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Shadowlords

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Deckung, KRIEEECH!!!

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Die folgende Ponypasta enthält Abschnitte mit kriegerischen Auseinandersetzungen, massiver Gewalt und viel Blut; lies sie dir also nur durch, wenn du dir der Inhalte bewusst bist und nicht gleich in Ohnmacht fällst, wenn du dir das Knie aufschlägst!

Shadowlords ist mehrteilig! Der nächste Teil der Reihe ist Capital of the Shadows.
 

Ich war jung, eifrig und voller Tatendrang.

Ich konnte es kaum erwarten, der Armee beizutreten.

Die Armee von Equestria war das bis dahin größte stehende Heer, das unsere Welt je gesehen hatte.

Größer als die Armee der Zebras.

Größer als die Armee der Wechselponys.

Größer als die Armee der Kristallponys.

Und viel größer als die Truppen der Diamantenhunde.

Ich war damals so stolz Teil dieser Weltmacht zu sein und habe es nie bereut. Aber heute weiß ich, dass unsere Armee nicht die größte war.

Die größte Armee war ein bis dahin noch unbekannter Feind.

Die der Schattenponys.

---

15 Jahre zuvor

"Wie alt bist du?", wollte der Anwerber wissen.

"18", antwortete Eross.

"Hast du irgendwelche körperlichen Einschränkungen?", wollte der bullige Hengst nun wissen.

"Nein.", gab Eross an.

"Du bist angenommen. Nächster!"

Ich freute mich damals wie das glücklichste Pony auf Erden.

Endlich hatte ich etwas was meinen Vater stolz machen würde.

Was würde ich alles dafür geben um meine Eltern noch einmal wiedersehen zu dürfen...

Doch sie wurden mir von diesem Dreckskerl genommen. Er tötete sie vor meinen Augen und ich konnte sie nicht retten.

Aber ich will nicht mehr daran denken müssen, und ich bin froh, dass ich diese Bilder aus meinem Kopf verdrängt habe.

Lasst mich lieber dazu kommen, wie ich meinen Freund und Vorgesetzten Atlanas kennengelernt habe...

Nachdem ich bei der Armee angenommen wurde, bekam ich kleinere Aufträge wie Botengänge oder Wache schieben.

Nichts besonders eben.

Aber einen Auftrag werde ich nie vergessen. Es war der der, uns den Feind offenbarte, den wir noch nicht kannten.

"Eross?"

"Ja das bin ich.", meldete sich der gelbe Pegasushengst.

"Der Kommandant will dich sehen."

Eross ging in das Büro des Kommandanten, der ihn schon erwartete.

"Ihr wolltet mich sehen, Sir?"

"Ja, ich habe einen Auftrag für dich. Im Westen des Landes gab es einige Überfälle auf Dörfer. Keine Überleben. Keine Zeugen. Ich will, das du herausfindest, wer das war. Ich werde mit einem Trupp auf dich an einer Klippe warten."

Eross stimmte zu und packte seine Sachen. Danach traf er sich vor der Kaserne mit dem Kommandanten.

"Wenn wir zusammenarbeiten, nenn mich Atlanas", informierte er Eross.

Nach einem langen Marsch trennten sich die Wege. Atlanas und der Trupp gingen Richtung Klippe, während Eross zum Dorf ging. In einiger Entfernung zum Dorf holte er sein Fernglas heraus und beobachtete das Dorf. Im Dorf waren Ponys. Aber keine gewöhnlichen, sondern sehr dunkle Ponys. Eross schrieb alles auf was er sah und machte sich dann auf zum Treffpunkt. Er bemerkte nicht, dass ihm jemand folgte....

Als er Eross Atlanas die gesammelten Informationen übergeben wollte, kamen die Schatten aus den Büschen und stürmten auf die Soldaten zu. Atlanas, Eross und der restliche Trupp zogen ihre Schwerter und verteidigten sich. Eross wehrte ein einen Angriff ab drehte sich um die eigene Achse, um auszuholen und rammte sein Schwert dem Feind direkt in die Seite. Dieser brach schreiend zusammen und Eross durchschnitt ihm die Kehle. Auf einmal wurde Eross von der Seite getretten, stolperte nach hinten und fiel die Klippe hinunter. Noch bevor er reagieren konnte, fiel rückwärts auf einen hervorstehenden Ast und riss ihn ab. Dabei spürte er einen heftigen stechenden Schmerz und er konnte seinen Flügel nicht mehr bewegen. Er stürzte samt Ast in die Wellen. Als er es geschafft hatte, wieder an die Wasseroberfläche zu kommen, klammerte er sich an dem Ast fest, denn er konnte nicht schwimmen. Er hatte es nie gelernt, denn er brauchte es nie, er konnte ja fliegen. Atlanas bekam das Ganze zwar mit, konnte seinem Rekruten aber nicht helfen, da er angegriffen wurde.

