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The Taken King

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Manchmal ist es schwer, die Wahrheit über sich selbst zu akzeptieren...

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Pryne betrat den Konferenzsaal in seiner Festung auf Shadow Island.

"Lord Pryne", grüßte Kallyco seinen Anführer.

Der Lord nickte und ließ sich in seinen Sessel nieder.

"Meine Herren, es gibt nur zwei Möglichkeiten - Frieden oder Krieg. Leben oder Tod. Und zum Wohle unserer Kinder brauchen wir Frieden mit Equestria", meinte Pryne.

"Mein Lord, jetzt ist nicht der Zeitpunkt für Zugeständnisse", meinte Kallyco.

"Wir vernichten unsere Feinde wenn wir sie zu Freunde gemacht haben", erwiderte der Shadow Warrior.

Vender mischte sich ein:"Equestria lag am Boden. Wieso hast du den Krieg mir nichts, dir nichts abgebrochen?"

"Sie bekommen Unterstützung von den Combines und mit denen können wir es vorerst nicht aufnehmen", entgegnete der Anführer des Empires.

"Unsere erste Weltraumflotte ist bald einsatzbereit und unsere Waffen- und Droidenfabriken laufen auf Hochtouren", bestätigte Saunders Phoenix, der Firmenvorstand von Eclipse, eines privaten Militärdienstleisters.

"Der Friedensvertrag ist unterzeichnet, jetzt müssen wir abwarten", sagte Pryne.

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Am Abend stand Pryne auf den Balkon seines Zimmers und schaute hoch zum Mond.

Auf einmal hörte er innerlich eine Stimme, die er noch nie gehört hat, die ihm aber auf irgendeine Weise doch bekannt vorkam.

Mein Sohn, komm zu mir zurück

Pryne zuckte zusammen.

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Am nächsten Morgen begutachtete der Imperator seine neue Droidenarmee.

"Hunderttausend Einheiten pro Tag. Scheiße, das wird ein Spaß", murmelte Pryne.

Vender gesellte sich zu ihm:"Bruder, Neos will dich sprechen. Er hat irgendwas entdeckt."

"Warum kann der Typ nicht anderen Leuten auf den Sack gehen", fluchte Pryne.

Der Lord betrat sein Büro und sah, dass Neos ihn schon erwartete.

"Was gibt es Lord Neos"

Der Anhänger des Ordens übergab ihm ein dickes Buch.

"Mein Lord, das müsst ihr euch ansehen", sagte er voller Aufregung.

Pryne schlug eine markierte Seite auf und las.

"Was soll das heißen? Wir sind nicht von hier?! Wir sind außerirdisch und kommen vom Mond?"

"Anscheinend kommen unsere Urväter vom Mond und haben diese Heimat erobert", meinte Neos.

"Moment, sind wir in der Lage im Weltraum zu atmen", fragte Pryne.

Neos nickte:"Anscheinend."

"Ich glaub das einfach nicht. Könnte da oben noch jemand sein? Und wir wissen es nicht?"

"Ich bin überfragt", sagte Neos.

"Woher hast du das"

"Ich habe das Buch in unseren Archiven gefunden"

Pryne nahm sein Funkgerät raus:"Vender, Bruder, stell ein Team zusammen und mach ein Shuttle bereit."

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Pryne, Neos, Caydan, Agais und Vender trafen sich an einen neu gebauten Weltraumhafen.

Sie betraten eines der neuen Klasse-5 Shuttles.

Pryne setzte sich an die Startkonsole.

"Mit mir synchronisieren und Autopilot aktivieren"

Das Shuttle startete die Triebwerke und blaues Feuer schoss aus den Schubdüsen.

Sie hoben ab und wenig später durchbrachen sie die Atmosphäre.

Eine Combine-Flotte kam in Sicht.

"Unauffällig weiterfliegen, wir brauchen kein Ärger", befahl Pryne.

"Hyperantrieb bereit. 3... 2... 1... Start!"

