sagte Daeron und verließ den Hof.

Die Soldaten stürmten auf die fünf zu. Doch diese verteidigten sich. Mitten im Kampf wurde der Hauptmann niedergestochen und Safira noch wütender. Weitere fünf Minuten später hatten sie die Soldaten besiegt und Safira eilte zu dem an Boden liegenden Hauptmann.

"Wir bringen dich hier weg. Keine Sorge alles wird wieder gut." versuchte Safira den um sein Leben kämpfenden Hauptmann zu ermutigen.

"Nein. Wir wissen beide das ich das nicht überleben werde." er riss sich seine Kette vom Huf  und gab sie Safira. "Bitte sorge dafür das meine Tochter sie kriegt."

"Nein wir werden dich retten. Wir lassen dich hier nicht sterben. Du wirst ihr deine Ketteschön selbst geben. " weinte Safira.

"Du bist eine wahre Anführerin. Aber das einzige was du noch für mich tun kannst ist mein Leid verkürzen." mit diesen Worten legte er Safira seinen Dolch in den Huf.

"Ich kann das nicht."

"Doch du musst."

Safira setzte den Dolch über seinem Herzen an und schloss die Augen. Tränen liefen über ihre Wangen.

"Bald werde ich meine Eltern widersehen." das waren die letzten Worte des Hauptmann.

Dann stach Safira zu.

Eross machte es wütend nix tun zu können um das alles zu verhinder und die Wut staute sich in ihm auf. Es machte ihm krank Safira so traurig und am Boden zerstört zu sehen und zu wissen ihr nicht helfen zu können. Er war noch in gedanken bei Safira und dem Hauptmann als schon der nächste Schattentrupp auf den Hof gestürmt kamm.

"Das ist alles eure Schuld ihr Missgeburten!" brüllte er den Soldarten voller Zorn entgegen.

Eross verfiel in Raserei und rammte dem ersten Schatten den er sah seinen Huf in dem Bauch und riss ihm die Organe raus. Den nächsten packte er am Hals und schlug ihn so heftig auf den Boden das der Schädel zersplitterte. Dann drehte er sich zum nächsten um bevor dieser reagieren konnte stand Eross schon hinter ihm und trat ihm mit solcher Kraft in den Rücken das die Wirbelsäule brach und der Schatten reglos zu Boden fiel. Er schnitt mit seinem Schwert durch seine Feinde wie durch Butter. Die Klinge war Blut getränkt.  Er durchstach denn letzten Schatten. In diesem Moment hörte er Taladon hinter sich schreien. Und Eross starte auf den Schatten den er zuletzt abgestochen hatte. Seine Augen wurden wieder normal und er erkannte wenn er da getötet hatte.  Es war Safira.

Eross and Safira by Blaze.png

Eross kniete neben der toten Safira und weinte.

"Was habe ich nur getan? Nein nein. Jeder nur nicht sie."

Eross kniff die Augen zu. Als er sie wieder öffnete hatte sich seine Umgebung verändert. Der Himmel war schwarz und der Boden und die Ruinen leuchteten hellblau. Um ihn herum bewegte sich nichts, die Zeit stand still.

"Du hast einen schweren Fehler begangen." hörte er eine Stimme neben sich.

Neben ihm war ein Pony aufgetaucht. Sie hatte dunkelgraues Fell und eine Regenbogenmähne aber nicht so eine leuchtend bunte, wie die von Rainbow Dash, sondern eher eine trübe, gräuliche. Neben ihm erschien noch eine Stute. Sie hatte hellblaues Fell und eine blau-weiße Mähne.

"Aber wir geben dir die Chance diesen Fehler ungeschehen zu machen." sagte das blaue Pony.

"Wer seid ihr überhaupt? Und wo bin ich?" fragte Eross.

"Ich bin Angel und dies ist Rainbow Death. Ich bin die Göttin des Lebens und sie ist ist die Göttin des Todes. Wir sind die Töchter Nibens." erklärte Angel.

"Wir wissen nicht wieso aber du kannst unsere Kräfte nutzen. Das macht dich gefährlich, weil du sie noch nicht kontrollieren kannst, zumindest meine nicht." entgegnete Death.

