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Der Sacrité Valaru (varan. "Orden der Macht") war noch zu Beginn von Daerons politischer Einflussbereicherung und dessen Machtübernahme die bloße Bezeichnung für das mit ihm aus zwölf Adligen bzw. Würdenträgern bestehende Bündnis unter seiner obersten Kontrolle. Danach jedoch entwickelte es sich zu einer logenartigen Religionsgemeinschaft, deren spiritueller Mittelpunkt in der Verehrung Daerons, der Schattenlords und Diarons bestand und eine ganz eigene Interpretation des Anarlog, genannt Akâsírd (varan. "Weg des Göttlichen; Göttlicher Pfad"), entwickelte und als seine eigene Doktrin etablierte.


Politisches Bündnis von 935 - 948 EZ

Geschichte

Die politisch geprägte Zeit des Ordens begann mit dessen feierlicher Gründung am 14. August 935 EZ im Versammlungssaal der Knírvyesta. Offiziell wurde es dort als "Fraktion zur Wahrung königlicger Interessen" verkündet und zum für die innere Sicherheit zuständigen Gremium ernannt. Dadurch erlangte der Orden und insbesondere Daeron einen unheimlichen exekutiven und judikativen Einfluss, der sich über die Jahre steigerte und dazu genutzt wurde, königstreue Adlige und Würdenträger auszuschalten, Ämter neu zu besetzen und schlussendlich am 8. April 943 EZ König Vaomin II. abzusetzen und Daeron auf dessen Thron zu setzen. 

Daraufhin ließ Daeron die drei Gewalten des Reiches langsam ineinander fließen, bis er schlussendlich im Jahr 948 EZ den Rat der sechs Schattenlords (genannt Cuin Valyrulayau) unter seiner Führung als absolute Oligarchie als Regierungsform etablieren konnte.

Mitglieder

  • (Schattenlord) Navalis "Phadon" Varanin, Lehrmeister für Angewandte Alchemie und Mystik an der Universität Oblivions
  • (Schattenlord) Hólis Dagal "Galdur" Alyaín, Kommandant der Schwarzen Garde Oblivions
  • (Schattenlord) Akhnazh "Voldo" Ukkranas, Großinquisitor des Schattenreiches und "Foltermeister" der Schwarzfeste
  • (Schattenlord) Parados, Propagandabeauftragter und Pressesprecher der Schwarzfeste
  • (Schattenlord) Paratas, Großausbilder für die schwere gepanzerte Infanterie
  • Phánalir Alyaín, Herrscher über Teile Maraîns und Aurealis (Schatzmeister) des Schattenreiches
  • Uludhas Valarak Gâldin, Herr über Maraîn, Oberster Befehlshaber der Gâldinarma und Marschall des Schattenreiches unter Vaomin II.
  • Nákrag Knírzá, Großadmiral der schattischen Flotte
  • Izraël Vataín, enger Vertrauter Vaomins II. und General der schattischen Armee
  • Lyndir Varanin, Erzmagier der Schwarzfeste
  • Faeagal "Akâlyr" Nifl'azda, Imprakâno des Anarlog und Initiator des Akâsírd-Kultes um Daeron herum

Anarlogische Sekte und Personenkult von 948 - 1017 EZ

Nach der endgültigen Machterlangung über das Schattenreich begann der Cuin Valyrulaya (abgekürzt Cuival) damit, sich selbst als religiöse Propheten und Erlöser der Schatten darzustellen. Hauptinitiator dieser Bewegung war neben Daeron der inoffizielle siebte Schattenlord Faeagal Nifl'azda, der das alte und nunmhero überflüssige Bündnis zu einem religiösen Orden nach dem Vorbild diverser schattischer Sûlorkulte umgestaltete. Im Mittelpunkt seiner anarlogischen Theologie namens Akâsírd (s.o.) stand Diaron als Akâmaé (varan. "Gewaltigster Gott"), der eines Tages aus seiner Verbannung emporsteigen und mit seinen Kindern, den Schatten, die gesamte Welt erobern würde. Diesen heiligen Krieg betitelte Nifl'azda, der sich selbst mittlerweile nur noch mit Akâlyr (varan. "Göttlicher Schatten") ansprechen ließ, mit dem altschattischen Wort Khazhvdankh, was soviel wie Verderben oder Untergang bedeutet. Khazhvdankh würde durch einen von Diaron auserwählten Schatten, genannt Lúzara (varan. "Lichtbringer") eingeleitet werden, in dessen Rolle er Daeron und dessen Cuival sah.

Daher wurde Daeron in den Folgejahren seiner Machtergreifung mehr und mehr zum Messiahs idealisiert, bis er im Zenit seiner Macht und den letzten Jahren seines Lebens die gewaltigen zwei Schattenkriege entfesselte, die von der schattischen Propaganda oftmals auch als "Vormarsch des Khazhvdankh" bezeichnet wurden. Gerade einige Jahre vor und während des Krieges erlebte der Kult seinen höchsten Zulauf und seine breiteste Ausdehnung.

Geächteter Kult ab 1017 EZ

Nach dem Fall Daerons im Zweiten Schattenkrieg und dem Zusammenbruch all seiner politischen und religiösen Konstrukte wurde der Kult allgemeinhin geächtet. Faeagal Nifl'azda und führende Mitglieder des Ordens wurden öffentlich gelyncht und vor aller Augen gedemütigt, frühere Anhänger leugnen diese Zugehörigkeit bis heute. Es gibt nur noch einige verteilte Geheimbünde, die den Lehren des Akâsírd folgen und im Namen Daerons und Diarons handeln. Von solchen Gesellschaften gehen meist auch nosalarische Terrorangriffe und Plünderungen aus.