Caydan legte einen Hebel um und das Shuttle verschwand in den Sternen.

Tausende Sterne rasten an das Shuttle vorbei, als Caydan den Hebel wieder umlegte.

"Da ist er, der Mond der Erde", sagte Agais.

Das Shuttle landete in einem kleinen Krater.

Die Crew legten ihre Rüstungen an und Pryne öffnete die Luke.

Er sprang raus und landete sanft auf der Oberfläche.

"Die Schwerelosigkeit geht mir auf`n Sack", murmelte er.

Dann nahm er vorsichtig den Helm ab und atmete tief durch.

"Es ist wahr, wir können im Weltraum atmen. Los Jungs, runter mit den Helmen"

Die anderen nahmen ebenfalls ihre Helme ab und verzogen das Gesicht.

Sie durchquerten die triste und scheinbar unendliche Landschaft als Vender etwas auf seinem Radar entdeckte.

"Aktivität voraus. Da vorne in dieser Schlucht"

Die Crew pirschte sich vorsichtig an die Schlucht heran und bemerkten ein gewaltiges Tor.

"Was um alles in der Welt ist das", fragte Agais.

"Das ist es, das Tor zur Dunkelheit", sagte Neos.

"Wie bitte, was", stotterte Pryne.

Neos gab ihm ein kleines Buch.

"Was ist das"

"Das ist das Tagebuch von einem Vater. Er war Friedenshüter des Lichtes und durchquerte die Galaxis. Er hat die Dunkelheit gejagt bis er eines Tages verschwand"

"Dein Vater war Krieger des Lichtes und du bist ein Lord der Dunkelheit", fragte Vender.

Neos zuckte mit den Schultern.

"Die Dunkelheit wird siegen", meinte er patriotisch.

Pryne schlug das Buch auf und las.

Einst blickte ich auf zu den Sternen und sah Hoffnung und eine Zukunft voller Licht. Ich war ein Krieger des Lichtes, ein Hüter. Ich stellte mich der Dunkelheit entgegen. Ich stieg mit fünf anderen Hütern hinab in die Festung der Dunkelheit. Ich habe das gesehen, was die Dunkelheit einen Gott nennt. Crota und Lynx, die Söhne von Oxus. Sie sind die unheilvollen Kinder der Dunkelheit. Ich musste mit ansehen wie sie meine Mitstreiter vernichteteten und ihre Seelen in die Hölle schickten. Ich habe als Einziger diese Bestien besiegt, doch nicht für immer. Sie werden zurückkehren. Crota, mit seinem letzten Atemzug rief er hinaus in die Nacht, und jetzt hat die Nacht geantwortet. Oxus, er riecht das Blut seiner Söhne, jetzt sehen meine Augen nur noch Dunkelheit. Oxus wird mit seinen Söhnen wieder vereint sein und diesmal werden wir nicht überleben.

"Wo sind Crota und Lynx jetzt", fragte Pryne.

"Keiner weiß es. Mein Vater hat sie nur für eine Zeit lang ausgeschaltet", sagte Neos.

"Was ist mit deinem Vater passiert?"

"Oxus hat ihn mit schrecklichen Alpträumen geplagt und ihn so in den Selbstmord getrieben", antwortete Neos.

"Tja, dann sollten wir uns das da unten mal ansehen", meinte Vender.

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Die Crew kletterten an einer Felswand die Schlucht hinab.

Sie nährten sich dem gewaltigen Tor und bemerkten zwei 2 Meter große Torwächter mit jeweils drei Augen und einem gewaltigen Kopf.

Sie trugen zwei sehr große Klingen und jaulten beim Anblick der Black-Ponys.

Caydan und Agais richteten ihre Waffen auf die Wächter.

Pryne und Vender stellten sich zwischen Caydan, Agais und den beiden Wächtern.

Die Torwächter betrachteten mit ihren grünen Augen die Brüder.

Auf einmal verneigten sie sich vor Pryne und Vender.

"Was ist denn jetzt los", fragte Vender.