"Und was heißt das jetzt genau?" Eross war überfordert.

"Meine Kräfte sind die Kräfte des Todes sie sind schwer zu kontrollieren und haben ungeheure Zerstörungskraft. Sie vernichten alles was ihnen in die Quere kommt. Das was du bis jetzt angerichtet hast war nur ein Bruchteil von dem was du anrichten könntest." erklärte Death.

"Ich habe die Person getötet die mir am wichtigsten ist! Was kann den schlimmer sein?" fragte Eross wütend und traurig zugleich.

"Mit meinen Kräften kannst du ganze Armeen im Alleingang töten." antwortete Death.

"Das ist mir egal ihr sagtet, ich könne meinen Fehler wieder gut machen. Wie?" wollte Eross wissen und blickte zu der toten Safira.

"Indem du meine Kräfte nutzt." antwortete Angel.

"Meine Kräfte sind die Kräfte des Lebens mit ihnen kannst du Wunden heilen und die, du liebst ins Leben zurück holen." erklärte Angel.

Angel legte ihren Huf auf seine Brust direkt über seinem Herzen. Ihr Huf begann blau zu leuchten und Eross Brustkorb auch. Eross wurde von dem Licht geblendet. Als er die Augen wieder öffnete war er zurück in der Realität. Er starte auf Safira die immernoch tot auf dem Boden lag. Dann schaute er auf seinen Huf und er hörte Angels Stimme.

"Nutze meine Kräfte. Rette sie."

Eross legte seinen Huf auf die Wunde und der Huf leuchtete blau. Die Wunde fing an zu glühen und heilte. Taladon und Atlanas sahen nur ungläubig zu. Als die Wunde verschwunden war schlus Safira die Augen. Sie atmete hektisch und rang nach Luft.

"Wie... ich dachte ich wäre... aber du hast doch was ist..." stammelte Safira nur und Eross nahm sie in den Arm.

"Ist doch egal wie. Hauptsache du lebst." lacht Eross überglüglich.

Als Eross ins Bett ging ließ er sich Deaths Worte nochmal durch den Kopf gehen. Eine ganze Armee im Alleingang töten hatte sie gesagt so mächtig waren ihre Kräfte und Eross konnte sie nutzen aber nicht kontrollieren. Das bereitete ihm große Sorgen. Er wusste das diese Kräfte sowohl zum Sieg als auch zur Niederlage führen konnten. Er schaute zu Safira die an ihn gekuschelt tief und fest schlief. Und er entschied sich es ihr gleich zu tun.

Nachdem er eingeschlafen war fand Eross sich an dem selben Ort wieder wie am Mittag. Auch Death und Angel waren da und hatten scheinbar auf ihn gewartet.

"Was ist das für ein Ort?" wollte er wissen.

Death lächelte: " Das ist dein Inneres, dein Verstand, dein Geist. Nenn es wie du willst."

"Okay das hab ich jetzt kapiert aber was macht ihr hier?"

"Diese Frage können selbst wir dir nicht beantworten." entgegnete Angel.

"Das heißt ihr seid an mich gebunden und in mir gefangen, und wisst nicht wieso?"

"Das trifft den Nagel auf den Kopf." stimmte Angel ihm zu.

"Und ihr seid also Götter? Ernsthaft?"

"Denkst du wir lügen dich an? Was würde es uns den nützen dich anzulügen. Raus kommen wir trotzdem nicht oder?" fragte Death.

"Ja schon aber ich kann mich nicht wirklich mit den Gedanken anfreunden, das jedes mal, wenn ich wütend werde, Göttinnen mein Handeln zum Grausamen beeinflussen."

"Das ist Death's schuld da musst du dich an sie wenden." entgegnete Angel.

Eross drehte sich zu Death und schaute sie ernst an.

"Lass das gefälligst sonst..."

"Sonst was? Hä? Was willst du dagegen tun?" grinste Death.

"Sonst bring ich dich um!" beendete er seinen Satz.

Death kriegte sich nicht mehr ein vor lachen.

