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Schenja Schirojama war der erste und letzte Krieger der Reformierten Ryporadhayak, Überlebender des Großen Massakers, damit auch letzter Traditioneller Ryporadhayak und Anführer der nach ihm benannten Schenja-Rebellion gegen Ziegenkönig Heinrich IV.; heute gilt er als Volksheld und großes Vorbild des Widerstandes gegen falsche Behauptungen und Schutzheiliger der wiederauferlebten Tradition der klassischen Hufwaffen.

Leben & Werk

Geschichte

Schenja diente während des Ziegen-Hunde-Krieges als Zerbnak (übersetzbar mit Knappe) und entkam den Grauen des Großen Massakers auf ungeklärte Art und Weise. Gezeichnet durch den Tod seines Meisters und all seiner Ordensbrüder blieb er als einziger Überlebender der Ryporadhayak zurück; um seine Seele zu heilen und den Schmerz zu lindern fuhr er alleine mit der Lehre fort, vollendete sie und wurde wie üblich von Königin Zerka zum Krieger geschlagen.

Die Jahre vergingen und er nahm sich neuer Schüler an, bildete sie aus und übernahm dabei eigene, bis dato unübliche Methoden und Wege, fügte diesen seiner Auffassung der neuen Zeit besser entsprechene Dinge hinzu und verwarf dafür ältere; sodass er so eine neue Lehre, die Reformierten Ryporadhayak, schuf.

Doch den neuen Waffen, insbesondere den Hinterladergewehren, waren auch sie nicht gewachsen, und obwohl schon König Heinrich III. manches Mal im Klinsch mit dem damals schon recht alten Schenja gekommen war, so ehrte er ihn doch, wohingegen sein Thronfolger, Prinz Heinrich IV., schon seit seiner Jugend eine tiefe Abneigung gegenüber dem weisen Bock verspürte und dies nach seinem Amtseintritt so sehr zum Ausdruck brachte, dass ein regelrechter Krieg zwischen Modernisierung und alter Tradition entbrannte. Hier zeigte sich des Königs wahres Gesicht: Mit äußerst unfairen verleumderischen Mitteln brachte der langsam aber sicher die einfache und zur damaligen Zeit politisch sehr desinteressierte Bevölkerung gegen Schenja und seine Ryporadhayak auf, die in seinen Augen nur unnütze Fresser und längst veraltet waren. Dem hatte der Veteran genug vernünftig Belegbares entgegenzusetzen, schaffte es aber dennoch nicht, das Volk von der Richtigkeit seiner Argumente zu überzeugen, bis es schließlich zur Revolte der Bevölkerung Down Unders gegen den Orden kam, welcher floh und sich wenige Tage später in der Schlacht von Satsuma ihrem Schicksal gegen eine sechzigfach überlegene und mit Gewehren gerüstete Armee stellte.

Wieder entkam nur Schenja dem Tod und wurde von seinem Gegner hämisch begnadigt und seinem Schicksal überlassen. Am folgenden Morgen wurde der König tot in seinem Gemach aufgefunden, durchbohrt vom Schwert des letzten Ryporadhayak. Dieser blieb fortan verschwunden und ward nie wieder gesehen.

Vermächtnis

Unter dem folgenden Ziegenkönig Heinrich V. kamen die wahren Begebenheiten ans Tageslicht, woraufhin Schenja begnadigt und posthum zum Helden erklärt wurde. Auch die alte Tradition des Kampfes mit Hufwaffen wurde so wieder ins Leben gerufen, und so ist es heute kein Wunder, dass der damals zu Unrecht verurteilte letzte Ryporadhayak omnipräsent in der Geschichte und den Herzen der Ziegen und Böcke Down Unders als derjenige bekannt ist, der er auch wirklich war.

Trivia