"Was weiß ich", meinte sein Bruder.

"Ihr seid zurück gekehrt", sagte einer Torwächter.

"Lasst uns euch zu eurem Vater führen", meinte der andere.

"Unser Vater? Unser Vater ist tot", sagte Vender.

Die Wachen schüttelten den Kopf.

Das Tor öffnete sich und die Wachen beorderten die Black-Ponys ihnen zu folgen.

Es war dunkel in der Festung, nur ein paar Lichter erhellten die Korridore.

Sie kamen an vielen seltsamen und tödlichen Streitkräften der Hölle vorbei.

Und alle verneigten sich vor Pryne und Vender.

Die Torwächter führten sie in einen großen Saal, wo eine gewaltige und bedrohlich aussehende Kreatur auf einem Thron saß.

Die Kreatur richtete sich auf und breitete ihre Flügel aus.

"Meine Söhne, ihr seid zurückgekehrt", sagte die Bestie.

"Das ist doch wohl ein Scherz", sagte Vender etwas nervös.

"Ihr könnt euch nicht mehr erinnern. Ich bin Oxus, euer Vater. Ihr wurdet von einem Hüter des Lichtes getötet, aber ihr wurdet als Ponys wiedergeboren. Ihr habt wohl eure Kräfte und euer Gedächtnis verloren", erzählte die Kreatur.

"Ich finde das ist jetzt ganz schön viel für einen Tag", meinte Pryne.

"Pryne, dein richtiger Name ist Crota, und du Vender heißt Lynx, ihr seid meine Söhne", wiederholte Oxus.

"Wir sind die verlorenen Götter der Dunkelheit?"

Oxus nickte.

"Wer sind wir? Wer seit ihr", Pryne wurde wahnsinnig.

"Kommt mit"

Oxus führte die Brüder in eine riesige Grotte.

In der Mitte war eine riesige Bestie an zwei Ketten gefesselt und brüllte.

"Was ist das", fragte Pryne.

"Das hast du herangezüchtet. Ich kann mich noch erinnern, du hast es Ausgeburt von Crota genannt", sagte Oxus.

"Das ist mein Werk", Pryne kramte in seinen Gedanken.

"Ja, du hast es zum Leben erweckt", gab Oxus zurück.

Der Gott führte seine Söhne in eine weitere Grotte.

Dort war eine gewaltige Armee der Dunkelheit versammelt, und allesamt verneigten sie sich vor den Drei.

Oxus führte sie durch die Reihen.

"Ihr wollt wissen wer wir sind? Wir sind die Dunkelheit. Wir sind Dämonen, Besessene, Gefallene. Wir sind Ritter, Titanen, Racheengel. Wir stellen uns dem gemeinsam dem Licht. Wir zerstören das Herz des Lichtes und bringen Dunkelheit über die Galaxis. Jetzt seid ihr, meine Söhne, wieder da und werden die Planeten unseres Sonnensystems zurückerobern"

"Wenn wir die Götter der Dunkelheit sind, was bist dann du", fragte Pryne.

"Ich bin der König der Besessenen und Gefallenen, ich herrsche über die verfluchten Seelen", antwortete Oxus.

Pryne sah Vender an und nickte.

"Dann bin ich Crota", sagte Pryne.

"Und ich Lynx", sagte Vender.

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Oxus führte seine Söhne in eine Kammer.

Crota und Lynx stellten sich auf ein Podest und drei Hexen huschten in die Kammer.

"Nun werden wir das dunkle Ritual abhalten um eure Kräfte wieder zu erlangen", sagte eine der Hexen.

Die Kammer füllte sich mit Nebel und die Hexen sagen gemeinsam einen Spruch.

Crota und Lynx schrien als sich ihre Gestalt vom Pony zum dunklen Gott veränderten.

Agais, Caydan und Neos sahen gespannt zu.

"Was nun Vater", fragte Lynx.

"Jetzt enthüllen wir unsere Macht, aber vorher möchte ich euch was zeigen", sagte Oxus.