"Du willst was? Junge ich bin eine Göttin ich kann nicht sterben!" lachte Death Eross aus. "Oh, und die letzte nacht mit deiner Freundin war ja echt heiss." lachte sie weiter.

Eross erschrack: "Ihr habt das gesehen!?"

"Na klar wir sehen alles was du siehst und noch viel mehr." zwinkerte Death ihm zu.

"Wurde es euch was aus machen das zu unterlassen?" schnaufte Eross wütend.

"Sag das nicht mir, sag das Death." vertedigte sich Angel.

"Ich werde sicher nicht damit aufhören es ist so unterhaltsam." lachte Death.

Eross biss die Zähne zusammen er wusste das er ihr nix an haben konnte.

Am nächsten Morgen traf sich der Rebellenrat im Konferenzraum der Dream of Darkness wie Atlanas das gekaperte Schiff getauft hatte. Es ging darum wie es weitergehen sollte.

"Was tun wir nun um diesen Hurensöhnen von Schattenlords einhalt zu gebieten?" Wollte Taladon wissen.

"Wir haben den Krieg eröffnet und wir werden die Lords in die Knie zwingen." antwortete seine Schwester.

"Ja aber wir sollten nicht zu aggressiv vorgehen. Vergiss nicht wir sind in der unterzahl."

"Ja Ja ich weiß. Ich werd schon nicht übermütig."

"Sollten wir nicht darüber reden wies weiter geht?"

"Natürlich."

"Das Herz unseres Landes ist Oblivion.  Wenn Oblivion uns gehört haben wir gewonnen." begann einer der Gäneräle.

"Aber im überhaupt eine Chance zu haben müssen wir die Militäriche versorgung der Stadt kappen." fuhr Safira fort.

"Wie die meisten Anwesenden wissen ist Gorgonia der größte Stützpunkt unseres Landes. " erklärte Taladon weiter.

"Gorgonia anzugreifen wäre Selbstmord."

"Wir würden nicht mal in die nähe der Festung gelangen geschweige den ins innere."

Safira grinste. "Wir sind in einem Schiff der Armee. Ich glaub schon das wir da rin kommen.  Die Waffenkammer dieses Schiffes ist voller Rüstungen der Schattenarmee. Genug für mindestens 140 von uns. Und wir haben Sprengstoff. Viel Sprengstoff. Ich brauch 140 freiwillige die das Schießpulver in die Anlage schmuggeln."

"Das ist Wahnsinn! In der Anlage tummeln sich an die 750.000 Soldaten!"

"Und in drei Tagen sind es 750.140."

"Für mich hört sich das nach Spaß an" warf Eross ein "Ich bin auf jeden Fall dabei."

"Naja wenn wir schon mal hier sind." trat Atlanas vor.

Safira war begeistert vom Kampfgeist der zwei Equestria Hengste. "Sagt allen bescheid wir fahren nach Gorgonia."

"Ihr seid doch verrückt!"

"Klar. Sonst würde das nicht funktionieren."

...

Die Freiwilligen waren schnell gefunden.

Das Schiff näherte sich den Toren von Gorgonia. An einer Mündung etwas weiter vor Gorgonia, verließen alle, die nicht zu den 140 Mann gehörten, das Schiff und teilten sich auf die umliegenden Dörfer auf. Unter ihnen auch Safira. Am Steg küsste sie Eross lang, ausgiebig und oft. Sie bat ihn hundert mal darum auf sich aufzupassen und sich nicht erwischen zu lassen. Eross versuchte sie zu beruhigen da er ja 140 zuverlässige Männer hätte. Safira kam bei einer Familie unter, die dem Widerstand wohl gesonnen war. Einer der Rebellen war hier zu Hause. Er wurde hingerichtet nachdem er Staatsgegner befreit hatte. Für die Eltern war es eine Ehre dem Blutdiamanten Unterschlupf gewähren zu dürfen. Safira war den beiden sehr dankbar. Sie ging durch die Straßen des gemütlichen Dörfchens als ihr eine Gruppe Schatten auffiel die im Kreis um etwas rumzustehen schienen. Als sie genauer hinsah fiel ihr auf das die Schatten auf irgendwas eintraten. Als Safira ein Keuchen und Spucken vernahm musste sie dazwischen gehen.

