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Undisputed

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Es war dunkel und es regnete...

Equestria war ein Land der Zerstörung und des Todes...

Der Krieg zwischen der Republik und des Imperiums erschütterte die ganze Galaxis und mit jedem Tag sterben mehr Ponys, Combines, Zebras und Imperiale...

Das Imperium war absolut erbarmungslos, wer sich ihnen in den Weg stellte wurde getötet, sie verwüsteten die Städte, plünderten...

Die Republik war dem Untergang geweiht...

Twilight durchquerte den Innenhof Canterlots.

Überall konnte man den Tod und die Angst spüren. Es war grauenvoll.

Die Einwohner Equestrias sehnten sich nach den alten Zeiten, als noch Frieden und Demokratie herrschten. Und nun musste man ständig um sein Leben fürchten.

Twilight schaute sich um, und sah wie Rauch aus der Ferne zum Himmel hinaufstieg.

Man hörte ständig Sirenen und Explosionen der Langstreckenraketen des Imperiums.

Die junge Prinzessin machte eine traurige Miene und betrat das Schloss.

Im schwer bewachten Konferenzsaal traf sie sich mit Celestia und Luna.

Die Wände und der Boden vibrierten durch die heftigen Explosionen.

"Twilight, wie du siehst, stehen wir kurz vor dem Abgrund. Die Imperialen rücken jeden Tag weiter vor, und sie lassen niemanden am Leben. Wir haben so keine Chancen mehr zu überleben", erklärte Luna.

Twilight war in den Gedanken versunken, dass ihr Pryne für das alles verantwortlich war.

"Unsere letzte Hoffnung ist das Königreich Concordia", sagte Celestia.

Twilight sah die beiden fragend an.

"Nicht viele wissen von diesem Königreich. Sie leben meist in Neutralität und absoluter Geheimhaltung. Aber wir haben haben uns mit ihrem Anführer in Verbindung gebracht. Er wird uns helfen, gegen das Imperium zu kämpfen. Sein Name ist Rex. Wir wissen genauso viel über ihn wie über sein Königreich, aber wir haben nun mal keine Wahl. Deshalb möchte ich, dass du nach Concordia reist und mit Rex verhandelst. Eross, Atlanas und Silver werden dich begleiten, nur zur Sicherheit"

Twilight musste erstmal tief durchatmen und alles realisieren, aber trotzdem nickte sie, stand auf und verschwand aus dem Saal.

Luna holte sie vor den Toren Canterlots ein und packte sie am Arm.

"Mach dir keine Sorgen, Twilight, wir kriegen das wieder hin, versprochen"

Twilight sah an sich hinunter und eine Träne lief ihr über die Wange.

"Ich habe es abgetrieben... ich habe unser Kind abgetrieben", stotterte sie.

Luna nahm ihre Freundin in den Arm und tröstete sie

---

Am nächsten Tag bereiteten sich Twilight, Eross, Atlanas und Silver am Flughafen Manehattens auf ihre Reise zur geheimnisvollen Insel Concordia vor.

Twilight war bereits an Bord der Tecora, eines riesigen und schwer gepanzerten Passagierflugzeuges, Atlanas und Eross verstauten unterdessen das Gepäck.

Silver wartete ungeduldig auf die Eskorte.

Sie seufzte, da die Truppe nur aus Rekruten bestand und sie jetzt schon zu spät zu ihrem ersten Auftrag kamen.

Auf einmal fuhr ein Militärlaster vor und hielt vor der Polizeikommandantin.

Acht Ponys, drei Hengste und fünf Stuten stiegen aus und salutierten vor Silver.

"Bowhunters melden sich bereit zur Eskorte", brüllte der Kommandant.

"Stellen sie mir ihr Team vor, Soldat", meinte Silver und betrachtete die Gruppe.

"Ich bin Commander Lux, und das sind Creedo - Rako - Eris - Steela - Sonie - Thamy - und Corin"

Silver sah sich jeden von der Gruppe genau an.

Alle hatten einen Bogen und einen Satz Pfeile in einem Halfter, aber auch Schusswaffen und Nahkampfwaffen.

Die Polizisten blieb bei Corin stehen.

Die Stute war noch sehr jung, durchtrainiert aber dennoch sehr dünn. Sie hatte eine türkise Mähne und wunderschönes beiges Fell.