Der König der Besessenen brachte seine Söhne zu einem Abgrund, dessen Umfang mehrere Kilometer beträgt.

"Das, meine Söhne, ist der Höllenschlund"

Crota war überrascht, das sowas schön fand.

Die Götter besichtigten die Brutstätte ihrer Armee.

Eine Gruppe neu geborener Leibeigener machten sich über den Kadaver eines Ponys her.

Eine Truppe Akolythen schloss sich den Göttern an und schwenkten fröhlich ihre Blasterwaffen hin und her, da die Söhne ihres Königs zurückgekehrt sind.

"Vater, was ist mit unserer Mutter passiert", fragte Lynx.

"Sie hat sich für das Licht entschieden. Sie hat mit den Armeen der Erwachten und der Exos unsere Armee auf ein Achtel dezimiert und uns von unsrer Heimat vertrieben. Sie haben uns hier her ins Exil geschickt. Aber jetzt schlagen wir zurück."

"Wie lauten die Befehle", fragte Crota.

"Coriban, die Geburtsstätte der Dunkelheit. Dort liegen unsere Tempel und der wahre Höllenschlund. Das hier ist nur ein Nachbau den wir vorübergehend für unsere Brut unserer Armee benutzt haben. Die Combines haben diesen Planeten belagert doch endlich sind wir in der Lage nach Hause zurück zukehren. Crota, Lynx, die Zeit ist gekommen. Zögert nicht", sagte Oxus mit triumphierenden Unterton.

"Ja Vater"

"Kehrt zurück zur Erde, ins Kosmodrom in Alt-Russland. Trefft euch dort mit Riksis, dem Teufels-Archon. Er ist der Anführer der Gefallenen. Schließt ein Packt mit ihnen und holt uns Coriban zurück", berichtete Oxus.

Die Söhne nahmen wieder die Gestalt eines Ponys an und machten sich mit Agais, Caydan und Neos auf den Weg zum Shuttle.

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Das Shuttle landete mitten auf einem freien Feld in einer Steppe im Kosmodrom.

Die Söhne und ihre Begleiter stiegen aus dem Schiff aus und betrachteten die Landschaft.

Überall lagen Trümmer von Häusern und dutzende Autos standen auf den Straßen und verrotteten.

Crota blieb plötzlich ruckartig stehen:"Wir sind umzingelt!"

In dem Moment kamen mehrere Vandalen und Geächtete von allen Seiten her angerannt und umzingelten die Ponys.

"Wir wollen Riksis sprechen", verlangte Lynx.

Die Wachen kreischten und führten das Team in eine Höhle.

"Das muss das Haus der Teufel", meinte Crota.

Ein Ältester-Vandale begleitete die Ponys in einen Thronsaal.

Da saß er, Riksis, der Teufels-Archon.

Das Monster erhob sich langsam und fragte:"Warum seid ihr hier?"

"Wir brauchen eine Armee", gab Crota zurück.

"Eine Armee? Was kriegen wir denn als Gegenleistung?"

"Ihr dürft die Beute behalten"

"Ach, und mehr nicht?"

Crota zeigte auf den Ältesten-Vandalen und verwandelte sich in seine Göttergestalt.

Seine Krallen fingen an zu glühen und er riss dem Vandalen die Seele aus dem Inneren.

Der Älteste schrie und hielt sich den Kopf als er dann tot in sich zusammensackte.

"Wir lassen euch dann auch am Leben", meinte Crota spöttisch.

Der Archon grinste und nickte.

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Crota und Lynx kehrten zurück nach Shadow Island.

Sie sahen zu wie Tausende Legionen und Droiden-Divisionen in die neuen Sternenkreuzer marschierten.

Die Flotte der Gefallenen traf ein und Riksis stieg aus seiner Fähre.

"Wie lautet unser Ziel", fragte der Archon.