"Hey! Was wird das?!"

"Was willst du Schlampe denn?"

"Verpiss dich lieber oder willst du Stress, Nutte?"

Safira öffnete den Mantel und offenbarte ihre Bewaffnung.

"Is ja jut."

Die Schatten verpissten sich und zurück blieb ihr Opfer welchem sich Safira nun widmete. Es war ein anderer Schatten. Ein..., safira traute ihren Augen kaum,... Ein weißer Schatten. Ihr ganzes Fell und ihre ganze Mähne - komplett weiß.

"Hey, Kleine, alles okay?", fragte sie vorsichtig.

Die weiße Stute starrte Safira angsterfüllt an. Safira bewegte ihren Huf zu ihr herunter, um ihr hoch zu helfen, doch sie zuckte sofort zusammen und winselte.

"Bitte...bitte nicht..." Sie weinte und atmete schnell und voller Panik.

"Beruhige dich...ich werde dir nicht weh tun."

"Doch...doch das wirst du...so wie alle anderen auch...nur weil ich anders aussehe als ihr...aber...ich habe es nicht besser verdient...das ist meine Strafe...weil ich nicht so bin wie alle anderen..."

"Nein! Niemand hat sowas verdient...wer sagt sowas?"

Bleach.png

Bleach

"Alle..."

Safira hielt ihr wieder den Huf hin und die weiße Stute zuckte erneut zusammen, diesmal allerdings nicht so stark. Sie schaute Safira fragend an und diese nickte. Die Stute griff zögerlich nach Safiras Huf und diese zog sie hoch. Als sie grade stand durchzog der Schmerz ihren ganzen Körper, sie schrie auf und sie verlor die Kraft sich auf den Beinen zu halten. Safira hielt sie fest und stützte sie.

"Kannst du laufen?

"Ich...ich versuch's..." weinte die schwer misshandelte Stute, die die Schmerzen scheinbar kaum ertragen konnte. Sie biss die Zähne zusammen und versuchte einen Schritt zu machen, was offensichtlich höllische Schmerzen verursachte. Sie schrie vor Schmerz. Aber sie machte trotzdem einen weiteren Schritt. Und den nächsten. Und den nächsten. Safira war beeindruckt von so viel Willenskraft. Auch wenn es in jeder Zelle ihres Körpers wie Feuer brannte, sie ging weiter. Safira verstand nicht, warum so ein Schatten sich nicht traute, sich zu wehren. Wahrscheinlich war ihr ihre Wertlosigkeit so lange eingeredet worden, bis sie selbst daran geglaubt hatte. Wahrscheinlich hielt sie es für gerecht. Safira brachte sie in das Haus der Schatten, bei denen sie untergekommen war. Diese starrten die weiße Stute schockiert an und die Frau bedeutete ihrem Mann, dass er sofort den Verbandskasten holen sollte.

"Och Kindchen, wer hat dir das nur angetan?" fragte die ältere Schattendame als Safira die verletzte Stute in das Bett legte.

Diese atmete flach und schwach. Der Weg hatte ihr so viel abverlangt und ihr auch die letzte Kraft geraubt. Ihren Körper spürte sie vor Schmerz nicht mehr. Das letzte was sie sah war wie die alte Dame ein Tuch anfeuchtete um ihre Wunden auszuwaschen und Safiras Gesicht über ihr. Dann wurde sie ohnmächtig.

...

Das Schiff legte im Militärhafen von Gorgonia ein. Die Rebellen verließen das Schiff. Ein Soldart kam auf Eross zu.

"Wir haben nicht mit Verstärkung gerechnet. Was macht ihr hier?"

"Anordnung von Daeron persönlich. Er vermutet das Rebellen die Anlage angreifen könnten."

"Das würden die Rebellen nie wagen."

"Würden sie sicher nicht, aber was unser Führer sagt, ist Gesetz und ich werde ihm nicht widersprechen. Sie etwa?"

Der Soldat zuckte zurück. "Natürlich nicht. Wir werden alle Männer ihrer Einheit auf die Türme aufteilen."