Nachdem Atlanas und der restliche Trupp die Schatten besiegt hatten, war Eross von der Strömung schon weit außer Sichtweite getrieben worden. Atlanas wandte sich an einen der Soldaten:

"Wohin führt diese Strömung?"

"D-das weiß keiner...", kam es tonlos zurück.

"Dann werden wir die ersten sein die es herausfinden...", lachte Atlanas, "wir müssen Eross retten!"

Murrend schritten die Rekruten hinter ihm her, und er wusste, dass das nur Fassade war.

In Wahrheit waren sie alle nervös und unsicher...

--- Zur selben Zeit im Schattenkönigreich --- 

"Sind die Vorbereitungen abgechlossen?"

"Ja, Lord Daeron, die Truppen stehen vor den Toren der Festung bereit...", antwortete der Schatten.

"Worauf warten wir dann noch?", hetzte ein Schatten mit wehendem roten Umhang.

"Geduld, Lord Paratas. Wir haben Zeit. Diese minderwertige Rasse von Ponys wissen nicht das geringste von unserer Existenz...", erwiderte Daeron lächelnd.

Paratas.png

Paratas

...

Als Eross aufwachte konnte er nur verschwommen sehen. Er sah Gestalten über sich, die er kaum erkennen konnte. "Lebt er noch?", fragte eine von ihnen. Die Gestalt hatte eine weibliche Stimme. "Wir müssen ihm helfen!"

"Bist du wahnsinnig?! Er ist ein Equestriapony! Wenn wir ihm helfen, bringen die anderen uns um!"

"Aber wir können ihn doch nicht einfach hier liegen lassen. Hast du denn gar kein Gewissen?"

Eross richtete sich auf.

"Au! Scheiße! W-wo bin ich?"

Er blickte sich um. Neben ihm saßen zwei Schatten. Sie waren höchstens 15 oder 16 Jahre alt. Der Junge blickte ihn misstrauisch an und hielt ein Messer in seinem rechten Huf. Das Mädchen dagegen half ihm hoch.

"Du bist im Schattenkönigreich.", erklärte sie.

"Noch nie davon gehört.", erwiderte Eross schulterzuckend.

"So soll das auch sein. Und so hätte es auch bleiben sollen!", zischte ihn der Junge an.

"Ich hab dir nix getan, also steck das Messer weg!"

"Das würde dir wohl so passen!"

Ohne zu zögern wirbelte Eross geschickt sein Schwert herum und schlug dem Schatten das Messer aus dem Huf.

"Dann eben auf diese Weise...!", seuftzte Eross genervt.

Der Junge glotzte dem Messer hinterher, als es ins Gras segelte.

"Sag mir mal deinen Namen!", forderte Eross den Schattenjungen auf.

"Das geht dich einen Scheiß an!", zischte der Junge zurück

"Na gut", lächelte Eross und wand sich dem weiblichen Schatten zu.

"Du wirst mir deinen Namen doch verraten, oder ?"

"Na ja, ich bin... Safira...", flüsterte sie und lief leicht rot an.

"Schöner Name... passt zu deinen schönen blauen Augen", schmeichelte Eross und Safira errötete noch mehr.

Der andere Schatten zerbrach die schöne Atmosphäre.

"Ich störe ja nur ungern wie du mit meiner Schwester flirtest aber du kannst hier nicht bleiben."

"Sag mir wie ich hier wegkomme und schon seit ihr mich los...!", gähnte Eross gelangweilt.

Der Schatten hob sein Messer auf.

"Wir wissen ja nichtmal wie du hierher gekommen bist." sagte er als er sein Messer wieder einsteckte. 

"Angespült. Offensichtlich."

"Aber zurückschwimmen ist nicht. Die Strömung ist viel zu stark. Ein Wunder das du überhaupt lebst. Am besten wir bringen dich erstmal in unser Versteck."

"Na das klingt nach nem Anfang.", lachte Eross wieder freundlich.

"Folg uns und bleib unauffällig...", lachte sie.