Lynx nahm eine Sternenkarte heraus und erklärte den Plan:"Coriban, unsere Heimat, wir müssen diesen Planeten zurückerobern. Doch die Combines haben im Orbit über Coriban eine Flotte positioniert. Wir müssen sie vernichten!"

"Das werden wir", meinte Riksis.

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Overlord und sein Flottenoffizier saßen an einem Tisch auf der Kommandobrücke seines Flaggschiffes und besprachen ihre nächste Mission.

Luna und Celestia waren ebenfalls anwesend und Atlanas und Silver dienten als Leibwächter.

Luna setzte sich auf und hielt sich den Kopf.

"Was ist los", fragte ihre Schwester.

"Ich spüre große Dunkelheit."

Ein Offizier rannte zu Overlord:"Sir, feindlich Flotte kommt aus dem Hyperraum!"

Eine Flotte tauchte aus dem Nichts auf und eröffnete das Feuer auf die Combine-Schiffe.

"Das Imperium ist zurück", sagte Silver.

"Wir müssen Equestria warnen", meinte Luna.

"Unsere Fähren sind viel zu langsam", gab Atlanas hinzu.

Overlord räusperte sich:"Ratet mal wer das schnellste Schiff im Sektor hat."

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Overlord und die andren rannten in den Hangar.

Overlord`s Truppen versuchen die Milizen aufzuhalten doch sie hatten keine Chance gegen die Übermacht.

Im Hangar traf ein Shuttle des Imperiums ein.

"Overlord, bring Luna und Celestia hier weg. Das ist unser Kampf", sagte Atlanas.

Silver nickte und wollte ihrem Vorgesetzten nicht von der Seite weichen.

Crota und Lynx stiegen aus dem Shuttle und zuckten ihre Schwerter.

Silver wagte ihren ersten Angriff und stürzte sich auf Crota, der allerdings einen Salto über die Angreiferin machte.

Lynx wandte sich Atlanas zu und schlug in einer Reihe von Hieben auf den General ein.

Crota rammte sein Bein in den Bauch von Silver die dann zu Boden ging.

Der Gott der Dunkelheit holte zum finalen Todesstoß aus doch Atlanas konnte den Schlag abwehren und Silver retten.

Die junge Polizistin sah zu wie ihr Vorgesetzter es alleine gegen Crota und Lynx aufnahm.

Die Hiebe wurden immer fester und präziser bis Crota Atlanas sein Schwert in die Brust rammte.

Silver musste musste mit ansehen wie ihr Vorgesetzter zu Boden ging.

Sie japste nach Luft doch Overlord eilte zu ihr, warf sie sich über die Schulter und floh mit ihr, Luna und Celestia.

Atlanas spuckte Blut und versuchte sich wieder aufzurichten.

Lynx wandte sich seinem Bruder zu:"Das hat gerade erst begonnen."

Crota grinste:"Ja, nach eintausend Jahren ist Coriban wieder in unseren Händen."

Er holte mit seinem Schwert aus und enthauptete Atlanas.

"Willkommen zu Hause", sagte Crota.

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In Canterlot wurde ein Krisengipfel einberufen.

Alle Staatsoberhäupter waren anwesend.

"Pryne ist wohl komplett verrückt geworden. Er hat mehr als zehntausend Combines bei diesem Angriff getötet. Wir müssen unverzüglich handeln", beschwerte sich Overlord.

"Wir können nicht mehr mit ansehen, wie er unsere Welt zerstört und tausend Unschuldige in den Tot reißt und all das ohne Begründung", meinte Safira.

Eine weibliches Pony mit weißer Mähne und blauem Fell trat herein.

"Denjenigen den ihr Pryne nennt, heißt in Wirklichkeit Crota, und sein Bruder Vender heißt Lynx. Die beiden sind die Götter der Dunkelheit", sagte sie.

"Wer bist du", fragte Robert.