Ihre blauen Augen starrten in die Augen Silvers, die ihre Nervosität spürte.

"Gut, geht an Bord", befahl Silver und verschwand im Flugzeug

---

Twilight saß in ihrem Sessel und starrte in die Leere.

"Wann sind wir denn endlich da", murrte sie.

Sie war äußerst ungeduldig, sie wollte Rex und sein Volk unbedingt kennen lernen.

Endlich tauchte die Insel am Horizont auf.

Alle schauten aus dem Fenster, der Anblick zauberte jedem ein Lächeln ins Gesicht.

Auf einmal flog aus dem Nichts eine Jägerstaffel an dem Flugzeug vorbei.

"Tecora, hier spricht Golden Leader. Wir eskortieren sie zu ihrem Landeplatz", sagte der Staffelführer und leitete die Piloten des Passagierflugzeuges.

Corin setzte sich neben Twilight und folgte ihrem Blick aus dem Fenster.

Eine Militärblockade war vor der Küste stationiert. Es war eine gewaltige Flotte aus Fregatten und Kreuzern.

Die Tecora setzte zur Landung an und setzte unsanft auf der Landebahn einer Militärbasis an der Küste auf.

Die Luke öffnete sich und Twilight und die anderen stiegen aus.

Die Prinzessin verspürte wieder ein Gefühl von Sicherheit.

Ein Konvoi aus mehreren schwarzen Jeeps und Polizeiwagen fuhr vor und blieb vor der Gruppe stehen.

Soldaten und Sicherheitsleute bildeten einen Sicherheitskorridor zwischen dem Flugzeug und einen der Geländewagen.

Ein Soldat öffnete die Autotür und ein Hengst stieg aus.

Der Hengst hatte eine Schwarze Mähne, ein graues Fell und besaß eine deutlich sichtbare Narbe in der linken Gesichtshälfte.

Er ging auf die Prinzessin zu und verbeugte sich leicht.

"Prinzessin Twilight, herzlich willkommen auf Concordia. Ich hoffe, ihr hattet einen angenehmen Flug", begrüßte er sie und küsste ihren Huf.

"Ihr seid Rex", fragte Twilight.

Der Hengst lächelte und nickte.

"Kommt, ich zeige euch unsere Heimat und danach könnt ihr euch in meinem Schloss von der Reise erholen"

Die Gesandtin von Equestria nickte und folgte Rex zu seinem Geländewagen.

Thamy und Corin wischen Twilight nicht von der Seite, während sich die anderen in den anderen Jeeps verteilten.

Rex öffnete Twilight, und den anderen beiden Stuten die Autotür, lächelte die beiden Leibwächterinnen an und setzte sich dann auf den Beifahrersitz.

"Ein Hengst von Garde. Groß, muskulös und ein richtiger Gentleman", flüsterte Thamy ihrer Freundin Corin ins Ohr.

Corin starrte den Anführer Concordias an und musste lächeln.

Thamy grinste und dachte sich ihren Teil...

---

Die Fahrt dauerte mehrere Stunden, aber die Ponys aus Equestria bekamen fast alle Arten von Landschaften zu sehen.

Es gab sich scheinbar unendlich erstreckende Steppen mit saftigen Wiesen, gewaltige Gebirge, Wälder, wunderschöne Seen, die die Sonnenstrahlen reflektierten.

Sie fuhren durch kleine Dörfer und durch Millionenmetropolen.

"Sagen sie, wie kommt es, dass die Meisten nichts von eurem Königreich wissen, geschweige denn eure Insel auf keine Karte verzeichnet war", fragte Twilight als sie die Grenztore der Hauptstadt, der Empire City passierten.

"Wir leben erst seit ein paar Generationen in absoluter Geheimhaltung, die Gründe und Weiteres werde ich euch heute Abend beim Diner erzählen", sagte Rex.

Der Konvoi fuhr durch das große Tor von Rex Schlosses.

"Willkommen in der Castle of Glass", meinte Rex.

"Warum denn dieser Name", fragte Twilight neugierig.

"Wegen diesen beiden großen Unterschieden", mehr sagte der König nicht.

Ein Soldat in voller Rüstung salutierte vor Rex.

"Sir, die Inspektion unseres Militärs und die Besichtigung für die Gesandten wurden nach morgen verlegt", sagte er.