"...insofern das möglich ist." warf ihr Bruder ein.

"Na dann...", freute sich Eross sie an und stapfte hinter ihr her.

Unterwegs unterhielten sich Eross und Safira.

Sie erzälhte ihm viel über das Schattenreich und er ihr viel über Equestria.

Taladon gefiel es gar nicht das sie keine Möglichkeit hatten ihn versteckt zum Versteck zu bringen. Das ganue hier war ihm viel zu gefährlich.

Safira.png

Safira

"Auf dem Weg nach Hause werden wir noch durch ein anderes Dorf kommen... da dürfen wir absolut nicht auffallen... denn ich weiß nicht, wie die anderen Schatten reagieren werden...!", mahnte Safira.

"Keine Sorge, ich werde in der Menge untertauchen!", schmunzelte Eross.

"Ich hab ja auch nicht dich gemeint. Ich meinte meinen Bruder, der hier im Dorf noch Schulden hat."

"Du redest zu viel, Schwester! Außerdem haben die eh nicht den Mut dazu ihre Drohung wahr zu machen...!" entgegnete Taladon, bevor ihn eine schneidende Stimme unterbrach.

"HEY TALADON!!"

Die drei drehten sich um und Taladon schlukte.

Nur wenige Meter vor ihnen standen die Typen, bei denen er die Schulden hatte.

Und er wusste, dass sie Ernst machen würden, wenn er kein Geld für sie hatte.

So wie jetzt.

Die sechs Schatten kammen direkt auf Taladon zu.

"Hast du das Geld?"

"Ähhh... nein woher denn auch? Aber beim nächsten Mal bestimmt, ich versprech´s!"

"Das haste letztes Mal auch gesagt und du weißt was das bedeutet: Es gibt kein nächstes Mal mehr!"

Eross war sich unsicher, ob er eingreifen sollte.

Er wollte nicht aufallen.

Es war sowieso schon ein Wunder dass ihn noch niemand bemerkt hatte.

Dann zückte einer Schatten ein Messer und holte nach Taladon aus.

In diesem Moment ging Eross dazwichen.

Er fing das Messer mit seinem Schwert ab.

"Denk nicht mal dran!" zischte er wütend.

"Du bist ein Equestriapony!", stotterte der Schatten verblüfft, bevor er so laut brüllte, wie er konnte:

"Equestriapony!"

"Halt die Fresse, Junge!", schrie Eross panisch, doch es war schon zu spät:

Der Platz war sofort voller Schatten, die sofort auf Eross zustürmten.

Eross wehrte den ersten ab und stach ihm in die Seite, drehte sich um rammte dem nächsten sein Schwert in den Bauch. Einer der Schatten holte aus und schnitt Eross in die Schulter.

Seine Augen wurden blasser. Aus dem feurigen Bernsteinfarben wude ein trübes Grau.

Eross hörte nur eine unverständliche weibliche Stimme in seinem Kopf.

Und die kannte weder Schmerz noch Gnade.

Eross Kampfstil wandelte sich und wurde viel grausamer. Und in diesem Blutrausch verlor er sämtlche Fähigkeit Freund und Feind zu unterscheiden.

Er schlachtete jeden Schatten, den er sehen konnte, mühelos ab.

Safira sah sich das Massaker entgeistert an.

Als letztes drehte er sich zu Safira um die ihn entsetzt anstarrte.

Er packte sein Schwert fester und lief in ihre Richtung.

Doch bevor er sie ereichen konnte stellte sich Taladon vor seine Schwester und brüllte in Eross Richtung:

"EROOOOOOSSSS!!! STOOOOOP!!!"

Eross blieb sofort stehen. Seine Augen wurden wieder normal.

Er blickte zu Safira, die sich schluchzend die Hufe vor ihr Gesicht hielt.

Erst jetzt realisierte Eross, was er gerade getan hatte:

Er hatte ein ganzes Dorf ausgelöscht.

Die Erkenntnis traf ihn wie ein Schlag in die Magengrube.

Er ließ zuerst sein Schwert fallen, sank dann auf die Knie und begann hemmungslos zu weinen.

Taladon.png

Taladon

Als sie am nächsten morgen aufbrachen sagte keiner ein Wort. Zu tief saß noch der Schock vom Vortag. Sie gingen Richtung Norden - in Richtung der Hauptstadt.




Shadowlords ist mehrteilig! Der nächste Teil der Reihe ist Capital of the Shadows.

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