"Mein Name ist Mara Sov, ich bin eine Erwachte. Wir Erwachten und die Exos waren vorher die Hüter, die unsere Welt vor der Dunkelheit bewahrt hat. Crota und Lynx, Söhne von Oxus, sind Prinzen der Dunkelheit und werden von dessen Gefolge als Götter verehrt. Die Dunkelheit ist zurückgekehrt und wir können nur überleben, wenn wir alle zusammenarbeiten."

"Pryne...Ich meinte Crota ist ein Gott", Twilight war überrascht.

"Was können wir gegen Götter bitte ausrichten?", fragte Eross.

"Das ist es ja, wir müssen ihre Schwachstelle finden", gab Mara zurück.

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Währenddessen erklärte Oxus seinem Sohn Crota den nächsten Schachzug.

"Mein Sohn, deine nächste Mission besteht darin Equestria indirekt anzugreifen. Du wirst dich mit dem berüchtigten Bandenchef Rahn Kovska zusammentun. Dieser Typ ist der Anführer einer Terrorgruppe. Dieser Rahn kämpft seinen eigenen Krieg und er kennt keine Regeln. Keine Grenzen. Er schreckt vor nichts zurück, vor gar nichts. Er ist keiner Flagge gegenüber loyal, keiner Nation, keinem Ideal. Er tauscht Blut gegen Geld. Dein neuer bester Freund. Du wirst mit seinen Söldnern Seite an Seite kämpfen. Und ich möchte, dass du keine Gnade walten lässt. Du wirst verdeckt kämpfen, also keine Flagge, keine Imperialen. Dein Freund Caydan wird dann mit imperialen Truppen landen und dann so tun als würde er euch verhaften. Das Volk wird dem Imperium danken und sich dann für Celestia`s Unfähigkeit beschweren. Und wenn ihr dann das Volk auf eurer Seite habt, tötet alle"

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An den Docks von Equestria herrschte reges Treiben.

Container wurden von Schiffen abgeladen oder aufgenommen.

Ein großes Containerschiff lief in den Hafen, ein Kran lud die Container ab und legte sie nebeneinander auf den Boden ab.

Ein Wärter begutachtete die Container und überprüfte seine Liste.

Ein Zollbeamter gesellte sich zu ihm.

"Stimmt etwas nicht", fragte er.

"Diese Container stehen nicht auf der Liste", gab der Wärter zurück.

Plötzlich wurden die Container gewaltsam von innen aufgestoßen und Soldaten ohne irgendeiner Zugehörigkeit stürmten heraus.

Aus einem Container stieg ein Soldat mit der Uniform eines Captain aus.

Der Zollbeamte zog eine Pistole und brüllte in ein Funkgerät:"Wir werden angegriffen!"

Der Captain schoss den Beamten mit einem Sturmgewehr über den Haufen.

Der Wärter flehte um Gnade doch der Captain schoss ihm beim Vorbeigehen in den Kopf.

Eine Luke des Containerschiffs öffnete sich und mehrere schwarze SUVs und Lastwagen ohne Aufschriften fuhren heraus.

Der stieg in einen der Fahrzeuge und rief:"Los Männer, es gibt keine Regeln! Tötet jeden und fackelt alles ab!"

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Es war der allwöchentliche Markt auf dem großen Marktplatz im Zentrum von Ponyville.

Hunderte Ponys drängten sich durch die Stände und kauften ein.

Ein Laster hupte laut und zwängte sich durch die Menge und parkte mitten auf dem Markt.

Ein maskiertes Pony stieg aus dem Fahrzeug aus und rannte davon.

Plötzlich explodierte der Laster und versengte alles im Umkreis von mehreren hundert Metern.

Blut, Körperteile, Waren und Trümmer flogen in alle Richtungen.

Die Ponys, die nicht im Spreng-Radius waren, waren entsetzt von der Tragödie.

Auf einmal regnete Blut und Innereien vom Himmel.

Mehrere Jeeps fuhren vor und der Captain und seine Miliz stiegen aus.

Mit einer LMG schoss der Anführer mitten in die Menge hinein und tötete dutzende.