"Das ist Commander Wolffe, mein erster Offizier, meine rechte Hand, und mein bester Freund", sagte Rex und grinste den Soldaten an.

"Sir, ja Sir", brüllte Wolffe in militärischer Manier und verschwand.

Rex kugelte mit den Augen.

"Okay, ich bringe euch auf die Gästezimmer und danach treffen wir uns im Speisesaal", meinte er.

Der König öffnete den Kofferraum des Geländewagens und nahm das Gepäck der Prinzessin und der beiden Leibwächterinnen.

"Folgt mir"

Das Schloss war im Inneren noch schöner als von draußen.

Es erinnerte teilweise sogar an Canterlot.

Der Anführer Concordias führte jeden Einzelnen persönlich auf sein Zimmer.

Corin war die Letzte.

Rex öffnete die Tür des Gästezimmers und verstaute ihre Koffer in einem großen Holzschrank.

"Das Diner beginnt in einer halben Stunde, ruht euch in der Zeit aus. Wenn ihr einen Wunsch habt, lasst es mich wissen", meinte Rex.

"Eure Hoheit, würden sie mir euer Schloss zeigen", fragte Corin mit schlotternden Knien.

Rex lächelte:"Sehr gerne."

Corin atmete erleichtert aus, denn sie wusste wie sie mit Königsfamilien umgehen sollte und was sie sich erlauben durfte, und was nicht.

Der König führte sie zum Thronsaal, zum Konferenzsaal und zum Schlossmuseum.

Plötzlich piepte seine Armbanduhr.

"Das Diner fängt gleich an. Darf ich ihnen nach dem Essen den Schlossgarten zeigen", fragte Rex.

"Ja, bitte."

---

Twilight, Eross und Atlanas betraten als Letzte den Speisesaal.

Rex, Silver, Corin und der Rest der Bowhunters saßen bereits am Tisch.

"Der Tisch ist ja rund. Warum denn das", fragte Atlanas.

"Ich möchte damit zeigen, dass ich jeden gleichberechtigt behandle", gab der Gastgeber zurück.

Corin hatte sich neben den König gesetzt, und gab eine Zeit lang keinen Muchs von sich.

Diener servierten zahlreiche Speisen, für jede Art von Geschmäcker war etwas dabei.

Während Rex und seine Gäste aßen, nutzte Twilight die Gelegenheit den König alles zu fragen was sie wissen wollte.

"Rex, darf ich nun erfahren warum diese Geheimhaltung?"

"Auf Concordia herrscht erst seit ein paar Generationen Frieden. Davor gab es dauernd Kriege, welche uns beinahe komplett vernichteten. Mein Urgroßvater konnte diese Kriege beenden, aber mit hohen Verlusten. Er war auf sich alleine gestellt, alles aufzubauen, aber er hat es geschafft. Nach und Nach, Generation für Generation bauten wir alles wieder auf, und jetzt blüht Concordia wieder auf. Wir wollten deshalb in Frieden leben, aber jetzt können wir nicht zusehen, wie das Imperium alles Vernichtet. Deshalb haben wir euch unsere Hilfe angeboten", erzählte der König.

"Aber wir kennen uns doch kaum. Equestria und Concordia hatten noch nie Kontakt miteinander gehabt."

"Ja, ich weiß, aber jedes Pony besitzt den Urinstinkt denen zu helfen, die in Not sind. Es gibt aber auch Ausnahmen, leider."

"Wir können euch gar nicht sagen wie dankbar wir euch sind, aber das Imperium ist einfach so mächtig."

"Da haben sie unser Militär noch nicht gesehen."

Rex zuckte einen Brief.

"Hier, diesen Vertrag hat uns Prinzessin Celestia zukommen lassen. Ich habe ihn bereits unterschrieben", sagte der König und überreichte ihn Twilight.

"Vielen Dank", gab sie zurück und gab Rex den Huf.

Nach dem Essen machten sich alle auf den Weg zu ihren Zimmern, es war schon recht spät.

"Wollt ihr den Schlossgarten noch sehen", fragte Rex Corin.

"Liebend gerne", erwiderte sie.

---

Es war mitten in der Nacht, die Sterne erleuchteten den Himmel und der Mond zeigte seine volle Pracht.

Rex und Corin spazierten durch den Garten und genossen diesen Augenblick.

"Wie kommt eigentlich eine so junge und hübsche Stute zur Armee", fragte der König.