"Heil Daeron."

"Heil Daeron."

...

Als die weiße Stute erwachte, schaute sie durch den Raum und erblickte Safira direkt neben sich.

"Wieso?"

Safira schaute die Stute verwundert an. "Wieso was?"

"Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du mich nicht geschlagen wie all die anderen auch?"

"Wieso sollte ich?"

"Weil ich es verdient hab...ich...ich bin nicht wie ihr...ich seh anders aus..."

"Das ist doch kein Grund."

"Doch...natürlich...ich...ich bin Abschaum...Rassenschande...ich habe es verdient zu leiden."

"Nein hast du nicht. Du bist kein Abschaum. "

"Doch...bin ich.."

"Nein bist du nicht." Safira setzte sich zu der weißen Stute.

"Es sollte mich nicht geben...es wäre besser wenn ich nicht da wäre..."

Safira nahm die Stute in den Arm und diese starrte sie verwirrt an.

"Was...was machst du da?"

"Dich umarmen, was sonst?"

"Mich...hat..noch nie jemand...umarmt..."

Die Stute drückte Safira ganz fest an sich und weinte.

"Danke...danke"

Safira streichelte ihr den Rücken.

"Nichts zu danken."

Nach ungefähr 5 Minuten lösten sich beide voneinander.

"Wie heißt du überhaupt?" wollte Safira wissen.

"Bleach...Karai Bleach."

...Eross und Atlanas waren im selben Zimmer untergebracht und lagen auf ihren Betten. Die 3 anderen Schatten unterhielten sich möglichst leise und heimlich. "Und wann genau soll der Angriff beginnen?" "Ich glaube nächsten Monat." "Das ist..das ist doch vollkommen verrückt! Warum sollten wir Equestria erobern?! Der Führer ist jetzt vollkommen übergeschnappt!" "Pssssst! Sei leise! Du weißt genau das dich solche Aussagen den Kopf kosten können." "Mir egal! Ich sage was ich denke! Und vor 13 Jahren war das noch jeder Schattens Recht."  "Aber die Zeiten sind vorbei. Also halt die Zunge still und hoff das die Rebellen irgendwann die Oberhand gewinnen."  "Ich...weiß irgendwer wie man sich ihnen anschließen kann?" Eross grinste. "Das ist gar nicht so schwer." Eross stand nun direkt neben den 3 Schatten.  ... Safira hatte Bleach zu einem Lager geführt und saß nun vor einer Kiste mit Zahlenschloss.  "Was...was wollen wir hier?" :"Ich will dir etwas beibringen. Etwas das du brauchen wirst." "Und w- was ist das?" "Die Fähigkeit dich zu verteidigen. Ich werde dir beibringen zu kämpfen." ... Die eingeschleusten Rebellen traffen sich in der darauffolgenden Nacht am Tor der Anlage.  "Okay. Der Sprengstoff ist verteilt und muss nur noch gezündet werden. Und zusätzlich dazu haben wir 3 neue Rekruten." verkündete Eross den versammelten Rebellen.  So schnell wie möglich verließen sie die Anlage. Einer der Rebellen gab Eross den Zünder. Ein Knopfdruck später verwandelten unzählige Explosionen die Anlage in eine Rauchende Ruinen. Ein Turm nach dem anderen stürzte zusammen. Unmengen an Rauchsaulen steigen in den Himmel und die Flammen erhellten den Nachthimmel. Die Rebellen jubelten. ... Safira hatte die Explosionen gehört und das Training unterbrochen. Sie gönnte Bleach diese Pause. Immerhin haben sie seit Stunden ununterbrochen geübt. Es galt rauszufinden mit welchen Waffen sie umgehen konnte und mit welchen nicht. Ein stand fest. Bleach ist nicht sonderlich stark. Langschwerter, Streitkolben, Hämmer oder eine große Axt kamen nicht in Frage. Safira entschied sich ihr den Umgang mit Kurzschwertern, Dolchen und Wurfwaffen wie Wurfmesser oder Wurfaxte zu lernen sowie den Umgang mit einhufigen Armbrüsten.

...

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