Die Zivilisten versuchten zu fliehen oder sich zu verstecken.

Polizeiwagen rasten zum Einsatzort doch bevor sie aussteigen konnten beschoss sie der Captain mit einem Raketenwerfer.

Während die Zivilisten weg rannten, kamen die Milizen langsam nach und schlachteten alle ab.

Ein am Boden liegendes Pony wollte in Deckung kriechen doch der Captain packte es und brach dessen Genick.

Spezialkräfte der Polizei mit Einsatzschilden versuchten die Angreifer zu stoppen.

Die Milizen bewarfen sie mit kleinen C4-Päckchen und Granaten.

Ein Polizei-Truck der königlichen Garde fuhr vor und der Captain und seine Söldner warteten bis sie ausstiegen und eröffneten dann das Feuer.

Mit Flammenwerfer steckten sie Häuser in Brand.

Silver und ihre Kollegen sind am Einsatzort angekommen.

Die junge Polizistin warf eine Granate auf die Miliz und schaltete mehrere aus.

Sie zog eine MP und schoss sich mit ihren Mitstreiter durch die Reihen.

Ein Kollege, der neben ihr stand, hat sich eine Kugel eingefangen und Silver bekam sein Blut ins Gesicht.

Ein Hubschrauber der Polizei beschoss die Miliz von oben.

Der Captain eilte zu einem ihrer Laster, riss die Plane herunter und ein MG kam zum Vorschein.

Er nahm den Helikopter ins Visier und tötete zuerst den Schützen und dann den Pilot.

Die Maschine krachte in ein Gebäude und explodierte.

Ein Söldner bemerkte ein Fohlen, dass sich unter einer Parkbank versteckte.

Er wollte dem Fohlen ein Ende setzen als ein General vor ihm stand.

"Atlanas?! Du bist doch tot", schnaufte der Söldner.

"Dann dürfte das wohl nicht weh tun", grinste er und schlug den Söldner mit einem Schlagstock nieder.

Der Captain ballerte mit dem MG wild um sich bis das Magazin leer war.

Er bemerkte Silver, wie sie seine Truppen massakrierte.

Er ließ von dem MG ab und sprintete zu ihr.

Er zog eine Machete und stürzte sich auf sie.

Silver trat dem Angreifer ins Gesicht.

Der Captain taumelte und schlug sie mit einem verheerenden Kantenschlag.

Sie ging zu Boden und Blut bahnte sich durch die Rillen des Asphalts.

Der Captain wollte es hier und jetzt beenden und holte zum Schlag aus.

Doch plötzlich hielt er inne und saht Silver direkt in die Augen.

Er sah Trauer und Schmerz in ihren Augen.

Der Captain sah sich um.

Überall wurde Blut vergossen, überall wurde getötet.

Dieses mächtige Gefecht erschüttert ganz Equestria.

Für den Captain blieb die Welt stehen, so eine Klarheit hatte er noch nie erlebt.

Kanonenboote des Imperiums landeten Ponyville an.

Imperiale Droiden richteten ihre Waffen auf die Söldner, welche keinen Widerstand leisteten.

Der Captain warf seine Klinge weg und hob seine Hände.

Caydan stieg aus einem Kanonenboot aus und legte dem Captain Handschellen an.

"Die Stadt sichern und Verletzte versorgen", befahl er den Droiden.

Caydan half Silver beim Aufstehen und versorgte ihre Wunden.

"Danke Soldat", sagte Silver.

"Dankt nicht mir. Dankt Crota und Lynx", gab der Commander zurück.

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Im Orbit der Erde umkreiste ein gewaltige Flotte den Planeten.

Crota stand auf der Kommandobrücke als der Captain, der Ponyville angegriffen hatte, die Brücke betrat.

Er nahm die Maske ab und das Gesicht von Redeye kam zum Vorschein.

"Auftrag ausgeführt, Sir. Sechstausend Tote und das Volk feiert das Imperium für das Eingreifen."

"Gute Arbeit Captain."