"Ich war zusammen mit den anderen Mitgliedern der Bowhunters in einem Schützenverein. Thamy, Steela, Sonie und Creedo kenne ich schon seit meiner Kindheit. Wir stiegen immer weiterauf, waren die besten Bogenschützen in ganz Equestria, bis jetzt. Jetzt müssen wir kämpfen und die Republik verteidigen. Darf ich sie denn mal fragen wie es dazu kommt, dass ein so junger und starker Hengst wie sie König wurde", gab Corin zurück.

"Wenn die Bogenschützin möchte, kann sie mich duzen", bot Rex an.

Corin lächelte und war zum Teil auch ziemlich überrascht.

Ein heftiger Wind wehte durch den Garten und die junge Schützin fing an zu zittern.

Rex nahm seinen Umhang und wickelte Corin behutsam ein.

"Es wird gleich anfangen zu regnen, wir sollten rein gehen", meinte der König.

Die beiden gingen wieder ins Schloss.

Allerdings merkten sie nicht, dass Lux sie die ganze Zeit von dem Balkon von seinem Gästezimmer aus beobachtete.

"Was hat Corin bitte mit dem Typen zu schaffen", fragte er Creedo, der hinter ihm stand.

"So wie das aussah..."

"Erst macht sie mir was vor, dass sie mich liebt und jetzt das!"

"Sie hat dir nichts vorgemacht. Sie war wirklich in dich verliebt. Der Kuss war für dich nichts besonderes aber für sie war es die Welt. Und außerdem hast du sie die ganze Zeit ignoriert. Warum bist du jetzt so sauer?"

"Ich habe sie nicht ignoriert...ich war doch zu dem Zeitpunkt mit Thamy zusammen..."

"Du wolltest mit Corin küssen üben, für Thamy. Und dann habt ihr die ganze Nacht herum geknutscht. Thamy hat auch nicht deswegen mit dir Schluss gemacht, eher wegen deinem...Charakter."

"Du warst mit Corin zusammen, warum hat sie denn mit dir Schluss gemacht?"

"Ich war echt gemein zu ihr und habe sie vernachlässigt. Ich habe mich anfangs verstellt und dann kam es raus, und sie hat dann Schluss gemacht. Aber ich habe aus meinen Fehlern gelernt, und bin ja jetzt mit Steela zusammen."

Lux stürmte aus dem Gästezimmer und suchte Corin.

Der Kommandant der Bowhunters hämmerte gegen die Tür ihres Zimmers.

Corin öffnete sie und Lux stampfte hinein und schlug die Tür hinter sich zu.

"Was hast du mit dem König zu tun? WAS", zischte er.

"Ich weiß echt nicht was du meinst."

"HALT`S MAUL! Ich habe dich mit ihm gesehen. Du wirst nie wieder mit ihm reden, verstanden!"

Corin sah ihn böse an.

"Ich schwöre es dir, wenn du diesen Befehl nicht befolgst, werde ich dich als Kommandant vor das Kriegsgericht bringen!"

"Nur weil du eifersüchtig bist. Bist du wahnsinnig geworden!?"

"Nein, das ist ein Befehl, den du zu befolgen hast. Es ist dir sowieso untersagt mit solch einer hohen Person zu kommunizieren!"

"Einen Scheiß mach ich!"

"Das werden wir mal sehen", giftete er und wollte zum Schlag ausholen, als plötzlich die Tür gewaltsam aufgestoßen wurde und Rex hereinstürmte.

Lux hielt schlagartig inne.

"Was ist hier los", fauchte der König.

"Nichts Besonderes", giftete Lux.

"Nehmen sie gefälligst Haltung an, wenn ich mit ihnen rede!"

"Sie sind nicht mein Befehlshabender Offizier!"

"Ist der jetzt völlig übergeschnappt", dachte Corin.

"Sie gehören nicht zu meinen Untergebenen, das stimmt. Aber hier bin ich der König, ihr steht auf meinem Grund und Boden, auf meiner Insel, in meinem Königreich. Und es würde auch Prinzessin Twilight sicherlich interessieren, was sich hier zugetragen hat", Rex wurde immer wütender, solch eine Ungehorsamkeit hatte er noch nie erlebt.

"Ja, verzeiht mir eure Hoheit. Es wird nie wieder vorkommen", gab Lux zurück und verließ den Raum.