"Es gibt allerdings ein Problem. Ich habe Atlanas auf dem Schlachtfeld gesehen."

"Atlanas?! Aber natürlich. Mary, sie kann jeden wiederbeleben."

"Ihre Befehle?"

"Captain, den Rang eines Brigaden-Generals wenn sie mir den Kopf von Mary bringen!"

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Ein Wachposten eilte zum Thronsaal in Canterlot.

Er stieß die Tür auf und verneigte sich vor Celestia und den anderen Anführern von Equestria.

"Eure Hoheit, Ponyville wurde soeben angegriffen", berichtete er.

"Meine Güte. Von den Imperium", fragte Celestia.

"Nein von Verbrechern. Wäre das Imperium nicht gewesen, wäre noch schlimmeres passiert."

"Da stimmt doch was nicht", murmelte Robert und knetete seine Unterlippe.

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Die Truppen des Imperiums zogen aus Ponyville ab.

Redeye bereitete ein Team vor um Canterlot zu stürmen und alle Anführer auf einen Schlag auszuschalten.

Caydan war verwirrt:"Soll das heißen, dass wir Twilight und die anderen auch umbringen müssen?"

"Ich hab auch keine Ahnung, warum Crota will, dass auch Twilight getötet wird. Aber Befehl ist Befehl."

"Ach ja, und was war das denn für eine Aktion in Ponyville? Du hast Silver einfach verschont."

"Ich weiß es nicht, es war ein Gefühl, dass ich noch nie zuvor gespürt habe."

"Hör mal, Agais darf von all dem nichts mitbekommen!"

"Von was?"

"Von der Mission. Er hat doch Gefühle für diese Mary, wenn du verstehst was ich meine."

"Du doch auch für Fluttershy."

"Nein, nicht mehr."

"Und diese Sonea scheint auch in dich verschossen zu sein", grinste Redeye.

Caydan schüttelte den Kopf.

Auf einmal stand Agais neben den beiden Kommandanten.

Mit gezuckter Waffe und rot vor Wut, bereit auf Redeye und Caydan los zugehen.

Er richtete seine Waffe auf Redeye, doch bevor er den Abzug betätigen konnte wurde er von einer Klinge durchbohrt.

Crota zog sein Schwert wieder raus und sah zu wie Agais am Boden winselte und aufhörte zu atmen.

"Die Befehle sind klar meine Herren", fragte Crota.

Redeye und Caydan sahen sich an und versuchten zu vergessen, was da gerade geschehen ist.

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Redeye, Caydan und eine Hand voll Soldaten schmuggelten sich als Wächter der Canterlot-Garde in das prächtige Schloss.

"Wir müssen zum Thronsaal. Dort stellen wir Mary", sagte Caydan.

Vorbei an mehreren Dienern und Abgeordnete Equestrias stand der Trupp vor den Türen des Thronsaal.

Sie brachten C4-Sprengstoff an die Tür an und verschanzten sich hinter einer Säule.

Der Sprengstoff zerschmetterte die Tür und das Kommando stürmte in den Saal.

Celestia saß auf ihrem Thron und Mary stand direkt neben ihr.

Redeye richtete sein Sturmgewehr auf die Göttin als ihm in den Arm geschossen wurde.

Silver, Atlanas, Eross und Agais standen mit einer Polizeieinheit schützend vor Mary und Celestia.

"Verflucht Agais, das ist Hochverrat", brüllte Caydan.

"Wäre Mary nicht gewesen wäre ich jetzt wirklich tot. Also könnt ihr mir nichts mehr befehlen!"

"Runter mit den Waffen", zischte Eross.

Das Kommando legte vorsichtig die Waffen nieder.

Ein Soldat sendete unbemerkt eine Nachricht nach Shadow Island, dass die Mission gescheitert war.

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Crota stand auf dem Balkon seiner Festung auf Shadow Island.

Er sah zum Mond hinauf und schloss die Augen.

Dies hat gerade erst begonnen...

ENDE

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