"Ist alles in Ordnung", fragte Rex.

Corin nickte etwas verstört.

"Komm mit, ich hab eine Überraschung für dich", sagte der König.

---

Rex führte Corin zu seinen Privatgemächer.

Er gab einen Code an einer Schalttafel ein und das Schott glitt auf.

Das Zimmer war riesig, mit ein paar kleineren Nebenzimmern.

Im Zentrum des Raumes stand ein großer Schreibtisch, an den Wänden hingen Orden und Diplome.

Ein großer Fernseher wurde in der Wand eingelassen und ein großes Bett, worüber eine Fahne der Familie Concordia darüber hing, stand in der Ecke.

"Ich komme gleich wieder", sagte Rex und verschwand in einen der Nebenräume.

Corin ging in kurzen Schritten durch das Zimmer und sah sich alles genau an.

Sie öffnete einen Schrank und ein Karton mit Bildern fielen heraus.

Es waren Familienbilder...

Corin schaute sich alle an und lächelte.

Rex tauchte wieder auf, mit einer kleinen Schatulle im Huf.

Er setzte sich neben Corin und schaute mit ihr die Bilder an.

Die junge Kriegerin fand ein Bild von einer jungen Stute mit einem Bogen in den Hufen.

"Wer ist das", fragte Corin.

"Meine kleine Schwester Ayla", antwortete Rex.

"Und wo ist sie?"

"Sie ist verschwunden."

"Was? Was ist passiert?"

"Das ist eine lange Geschichte."

"Ich habe Zeit."

"Ich habe schlimme Dinge getan."

"Erzähl mir davon."

"Vor etwa zehn Jahren, da war ich fünfzehn und Ayla dreizehn, da herrschte eine herrliche Blütezeit auf Concordia. Alle lebten in Frieden. Ich war zu der Zeit auf einer Militärakademie. Dort lernte ich auch Wolffe kennen. Wir sollten zu Kriegern ausgebildet werden. Meine Schwester war währenddessen ebenfalls bei einem Schützenverein. Sie war eine grandiose Schützin. Eines Tages meldete unsere Seeflotte eine anrückende Flotte der Talz. Die Talz sind furchtlose und erbarmungslose Ponys, sie sind Monster! Sie waren in der Überzahl, unsere Flotte wurde vernichtend geschlagen. Sie landeten auf Concordia und überrannten unsere Städte. Sie töteten jeden, plünderten alles und brannten schließlich alles nieder. Sie erreichten noch am selben Abend unser Schloss, töteten die Wachen meiner Eltern. Wir verschanzten uns im Thronsaal, mein Vater und seine restlichen Männer machten sich bereit für das letzte Gefecht, meine Mutter tröstete Ayla, die bitterlich weinte. Die Talz stürmten den Thronsaal, und töteten meine Eltern und die Soldaten, Ayla und ich versteckten uns und konnten fliehen. Wir flüchteten an die Küste, wo alle evakuiert wurden. Ich fand Wolffe, er war voller Blut und war außer sich, seine Eltern wurden auch getötet. Es war ein absolutes Chaos, jeder wollte so schnell wie möglich flüchten, da habe ich Ayla aus den Augen verloren. Ich habe sie gesucht, bin aber dann doch geflüchtet, ohne zu wissen ob es Ayla gut geht.

Wolffe und ich flüchteten nach Equestria. Wir lebten eine Zeit lang in Ponyville, in einem leerstehenden Haus. Wir schwörten uns nach Concorida zurück zu kehren. Also trainierten wir hart um uns für den Kampf vorzubereiten. Die Jahre vergingen wie im Fluge, und da waren wir beide zwanzig, und bereit die Talz zu besiegen. Wir gründeten die Death Watch, eine Truppe aus Freiheitskämpfern, der sich über eintausend Ponys anschlossen um die Talz zu besiegen. Wir kehrten zurück, unser Durst nach Rache war groß. Wir vernichteten alle Legionen der Talz, und töteten auch die, die sich ergaben. Ich habe an den Tagen viele Ponys getötet. Wir bauten unser Königreich wieder auf, und die Death Watch wurde meine direkt unterstellte Ehrenlegion. Aber ich mache mir jeden Tag den Vorwurf, dass ich Ayla verloren habe...

Das ist meine Geschichte, und wie ist deine?"

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